Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Regierungspräsidium Stuttgart vergibt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland Ingenieurleistungen für die Vorplanung von Brücken und Ingenieurbauwerken im Zuge des Lückenschlusses der B295 und B464 bei Renningen (Landkreis Böblingen).
Gefragt sind die Leistungsphasen 1 und 2 der Objektplanung sowie die Leistungsphase 2 der Tragwerksplanung für insgesamt 5 Ingenieurbauwerke (Brücken über eine Bahnlinie, den Rankbach und Straßen). Die geschätzten Netto-Bauwerkskosten liegen bei rund 15,2 Mio. € (Honorarzone III).
Das Verfahren ist ein offenes Verfahren (EU-weit). Angebote müssen bis zum 20.07.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Baden-Württemberg eingereicht werden. Die geplante Bearbeitungszeit reicht von Anfang September 2026 bis Mitte März 2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar/Preis45%
Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme). 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen.
- Darstellung der Herangehensweise35%
Darstellung der Herangehensweise an die Aufgabenstellung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes, insbesondere Schilderung der ersten Schritte und Abläufe unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten, der gültigen Regelwerke und öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen. Berücksichtigung von bauwerksgestalterischen Anforderungen, Umwelt- und Artenschutzbelangen bei Bauverfahren, Varianten und Bauablauf. Max. 4 Seiten des Konzepts (max. 7 Seiten gesamt für Kriterien 2+3). Bewertung mit 0-5 Punkten.
- Wirtschaftliche Umsetzung20%
Konzeptionelle Ansätze zur wirtschaftlichen Umsetzung der Maßnahmen unter Berücksichtigung möglicher Kostenoptimierungen sowie Identifizierung projektspezifischer Kostenrisiken (Gründungsverhältnisse, Bauverfahren, Verkehrsführung). Darstellung der Methoden zur Kostenermittlung und Kostenverfolgung mit Prognosen und Variantenvergleichen. Max. 3 Seiten des Konzepts. Bewertung mit 0-5 Punkten.
Preis: 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2,0-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen. Qualitätskriterien: Bewertung mit vollen Punktwerten 0-5 nach Erkennungsgrad der Aufgabenstellung (5=vollumfänglich, 0=nicht erkannt).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜberblick und Projektkontext
Beim Projekt handelt es sich um den Lückenschluss der B295 und B464 bei Renningen (Landkreis Böblingen). Der 3-streifige Ausbau der B295 (östlich vor Renningen) und der 2-streifige Neubau der B464 (südlich von Renningen) werden miteinander verbunden.
Im Zuge dieses Straßenbauprojekts sind 5 Ingenieurbauwerke zu planen. Die geschätzten Netto-Bauwerkskosten belaufen sich auf ca. 15,2 Mio. €, was zur Honorarzone III führt.
Bearbeitungssprache ist Deutsch. Der Leistungsort liegt im Großraum Stuttgart (PLZ 70565).
Ingenieurbauwerke (5 Brücken)
Folgende Bauwerke sind Gegenstand der Vorplanung:
| BW-Nr. | Bezeichnung | Überbaufläche (ca.) | Brückenklasse |
|--------|-------------|---------------------|---------------|
| BW 02 | B 295 über Bahnlinie (inkl. Rampen) | 876 m² | LM 1 |
| BW 05 | Rampe B 295/B 464 über Bahnlinie | 746 m² | LM 1 |
| BW 04 | Brücke über Rankbach | 392 m² | LM 1 |
| BW 06 | K 1008 über B 295 | 265 m² | LM 1 |
| BW 07 | Rampe Leonberger Straße über B 295 | 397 m² | LM 1 |
Besondere Leistung (extra vergütet):
Leistungsphasen Objektplanung (Lph 1 + 2)
Leistungsphase 1 – Grundlagenermittlung:
Leistungsphase 2 – Vorplanung:
Leistungsphase Tragwerksplanung (Lph 2)
Lph 1 – Grundlagenermittlung (Soll-Gewichtung 3 %):
Lph 2 – Vorplanung (Soll-Gewichtung 10 %):
Datenformate und Qualitätsanforderungen
Qualitätskriterien für die Planung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Zuschlagskriterium
Es handelt sich um ein offenes Verfahren (EU-weit) nach VgV. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt; maßgeblich ist die Qualität der Leistung (und damit mittelbar auch der Eignung des Bieters).
Die genauen Gewichtungen der Zuschlagskriterien sind in der Angebotsaufforderung (Nr. 6) hinterlegt – die zugehörigen Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen.
Sprachanforderung
Projekt- und Verfahrenssprache ist ausschließlich Deutsch. Das Angebot sowie alle Nachweise und Bescheinigungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bescheinigungen in fremder Sprache müssen mit einer deutschen Übersetzung versehen werden.
Berufliche Qualifikation
Der Auftragnehmer bzw. die eingesetzten Projektverantwortlichen müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen – oder eine vergleichbare Berufserfahrung.
Für den Bauoberleiter (sofern relevant in späteren Phasen): TU- oder FH-Abschluss plus ca. 3 Jahre Baustellenpraxis.