Augenklinik Wahlleistungsstationen | Generalunternehmerleistungen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGeneralunternehmerleistungen für die Umbau- und Sanierungsmaßnahme der Wahlleistungsstationen in der Augenklinik der Uniklinik Köln, Projekt 2025077, Vergabenummer 26.033.
Die Arbeiten betreffen insbesondere den 1. und 2. Obergeschoss sowie teilweise Untergeschoss und Erdgeschoss. Nach den vorliegenden Leistungsbeschreibungen und Plänen umfasst das Vorhaben unter anderem Baustelleneinrichtung, Rückbau und Trockenbau, Boden-, Wand- und Deckenarbeiten, Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, MSR-, Elektro- und Nachrichtentechnik sowie Ausstattung und Dokumentation. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Klinikbetrieb.
Das Angebot ist elektronisch über eVergabe NRW einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 09.11.2026 um 11:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Wertung ausschließlich anhand der nachgerechneten Wertungssumme des Angebots unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme und Räume
Umbau und Sanierung der Wahlleistungsstationen in den 1. und 2. Obergeschossen der Augenklinik. Im 1. Obergeschoss sind 8 Einzelzimmer und 2 Doppelzimmer mit insgesamt 12 Betten vorgesehen. Im 2. Obergeschoss werden 4 Einzelzimmer und 3 Doppelzimmer mit 10 Betten umgebaut; ergänzend entsteht eine Lounge mit Teeküche. Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Klinikbetrieb. Ein Rahmenterminplan sieht Baustelleneinrichtung, Vorabmaßnahmen und Bauphasen in Untergeschoss, Erdgeschoss sowie 1. und 2. Obergeschoss sowie die klinische Inbetriebnahme ab 27.07.2027 vor.
Baustelleneinrichtung und Bauorganisation
Erbringung der Baustelleneinrichtung einschließlich Treppenturm mit Aufzug, Containern, Bauzaun, Baumschutz, Staubschutz sowie erforderlicher Logistik- und Containerflächen. Für den laufenden Klinikbetrieb ist ein Konzept für die Baustellenorganisation vorzulegen. Just-in-time-Logistik und die eingeschränkten Platzverhältnisse sind zu berücksichtigen. Baustrom- und Bauwasserverteiler sind zu installieren und zu betreiben; der Verbrauch durch den Auftraggeber ist kostenfrei, die erforderlichen Kabel und Leitungen sind durch den Auftragnehmer zu stellen.
Rückbau und Abbrucharbeiten
Rückbau und Demontage von Einbaumöbeln, Bodenbelägen, Estrich, Fertigteil-Patientenbädern, Doppelhandläufen, GK-Abkofferungen, KMF-Unterkonstruktionen und weiteren Bestandteilen. Im Untergeschoss und Erdgeschoss sowie in den Obergeschossen sind Wände, Bodenaufbauten, Türen, Fenster und Wandverkleidungen entsprechend der Umbaustatusplanung zurückzubauen oder anzupassen. KMF-haltige Baustoffe und Leitungsdämmungen sind nach den festgestellten Schadstoffanforderungen sowie TRGS 521 zu behandeln und zu entsorgen. Schadstoffsanierung und lose Möbel sind bauseits ausgeschlossen; die auszubauenden und zu entsorgenden KMF-Rohrleitungsdämmungen sind jedoch Teil der Leistung.
Hochbau und Innenausbau
Ausführung von Rohbau- und Trockenbauarbeiten, Wandverstärkungen, Estrich-, Putz-, Spachtel-, Maler- und Tapezierarbeiten. Metallrasterdecken, GK-Abkofferungen, Vorsatzschalen, Akustikdecken, Gipskartonabhangdecken, GK-Deckenkoffer und weitere Deckenkonstruktionen sind entsprechend der Planung zu erstellen. Boden- und Wandbeläge umfassen unter anderem PVC, Fliesen, Vinyl-Wandbekleidungen, Tapeten, Hochglanz- und Anstrichflächen sowie Rammschutz. Sanitär- und Nasszellen werden vollständig mit Fliesen, Abdichtung, Sanitäreinrichtungen, Duschen, WC-Anlagen und erforderlichen Anschlüssen hergestellt.
Türen, Metall- und Tischlerarbeiten
Lieferung und Einbau von Türen, Türzargen, Beschlägen, Schließanlagen, Brandschutz- und Rauchschutztüren sowie Ganzglastüren. Metallbauarbeiten umfassen unter anderem verglaste Stahlkonstruktionen und zugehörige Bauteile. Tischlerarbeiten umfassen Patientenschränke, Pflegeschränke, Bett- und Wandschänke, Spiegel- und Badmöbel, Garderobenelemente, Wandverkleidungen, Blenden, Teeküchen- und Loungeausstattung sowie Einbauten gemäß den Detail- und Musterraumplanungen.
Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation
Rückbau und Neuherstellung der Sanitärinstallation einschließlich Abwasser- und Trinkwasserleitungen sowie Sanitärausstattung für 17 Bäder beziehungsweise Wahlleistungszimmer. Die Angaben umfassen unter anderem Edelstahl-Trinkwasserleitungen DN 10 bis DN 32, SML-Abwasserleitungen, Duschen, Entleerungsventile, Hygienespüleinheiten und Probennahmeventile. Im Heizungsbereich sind Arbeiten an drei Räumen sowie Versetzen oder Ersetzen von Heizkörpern vorgesehen. Die Raumlüftung wird mit Zuluft- und Abluftverteilung, Volumenstromreglern, Schalldämpfern und Brandschutzabsperrvorrichtungen ausgeführt. Luftgerät, Hauptkanal und Steigstränge bleiben im Bestand.
MSR- und Gebäudeautomation
Anbindung von neun Brandschutzabsperrvorrichtungen, Abluftventilator und elektronischen Zirkulationsregulierventilen an die Gebäudeleittechnik. Die vorhandenen Abluft- und Kreislaufkomponenten werden über Controller, Feldbus und 24-V-Versorgung eingebunden und auf die GLT der Uniklinik Köln aufgeschaltet. Datenpunktlisten, Schnittstellenprotokolle, Funktionsprüfungen, Parametrierungs- und Prüfprotokolle sowie Einweisungen und Betriebsdokumentation sind zu erbringen.
Elektro- und Nachrichtentechnik
Demontage und Neuinstallation der Elektro- und Nachrichtentechnik einschließlich Baustrom, Baubeleuchtung, Unterverteilungen, Verlegesystemen, Kabel- und Leitungsnetzen, Potentialausgleich, allgemeiner Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung. Zu liefern und anzuschließen sind unter anderem medizinische Versorgungseinheiten, Lichtrufanlagen, Brandmeldeanlagen, strukturierte CAT7A-Datenverkabelung, Access Points, IP-Gateways, Flurdisplays sowie Patienten-Infotainment mit Wandarmen und Fernsehern. Bestehende Systeme wie CGVision, TOPSIS und Siemens-Brandmeldetechnik sind entsprechend den Vorgaben anzupassen und einzubinden.
Ausstattung und Oberflächen
Ausstattung der Patientenzimmer, Nasszellen, Flure, Funktionsräume und der Lounge gemäß Produktkatalog und Detailplanungen. Umfasst werden unter anderem Sanitärobjekte, Leuchten, Schrank- und Einbaumöbel, Wand- und Bodenbeläge, Bilderrahmen, Wandgrafiken, Pflanzen- und Beleuchtungselemente sowie Teeküchen- und Loungeausstattung. Lose Möbel und Krankenhausbetten sind bauseits ausgeschlossen, sofern sie in den Leistungsbeschreibungen als Bauherrenleistung bezeichnet werden. Sichtbare Materialien sind vor der Ausführung zu bemustern und zur Freigabe vorzulegen.
Planung, Koordination und Dokumentation
Erstellung und Abstimmung der Werk- und Montageplanung für Hochbau, Metallbau, Tischlerarbeiten und technische Anlagen. Für relevante Bereiche ist eine 3D-Modellplanung im IFC-Format gefordert. Schnittstellen, Aufschaltungen, temporäre Betriebsunterbrechungen und tangierende Maßnahmen sind zu koordinieren. Revisionsunterlagen sind je Kostengruppe sowie in Generalakten A und B zu erstellen und mindestens sechs Wochen vor der Bauherrenabnahme vollständig in Papier und digital zu übergeben. Abnahmen, Mängelbeseitigung, Einweisungen, Prüfprotokolle, Bestandsunterlagen und Kostenübersichten nach DIN 276 sind Bestandteil der Leistung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Unternehmensnachweise
Mit dem Angebot ist je nach zugelassener Nachweisform die PQ-Nummer, die Eigenerklärung zur Eignung nach Formular 124 oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorzulegen. Zusätzlich ist ein Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung erforderlich. Das Formblatt zur Wettbewerbsregisterabfrage ist auszufüllen.
Fachliche Befähigung
Für die Arbeiten mit mineralischen Dämmstoffen ist mindestens ein Mitarbeiter mit gültigem Sachkundenachweis nach TRGS 521 einzusetzen. Für Arbeiten an Rufanlagen ist ein Mitarbeiter mit gültigem Sachkundenachweis nach DIN VDE 0834-1 einzusetzen. Die jeweils gültigen Nachweise sind vor Leistungsbeginn unaufgefordert dem Bauleiter vorzulegen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Die Vergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer ist im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen nach Formular 233 anzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung nach Formular 234 einzureichen; für jedes Mitglied ist ein eigenes Formular 221 oder 222 zur Preisermittlung vorzulegen. Erklärungen Dritter müssen unterschrieben beigefügt werden.
Holzprodukte
Für die Verwendung von Holzprodukten ist eine der im Formular 248 vorgesehenen Nachweisoptionen zu wählen. Der zugehörige Zertifikats-, Einzelnachweis- oder Lieferscheinnachweis ist auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Weitere Nachweise auf Verlangen
Referenznachweise entsprechend den Angaben im Formular 124, eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie Zertifikate oder Einzelnachweise zur Holzprodukterklärung können auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle verlangt werden. Konkrete Referenzarten, Zeiträume, Auftragswerte oder sonstige Mindestanforderungen sind im vorliegenden Unterlagenbestand nicht angegeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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