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Aufwertung der nördlichen Altstadt von Landsberg am Lech

Stadt Landsberg am Lech | Regierung von Oberbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Landsberg am Lech, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht

Die Stadt Landsberg am Lech sucht ein Planungsbüro für die städtebauliche Aufwertung der nördlichen Altstadt. Geplant ist ein "verkehrsberuhigter Geschäftsbereich" mit barrierefreiem, niveaugleichem Ausbau des Straßenraums rund um Schlossergasse, Holzmarkt, Vorderer und Hinterer Anger, Sandauer Straße, Mühlgassen, Schulgasse, Ludwigstraße und Herzog-Ernst-Straße.

Was zu tun ist

Es werden Objektplanungen für Freianlagen (§ 39 HOAI) und Verkehrsanlagen (§ 45/47 HOAI) vergeben – von der Grundlagenermittlung über Vor- und Entwurfsplanung bis zur Vorbereitung der baulichen Umsetzung. Hinzu kommen Konzepte für Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen, ein Trennsystem für Regen- und Schmutzwasser sowie die Koordination mit Sparten, Denkmalschutz und Verkehrssicherung. Außerdem wird ein Lösungsvorschlag für den Holzmarkt erwartet (Kostenrahmen max. 840.000 € netto).

Wie es abläuft

EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Angebotsfrist: 09.11.2026, 15:00 Uhr. Geschätztes Bauvolumen: ca. 7 Mio. € netto. Vertragslaufzeit: 80 Monate. Bis zu 3 Bieter werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristAPR2026 OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Vergabe Planung (VgV-Verfahren)2. Apr. 2026 – 26. Mai 2027
Veröffentlichung6. Okt. 2026
Baugrundgutachten verfügbarca. 31. Okt. 2026
Angebotsfrist (Teilnahmefrist)9. Nov. 2026
Einladung zur Angebotsabgabe (voraussichtlich)ca. 23. Nov. 2026
Planung LPH 1-228. Mai 2027 – 20. Sep. 2028
Vorplanung LPH2 Einreichung26. Juni 2028
Vorplanung LPH2 finale Einreichung29. Aug. 2028
StR-Vorstellung mit Variantenentscheid20. Sep. 2028
BA1 – Stufenabruf Stufe 221. Sep. 2028
BA1 – Entwurfsplanung21. Sep. 2028 – 24. Jan. 2029
BA1 – Ausführungsplanung25. Jan. – 25. Apr. 2029
BA2 – Stufenabruf Stufe 219. Apr. 2029
BA1 – Stufenabruf Stufe 35. Juni 2029
BA1 – Angebotsfrist Bauleistungen6. Juni – 9. Juli 2029
BA2 – Entwurfsplanung6. Juni – 4. Okt. 2029
BA1 – Eingang Angebote9. Juli 2029
BA1 – Vergabeentscheidung30. Juli 2029
BA1 – Mitteilung an Bieter + Wartefrist31. Juli – 21. Aug. 2029
BA1 – StR-Beschluss Vergabe22. Aug. 2029
BA1 – Vertragsabschluss24. Aug. – 30. Aug. 2029
BA1 – Bekanntmachung Auftragserteilung30. Aug. 2029
BA2 – Ausführungsplanung5. Okt. 2029 – 12. Feb. 2030
BA1 – Bauausführung1. Jan. – 27. Dez. 2030
BA3 – Stufenabruf Stufe 220. Feb. 2030
BA2 – Stufenabruf Stufe 32. Apr. 2030
BA2 – Angebotsfrist Bauleistungen3. Apr. – 3. Mai 2030
BA3 – Entwurfsplanung3. Apr. – 30. Juli 2030
BA2 – Eingang Angebote3. Mai 2030
BA2 – Vergabeentscheidung24. Mai 2030
BA2 – Mitteilung an Bieter + Wartefrist27. Mai – 14. Juni 2030
BA2 – StR-Beschluss Vergabe17. Juni 2030
BA2 – Vertragsabschluss17. Juni – 21. Juni 2030
