Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Trier Tourismus und Marketing GmbH sucht ein Ausstellungsgestaltungs-Büro für die Planung (Leistungsphasen 1–7 nach HOAI) und Umsetzung eines barrierefreien, multimedialen Erlebniszentrums im historischen Keller des Gebäudekomplexes „Steipe" am Hauptmarkt in Trier. Ziel ist eine zentrale Informations- und Erlebnis-Einrichtung für das Trierer UNESCO-Welterbe mit modernsten Technologien (VR, 360°-Projektionen, KI-Visualisierungen, interaktive Stationen).
Wichtige Eckdaten
Hinweis: Konkrete Abgabefristen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert; die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge richtet sich nach der Bekanntmachung. Voraussichtliche Eckpunkte: Angebotsabgabe Mitte April, Verhandlungen Ende April/Anfang Mai, Zuschlag Anfang Juni.
Zeitplan & Fristen
Die wichtigsten Termine im Überblick- Veröffentlicht14. August 2026
Bekanntmachung und Bereitstellung der Vergabeunterlagen.
- Angebotsfrist—
Letzter Termin für die elektronische Angebotsabgabe.
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Pauschalhonorar Kernleistung (30 Punkte/30%) und Stundensätze/Pauschalhonorar für besondere Leistungen (10 Punkte/10%); Bewertung über inversen Dreisatz, niedrigster Preis erhält Maximalpunktzahl
- Qualität60%
Zusammenfassung der qualitativen Zuschlagskriterien (Personal, Konzept, Fachgespräch, Verfügbarkeit vor Ort)
P = Punktzahl_max × (max_Angebot / akt_Angebot) – inverser Dreisatz, wobei für Preis das niedrigste Angebot die Maximalpunktzahl erhält; bei Qualitätskriterien mit Schulnotensystem (0–5 bzw. 1–6) wird die Note des besten Bieters als max_Angebot verwendet
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Standort
Lage: Historisches Gebäude (ehem. Ratskeller der Steipe, 15. Jahrhundert) am Hauptmarkt, Trier – im Untergeschoss des Gebäudekomplexes Liebfrauenstraße 9 / Am Hauptmarkt 14.
Flächen (Bestandserfassung alta4, Vermessung März 2024, Plan 12.07.2024):
Anbindung: Direkte Anbindung an die Tourist-Information; weitere Geschosse der Steipe mit geplanter gastronomischer Nutzung sind zu berücksichtigen.
Projektbudget: ca. 1.680.050 € netto (Planung und Umsetzung vollständig).
Inhaltliche und funktionale Anforderungen
Vermittlungsinhalte:
Technologien (modernste digitale Mittel):
Inklusion / Barrierefreiheit (Zertifizierung „Reisen für Alle" angestrebt):
Betriebliche Ziele:
Planungsleistungen – LPH 1 bis 7 (angelehnt an HOAI/HOAS)
LPH 1 – Grundlagenermittlung / Konzeptskizze:
LPH 2 – Konzept:
LPH 3 – Entwurfsplanung:
LPH 4 – Ausführungsplanung:
LPH 5 – Mitwirkung Vergabeprozess:
LPH 6 – Baulich-technische Überwachung und Koordinierung:
LPH 7 – Abnahme und Übergabe:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz: Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre mind. 250.000 €.
Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: Bereitschaft bzw. Nachweis einer Versicherung mit folgenden Mindestdeckungen für die gesamte Vertragslaufzeit:
Steuern / Sozialversicherung: Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Sozialversicherungsbeiträge.
Auf Nachfrage vorzulegen: Bestätigung Wirtschaftsprüfer/Steuerberater zum Gesamtumsatz oder testierter Jahresabschluss/G&V; Gewerbeanmeldung; Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Berufsgenossenschaft, Sozialkasse, Finanzamt, § 48b EStG).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen: Mindestens 3 Referenzprojekte (vergleichbare Dienstleistungsaufträge) aus den letzten 3 Jahren (2023, 2024, 2025); ältere Referenzen bis maximal 01.01.2018 werden akzeptiert. Je Referenz mind. Leistungsphase 7 abgeschlossen.
