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B101 OD Elsterwerda / Packhofstraße bis Denkmalsplatz_ Los 1 Straßenbau

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Cottbus'- Straße: B 101 - Ortsangabe: Elsterwerda - Packhofstraße bis Denkmalplatz - ABS 050 von km 1,699 bis km 2,159, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Beim Auftrag handelt es sich um den grundhaften Ausbau der Bundesstraße B 101 in der Ortsdurchfahrt Elsterwerda, Abschnitt Packhofstraße bis Denkmalsplatz (ca. 435–460 m), als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Im Los 1 Straßenbau sind u.a. Erdarbeiten, Asphalt- und Pflasterarbeiten, der Neubau eines Regenwasserkanals, Tiefbau für Gasleitungen (NBB), Markierungs- und Beschilderungsarbeiten sowie anteilige städtische Bereiche (Packhofstraße, Bahnhofstraße, Denkmalsplatz) zu erbringen. Kostenträger sind anteilig Bund, Land Brandenburg, Stadt Elsterwerda und NBB. Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung in mehreren Bauphasen.

Angebotsfrist und Submission sind auf den 05.11.2026 (09:00 Uhr) terminiert, Bindefrist endet am 03.12.2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung7. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Angebotsöffnung5. Nov. 2026
Bindefrist5. Nov. – 3. Dez. 2026
BaubeginnDatum offenNach Zuschlag und Erfüllung der Vorlauffristen (kein konkretes Datum genannt).
Vorankündigung BaustelleDatum offenSpätestens 2 Kalenderwochen vor Einrichten der Baustelle gemäß Baustellenverordnung.
Verkehrsbehördliche Anordnung beantragenDatum offenIm Regelfall 18 Werktage vor Baubeginn.
Umleitungsschilder aufstellenDatum offen6 Werktage vor Beginn der Arbeiten.
AnliegerbenachrichtigungDatum offen3 Tage vor Beginn der Sperrung (nachweislich schriftlich).
Eignungsnachweise Baustoffe einreichenDatum offenMindestens 10 Werktage vor erster Verwendung der Baustoffe/Erstprüfungen.
Beweissicherung/FreistellungsbescheinigungDatum offen3 Tage vor Abnahme zu übergeben.
Tagesberichte übergebenDatum offenSpätestens am auf die Bauausführung folgenden Tag.
Abschlussanzeige MEBDatum offenInnerhalb von 2 Wochen nach Baumaßnahmenabschluss an die zuständige Behörde.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Ausschließliches Zuschlagskriterium ist der Preis; das Kästchen 'Mehrere Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt, ein Formblatt HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien ist nicht beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baufeld und Ausbaubereich

Bauabschnitt der B 101 in der Ortsdurchfahrt Elsterwerda, Packhofstraße bis Denkmalsplatz, Länge ca. 435 m (Bau-km 1+724,500 bis 2+159,500), inkl. Anpassungsbereich ca. 460 m. Ausbau erfolgt als Vollausbau mit beidseitigen Gehwegen, unter Vollsperrung in mehreren Bauphasen (Anliegerverkehr bleibt möglich). Träger der Baulast: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg.

Allgemeine Arbeiten, Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelleneinrichtung und -räumung, Vorhaltung Baubüro ca. 7 MonateBauzaun, Pflanzenschutz, Grenz- und Messpunktsicherung, FußgängerbehelfsbrückenBaustellenschild, Sicherung von Verteilerkäften, Masten und SchildernBestandsvermessung durch zugelassenes Vermessungsbüro (4-fach Papier + digital/CAD)Beweissicherung mit Fotodokumentation, Rißmonitoring, Schwingungsmessungen an umliegender Bebauung durch Fachingenieur für BauphysikSiGe-Plan nach RAB 31, SiGe-Koordinator nach RAB 30Verkehrssicherung für 8 Bauphasen mit unterschiedlichen Regelplänen, inkl. Behelfsfahrbahnen, provisorische Gehwege, Einbahnregelungen, AnliegerbenachrichtigungenVerkehrsbehördliche Anordnungen beantragen, Umleitungsschilder aufstellenKampfmittelräumung (Flächensondierung 9.100 m², Bereitstellungslager, Bewachung)Deklarationsanalysen für Asphaltfräsgut, Boden und Abbruchmaterial durch gelistete LaborePlattendruckversuche nach DIN 18134, TV-Inspektion und DichtigkeitsprüfungenBauakte, Bauablaufplan (Balken- oder Weg-Zeit-Diagramm), Bauabrechnung nach REB (DA 11 / DA 86)Koordinierung mit gleichzeitig laufenden Maßnahmen (Straßenbeleuchtung, Gasleitung NBB, Telekommunikation LKG)