BA2 – Bekanntmachung Auftragserteilung21. Juni 2030
BA3 – Ausführungsplanung31. Juli – 25. Okt. 2030
BA3 – Stufenabruf Stufe 313. Dez. 2030
BA2 – Bauausführung1. Jan. – 29. Dez. 2031
BA3 – Angebotsfrist Bauleistungen7. Jan. – 6. Feb. 2031
BA3 – Eingang Angebote6. Feb. 2031
BA3 – Vergabeentscheidung27. Feb. 2031
BA3 – Mitteilung an Bieter + Wartefrist28. Feb. – 20. März 2031
BA3 – StR-Beschluss Vergabe21. März 2031
BA3 – Vertragsabschluss21. März – 27. März 2031
BA3 – Bekanntmachung Auftragserteilung27. März 2031
BA4 – Stufenabruf Stufe 221. Apr. 2031
BA4 – Entwurfsplanung2. Juni – 26. Sep. 2031
BA4 – Ausführungsplanung29. Sep. – 24. Dez. 2031
BA3 – Bauausführung1. Jan. – 28. Dez. 2032
BA4 – Stufenabruf Stufe 311. Feb. 2032
BA4 – Angebotsfrist Bauleistungen12. Feb. – 15. März 2032
BA4 – Eingang Angebote15. März 2032
BA4 – Vergabeentscheidung5. Apr. 2032
BA4 – Mitteilung an Bieter + Wartefrist6. Apr. – 26. Apr. 2032
BA4 – StR-Beschluss Vergabe27. Apr. 2032
BA4 – Vertragsabschluss27. Apr. – 3. Mai 2032
BA4 – Bekanntmachung Auftragserteilung3. Mai 2032
BA4 – Bauausführung3. Jan. – 7. Okt. 2033
Fertigstellung alle Bauabschnitte7. Okt. 2033
Rügefrist § 160 Abs. 3 GWBDatum offen10 Tage ab Kenntnisnahme eines Vergabeverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers.
Vertragslaufzeit PlanungDatum offen80 Monate ab Vertragsbeginn (laut Stammdaten). Genaues Start-/Enddatum nicht beziffert.
Frist Einigung LeistungsänderungenDatum offen14 Kalendertage nach Zugang des Änderungsbegehrens (AVB StB).
Abruffrist nächste Stufe (regelmäßig)Datum offenRegelmäßig nicht vor 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der bisherigen Stufe (AVB StB).
Nachfrist Beauftragung optionale LeistungenDatum offenMindestens 2 Wochen nach Information über erfüllte Voraussetzungen (AVB StB).
Fälligkeit AbschlagszahlungenDatum offen21 Kalendertage nach Zugang prüfbarer Aufstellung (AVB StB); 30 Kalendertage laut Leistungsbeschreibung.
Fälligkeit SchlusszahlungDatum offen30 Kalendertage (max. 60) nach Zugang prüfbarer Schlussrechnung (AVB StB).
Rückforderung ÜberzahlungDatum offen14 Kalendertage nach Zugang des Rückforderungsschreibens (AVB StB).
Ausschlussfrist ReisekostenDatum offen6 Monate nach Reiseabschluss (AVB StB).
Kündigungsrecht AN bei NichtabrufDatum offen1 Monat nach Ablauf der gesetzten Nachfrist (AVB StB).
Max. Gesamtdauer AbruffristenDatum offen18 Monate kumuliert für mehrere Stufen (AVB StB).
Mehraufwand ObjektüberwachungDatum offenBis 20 % (bzw. 6 Monate bei ≥ 30 Monaten) des vereinbarten Zeitraums (AVB StB).
Gewährleistung / Verjährung MängelansprücheDatum offen5 Jahre ab Abnahme (AVB StB); auch LPH 9: Gewährleistungsmängel bis 5 Jahre.
Verjährung ÜberzahlungDatum offenMax. 30 Jahre ab gesetzlichem Verjährungsbeginn (AVB StB).
Schlussrechnung PlanungDatum offenSpätestens 2 Monate nach vertragsgemäßer Erbringung der letzten Leistung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 25%Qualität 75%
  • Auftragsbezogenes Organisations- und Projektabwicklungskonzept5%

