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Ausschreibungen Hessen

Außenanlagen und Vegetationsarbeiten

mattiaqua, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden für Quellen, Bäder, FreizeitMainz-Kostheim, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Der kommunale Eigenbetrieb mattiaqua (Landeshauptstadt Wiesbaden) lässt im Rahmen der Sanierung des Freibads Maaraue (Mainz-Kostheim) die Außenanlagen und Vegetationsarbeiten als öffentliche Ausschreibung vergeben.

Was ist zu tun?

Baustelle einrichten, Abbrucharbeiten, MaterialentsorgungEntwässerungsarbeiten (Rohrleitungen, Rinnen, Sinkkästen, Rigolen)Platz- und Wegeflächen neu herstellen (Pflaster, Platten, Frostschutz/Unterbau)Stützwände, Ausstattungen (Bänke, Abfallbehälter, Duschplätze, Masten)Vegetationsarbeiten mit 2-jähriger Entwicklungspflege: Rasen, Staudenmischungen, Sträucher, 31 Laubbäume

Wichtige Fristen:

Angebotsfrist: 30.10.2026, 10:00 UhrAusführungszeitraum: KW 49/2026 bis KW 21/2027 (ca. 30 Wochen)Bindefrist: bis 30.11.2026

Verfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, kein Los, ein Gesamtauftrag.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 30. Oktober 2026
Termin / FristOKT2025 JAN2026 APR JUL OKT JAN2027 APR
Veröffentlichung5. Okt. 2025
Bieterfragen-Fristca. 21. Okt. – 24. Okt. 2026
Angebotsfrist30. Okt. 2026
Angebotsöffnung30. Okt. 2026
Bindefrist30. Okt. – 30. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 7. Dez. – 11. Dez. 2026
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer24. Dez. 2026
Präqualifikationsnummer Tarif25. Dez. 2026
Vertragsendeca. 17. Mai – 21. Mai 2027
Fertigstellungspflege VegetationDatum offen1 Jahr Fertigstellungspflege nach Pflanzung der Vegetationsflächen.
Entwicklungspflege VegetationDatum offen2-jährige Entwicklungspflege der Vegetationsflächen nach Fertigstellungspflege.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Angebotspreis, ermittelt aus der Wertungssumme (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Zuschlagskriterium Preis ist als einziges Kriterium angekreuzt, Mehrere Zuschlagskriterien ist nicht angekreuzt.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Für Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 Prozent eingeräumt.

KI-Hinweis: Preis ist laut Formblatt 211 Ziff. 7 und Bekanntmachung als einziges Zuschlagskriterium mit 100 % festgelegt; der 15-%-Bonus für Werkstätten für Behinderte ist als Wertungsregel in der Formel erfasst.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtüberblick und Projektrahmen

Bauherr: mattiaqua, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden (Konrad-Adenauer-Ring 13, 65187 Wiesbaden).Standort/Erfüllungsort: Maaraue 27, 55246 Mainz-Kostheim (Zusammenfluss Rhein/Main, Hochwassergebiet – WHQextrem 88,23 mNN).Vergabenummer / Maßnahme: 2026-öA-ma-FMA-F.Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A – Bauleistungen, ein ungeteilter Auftrag (keine Lose).Denkmalschutz: Das Freibad (seit 1965 in Betrieb) steht unter Denkmalschutz – die Leistung ist mit Blick auf Bestandsschutz und Sichtbeton-Ausführung der Stützwände zu erbringen.Hinweise Umfeld: Befestigte Baustellenzufahrt und Lagermöglichkeit an angrenzender Wiese vorhanden; Strom- und Wasseranschlüsse werden bauseits gestellt; WC/Sanitäranlagen am Bad können kostenfrei genutzt werden.

Baustelleneinrichtung und Abbrucharbeiten

Baustelle einrichten, vorhalten und räumen (Geräte, Zufahrten, Lager).Oberboden abtragen, Grasnarbe entfernen, Wurzelschutzmaßnahmen.Vorhandene Kastenrinnen und Fundamente abbrechen, Betonbeläge schneiden, Kontrollschächte ausbauen, Baustraße zurückbauen.Fundamente für 16 Lautsprecher-/Kameramasten herstellen.Lageplan der technischen Außenanlagen als DWG/DXF-Datei inkl. Druckprotokoll der Dichtheitsprüfung liefern.Alle Aufwendungen für Baustelleneinrichtung sind in die Einheitspreise einzurechnen.

