Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Stadt Weimar baut die Humboldtstraße im 1. Bauabschnitt zwischen Cranachstraße und Windmühlenstraße aus. Dieses Los (Fachlos 11) umfasst ausschließlich die Straßenbeleuchtung.
Was ist zu tun?
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusführungsort und Bauzeit
Ort: Humboldtstraße in 99425 Weimar, Abschnitt Cranachstraße bis Windmühlenstraße.
Bauzeit: 24.08.2026 bis 17.12.2026 (rund 4 Monate / ca. 115 Werktage).
Wichtige Meilensteine:
Vertragsstrafe bei Verzug: 250 € pro Werktag, maximal 3.500 € (ohne Umsatzsteuer).
Abbruch und provisorische Beleuchtung
Tiefbau und Kabelarbeiten
Lieferung und Montage neuer LED-Leuchten
Allgemeine Anforderungen an die Bauausführung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
Bieter müssen fachlich geeignet, leistungsfähig und zuverlässig sein. Die Eignung wird nach § 6a Abs. 2 VOB/A (Nrn. 1–9) geprüft.
Präqualifikation (PQ)
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch ihren Eintrag im Verzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. nach (PQ-Nummer), ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ein, ebenfalls ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Hinweis: Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert – das Angebot wird in solchen Fällen ausgeschlossen.
Referenzen (vergleichbare Leistungen)
Es sind 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren vorzulegen.
Bei präqualifizierten Unternehmen: nur auf gesondertes Verlangen.
Bei nicht präqualifizierten Unternehmen: verpflichtend mit dem Angebot.
Vorzulegende Angaben je Referenz gemäß Formblatt 124: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers.
Erklärung nach Thüringer Vergabegesetz
Es ist die Eigenerklärung gemäß § 8 Abs. 1 ThürVgG zwingend mit dem Angebot abzugeben und zu unterschreiben. Ohne diese Erklärung erfolgt ein Angebotsausschluss.
Die Erklärung umfasst auch die Einhaltung des ThürVgG durch Nachunternehmer sowie das Verbot unzulässiger Wettbewerbsbeschränkungen.
Allgemeine rechtliche Anforderungen
Registereintrag: Handelsregister oder Handwerksrolle oder IHK-Eintragung oder keine Eintragungspflicht.
Insolvenz: Kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine Liquidation. Falls Insolvenzplan: rechtskräftig bestätigt vorlegen.
Strafrechtliche Ausschlussgründe: Keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren (> 3 Monate Freiheitsstrafe, > 90 Tagessätze Geldstrafe, > 2.500 € Geldbuße) gem. § 6e EU VOB/A.
Steuern und Sozialabgaben: Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft muss bestehen.
Wirtschaftliche Lage und Personalausstattung
Umsatz: Nachweis über Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Bauleistungen (inkl. ARGE-Anteile).
Arbeitskräfte: Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Auf Verlangen: Jahresdurchschnitt der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer: Bei Einsatz von Nachunternehmern ist deren PQ-Eintrag oder ein gleichwertiger Eignungsnachweis vorzulegen (auf Verlangen).
Bietergemeinschaften (ARGE): Haftung gesamtschuldnerisch, mit bevollmächtigtem Vertreter (Erklärung Formblatt 234, von allen Mitgliedern zu unterzeichnen bzw. zu signieren).
Sprache: Alle Unterlagen in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung.
Auf Verlangen vorzulegende Bestätigungen
Diese Unterlagen sind erst auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle einzureichen, typischerweise wenn das Angebot in die engere Wahl kommt:
Vergleichbare Leistungen im Bereich Straßenbeleuchtung (Installation, Tiefbau, Kabelverlegung, Leuchtenmontage)
Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers. Pflicht für nicht präqualifizierte Bieter, bei PQ nur auf Verlangen.