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Aufbereitung und Wiederverwendung von Streusplitt

Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt München, Baureferat, schreibt die Aufbereitung und Wiederverwendung des im Winterdienst 2026/2027 ausgebrachten Streusplitts (Moränen-Kiessplitt, Körnung 2/5 mm) aus. Der per Kehrmaschine aufgekehrte Straßenkehricht (Abfallschlüssel 20 03 03) darf nicht mehr deponiert werden, sondern muss vom Auftragnehmer aufbereitet und als Splitt, Sand oder Füller im Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau oder in der Baustoffindustrie vermarktet werden.

Geschätzte Menge: ca. 9.000 Tonnen pro Vertragsjahr (Maximalmenge 11.500 t).

Was zu tun ist: Abfuhr des Kehrguts von städtischen Bereitstellungsflächen zur eigenen Aufbereitungsanlage, Reinigung/Aufbereitung (nass- oder trockenmechanisch), Vermarktung der verwertbaren Produkte, ordnungsgemäße Entsorgung der Reststoffe sowie umfassende Dokumentation (Input-/Output-Bilanz, Laboruntersuchungen, Entsorgungsnachweise).

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2027, mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr (2028).

Angebotsfrist: 17.11.2026, 09:50 Uhr – ausschließlich über die Vergabeplattform.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 17. November 2026
Termin / FristNOV2026 JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV JAN2028
Bieterfragen-Frist11. Nov. 2026
Angebotsfrist17. Nov. 2026
Angebotsöffnung17. Nov. 2026
Bindefrist17. Nov. 2026 – 16. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. – 31. Dez. 2027
Möglicher Teilabruf1. Jan. – 28. Feb. 2027
Hauptleistungsabruf1. März – 30. Juni 2027
Möglicher Teilabruf1. Dez. – 31. Dez. 2027
Verlängerung 11. Jan. – 31. Dez. 2028bis 2028
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung der Ausschreibung – konkretes Datum nicht in den Unterlagen angegeben.
Frühjahrsreinigung abgeschlossenDatum offenSpätestens Mitte April 2027; konkreter Tag nicht genannt.
Restlagerung abfahrenDatum offenSpätestens 3 Wochen nach Abschluss der Frühjahrsreinigung.
VerlängerungsabstimmungDatum offenSpätestens 4 Monate vor Vertragsende (also bis ca. Ende August 2027) schriftlich anzukündigen.
Abtransport nach AufforderungDatum offenBeginn des Abtransports spätestens 24 Stunden bzw. am nächsten Werktag nach Aufforderung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, die aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen gebildet wird.

KI-Hinweis: Die Preiswertung mit 100 % ist in Unterlagen und Bekanntmachung übereinstimmend und eindeutig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufgabe im Überblick

Vertragsgegenstand: Aufbereitung und Wiederverwendung des im Winterdienst 2026/2027 ausgebrachten Streusplitts (Moränen-Kiessplitt, Körnung 2/5 mm).

Material: ca. 9.000 Tonnen Straßenkehricht mit erhöhtem Splittanteil pro Vertragsjahr (Maximalmenge 11.500 t). Der Straßenkehricht ist gem. § 3 Abs. 1 KrWG als Abfall eingestuft (Abfallschlüssel 20 03 03) und darf nicht auf Deponien abgelagert werden.

Erfüllungsort: München (81671), DE212 – Abfuhr von städtischen Bereitstellungsflächen zur Aufbereitungsanlage des Auftragnehmers.

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2027 (12 Monate), mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Vertragsjahr (01.01.2028 – 31.12.2028) im beiderseitigen Einverständnis, Ankündigung spätestens 4 Monate vor Vertragsende.

Abrufzeitraum Hauptleistung: voraussichtlich 01.03.2027 – 30.06.2027; Teilabrufe möglich 01.01.–28.02.2027 und 01.12.–31.12.2027 nur bei Bedarf.

Transport und Bereitstellung

Abfuhr des Kehrguts von den Bereitstellungsflächen der LHM zur Aufbereitungsanlage des Auftragnehmers, ggf. inkl. Zwischenlagerung.Bereitstellungsflächen (u.a.): Gmunder Str., Neumarkter Str., Arnulfstraße, Detmoldstraße, Geretsrieder Str., Planegger Str.Verladung: durch vom Auftraggeber gestelltes Ladegerät.Tägliche Abfahrtsmenge: bis zu 900 Tonnen.Transportmittel: abgedeckte Fahrzeuge; LKW ab 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht müssen mit wirksamem Abbiegeassistenzsystem ausgerüstet sein (Kamera-Monitor-System oder radar-/sensorbasiertes System).Reaktionszeit: Beginn des Abtransports nach Aufforderung spätestens am nächsten Werktag bzw. innerhalb von 24 Stunden.Frühjahrsreinigung: spätestens Mitte April 2027 abgeschlossen; Restlagerung spätestens 3 Wochen nach Frühjahrsreinigung abfahren.