Materialentsorgung und Bodenmanagement

Baugrubenaushub (ca. 45 t), Oberbodenabtrag (ca. 30 t), mineralische Bau-/Abbruchabfälle (ca. 25 t, LAGA Z0), Schotterfahrbahn (ca. 70 t), pflanzliche Bodendecke (ca. 5 t) – fachgerecht entsorgen.Nachweis über Druckprotokoll der Kanalrohre.Hochwasserschutz beachten: bei Havarien mit Diebstahl-/Sickerspritzer-/Schmier-/Hydraulikstoffen sind unverzüglich Schutzmaßnahmen einzuleiten.

Entwässerungsarbeiten

Rohrgrabenaushub ca. 45 m³, Sandbettung.SN8-Rohre DN 100 (ca. 52 m) und SN8-Rohre DN 200, Kastenrinnen NW 100 (ca. 16 m), Schwimmbadroste, Sinkkästen und 4 Bodenabläufe V2A.Dränrohr (ca. 11 m), Rigolen mit Grobschotter (ca. 15 m³), Trennlage.Druckprobe und Spülung der Leitungen (Nachweis als Druckprotokoll).

Platz- und Wegeflächen

Baugrubenaushub/Wiedereinbau (ca. 120 m³), Füllboden (ca. 620 m³), Untergrundplanie (ca. 2.160 m²), Filtervlies (ca. 2.160 m²).Frostschutzschicht (ca. 530 m³ / 27 cm) und Schottertragschicht (ca. 385 m³ / 15 cm).Pflasterzeilen (ca. 645 m), Pflasterrinne (ca. 4,5 m²).Beläge: Betonplattenbelag (ca. 1.620 m²), Betonpflaster (ca. 160 m²), Kleinsteinpflaster (ca. 25 m²), Noppenbahn (ca. 75 m²).Treppenstufen und Lastplattenversuche (3-fach durch externes Labor) als Nachweis.Frostsicherer Wegeaufbau ≥ 55 cm.

Stützwände

Baugrubenaushub (ca. 35 m³), Frostschutzschicht (ca. 10 m³), Fundamente (ca. 7 m³).Winkelstützelemente h = 105 cm (ca. 16 m + 6 Ecken) in Sichtbetonqualität.Senkrechte Sägeschnitte, Filtervlies.

Ausstattungen

8 Abfallsammelbehälter, 22 Beton-Sitzbänke.WPC-Dielenbelag auf Pumpenschacht (ca. 24 m²) – Werkstattzeichnungen zur Prüfung beim Planungsbüro.8 Duschplätze (Betonfertigteile) mit Fundamenten (ca. 8 m³), 16 Fundamente für Handlaufpfosten, 16 Masten für Lautsprecher/Kameras.

Vegetationsarbeiten (Kernleistung)

Oberboden aufreißen, sieben und auftragen; Pflanzerde (ca. 225 m³).Rasenansaat ca. 8.700 m² (RSM 2.3 Spielrasen) inkl. Fertigstellungspflege.7 Staudenmischungen auf ca. 613 m² (u. a. Veitshöchheimer Leicht und luftig, Thüringer Blütensaum, Farbenspiel, Blütenzauber, Sommernachtstraum, Präriesommer, Bernburgs heimischer Blütensaum).Bodendecker/Rosen (ca. 1.908 Stück), 6 Sträucher.31 Laubbäume (standortgerechte, einheimische Arten: Schwedische Mehlbeere, Rotblühende Roßkastanie, Traubenkirsche, Balsam-Pappel, Schwarz-Erle, Purpur-Erle, Flatter-Ulme, Trauer-Weide).Baumsubstrat nach FLL-Empfehlungen (Eignungs-/Eigenüberwachungsprüfungen vorlegen).Rindenmulch, Wurzelbewässerungssysteme, Weißanstrich.Baumbestand nach DIN 18920 schützen.2-jährige Entwicklungspflege für Vegetationsflächen: nach Fertigstellungspflege (1 Jahr) jeweils 1 Vegetationsperiode pro Jahr (insgesamt 3 Vegetationsperioden je nach Flächentyp: Rasen 2 Jahre, Stauden/Bodendecker 2 Jahre, Sträucher 2 Jahre, Bäume 3 Jahre).

