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Barrierefreier Ausbau der 2 BVG-Haltestellen am Eichborndamm 215 - vor dem Rathaus - in Berlin Reinickendorf

Bezirksamt Reinickendorf von BerlinBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 13 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin schreibt den barrierefreien Ausbau von zwei BVG-Bushaltestellen am Eichborndamm 215 (vor und gegenüber dem Rathaus) öffentlich aus.

Gefordert sind Straßen- und Tiefbauarbeiten, damit die Haltestellen künftig stufenfrei und nach den geltenden Standards genutzt werden können. Dazu gehören u. a.:

Abbruch der vorhandenen Gehweg- und FahrbahnbelägeErdarbeiten und neuer Schichtaufbau für Gehwege und BushaltestellenEinbau von Kasseler Sonderborden mit Auftrittshöhen 16 cm und 22 cmTaktile Leit- und Orientierungssysteme für blinde und sehbehinderte PersonenAbsenkung der Bordsteinkanten im StraßenüberquerungsbereichErneuerung der Fahrbahn/Busspur im HaltestellenbereichAnpassung von Schächten, Schiebern und HydrantenErneuerung von Straßenabläufen und MarkierungsarbeitenVerkehrssicherung inkl. Abstimmung mit der BVG

Die Ausführung ist geplant von September bis Ende November 2026.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 13 Tage bis zur Angebotsfrist — 24. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung10. Sep. 2026
Angebotsfrist24. Sep. 2026
Ausführungsdauerca. 1. Sep. – 30. Nov. 2026
Bindefrist24. Sep. – 26. Okt. 2026
BVG-Abstimmung Baustellenverlegungca. 18. Okt. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 24. Okt. 2026
Eignungsprüfungen einreichenca. 24. Okt. 2026
BVG-Abstimmung Markierungsarbeitenca. 28. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 7. Nov. 2026
Verkehrssicherung Regelplan B I/1–B II/04ca. 7. Nov. – 21. Nov. 2026
Verkehrssicherung Regelplan B II/5–B II/06ca. 7. Nov. 2026 – 16. Jan. 2027
Lichtsignalanlage vorhaltenca. 7. Nov. 2026 – 16. Jan. 2027
Ausführungsende30. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Maßnahme

Barrierefreier Ausbau von zwei BVG-Bushaltestellen am Eichborndamm 215 (vor und gegenüber dem Rathaus Reinickendorf) in 13437 Berlin. Betroffene Buslinien: 221, 322, N8 und X33.

Die Haltestellen werden mit Kasseler Sonderborden (Auftrittshöhen 16 cm und 22 cm) ausgestattet; die westliche Haltestelle (vor dem Rathaus) erhält 16 cm, die östliche Haltestelle 22 cm gemäß Nahverkehrsplan Berlin. Beidseitig werden die Bordsteinkanten im Straßenüberquerungsbereich abgesenkt.

Die Maßnahme ist eingleisig – es gibt keine Lose.

Baustelleneinrichtung und Bauvorbereitung

Baustelle einrichten und am Ende räumen; keine Lagerflächen vom Auftraggeber verfügbar.Baumschutz (Einhausung) vorsehen.Schacht-/Aufgrabungsgenehmigungen aller Versorgungsunternehmen einholen.Fotodokumentation des Bauablaufs (ca. 100 Bilder, mind. 1024x768 Pixel, 24 Farben), beschriftet (Datum, Uhrzeit, Ort), digital und 1x Papier.Beprobung und Deklarationsanalytik des Boden-/Abbruchmaterials gemäß EBV (5 Proben); Zwischenlagerung kontaminierter Abfälle (ca. 30 m³).Schlussvermessung durch Vermessungsingenieur: Lagepläne 1:250, 3-fach Papier plus digital als .dwg/.dxf und PDF.Endreinigung.