Über alle Referenzen hinweg muss mindestens einmalig nachgewiesen werden:
Personal: Jahresdurchschnittlich mind. 5 Fachpersonen in den letzten 3 Jahren.
Sprache: Eingesetztes Personal mit mindestens Sprachniveau B2 Deutsch.
Unternehmensdaten: Erklärung Formular 2F3 / 2F4.
Mitarbeiteranzahl: Formular 2F2.9.
Ausschlussgründe und besondere Bedingungen
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Keine rechtskräftigen Verurteilungen u. a. wegen Bestechung, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Bildung krimineller/terroristischer Vereinigungen; keine Verurteilungen nach Schwarzarbeits-, AEntG- oder MiLoG (Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €); keine Insolvenz / Liquidation.
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): Keine Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrecht; keine schweren beruflichen Verfehlungen; keine Wettbewerbsabsprachen; keine Interessenkonflikte; keine mangelhafte Auftragsausführung in der Vergangenheit; keine Täuschung; keine unzulässige Einflussnahme; keine Geldbuße nach § 24 Abs. 1 LkSG.
Selbstreinigung (§ 125 GWB): Erklärung falls zutreffend.
Russlandsanktionen: Eigenerklärung Anlage 2F7.
MiLoG: Erklärung Anlage 2F2.2.
Antikorruption: Anerkennung der Antikorruptionserklärung (Anlage 2F2.3); Vertragsstrafe 10 % der Auftragssumme netto (min. 5.000 €) bei Verstoß.
Mindestentgelt / LTTG RLP: Erklärung Anlage 2F6 (Mustererklärung 3 nach § 4 Abs. 2 LTTG); Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns und zur Weitergabe der Pflicht an Nachunternehmer.
Nachunternehmer / Eignungsleihe: Falls eingesetzt, Anlagen 2F2.7 + 2F2.8; kein doppelter Einsatz identischer Nachunternehmer bei mehreren Bietern.
Auswahlkriterien (Teilnahmewettbewerb, bewertet)
B 1.2.2 – Umsatz (10 Geschäftspunkte):
B 1.3.2 – Anzahl vergleichbarer Referenzen (max. 20 GP):
B 1.3.3 – Qualität der Referenzen (max. 70 GP): Bewertung max. 3 Referenzen gemäß Anlage 2F5 nach Kriterien wie z. B. Erfahrung mit historischen/denkmalgeschützten Gebäuden, UNESCO-Welterbe- und musealen Ausstellungen, Vermittlungskonzepten für heterogene Zielgruppen, Größe der Ausstellungsfläche, szenografische Komplexität, multimediale/interaktive Elemente, Besucherlenkung, partizipative Konzeptentwicklung, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Flexibilität, Kostensteuerung/Projektmanagement.
Gesamt max. 100 GP. Die 3 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zuschlagskriterien (Angebotsphase)
Preis – 40 %:
Qualität – 60 %:
Vergleichbare Dienstleistungsaufträge aus dem Bereich multimediale/interaktive Ausstellungsgestaltung, Erlebnis-/Museums-/Besucherzentralen oder interdisziplinäre Projektarbeit (Ausstellungsgestaltung, Medientechnik, Baumanagement mit Wissenschaft/Denkmalpflege/Politik), Planungsanforderungen vergleichbar Honorarzone C (HOAI/HOAS)
Je Referenz mind. Leistungsphase 7 abgeschlossen; Angaben zu Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungs-/Ausführungszeitraum, Beteiligungsform (Haupt-/Nachunternehmer/Bietergemeinschaft), öffentlicher/privater AG, Fläche, Kurzbeschreibung, Nachweis welcher Mindestanforderung erfüllt wird (Anlage 2F5)