Aufbereitung und Produktströme

Verfahren: Reinigung/Aufbereitung des Kehrguts mittels nassmechanischem (Waschverfahren) oder trockenmechanischem Verfahren; das Verfahren muss bereits in der Praxis erprobt sein.Abtrennung: ca. 10 % Störstoffe (Papier, Folien, Dosen, Flaschen, Verpackungen, organische Grobstoffe) sowie Organik-Anteil aus den mineralischen Fraktionen.Produktströme: verwertbare Fraktionen Splitt, Sand, Feinsand, Füller.Eigentumsübergang: wiedergewonnene Materialien (Splitt, Sand, Feinsand, Füller) gehen in das Eigentum des Auftragnehmers über.Vermarktung: als Splitt/Sand im Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau, als Zuschlagsstoff in der Baustoffindustrie oder alternative Verwendungszwecke.Einhaltung: Ersatzbaustoffverordnung (EBV), LfU-Merkblatt Straßenkehricht, ggf. Bestätigung der Recyclinganlage bei Herstellung mineralischer Ersatzbaustoffe.

Entsorgung der Reststoffe

Nicht verwertbare Reststoffe: ordnungsgemäß entsorgen (Output-Material mit Abfallschlüssel Gruppe 19).Pflichten Auftragnehmer: Antragstellung und Führung der Entsorgungsnachweise gem. Nachweisverordnung (NachwV); Nachweise gem. § 49 Abs. 1 und § 50 Abs. 1 KrWG.Nachweise: Verwertungsnachweise, Entsorgungsnachweise nicht verwertbarer Reststoffe, Transportnachweise/Wiegescheine.

Untersuchungen und Dokumentation

Laboruntersuchungen zur Schadstoffbelastung: mindestens 3 Stück – zu Beginn, Mitte und Ende des Leistungszeitraums.Monatliche Input-/Output-Bilanz: über angeliefertes Material, wiedergewonnene Materialien und nicht verwertbare Reststoffe.Gesamtbilanz: am Ende der Vertragslaufzeit.Datenaustausch: im GAEB DA XML-Format.

Sonstige Anforderungen

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel: verboten.Mengen pro Vertragsjahr: ca. 9.000 t Transport, ca. 9.000 t Aufbereitung; bei Vertragsverlängerung erneute Beauftragung dieser Mengen.Preisgestaltung: Preise in EUR ohne Umsatzsteuer, max. 3 Nachkommastellen; Mischkalkulationen führen zum Ausschluss.Abschlagszahlungen: vereinbart; Sicherheitsleistung 5 % der Auftragssumme.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Mindestjahresumsatz: 750.000 EUR (letzte 3 abgeschlossene Geschäftsjahre, vergleichbare Leistungen).Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: mind. 1.000.000 EUR Personenschäden, mind. 500.000 EUR Sach-/Vermögensschäden (auf Verlangen nachzuweisen).Umsatzangaben: inkl. Anteile bei Gemeinschaftsleistungen.

Technische und berufliche Eignung

Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb gem. § 56 KrWG oder gleichwertig.Betriebsgenehmigungen gem. BImSchG, KrWG und AbfAEV.Genehmigungsbescheid für ggf. genutztes Zwischenlager.Behandlungsmethode und Betriebsanlage müssen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.Technische Voraussetzungen für kontinuierlichen Abtransport (insbesondere freitags).Ersatztransporteur-Kapazitäten bei Urlaub/Abwesenheit des Haupttransporteurs.Vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.Referenzen: bei Zuschlag in die engere Wahl drei Referenzen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum.

Persönliche Eignung / Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB (keine Verurteilungen gem. § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG, § 19 MiLoG, § 98c AufenthG).Erklärung zu Strafen/Bußgeldern (keine Freiheitsstrafe > 3 Monate, keine Geldstrafe > 90 Tagessätze, keine Geldbuße > 2.500 EUR in den letzten 2 Jahren).Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Keine Insolvenzverfahren, keine Liquidation.Eintragung im Handels-/Berufsregister, Handwerksrolle oder IHK.Kein Bezug zu Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576.

Zulässige Nachweisformen

Eigenerklärung (Formblatt L 124), oderEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), oderEintrag in die Liste präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) gem. § 48 Abs. 8 VgV.

Fehlende Erklärungen/Nachweise führen zur Nichtwertung des Angebots.

Hinweise zu Bietergemeinschaften und Nachunternehmern

Bietergemeinschaft: Erklärung aller Mitglieder in Textform mit Bildung einer ARGE im Auftragsfall, Auflistung aller Mitglieder, Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters, Bevollmächtigung zur rechtsverbindlichen Vertretung, gesamtschuldnerische Haftung.Unterauftragnehmer/Eignungsverleiher: Angabe, welche Teile als Unteraufträge vergeben werden sollen; ggf. Verpflichtungserklärung L 236 auf Verlangen.

Hinweis KMU: Laut Stammdaten ist das Verfahren nicht für KMU geeignet.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 Kalenderjahre

Drei Referenznachweise zu vergleichbaren Leistungen aus den letzten 3 Kalenderjahren (z.B. Aufbereitung/Wiederverwendung von Streusplitt, Kehrgut, vergleichbare Tiefbau-/Straßenunterhalt-Dienstleistungen)

Bei Zuschlag in die engere Wahl auf gesondertes Verlangen: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum. Erklärung, dass in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden (L 124).

Benennung des geplanten Entsorgungsverfahrens (Verfahrensvorstellung mit entsprechenden Referenzen) – Verfahren muss bereits in der Praxis erprobt sein

Bezug auf die geplante Behandlungsmethode und Betriebsanlage

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 57%4–10 · 41%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Formblätter und Eigenerklärungen
Technisches Konzept und Anlagenangaben
Eignung und Referenzen
Leistungsverzeichnis und Preisangaben
Bieterfragen und Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
81671 München
Ort
81671 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
81671 München
Bayern

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