Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landkreis Osnabrück schreibt den Austausch von drei Geräteraumtoren in der Sporthalle des Artland-Gymnasiums Quakenbrück öffentlich aus.
Was ist zu tun?
Wichtige Frist: Angebote müssen bis zum 16.07.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (www.dtvp.de) eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenOrt und Rahmenbedingungen
Standort: Sporthalle des Artland-Gymnasiums Quakenbrück, Am Deich 20, 49619 Quakenbrück (Bauwerk aus 1976).
Auftraggeber: Landkreis Osnabrück.
Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A – ein einziger Auftrag, keine Aufteilung in Lose.
Baustelleneinrichtung: Absperrung der Baustelle, Baustrom und Bauwasser werden vom Auftraggeber kostenfrei bereitgestellt, Toilettennutzung und ein Lagerbereich werden ermöglicht.
Demontage und Entsorgung der Bestandstore
Ausbau der drei vorhandenen Geräteraumtore inklusive Boden- und Wandschutz.
Fachgerechte Entsorgung der ausgebauten Materialien – auf Verlangen sind Verwertungs-/Beseitigungsnachweise vorzulegen.
Lieferung und Einbau der neuen Geräteraumtore
Drei neue Geräteraumtore mit lichtem Öffnungsmaß ca. 5,00 m × 2,20 m, bestehend aus:
Wesentliche Normen und Anforderungen:
Der Bieter muss Hersteller und Typ des angebotenen Tores angeben.
Prallschutz
Pro Tor ist ein punktelastischer Prallschutz zu liefern und anzubringen, geprüft nach BAGUV-Profil, mit kompletter Rand- und Seitenausbildung.
Technische Vorgaben:
Farbton nach Wahl des Auftraggebers. Fabrikat/Produktbezeichnung ist im Angebot anzugeben.
Jährliche Wartung und Sicherheitsüberprüfung
Für alle drei neuen Tore ist eine jährliche Wartung und Sicherheitsüberprüfung über die Vertragslaufzeit zu erbringen, bestehend aus:
Dokumentation und Nachweise
Nach Abschluss der Arbeiten sind dem Auftraggeber in digitaler Form zu übergeben:
Auf Verlangen der Vergabestelle sind Produktdatenblätter für die Tore (Pos. 01.03.01) und den Prallschutz (Pos. 01.03.02) vorzulegen.
Ausführungszeitraum
Beginn der Ausführung innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber.
Fertigstellung spätestens 4 Wochen nach Beginn der Ausführung.
Stundenzettel für Nachweis-Arbeiten (Facharbeiter-/Helferstunden) sind täglich der Bauleitung vorzulegen und werden nur mit deren Abzeichnung anerkannt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Formblatt 124 VHB Bund)
Nicht präqualifizierte Bieter müssen eine Eigenerklärung zur Eignung (VHB-Formblatt 124) abgeben. Diese umfasst die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie Fachkunde und technische Leistungsfähigkeit.
Präqualifizierte Unternehmen können alternativ ihre PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben; eine zusätzliche Eigenerklärung zur Eignung ist dann nicht erforderlich.
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und müssen einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Nachunternehmer: Auf Verlangen der Vergabestelle ist auch für diese eine Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen.
Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.
Tariftreue und Mindestlohn (§ 4 NTVergG)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung gemäß § 4 NTVergG abzugeben. Der Bieter verpflichtet sich damit, seinen Beschäftigten bei der Auftragsausführung in Deutschland mindestens den gesetzlichen Mindestlohn (ab 01.01.2025: 12,82 €/h; ab 01.01.2026: 13,90 €/h) sowie branchenspezifische Mindestlöhne nach AEntG/AÜG und allgemeinverbindliche Tarifverträge zu zahlen.
Bei Einsatz von Nachunternehmen oder Verleihunternehmen ist eine separate, eigenständige Erklärung auch von diesen vorzulegen.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo)
Wird ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) benötigt, muss der Bieter erklären, dass dieser über die nach RAB 30 geforderte Qualifikation verfügt.
ILO-Kernarbeitsnormen (NKernVO)
Sofern bestimmte Waren (z. B. Textilien, Sportbälle) aus DAC-ODA-Empfängerländern geliefert werden, ist auf Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass diese unter Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen (insb. Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit) hergestellt wurden. Bei Verstößen können Vertragsstrafen bis 5 % des Auftragswertes anfallen.
Für die hier ausgeschriebenen Geräteraumtore ist diese Vorgabe in der Praxis voraussichtlich nicht einschlägig.
Keine Referenzprojekte gefordert
Aus den vorliegenden Vergabeunterlagen ergeben sich keine Anforderungen an Referenzprojekte – weder zu Anzahl, Zeitraum noch Volumen.
Keine Referenzprojekte gefordert