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Ausstellungsgestaltung des Welterbe-Erlebniszentrum Trier

Trier Tourismus und Marketing GmbHTrier, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Trier Tourismus und Marketing GmbH sucht ein Ausstellungsgestaltungs-Büro für die Planung (Leistungsphasen 1–7 nach HOAI) und Umsetzung eines barrierefreien, multimedialen Erlebniszentrums im historischen Keller des Gebäudekomplexes „Steipe" am Hauptmarkt in Trier. Ziel ist eine zentrale Informations- und Erlebnis-Einrichtung für das Trierer UNESCO-Welterbe mit modernsten Technologien (VR, 360°-Projektionen, KI-Visualisierungen, interaktive Stationen).

Wichtige Eckdaten

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (derzeit Phase: Teilnahmewettbewerb / Präqualifikation)Projektbudget: ca. 1.680.050 € netto (Planung + Umsetzung)Erwartete Besucher: ca. 61.000 pro JahrZuschlagskriterien (Angebotsphase): Preis 40 % / Qualität 60 %Keine Losaufteilung (Gesamtleistung als Einzellos)3 Bewerber mit höchster Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert

Hinweis: Konkrete Abgabefristen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert; die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge richtet sich nach der Bekanntmachung. Voraussichtliche Eckpunkte: Angebotsabgabe Mitte April, Verhandlungen Ende April/Anfang Mai, Zuschlag Anfang Juni.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Die wichtigsten Termine im Überblick
Aktive Ausschreibung
  1. Veröffentlicht14. August 2026

    Bekanntmachung und Bereitstellung der Vergabeunterlagen.

  2. Angebotsfrist

    Letzter Termin für die elektronische Angebotsabgabe.

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis40%

    Pauschalhonorar Kernleistung (30 Punkte/30%) und Stundensätze/Pauschalhonorar für besondere Leistungen (10 Punkte/10%); Bewertung über inversen Dreisatz, niedrigster Preis erhält Maximalpunktzahl

  • Qualität60%

    Zusammenfassung der qualitativen Zuschlagskriterien (Personal, Konzept, Fachgespräch, Verfügbarkeit vor Ort)

P = Punktzahl_max × (max_Angebot / akt_Angebot) – inverser Dreisatz, wobei für Preis das niedrigste Angebot die Maximalpunktzahl erhält; bei Qualitätskriterien mit Schulnotensystem (0–5 bzw. 1–6) wird die Note des besten Bieters als max_Angebot verwendet

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen, Bewertungsmaßstäbe und Formeln sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Standort

Lage: Historisches Gebäude (ehem. Ratskeller der Steipe, 15. Jahrhundert) am Hauptmarkt, Trier – im Untergeschoss des Gebäudekomplexes Liebfrauenstraße 9 / Am Hauptmarkt 14.

Flächen (Bestandserfassung alta4, Vermessung März 2024, Plan 12.07.2024):

1. Untergeschoss: ca. 514,75 m²2. Untergeschoss: ca. 276,6 m²

Anbindung: Direkte Anbindung an die Tourist-Information; weitere Geschosse der Steipe mit geplanter gastronomischer Nutzung sind zu berücksichtigen.

Projektbudget: ca. 1.680.050 € netto (Planung und Umsetzung vollständig).

Inhaltliche und funktionale Anforderungen

Vermittlungsinhalte:

UNESCO-Idee als globaler KontextTrierer Welterbe im ÜberblickEinzelpräsentation der Bauwerke und CodicesStadtgeschichte von der Antike bis heuteImmersive Kunstwelten

Technologien (modernste digitale Mittel):

Virtual Reality (VR)Immersive 360°-ProjektionenKI-gestützte VisualisierungenInteraktive InformationswändeAudio-/Media-GuidesCorporate-Identity-Entwicklung medien­seitig

Inklusion / Barrierefreiheit (Zertifizierung „Reisen für Alle" angestrebt):

AudiodeskriptionenGebärdensprachvideosLeichte SpracheTaktile LeitsystemeZwei-Sinne-PrinzipMehrsprachigkeit (DE, EN, FR, NL)

Betriebliche Ziele:

ca. 61.000 Besucher jährlich gegen Eintrittsgebührmind. 5 % der Übernachtungstouristen (~ 23.000 überregionale Besuche)Wetterunabhängiges GanzjahresangebotEigenwirtschaftlicher Betrieb ab 2028Nachhaltige, energieeffiziente Ausstattung

Planungsleistungen – LPH 1 bis 7 (angelehnt an HOAI/HOAS)

LPH 1 – Grundlagenermittlung / Konzeptskizze:

Erstellung einer kurzen Konzeptskizze mit gestalterisch-konzeptioneller Grundidee (Narration, Storyline)Erste Visualisierungen zur Veranschaulichung der szenografischen Idee

