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B295 / B464 Lückenschluss Renningen: Ing-BWs Lph 1 + 2 (Bauwerksvorplanung)

Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 44 | Vergabekammer Baden-Württemberg | Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 44 | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Regierungspräsidium Stuttgart vergibt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland Ingenieurleistungen für die Vorplanung von Brücken und Ingenieurbauwerken im Zuge des Lückenschlusses der B295 und B464 bei Renningen (Landkreis Böblingen).

Gefragt sind die Leistungsphasen 1 und 2 der Objektplanung sowie die Leistungsphase 2 der Tragwerksplanung für insgesamt 5 Ingenieurbauwerke (Brücken über eine Bahnlinie, den Rankbach und Straßen). Die geschätzten Netto-Bauwerkskosten liegen bei rund 15,2 Mio. € (Honorarzone III).

Das Verfahren ist ein offenes Verfahren (EU-weit). Angebote müssen bis zum 20.07.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Baden-Württemberg eingereicht werden. Die geplante Bearbeitungszeit reicht von Anfang September 2026 bis Mitte März 2027.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ
Veröffentlichungca. 17. Juni 2026
Angebotsfrist20. Juli 2026
Angebotsöffnung20. Juli 2026
Bindefrist20. Juli – 20. Okt. 2026
Ausführungsbeginn7. Sep. 2026
Vertragslaufzeit7. Sep. 2026 – 12. März 2027
Zuschlagca. 20. Okt. 2026
Vertragsende12. März 2027
Verjährung Mängelansprücheca. 12. März 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 45%Qualität 55%
  • Honorar/Preis45%

    Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme). 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen.

  • Darstellung der Herangehensweise35%

    Darstellung der Herangehensweise an die Aufgabenstellung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes, insbesondere Schilderung der ersten Schritte und Abläufe unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten, der gültigen Regelwerke und öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen. Berücksichtigung von bauwerksgestalterischen Anforderungen, Umwelt- und Artenschutzbelangen bei Bauverfahren, Varianten und Bauablauf. Max. 4 Seiten des Konzepts (max. 7 Seiten gesamt für Kriterien 2+3). Bewertung mit 0-5 Punkten.

  • Wirtschaftliche Umsetzung20%

    Konzeptionelle Ansätze zur wirtschaftlichen Umsetzung der Maßnahmen unter Berücksichtigung möglicher Kostenoptimierungen sowie Identifizierung projektspezifischer Kostenrisiken (Gründungsverhältnisse, Bauverfahren, Verkehrsführung). Darstellung der Methoden zur Kostenermittlung und Kostenverfolgung mit Prognosen und Variantenvergleichen. Max. 3 Seiten des Konzepts. Bewertung mit 0-5 Punkten.

Preis: 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2,0-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen. Qualitätskriterien: Bewertung mit vollen Punktwerten 0-5 nach Erkennungsgrad der Aufgabenstellung (5=vollumfänglich, 0=nicht erkannt).

KI-Hinweis: Alle drei Zuschlagskriterien mit Gewichtungen (Preis 45%, Herangehensweise 35%, Wirtschaftliche Umsetzung 20%) und Bewertungssystematik sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Überblick und Projektkontext

Beim Projekt handelt es sich um den Lückenschluss der B295 und B464 bei Renningen (Landkreis Böblingen). Der 3-streifige Ausbau der B295 (östlich vor Renningen) und der 2-streifige Neubau der B464 (südlich von Renningen) werden miteinander verbunden.

B 295: ca. 2.152 m StreckenlängeB 464: ca. 920 m StreckenlängeK 1008: ca. 1.000 m Streckenlänge

Im Zuge dieses Straßenbauprojekts sind 5 Ingenieurbauwerke zu planen. Die geschätzten Netto-Bauwerkskosten belaufen sich auf ca. 15,2 Mio. €, was zur Honorarzone III führt.

Bearbeitungssprache ist Deutsch. Der Leistungsort liegt im Großraum Stuttgart (PLZ 70565).

Ingenieurbauwerke (5 Brücken)

Folgende Bauwerke sind Gegenstand der Vorplanung:

| BW-Nr. | Bezeichnung | Überbaufläche (ca.) | Brückenklasse |

|--------|-------------|---------------------|---------------|

| BW 02 | B 295 über Bahnlinie (inkl. Rampen) | 876 m² | LM 1 |

| BW 05 | Rampe B 295/B 464 über Bahnlinie | 746 m² | LM 1 |

| BW 04 | Brücke über Rankbach | 392 m² | LM 1 |

| BW 06 | K 1008 über B 295 | 265 m² | LM 1 |

| BW 07 | Rampe Leonberger Straße über B 295 | 397 m² | LM 1 |

Besondere Leistung (extra vergütet):

Stellungnahme und Lösungsvorschläge zur Böschungssituation WL BW 03

Leistungsphasen Objektplanung (Lph 1 + 2)

Leistungsphase 1 – Grundlagenermittlung:

Klären der AufgabenstellungZusammenstellen der PlanungsabsichtenZusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

Leistungsphase 2 – Vorplanung:

Variantenuntersuchungen: mindestens 3 Varianten je Bauwerk mit Skizzen und KostenErmittlung einer Vorzugsvariante (unabhängig von vorhandenen Bauwerksskizzen)Definition des Tragsystems und der BauwerksgründungEinschätzung des Bauverfahrens und Bauablaufs unter Berücksichtigung der Eingriffe in SchutzgebieteKostenschätzung je VarianteErstellung von BauwerksskizzenErläuterungsbericht mit Wertungsmatrix und Zusammenfassung der Lph 1Einheitliches Gestaltungskonzept, orientiert an Bestandsbauwerken zwischen Böblingen/Sindelfingen und LeonbergBerücksichtigung der RAB-ING, RE-ING, RIZ-ING sowie LisRe-StB-BW

Leistungsphase Tragwerksplanung (Lph 2)

Lph 1 – Grundlagenermittlung (Soll-Gewichtung 3 %):

Klären der Aufgabenstellung (1 %)Zusammenstellen der Planungsabsichten (1 %)Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse (1 %)

Lph 2 – Vorplanung (Soll-Gewichtung 10 %):

Analysieren der Grundlagen (1 %)Statisch-konstruktive Beratung zu Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit (2 %)Mitwirkung beim Planungskonzept mit Variantenuntersuchung (Tragwerksarten, Bauweisen, Baustoffe, Stützweiten) inkl. Vorstatik für Vorzugsvariante (4 %)Mitwirkung bei Vorverhandlungen mit Behörden (1 %)Mitwirkung bei Kostenschätzung und Terminplanung (1 %)Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse (1 %)

Datenformate und Qualitätsanforderungen

Planunterlagen: DWG/DXF und PDF, zusätzlich analoger FarbausdruckBeschreibungen/Berechnungen: docx/xlsxPräsentationen: pptxBestands-/Objektdaten: OKSTRA-, IFC- oder SHAPE-FormatPlanunterlagen sind normengerecht farbig anzulegen, mit Planzeichen und Legende, DIN-gerecht gefaltetSchriftfeld des Auftraggebers übernehmenUnterlagen als „Verfasser" unterzeichnen

Qualitätskriterien für die Planung

Standsicherheit, Verkehrs- und BetriebssicherheitRobustheit und DauerhaftigkeitWirtschaftlichkeit und NachhaltigkeitGenehmigungsfähigkeitErhaltungsfreundlichkeit der Konstruktion

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensart und Zuschlagskriterium

Es handelt sich um ein offenes Verfahren (EU-weit) nach VgV. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt; maßgeblich ist die Qualität der Leistung (und damit mittelbar auch der Eignung des Bieters).

Die genauen Gewichtungen der Zuschlagskriterien sind in der Angebotsaufforderung (Nr. 6) hinterlegt – die zugehörigen Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen.

Sprachanforderung

Projekt- und Verfahrenssprache ist ausschließlich Deutsch. Das Angebot sowie alle Nachweise und Bescheinigungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bescheinigungen in fremder Sprache müssen mit einer deutschen Übersetzung versehen werden.

Berufliche Qualifikation

Der Auftragnehmer bzw. die eingesetzten Projektverantwortlichen müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen – oder eine vergleichbare Berufserfahrung.

Für den Bauoberleiter (sofern relevant in späteren Phasen): TU- oder FH-Abschluss plus ca. 3 Jahre Baustellenpraxis.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:3.000.000 € für Personenschäden3.000.000 € für sonstige Schäden (Vermögens-, Sach- und Umweltschäden)Umweltschäden gemäß Umweltschadensgesetz sind in der Berufshaftpflicht einzuschließen.Es besteht die Möglichkeit der Eignungsleihe: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit können durch ein anderes Unternehmen nachgewiesen werden, das im Auftragsfall gemeinsam mit dem Bieter haftet.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Vorlage einer ausgefüllten Eigenerklärung zur Eignung (HVA F-StB) – oder einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)Ggf. ergänzt durch auftragsspezifische EinzelnachweiseVorlage der in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen (auf Verlangen)Eignungsleihe ist auch für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit möglich – das andere Unternehmen muss im Auftragsfall mit dem Bieter gemeinsam haften

Ausschlussgründe und rechtliche Anforderungen

Erklärung, dass der Bieter nicht unter § 124 (1) Nr. 6 GWB fällt (schwere berufliche Verfehlung)Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt (Tariftreue)Hinweis: Ein Nachprüfungsantrag ist nach Ablauf der Frist des § 160 (3) Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids) nicht mehr zulässig

Anforderungen an Bietergemeinschaften

Bildung einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für den AuftragsfallBenennung eines bevollmächtigten Vertreters, der alle Mitglieder rechtsverbindlich vertrittAuflistung aller Mitglieder mit Name, Firmenbezeichnung und USt-IDErklärung der Gesamtschuldner-Haftung aller MitgliederUnterschriften aller Mitglieder (bei schriftlichem Angebot); bei elektronischer Angebotsabgabe in TextformAuf Verlangen der Vergabestelle: nachgereichte, ggf. qualifiziert signierte Erklärung
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 34%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Pflichtformulare und Angebotsschreiben
Eignungsnachweise
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 44 | Vergabekammer Baden-Württemberg | Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 44 | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
70565 Stuttgart
Ort
70565 Stuttgart
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70565 Stuttgart
Baden-Württemberg

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