Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Evangelische Kirchenkreis Wuppertal sucht ein erfahrenes Büro für die Ausstellungsgestaltung und -planung des Gedenk- und Lernortes auf dem Gelände des ehemaligen KZ Kemna (1933/34). Aus dem industriell umgebauten Areal soll ein Ort des Erinnerns, der Ausstellung und der Bildung entstehen.
Was ist zu tun?
Wie läuft das Verfahren?
Budget: ca. 1.350.000 € brutto (gesamt, stufenweise Freigabe)
Vertragslaufzeit: Dezember 2026 bis Dezember 2031
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Bewertung des Preises40%
Wertung des Gesamtpreises (Wertungspreis im Preisblatt) inkl. Stundensatz für eventuelle Zusatzarbeiten. Interpolare Berechnung zwischen niedrigstem Preis (40 Pkt.) und doppeltem Preis (0 Pkt.).
- Wertung der Schriftform der Konzeptskizze A: Inszenierung Wachraum/Schreibstube25%
Bewertung der Konzeptskizze A in Bezug auf die Ziele des Auftraggebers: Gelingt es, für den Ort angemessen Geschichte und Thematik darzustellen, zu vermitteln, eindrucksvoll und informativ zu transportieren? Bewertet werden Ideen, Ansätze und Skizzen.
- Wertung der Schriftform der Konzeptskizze B: Lernort, Methodik25%
Bewertung der Konzeptskizze B in Bezug auf die definierten Projektziele der Schaffung eines Lernortes: Überzeugen Herangehensweise, Methodik, Leitlinien sowie Gestaltungs- und Vermittlungsprinzipien?
- Wertung: Projektmanagement10%
Bewertet wird, ob das Projektmanagement über die berufliche Erfahrung und Qualifikation verfügt, die baulichen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Vorhabens erfolgreich zu steuern. Bewertet werden Erfahrung, Profil, Methodik und erzielte Ergebnisse.
Preiswertung: Punkte = (2 – (Angebotspreis / günstigster Angebotspreis)) × 40. Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis erhält 40 Punkte, ein um 100% höheres Angebot erhält 0 Punkte. Keine Negativpunkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistungen – Ausstellungsgestaltung und -planung (HOAS-2, Leistungsphasen 1–7)
Kommuniktive Gestaltung und Planung sämtlicher für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereiche des Gedenk- und Lernortes (Gebäude + Außenflächen) als Dauerausstellung.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Stufenweise Beauftragung: Freigabe der Leistungsphasen erfolgt einzeln nach Prüfung durch den Auftraggeber (ca. 4 Wochen pro Phase).
Besondere Leistungen
Projektmanagement und Koordinierung
Budget: max. 1.350.000 € brutto (inkl. Planungshonorare), stufenweise Freigabe abhängig von Fördermittelzusagen.
Nicht im Auftrag enthalten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahren und Ablauf
Mindestens 3 Ausstellungsvorhaben über alle Leistungsphasen geplant, je mind. 300.000 € Budget
Referenz-PDF (max. 16 Seiten): Eröffnungsdatum, Budget, Fläche, Auftraggeber + Ansprechpartner, verantwortliche Anteile, beteiligte Planer. Eröffnung max. 10 Jahre alt; noch nicht abgeschlossene Vorhaben zulässig, wenn mind. LP 4 abgeschlossen.
Mindestens 1 vollständig geplante Dauerausstellung
Im Referenz-PDF nachweisen; Eröffnungsdatum und Art (Dauerausstellung) angeben.
Mindestens 1 Dauerausstellung im Zusammenhang mit einer Gedenkstätte oder einer zeitgeschichtlichen Ausstellung mit Bezug zum Nationalsozialismus
Im Referenz-PDF nachweisen; Bezug zur NS-Thematik oder Gedenkstätte muss erkennbar sein.
Mindestumsatz im Bereich Ausstellungsplanung
Eigenerklärung im Teilnahmeantrag (Umsätze 2023, 2024, 2025).
Mindestens 3 feste Mitarbeiter/-innen mit abgeschlossener Ausbildung im Bereich Ausstellungsplanung
Angabe im Teilnahmeantrag (Personalzahlen + Qualifikationstabelle). Neu gegründete Büros können nachweisen, dass sie in verantwortlicher Position bei anderen Büros entsprechende Leistungen erbracht haben.