Abschleppdienstleistungen für das Polizeipräsidium München
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Polizeipräsidium München schreibt Abschlepp-, Bergungs-, Schleppe- und Transportleistungen für Fahrzeuge aller Art (inkl. Polizeifahrzeuge nach gesonderter Beauftragung) in seinem Zuständigkeitsbereich (Landeshauptstadt München, Landkreis München, Bundesautobahnen – ausgenommen Verkehrsunfälle) aus.
Die Vergabe ist in 13 Lose für Fahrzeuge bis 3,50 t zGG (Los 1–13) und 4 Lose für Schwerverkehr ab 3,51 t zGG (Los A–D) aufgeteilt. Bieter dürfen maximal 7 Lose aus dem Bereich bis 3,50 t und maximal 2 Lose aus dem Schwerverkehr bezuschlagt bekommen. Pro Bieter können also bis zu 9 Lose beauftragt werden.
Angebote müssen bis spätestens 5. November 2026, 12:00 Uhr vorliegen. Die Leistung erfolgt auf Basis der Abschlepprichtlinie Bayern (ARB, Stand 03/2026) und beginnt am 1. Februar 2027 (Grundlaufzeit bis 31. Januar 2031, mit Verlängerungsoption).
Zeitplan & Fristen
Die wichtigsten Termine im Überblick- Veröffentlicht01. Oktober 2026
Bekanntmachung und Bereitstellung der Vergabeunterlagen.
- Angebotsfrist05. November 2026
Letzter Termin für die elektronische Angebotsabgabe.
- Bindefrist endet14. Januar 2027
Bis hierhin sind Sie an Ihr Angebot gebunden (70 Tage). In diesem Zeitraum wird der Zuschlag erteilt.
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis100%
Durchschnittspreis je Abschleppung gemäß Preisblatt und Auswertungsbogen Anlage 4
Niedrigster Angebotspreis pro Los (Durchschnittspreis je Abschleppung gemäß Auswertungsbogen Anlage 4)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Einsatzrahmen (gilt für alle Lose)
Bergen, Abschleppen, Schleppen und Transportieren von Fahrzeugen aller Art im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (Landeshauptstadt München, Landkreis München, einschließlich Bundesautobahnen – ausgenommen Verkehrsunfälle). Auftraggeber ist die polizeiliche Einsatzzentrale; Polizeifahrzeuge werden nur nach gesonderter Beauftragung geborgen/transportiert.
Die Leistungserbringung erfolgt nach Maßgabe der Abschlepprichtlinie Bayern (ARB – Qualitätskriterien für Abschleppbetriebe, Stand 03/2026).
Reaktionszeit und Erreichbarkeit (gilt für alle Lose)
Leistungsarten im Detail (gilt für alle Lose)
Einsatzfahrzeuge und Ausstattung (gilt für alle Lose)
Pflichtausstattung jedes Einsatzfahrzeugs: Ölbindemittel (10 kg im Pkw-Bereich, 20 kg im Schwerverkehr), Schaufel, Besen, Abfallbehälter, Anschlag- und Bergungsmaterial, Preisverzeichnis sowie Beschriftung mit Firmenname, Standort und Telefon.
Spezielle Fahrzeuganforderungen je Los siehe Abschnitte zu Los 1–13 bzw. Los A–D.
Mindestfahrzeugzahl je Los (gilt für Lose 1–13)
Pro Los: 2 ständig einsatzbereite Abschleppfahrzeuge bei bis zu 1.000 Abschleppungen pro Jahr; 3 Fahrzeuge ab 1.001 Abschleppungen pro Jahr.
Vertretung und Zuschlagslimitierung
Übernahme einer Vertretungsregelung für andere Lose nach Weisung des Auftraggebers. Pro Bieter sind maximal 7 Lose im Bereich 1–13 und maximal 2 Lose im Bereich A–D bezuschlagbar.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe – zwingend zu erklären
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)
Fachpersonal und Sprachanforderungen
Erlaubnisse und betriebliche Voraussetzungen (ARB 2026)
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Mindestens 1 Referenz (bis zu 4 möglich) zu Abschlepp- bzw. Bergungs-/Schlepp-/Transportleistungen
Vordruck 10: Bezeichnung, Auftragnehmer, Leistungszeitraum, Referenzauftraggeber mit Auskunftsperson, Auftragswert, Leistungsumfang, Bestätigung der fachgerechten Ausführung. Auch über eignungsrelevante Unternehmen (§ 47 VgV, max. 3) nachweisbar.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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