Erd- und Straßenbau (Bundesanteil)

ca. 1.100 m³ Boden lösen und verwerten, ca. 4.740 m² Asphaltdeckschicht fräsen, ca. 4.360 m² Asphalttragschichten fräsenSchichten ohne Bindemittel: Frostschutzschicht ca. 615 m³, SchottertragschichtAsphaltarbeiten: Asphalttragschicht AC 22 T S / AC 32 T S, Asphaltbinderschicht AC 16 B S, Asphaltdeckschicht SMA 8 DS / SMA 11 S (ca. 4.050–4.360 m² je Lage)Gussasphaltrinnen ca. 970–980 m, Granitbordsteine ca. 600 m, Natursteinpflaster64 neue Regenabläufe, 8 Schächte anpassenRückbau bestehender Verkehrsinseln, Bordsteine und BefestigungenBelastungsklasse Bk 1,8, Regelwerk RStO 12/24, Frostempfindlichkeitsklasse F2, Verdichtungsnachweise (Ev2-Werte)

Regenwasserkanal und Grundstücksanschlüsse

Aufnahme bestehender RW-Kanäle, ca. 460 mNeubau ca. 275 m SBR DN 300 und ca. 175 m SBR DN 50013 Schächte aus Betonfertigteilen DU 1000 mm14 Regenwasserschächte, TV-Inspektion, DichtigkeitsprüfungWasserhaltungsanlage: 2 Stück, 45 Tage Vorhaltung, ca. 360 h BetriebGrundstücksanschlüsse: ca. 615 m DN 150, Kontrollschächte aus PP DN 400, Standrohre8 m Kunststoffrohrleitungen DN 250–500 als Anbindungsleitungen

Städtische Bereiche (Packhofstraße, Bahnhofstraße, Denkmalsplatz)

Abbruch Plattenbelag, Pflaster, Asphalt, BetondeckeErdarbeiten und Oberbodenabtrag, SchottertragschichtAsphalttragschicht, Asphaltdeckschicht, Borde, RinnenPflaster- und Plattenbeläge: Mosaikpflaster, Kleinpflaster Granit, Betonpflaster, Gehwegplatten, Blindenleitflächen (Rippen- und Noppenplatten)Denkmalsplatz mit Betonsteinpflaster auf 50 cm OberbauStadtmöblierung am Denkmalsplatz: Geländerabbau, Sitzbänke, Pflanzkübel, Fahrradanlehnbügel, Abfallbehälter, Weihnachtsbaumhülse mit BetonfundamentRückbau Lichtsignalanlage, Kabelrückbau

Tiefbau Gasleitungen NBB

Packhofstraße: Neuverlegung ca. 700 m Gasniederdruckleitung d110–d225 PEC-RC, Erneuerung ca. 300 m Netzanschlussleitung d63 PEC-RC, Rückbau ca. 850 m Gasleitung bis DN200 St, Mindestüberdeckung 1,2 m in Fahrbahnen / 1,0 m in GehwegenDenkmalsplatz–Bahnhofstraße: Oberflächenaufbruch und -wiederherstellung, Rückbau stillgelegter Gasleitungen, verkehrsrechtliche Anordnungen in TeilbereichenMindestens 30 % Handschachtung, Verdichtungsnachweise gemäß ZTV A-StB, Protokolle an NBBPflastermaterialien in Gehwegen wiederverwenden oder technisch/optisch gleichwertig ersetzen (ehemaliges Sanierungsgebiet)

Landschaftsbau, Markierung und Beschilderung

Suchgräben, Bodenaustausch, Wurzelsperren, mineralisches und organisch-mineralisches Baumsubstrat (Produktangaben erforderlich), Oberboden, AnsaatMarkierungsarbeiten: Demarkierung, Verkehrsfreigabe- und EndmarkierungenBeschilderung: Rückbau, Aufstellung neuer Verkehrszeichen (u.a. Z 306, Z 222, Z 286, Z 205, Z 314)

Baustoffspezifische Anforderungen

Eignungsnachweise/Erstprüfungen für alle eingesetzten Baustoffe und Baustoffgemische mindestens 10 Werktage vor erster VerwendungEignungsnachweis Asphaltmischgut nach Anhang D ZTV Asphalt-StB 26Bei nicht überwachter Anlage: gültiges Zertifikat einer notifizierten Stelle über werkseigene ProduktionskontrolleLieferscheine der güteüberwachten Asphaltmischanlagen oder Entsorgungsanlagen mit Nummer der EignungsprüfungAb 01.01.2027: Einhaltung der AGW für Dämpfe/Aerosole beim Asphalteinbau – Herabsetzung der Einbautemperaturen und Einsatz von Asphaltfertigern mit Absaugeinrichtung Generation 2.0Voranmeldung beim Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe gemäß EBV