    Darstellung der Zusammensetzung des Projektteams und Verantwortlichkeiten anhand eines Organigramms einschl. Stellvertreterregelung. Bewertet werden: Vollständige Darstellung des Projektteams mit namentlicher Benennung der Projektleitung und der maßgeblich tätigen Personen, fachliche Verantwortlichkeiten und Weisungsstrukturen, Schnittstellen zwischen Verkehrs- und Freianlagenplanung, Stellvertreterregelungen, Ansprechpartner und Kommunikationswege.

  • Auftragsbezogene Erfahrung und Befähigung der vorgesehenen Projektmitarbeiter10%

    Qualifikation und persönliche Erfahrung des eingesetzten Personals anhand persönlicher Referenzen. Zwei Unterkriterien mit je 5%: (2.1) Persönliche Berufserfahrung der Projektleitung für Verkehrsanlagenplanung (komplexe innerstädtische Verkehrsanlagen, verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche, barrierefreie Verkehrsanlagen, Spartenkoordination, Bauabschnitte, Bauoberleitung) und (2.2) persönliche Berufserfahrung für Freianlagenplanung (hochwertige innerstädtische Freianlagen, gestalterische Integration, klimaangepasste Freiraumgestaltung). Es werden ausschließlich Referenzen berücksichtigt, bei denen die benannte Person die Funktion tatsächlich ausgeübt hat und deren Fertigstellung nicht länger als 20 Jahre zurückliegt.

  • Lösungsvorschlag Holzmarkt60%

    Planerisch schlüssige Umsetzung der Anforderungen im Lösungsvorschlag (max. Ausführungskosten 840.000 € netto). Vier Unterkriterien: (3.1) Städtebaulich-freiraumplanerische Leitidee und Gestaltungsqualität (16%) – ortsspezifische Leitidee, Raumbildung, Material- und Möblierungsprinzipien; (3.2) Verkehrliche und funktionale Qualität (16%) – verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, Integration Fuß- und Radverkehr, Lade- und Kurzzeitbereiche, niveaugleicher Ausbau; (3.3) Aufenthaltsqualität, Nutzungsvielfalt und Barrierefreiheit (14%) – flexible Nutzungen, inklusive/barrierefreie Wege und Zugänge; (3.4) Klimaresilienz und Begrünung (14%) – Baumstandorte, Mikroklima, klimaangepasste Oberflächen und Niederschlagswasserbewirtschaftung.

  • Angebotspreis25%

    Wertungssumme (Angebotspreis netto in Euro einschließlich Zuschlägen, Besonderen Leistungen, Nebenkosten). Umrechnung in Punkte: 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 1,5-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation; Faktor 10 in der Formel.

Bewertung des Preises: 5 Punkte = niedrigster Preis; 0 Punkte = 1,5-faches des niedrigsten Preises; lineare Interpolation dazwischen. Formel: Punktzahl = 5 - ((Angebotspreis - niedrigster Preis) x 10 / niedrigster Preis). Zuschlag: Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag; bei Gleichheit entscheidet das Los.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und die Bewertungsformel sind im Formblatt III.16.1 vollständig dokumentiert; Bekanntmachung und Leistungsbeschreibung verweisen übereinstimmend darauf.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zwei Leistungsbilder – Freianlagen und Verkehrsanlagen

Beauftragt werden Objektplanungen für Freianlagen (§ 39 HOAI) und für Verkehrsanlagen (§ 45/47 HOAI), beide jeweils über die Leistungsphasen 1–9 nach HOAI. Für Stufe 1 (LPH 1+2) sind alle Objekte gemeinsam zu bearbeiten; die Stufen 2 und 3 (LPH 3–4 bzw. 5–9 nach Objekt) werden objektbezogen abgerufen.

