Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie KKH Kaufmännische Krankenkasse lädt pharmazeutische Unternehmen zum Abschluss eines nicht-exklusiven Rabattvertrags für den Wirkstoff Fluorouracil (nur Creme) im Rahmen eines sogenannten Open-House-Verfahrens ein.
Was bedeutet das?
Was ist einzureichen?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand des Vertrags
Abschluss eines Rahmenrabattvertrags gemäß § 130a Abs. 8 SGB V (Open-House-Verfahren) zwischen KKH und pharmazeutischem Unternehmen. Der Vertrag ist nicht-exklusiv: Jedes geeignete Unternehmen kann jederzeit zu gleichen Bedingungen beitreten – es gibt keine Einzelverhandlungen.
Rabattgewährung
Das pharmazeutische Unternehmen gewährt der KKH einen Rabatt auf den Abgabepreis (ApU), zusätzlich zu den gesetzlichen Rabatten nach § 130a Abs. 1–3b SGB V. Bei Überschreitung des Festbetrags wird zusätzlich ein Rabatt in Höhe der Differenz zwischen Apothekenverkaufspreis und Festbetrag gewährt.
Produktanmeldung (PZN-Meldung)
Die konkret vertragsgegenständlichen Arzneimittel werden in einer Anlage „PZN-Meldung" benannt. Diese enthält Pharmazentralnummer (PZN), Bezeichnung, Packungsgröße, Menge und Startdatum. Der Vertrag endet automatisch, wenn das Produkt nicht mehr als Rabattarzneimittel in der Lauer-Taxe geführt wird.
Abrechnung & Zahlung
Die KKH übermittelt dem Unternehmen quartalsweise eine maschinenlesbare, nach PZN geordnete Abrechnungsliste (Abrechnungsmonat, Bezeichnung, PZN, abgegebene Packungen, Rabattsumme). Der Rabattbetrag wird 4 Wochen nach Absendung dieser Liste auf das KKH-Konto überwiesen.
Preismeldung
Bei Preiserhöhungen über den Festbetrag hinaus ist die KKH 30 Arbeitstage vor Einstellung der neuen Preise in die Lauer-Taxe zu informieren.
Vertragslaufzeit & Kündigung
Die Erstlaufzeit beträgt ca. 24 Monate (01.10.2026 – 30.09.2028), mit Verlängerungsoption um bis zu 12 Monate. Kündigungsfrist: 6 Wochen zum Monatsende.
Datenschutz & Kennzeichnung
Es werden keine Versichertendaten/Sozialdaten erhoben oder verarbeitet. Die KKH stellt sicher, dass die Apothekensoftware die Freistellung von der Aufzahlung bei Rabattarzneimitteln entsprechend kennzeichnet.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage & Zuverlässigkeit
Integrität & Wettbewerbskonformität
Mindestlohn
Arzneimittelrechtliche Eignung
Keine Referenzprojekte erforderlich