LPH 2 – Konzept:

a) Übergreifend / Inhalt: Gesamtkonzept für alle Ausstellungsbereiche; Klärung Aufgabenstellung, Rahmenparameter, Flächen, Eckdaten; Workshops mit Welterbe-Partnern; Exponatauswahl; Konzept Besucherführung und Besuchererlebnis; Zuarbeit didaktisches Konzept; Shop-Konzeptb) Szenografie / räumlich-bauliche Gestaltung: szenografisches Konzept mit erweiterten Visualisierungen; Klärung räumlicher/baulicher Voraussetzungen, Barrierefreiheit, Lüftung, Brandschutz, Denkmalpflege-Auflagenc) Grafik: grafisches Konzept, Sondergrafiken, Infografiken, Illustrationend) Medien: Medienkonzept, Corporate Identity, Audio-/Media-Guidese) Technik: technisches Konzept, Planung akustischer Maßnahmenf) Interaktive Exponate: Entwicklung technisch komplexer interaktiver Stationeni) Projektmanagement: erster Terminplan, Grobkostenschätzung

LPH 3 – Entwurfsplanung:

Ausarbeitung aller AusstellungselementeVisualisierung aller wesentlichen BereichePlanung des AusstellungsbausEinholen von GenehmigungenGrafisches Konzept, Medienkonzept, LichtplanungKostenberechnung, BudgetsteuerungPlanung Kassen-/Zugangstechnik, Ticketing

LPH 4 – Ausführungsplanung:

Detaillierte zeichnerische und funktionale PlanungLeistungsverzeichnisse für alle GewerkeAusschreibungsunterlagenReinzeichnungen, produktionsfertige DatenTechnische Ausschreibung

LPH 5 – Mitwirkung Vergabeprozess:

Prüfung und Vorschläge geeigneter BieterAuswertung der Angebote, VergabeempfehlungenKostenermittlung, Budgetpflege

LPH 6 – Baulich-technische Überwachung und Koordinierung:

Terminkoordination der GewerkeÜberprüfung der WerkplanungSchnittstellen-KoordinationKostenverfolgung, QualitätskontrollenAblaufkoordination, Montagen vor OrtTest-/Probebetrieb

LPH 7 – Abnahme und Übergabe:

Mitwirkung bei AbnahmePrüfung SchlussrechnungenEinweisung BetriebspersonalÜbergabe Dokumentationen, BetriebshandbücherUnterstützung bei Gewährleistungsansprüchen (erste 6 Monate)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Nachweis Berufs- oder Handelsregistereintragung (Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung).Darstellung der gesellschaftlichen Strukturen auf Nachfrage der Vergabestelle.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz: Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre mind. 250.000 €.

Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: Bereitschaft bzw. Nachweis einer Versicherung mit folgenden Mindestdeckungen für die gesamte Vertragslaufzeit:

500.000 € pro Schadensfall für Personenschäden1.000.000 € pro Schadensfall für sonstige Schäden (inkl. Umweltschäden)jeweils 2-fach maximiert

Steuern / Sozialversicherung: Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Sozialversicherungsbeiträge.

Auf Nachfrage vorzulegen: Bestätigung Wirtschaftsprüfer/Steuerberater zum Gesamtumsatz oder testierter Jahresabschluss/G&V; Gewerbeanmeldung; Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Berufsgenossenschaft, Sozialkasse, Finanzamt, § 48b EStG).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen: Mindestens 3 Referenzprojekte (vergleichbare Dienstleistungsaufträge) aus den letzten 3 Jahren (2023, 2024, 2025); ältere Referenzen bis maximal 01.01.2018 werden akzeptiert. Je Referenz mind. Leistungsphase 7 abgeschlossen.

Über alle Referenzen hinweg muss mindestens einmalig nachgewiesen werden:

multimediale oder interaktive Ausstellungsgestaltung oderErlebnis-, Museums- oder Besucherzentralen oderinterdisziplinäre Projektarbeit (Ausstellungsgestaltung, Medientechnik, Baumanagement mit Wissenschaft, Denkmalpflege, Politik)Planungsanforderungen vergleichbar Honorarzone C (angelehnt an HOAI/HOAS)

Personal: Jahresdurchschnittlich mind. 5 Fachpersonen in den letzten 3 Jahren.

Sprache: Eingesetztes Personal mit mindestens Sprachniveau B2 Deutsch.

Unternehmensdaten: Erklärung Formular 2F3 / 2F4.

Mitarbeiteranzahl: Formular 2F2.9.