Geschätztes Bauvolumen (netto):

Verkehrsanlagen ca. 1.900.000 €Freianlagen ca. 5.100.000 €Gesamt ca. 7.000.000 €

Stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: LPH 1 und 2 (alle Objekte)Stufe 2.x: LPH 3, 4 (nur § 39) bis 7 (objektbezogen)Stufe 3.x: LPH 8 und 9 (objektbezogen)Stufen 2 und 3 sind optional – kein Anspruch auf Übertragung.

9 zu planende Objekte

1. Schlossergasse und Holzmarkt

2. Hinterer Anger

3. Sandauer Straße (Sandauer Tor bis Lechstraße)

4. Vorderer Anger

5. Hintere Mühlgasse (Vorderer Anger bis Bäckertor)

6. Vordere Mühlgasse (Schulgasse bis Mühlbachbrücke)

7. Schulgasse

8. Ludwigstraße (gestalterisches Verbindungsglied, kein vollumfänglicher Umbau)

9. Herzog-Ernst-Straße (Schlossergasse bis Georg-Hellmair-Platz, gestalterisches Verbindungsglied)

Übergeordnete planerische Anforderungen

Schaffung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs mit barrierefreiem, niveaugleichem AusbauVerbesserung der Bedingungen für Fußverkehr, Anlieger, Lieferverkehr und RettungswegeEinbindung von Aufenthalts- und Gestaltungselementen (Stadtmöbel, Bäume, Pflanztröge, Trinkwasserspender, Fahrradbügel, Freischankflächen, Kurzzeitparken, Behindertenstellplätze, Be-/Entladezonen, Haltebereich ÖPNV)Erarbeitung eines Schutzkonzeptes vor Überfahrtaten bzw. Planung eines stadtbildverträglichen Zufahrtsschutzes für VeranstaltungenKonzeptionierung und Planung eines Trennsystems für Niederschlagswasser und SchmutzwasserKosten-, Termin- und Bauablaufbetrachtung

Koordinationspflichten

Spartenplanung mit Spartenträgern (u. a. Planauskünfte, z. B. Schwaben Netz)EntwässerungBaugrund (Baugrundgutachten wird vom Auftraggeber Ende Oktober 2026 beigestellt)DenkmalschutzVerkehrssicherung

Besondere Leistungen

Örtliche Bauüberwachung (LPH 8)Nachtragsprüfung (LPH 8)Planung Zufahrtsschutzsystem (LPH 1–6)Fachtechnische Beratung zu bautechnischen, verkehrlichen und förderbezogenen FragestellungenMitwirkung bei Beteiligungsverfahren/Workshops (bis zu 3)Mitwirkung bei Beantragung und Abrechnung von FördermittelnBauoberleitung, künstlerische OberleitungBestandsaufnahme, Kartierung, Umweltfolgenabschätzung (soweit erforderlich)

Lösungsvorschlag Holzmarkt – Pflichtbestandteil im Angebot

Für die Verhandlungsphase ist ein städtebaulich-freiraumplanerischer Lösungsvorschlag für den Bereich Holzmarkt zu erarbeiten. Folgende Bestandteile sind einzureichen:

1 Lageplan max. DIN A0, M 1:200 (verkehrliche, funktionale, gestalterische Grundzüge)1 Detailausschnitt Plan/Schnitt max. DIN A0, M 1:50Textliche Erläuterungen als PDF, max. 5 Seiten DIN A4Vorschläge zu Materialität und Ausstattungselementen (Fotos, Skizzen)Kostenschätzung (max. 840.000 € netto)Präsentation (max. 20 Minuten, max. 15 Folien)

Die Bewertung gewichtet u. a. Leitidee/Gestaltungsqualität (16 %), verkehrliche/funktionale Qualität (16 %), Aufenthaltsqualität/Nutzungsvielfalt/Barrierefreiheit (14 %) und Klimaresilienz/Begrünung (14 %). Der Lösungsvorschlag wird mit 12.100 € netto je Bieter vergütet.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV)