Kostenträger und Abrechnung

Mehrere Kostenträger mit unterschiedlichen Anteilen:

100 % Bund: Straßenbau (Titel 02), Markierungsarbeiten (Titel 11), Beschilderung (Titel 12)53/38/9 % Bund/Stadt/NBB: Allgemeine Arbeiten (Titel 01)62 % Bund / 38 % Stadt: Regenwasserkanal (Titel 03)100 % Stadt Elsterwerda: RW Grundstücksanschlüsse (Titel 04), Packhofstraße (Titel 05), Bahnhofstraße (Titel 06), Denkmalsplatz (Titel 07)100 % NBB: Tiefbau Gasleitung Packhofstraße (Titel 08), Denkmalsplatz–Bahnhofstraße (Titel 09)58 % Bund / 42 % Stadt: Erdarbeiten und Pflanzgruben (Titel 10)100 % Land Brandenburg: Beweissicherung, SiGe-Leistungen, Hilfsleistungen, Sonstiges (Titel 00)

Abrechnung getrennt je Kostenträger; IT-gestützte Bauabrechnung im REB-Format; getrennte Rechnungslegung.

Besondere Hinweise zur Ausführung

6-Tage-Woche und Samstagsarbeit sind erwartet; Winterbauerschwernisse werden nicht gesondert vergütet. Für Asphaltmischanlagen ist eine Ersatzlieferung sicherzustellen (bei festen Einbau-Zeitfenstern).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe (§ 6e EU VOB/A)

Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen. Keine Verurteilung wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Keine Insolvenz / Liquidation (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan).

Allgemeine Eignungsnachweise

Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK; Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; Sanktionsfreiheit (keine Eintragung in EU-Finanzsanktionslisten – Selbstständige Eigenerklärung Embargo). Eigenerklärung zur Eignung gemäß HVA B-StB 107 – bei präqualifizierten Unternehmen Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis ausreichend.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Im Eignungsformular sind Mindestjahresumsatz und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags als Pflichtfelder vorgesehen – die konkreten Beträge wurden im Dokument leer gelassen (vom Auftraggeber einzutragen).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte und technischer Fachkräfte, technische Ausrüstung für die Auftragsausführung. Vom Auftraggeber angekreuzt: Nachweis zu technischen Fachkräften/Stellen und zur technischen Ausrüstung. Auf Verlangen: Studiennachweise und Berufserfahrung der technischen Fachkräfte, Nachweise zur technischen Geräteausstattung, ggf. QM/UM/Lieferketten-Management.

Referenzen

Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren. Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (eigener Anteil), Ausführungszeitraum, Auftraggeber. Auf Verlangen: Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung. Optional sind auch ältere Referenzen zulässig.

Spezifische Qualifikationsnachweise

Qualifikationsnachweis Verantwortlicher für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen (MVAS)Qualifikationsnachweis Fachkraft Fahrbahnmarkierungen (ZTV M): dauerhaft mind. 2-Wochen-Lehrgang, vorübergehend 2-Tage-Lehrgang – jeweils an BASt-anerkannter InstitutionQualifikationsnachweis Unternehmen gemäß ZTV MNachweise zu Fahrzeugrückhaltesystemen (BASt)Produktdatenblätter benannter Fabrikate

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Verzeichnis der Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen (HVA B-StB 103), Verpflichtungserklärung BbgVergG-NU und Eigenerklärung zu Finanzsanktionen NU für jeden Nachunternehmer. Bei Bietergemeinschaften: Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft in Textform von allen Mitgliedern; Angaben/Nachweise gemäß § 6a Abs. 2 VOB/A.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (optional können auch ältere Referenzen akzeptiert werden)

vergleichbare Bauleistungen im Straßen- und Tiefbau (Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen)

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (eigener Anteil), Ausführungszeitraum und Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 46%4–10 · 51%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 49 erledigt
Angebotsunterlagen (mit dem Angebot einzureichen)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Technische Vorlagen vor / während Bauausführung
Verfahrensrelevante Dokumente (verbleiben beim Bieter)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Cottbus
Ort
'- Straße: B 101 - Ortsangabe: Elsterwerda - Packhofstraße bis Denkmalplatz - ABS 050 von km 1,699 bis km 2,159, Brandenburg
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
'- Straße: B 101 - Ortsangabe: Elsterwerda - Packhofstraße bis Denkmalplatz - ABS 050 von km 1,699 bis km 2,159
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