Ausschlussgründe und besondere Bedingungen

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Keine rechtskräftigen Verurteilungen u. a. wegen Bestechung, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Bildung krimineller/terroristischer Vereinigungen; keine Verurteilungen nach Schwarzarbeits-, AEntG- oder MiLoG (Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €); keine Insolvenz / Liquidation.

Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): Keine Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrecht; keine schweren beruflichen Verfehlungen; keine Wettbewerbsabsprachen; keine Interessenkonflikte; keine mangelhafte Auftragsausführung in der Vergangenheit; keine Täuschung; keine unzulässige Einflussnahme; keine Geldbuße nach § 24 Abs. 1 LkSG.

Selbstreinigung (§ 125 GWB): Erklärung falls zutreffend.

Russlandsanktionen: Eigenerklärung Anlage 2F7.

MiLoG: Erklärung Anlage 2F2.2.

Antikorruption: Anerkennung der Antikorruptionserklärung (Anlage 2F2.3); Vertragsstrafe 10 % der Auftragssumme netto (min. 5.000 €) bei Verstoß.

Mindestentgelt / LTTG RLP: Erklärung Anlage 2F6 (Mustererklärung 3 nach § 4 Abs. 2 LTTG); Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns und zur Weitergabe der Pflicht an Nachunternehmer.

Nachunternehmer / Eignungsleihe: Falls eingesetzt, Anlagen 2F2.7 + 2F2.8; kein doppelter Einsatz identischer Nachunternehmer bei mehreren Bietern.

Auswahlkriterien (Teilnahmewettbewerb, bewertet)

B 1.2.2 – Umsatz (10 Geschäftspunkte):

250–300 T€ = 1 Pkt., …, > 700 T€ = 10 Pkt.

B 1.3.2 – Anzahl vergleichbarer Referenzen (max. 20 GP):

3 Ref. = 2 Pkt., 4 Ref. = 4 Pkt., …, 12 Ref. = 20 Pkt.

B 1.3.3 – Qualität der Referenzen (max. 70 GP): Bewertung max. 3 Referenzen gemäß Anlage 2F5 nach Kriterien wie z. B. Erfahrung mit historischen/denkmalgeschützten Gebäuden, UNESCO-Welterbe- und musealen Ausstellungen, Vermittlungskonzepten für heterogene Zielgruppen, Größe der Ausstellungsfläche, szenografische Komplexität, multimediale/interaktive Elemente, Besucherlenkung, partizipative Konzeptentwicklung, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Flexibilität, Kostensteuerung/Projektmanagement.

Gesamt max. 100 GP. Die 3 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Zuschlagskriterien (Angebotsphase)

Preis – 40 %:

1.1 Pauschalhonorar Kernleistung: 30 %1.2 Stundensätze / Pauschalhonorar besondere Leistungen: 10 %

Qualität – 60 %:

2.1 Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Personals: 20 %2.2 Konzept Herangehensweise und Organisation der Planung: 20 %2.3 Fachgespräch: 10 %2.4 Konzept Sicherstellung der Verfügbarkeit vor Ort: 10 %
Referenzprojekte
Mindestens 3 (max. 3 werden für die Qualitätsbewertung ausgewertet; mehr Referenzen werden für Auswahlkriterium Anzahl honoriert) ReferenzenZeitraum: Letzte 3 Jahre (2023, 2024, 2025); ältere Referenzen bis maximal 01.01.2018 akzeptiert; Leistungsende nicht vor 01.01.2018Volumen: Aus den Referenzangaben sollen Projektgröße und Honorar ersichtlich werden (Auftragsvolumen – Honorar netto); keine Mindesthöhe definiert

Vergleichbare Dienstleistungsaufträge aus dem Bereich multimediale/interaktive Ausstellungsgestaltung, Erlebnis-/Museums-/Besucherzentralen oder interdisziplinäre Projektarbeit (Ausstellungsgestaltung, Medientechnik, Baumanagement mit Wissenschaft/Denkmalpflege/Politik), Planungsanforderungen vergleichbar Honorarzone C (HOAI/HOAS)

Je Referenz mind. Leistungsphase 7 abgeschlossen; Angaben zu Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungs-/Ausführungszeitraum, Beteiligungsform (Haupt-/Nachunternehmer/Bietergemeinschaft), öffentlicher/privater AG, Fläche, Kurzbeschreibung, Nachweis welcher Mindestanforderung erfüllt wird (Anlage 2F5)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Teilnahmeantrag – Pflichtformulare
Auswahlkriterien Teilnahmewettbewerb
Falls Nachunternehmer / Eignungsleihe eingesetzt wird
Auf Nachfrage der Vergabestelle vorzulegen
Angebotsphase (für später aufgeforderte Bieter)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Trier Tourismus und Marketing GmbH
Anschrift
54290 Trier
Ort
54290 Trier
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54290 Trier
Rheinland-Pfalz

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