Eintragung in einschlägiges Berufs- oder HandelsregisterKammereintragung als Landschaftsarchitekt für die Projektleitung des Teils Freianlagenplanung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)

Allgemeiner Jahresumsatz (Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre): mind. 1.000.000 €Spezifischer Jahresumsatz (Mittelwert 2023, 2024, 2025) im Bereich Verkehrs- und Freianlagenplanung: mind. 2.000.000 € netto (Wertung: < 2 Mio. € = 0 Punkte; 2–5 Mio. € = 5 Punkte; ≥ 5 Mio. € = 10 Punkte)Berufshaftpflichtversicherung – Abschluss vorhanden oder Bereitschaft im Auftragsfall abzuschließen: mind. 2.500.000 € Personenschäden und 2.500.000 € Sach-/VermögensschädenEigenerklärung: keine Ausschlussgründe §§ 123, 124 GWB, keine Insolvenz/LiquidationKeine Verurteilungen nach § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, AEntG oder MiLoG (Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €) in den letzten 2 JahrenErklärung Bezug Russland (Formblatt III.27) gemäß EU-VO 2022/576

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)

Referenzen (siehe Abschnitt reference_projects – je bis zu 2 Referenzen für Verkehrs- und Freianlagenplanung, Fertigstellung ≤ 10 Jahre, innerstädtisch, öffentlicher Auftraggeber, Baukosten mind. 1,5 Mio. € netto). Auswahlmatrix mit max. 120 Punkten; Mindestwerte als Ausschlusskriterien für die fachliche Vergleichbarkeit.

Technische Ausstattung: CAD-gestützte Planungssysteme, AVA-Software, digitale Planübergabeformate, Fähigkeit zur digitalen Projektkommunikation (Pflichtangabe).

Qualitätssicherung: Interne Prüf- und Freigabeprozesse, Maßnahmen zur Kosten- und Terminüberwachung, Einhaltung technischer Regelwerke.

Personalqualifikationen:

Gesamtprojektleitung: Hochschulstudium Bauingenieurwesen ODER Befähigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*inTeilprojektleitung Verkehrsanlagen: Hochschulstudium Bauingenieurwesen oder vergleichbarer bautechnischer StudiengangTeilprojektleitung Freianlagen: Befähigung Landschaftsarchitekt*in + KammereintragungFachplanung/Sachbearbeitung: abgeschlossenes bautechnisches Studium ODER staatlich geprüfter Bautechniker ODER gleichwertige Qualifikation mit mind. 3 Jahren Erfahrung in Freianlagen-/VerkehrsanlagenplanungBeschreibung der fachlichen Verantwortlichkeiten, Entscheidungsbefugnisse und Schnittstellen im ProjektteamBeschäftigtenzahl und Zahl der Führungskräfte der letzten 3 Jahre

Persönliche Referenzen Mitarbeiter (für Wertung): ≤ 20 Jahre alt; Anforderungen siehe Abschnitt zu persönlichen Referenzen.

Verfahrensrahmen

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV (§ 17 VgV; EU-Bekanntmachung 00691714-2026)Mindestzahl Bewerber: 3, Höchstzahl Bieter in Verhandlung: 3Reihung bei mehr als 3 geeigneten Bewerbern gemäß Auswahlmatrix (Anlage 03)Zuschlagskriterien (Wertung): Organisations- und Projektabwicklungskonzept 5 %, Erfahrung/Befähigung der vorgesehenen Mitarbeiter 10 %, Lösungsvorschlag Holzmarkt 60 %, Angebotspreis 25 %KMU-Eignung: jaSprache: DeutschAuftragslaufzeit: 80 Monate