Stundenlohnarbeiten und Sonderleistungen

Stundenlohnarbeiten für Meister, Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer sowie Geräte (Bagger 15 to, Bagger 25 to, Radlader, Stemmhammer, Kleingerät).Anlieferung und Betriebsfähigkeit der Geräte, Vorhalten und Betreiben.Maßnahmen gem. § 15 VOB/B.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche und wirtschaftliche Eignung

Umsatznachweis: Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen (über Eigenerklärung 124).Vergleichbare Leistungen: Eigenerklärung, dass in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.Personal: Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte.Referenzen: Einreichung der Referenzliste (Anlage REF); auf Verlangen 3 Referenzbescheinigungen nach VHB-Formblatt 444.KMU-Status: Angabe freiwillig (Definition gem. EU-Standard: < 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio € Umsatz bzw. ≤ 43 Mio € Bilanzsumme).

Zuverlässigkeit / Rechtliche Eignung

Ausschlussgründe: Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB und keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Erklärung in WiBau-01 und/oder Formblatt 124).Keine Berufsverbote: Kein wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), kein vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), keine Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO).Insolvenzfreiheit: Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation.Steuern und Sozialversicherung: Ordentliche Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; Finanzamt, USt-IdNr. angeben.Gewerbezentralregister: Ab Auftragssumme 30.000 € wird ein Auszug angefordert.

Registrierungen, Mitgliedschaften und Versicherungen

Eintragung: Handelsregister, Handwerksrolle oder vergleichbares Berufsregister – sofern Pflicht.Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaftsnachweis (sofern Pflicht).Sozialkasse: Gültige Bescheinigung (nicht älter als 3 Monate), ersatzweise Krankenkassenbescheinigung; bei nicht im Inland ansässigen Bietern: Eigenerklärung gem. § 2 Abs. 4 S. 1 Nr. 20 SchwarzArbG.Betriebshaftpflichtversicherung: Nachweis für Personen- und Sachschäden auf gesondertes Verlangen.Sicherheits-/Gesundheitsschutzkoordinator: Qualifikation gem. Baustellenverordnung / RAB 30.

Tariftreue und Compliance

Tariftreue/Mindestentgelt: Verpflichtungserklärung nach Hessischem Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) – wird Vertragsbestandteil.Mindestlohn: Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns; keine Bußgeldbescheide nach § 21 MiLoG ab 2.500 €.Schwarzarbeitsbekämpfung: Verpflichtung zur Einhaltung der sozialrechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit und illegale Arbeitnehmerüberlassung.Auskunfts- und Prüfungsrecht: Auftragnehmer (und Nachunternehmen/Verleihunternehmen) müssen vertraglich zur Gewährung des Auskunfts- und Prüfungsrechts nach § 7 Abs. 1 HVTG verpflichtet werden.

Nachunternehmer-Regelungen

Verzeichnis NU (Formblatt 233) inkl. Angabe, ob eigener Betrieb auf die Leistung eingerichtet ist.Verzeichnis anderer Unternehmen (Formblatt 235), falls einschlägig.Gleichlautende Eigenerklärung des NU ab Auftragssumme 10.000 € – spätestens vor Zustimmung des Auftraggebers vorzulegen.Präqualifikation: Ab 25.12.2026 ist für NU die Angabe einer PQ-Nummer (Tarif) bei Bauleistungen zwingend.
Referenzprojekte
mind. 1 (Eigenerklärung); auf Verlangen 3 Referenzbescheinigungen nach VHB-Formblatt 444 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert; bei Ingenieurbauleistungen Bausumme, ansonsten Auftragsvolumen in Euro je Referenz

Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren – Art/Umfang dem Auftragsgegenstand entsprechend (Außenanlagen-, Wege-, Stützwand- und Vegetationsarbeiten)

Referenzliste (Anlage REF): Projektbezeichnung, Ausführungsort, Ausführungszeit, Art der Arbeiten/Leistungen, Umfang/Menge, Auftragsvolumen, ARGE/Allein-Kennzeichnung, Auftraggeber mit Anschrift/Telefon, Referenzansprechpartner. Formfreie Eigenerklärung über die Erbringung vergleichbarer Leistungen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 69%4–10 · 28%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Angebotskern – Pflichtbestandteile
Eignung & Eigenerklärungen
Preisermittlung & Kalkulation
Nachunternehmer / Bietergemeinschaft
Referenzen & weitere Nachweise
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Technische Nachweise aus dem Leistungsverzeichnis
Bieterfragen / Verfahrenstermine
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Auf einen Blick

Auftraggeber
mattiaqua, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden für Quellen, Bäder, Freizeit
Anschrift
65187 Wiesbaden
Ort
55246 Mainz-Kostheim
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.mattiaqua.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55246 Mainz-Kostheim
Hessen

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