Besondere formelle Anforderungen

Angebotsabgabe über Vergabeplattform (Deutsche eVergabe / cosinex)Bei Bietergemeinschaft: separater Bewerberbogen für jedes Mitglied; gesamtschuldnerische Haftung; bevollmächtigter Vertreter (Formblatt III.9)Bei Eignungsleihe (§ 47 VgV): eigener Bewerberbogen für jedes leihende Unternehmen, Verpflichtungserklärung Formblatt III.8 Nr. 1 (technisch-beruflich) bzw. Nr. 1+2 (wirtschaftlich-finanziell)Bei Unterauftragsvergabe (§ 36 VgV): Formblatt III.7 und ggf. Formblatt III.8Rügeobliegenheiten: Vergabeverstöße sind fristgerecht gemäß § 160 Abs. 3 GWB zu rügen (10 Tage nach Kenntnisnahme); Nachprüfungsantrag binnen 15 Kalendertagen
Referenzprojekte
mind. 2 (jeweils bis zu 2 Referenzen pro Leistungsbild werden gewertet) ReferenzenZeitraum: Fertigstellung nicht länger als 10 Jahre zurückliegendVolumen: je Referenz mind. 1.500.000 € netto Baukosten/Schlussrechnungssumme

Mindestens 2 vergleichbare Referenzen gesamt, davon je bis zu 2 für Verkehrsanlagen und bis zu 2 für Freianlagen, gemeinsam nachweisbar. Fertigstellung nicht älter als 10 Jahre. Innerstädtisch (Bezug zum Stadtzentrum, mind. 25.000 Einwohner), öffentlicher Auftraggeber. Verkehrsanlagen: mind. Leistungsphasen 2, 3, 5, 6, 8 (§ 45 HOAI) und Baukosten mind. 1.500.000 € netto. Freianlagen: mind. Leistungsphasen 2, 3, 4, 5, 6, 8 (§ 39 HOAI) und Baukosten mind. 1.500.000 € netto.

Für Auswahlmatrix (Anlage 03): Verkehrsanlagen mit mind. 4 Verkehrs-/Nutzungsarten, verkehrsberuhigtem Geschäftsbereich/Fußgängerzone, mind. 2 Bauabschnitten mit Aufrechterhaltung fußläufiger Zugänge und mind. 2 Funktionen (ÖPNV/Lieferverkehr/Rettungsdienst/Müllabfuhr). Freianlagen: Umgestaltung zusammenhängenden Straßen-/Platzraums mit mind. 3 Abschnitten und erhöhten Gestaltungsanforderungen ODER angrenzende Mischnutzung mit mind. 3 Nutzungen; mind. 2 klimawirksame Elemente; Koordination/Neuordnung von mind. 3 Sparten. Pflichtangaben je Referenz: Name/Anschrift, Beschreibung der Leistung, Gesamtvergütung netto, Gesamtbaukosten/Schlussrechnungssumme, Erbringungszeitraum (Baubeginn/-fertigstellung).

nicht beziffert; mehrere je Person ReferenzenZeitraum: Fertigstellung nicht länger als 20 Jahre zurückliegendVolumen: nicht konkret beziffert

Persönliche Referenzen der vorgesehenen Projektmitarbeiter (Erfahrungsnachweis für die Wertung)

Projektleitung/Fachplanung Verkehrsanlagen: verantwortliche Planung komplexer innerstädtischer Verkehrsanlagen, verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche/Fußgängerzonen, barrierefreie/niveaugleiche Verkehrsanlagen, Spartenkoordination, abschnittsweise Baumaßnahmen unter Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit, Bauoberleitung/örtliche Bauüberwachung. Projektleitung/Fachplanung Freianlagen: verantwortliche Planung hochwertiger innerstädtischer Freianlagen/Platzräume, Integration von Aufenthalt/Außengastronomie/Veranstaltungen/Verkehr, klimaangepasste Freiraumgestaltung/Begrünung/Baumstandorte/Niederschlagswasserbewirtschaftung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 58%4–10 · 38%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 39 erledigt
Teilnahmewettbewerb – Eignungsnachweise
Verhandlungsphase – Angebot und Lösungsvorschlag Holzmarkt
Optionale Unterlagen für Eignungsleihe / Unterauftragsvergabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Landsberg am Lech | Regierung von Oberbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
86899 Landsberg am Lech
Ort
86899 Landsberg am Lech
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.deutsche-evergabe.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
86899 Landsberg am Lech
Bayern

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