Verkehrssicherung und BVG-Abstimmung

Verkehrsrechtliche Anordnung und genehmigungsfähige Beschilderungs-/Absperrpläne gemäß RSA und ZTV-SA erstellen.Verkehrssicherung aufstellen, vorhalten und abbauen:Regelpläne B I/1 bis B II/04: 14 Tage (inkl. Auf-/Abbau).Regelpläne B II/5 bis B II/6: 70 Tage.Transportable Lichtsignalanlage mit 13 Signalgebern und automatischer Steuerung, inklusive Blindenakustik, 70 Tage vorhalten.Gelbmarkierungen und Markierungsarbeiten (Längsmarkierungen Typ II Kaltplastik, Fußgängerfurten).Fotodokumentation der fertig eingerichteten Baustellensicherung.Abstimmung mit der BVG:Baustellenverlegung/-unterbrechung mindestens 20 Tage vor Ausführung.Markierungsarbeiten mindestens 10 Tage vor Ausführung.

Abbruch- und Erdarbeiten

Aufnahme und seitliche Lagerung bzw. Beseitigung vorhandener Gehwegplatten (ca. 440 m² + 135 m² + 175 m²), Mosaikpflaster, Betonpflaster (ca. 165 m²) und taktiler Platten.Aufnahme und Beseitigung der bituminösen und Betonbefestigungen (je ca. 245 m²).Fugen schneiden.Aufnahme Borde: Granitbordstein A1 (ca. 15 m + 78 m), Betonbordstein TB 8/25 (ca. 130 m + 5 m).Oberboden abtragen (ca. 20 m³), Suchgräben herstellen (5 Stück).Rückbau Verkehrsschilder Z224 (4 Stück) und Demontage/Entsorgung Ausrüstungen (1 Stück).Erdarbeiten: Flächenprofilierung, Planum, Einbau Frostschutz- und Tragschichten.

Gehwege und Borde

Planum und Frostschutzschicht herstellen (ca. 865 m²).Gehwegplatten verlegen (ca. 440 m² + 135 m² + 30 m²), Mosaikpflaster (ca. 5 m² + 165 m²), Betonpflaster (ca. 165 m²).Taktile Platten/Noppenplatten als Blindenleitstreifen (Rillen- und Auffindestreifen, ca. 55 m² + 30 m² + 5 m²).Oberboden andecken (ca. 50 m³).Bordeinbau:Granitbordstein A1 (ca. 15 m).Kasseler Sonderbord 16 cm (ca. 68 m) für westliche Haltestelle.Kasseler Sonderbord plus 22 cm (ca. 8 m) für östliche Haltestelle.Übergangssteine (4 Stück).Entwässerungs-Aufsatz-Elemente (5 Stück + 1 Stück).Betonbordstein TB 8/25 (ca. 130 m).

Fahrbahn und Bushaltestellenbereich

Planum, Schottertragschicht, bituminöse Tragschicht, Asphaltbinderschicht und Asphaltdeckschicht im Haltestellenbereich (je ca. 245 m²).Gussasphalt in Anschlussbereichen (ca. 10 m²).Fugenherstellung.Busspur auf der Fahrbahn wird grundhaft erneuert.Schichtaufbau Fahrbahn gemäß Regelwerk (AC 11 D 4 cm, AC 16 B 8 cm, AC 22 T 14 cm, Schottertragschicht 20 cm; Gesamtdicke ca. 46 cm).Lieferung des Asphaltmischguts in thermoisolierten Mulden (Thermofahrzeugen); EP für die Asphaltdeckschicht zwei Wochen vor Einbau dem Auftraggeber vorlegen.

Ausrüstung, Markierung und Sonstiges

Verkehrsschilder Z224 wiederanbringen (4 Stück).Straßenabläufe erneuern: 4 Stück gemäß Rgbl. 400, 2 Stück gemäß Rgbl. 410.Höhenmäßige Angleichung eines Schachtes und von zwei Schiebern.Erneuerung eines Hydranten.Markierungsflächen reinigen und Längsmarkierungen (Typ II Kaltplastik) herstellen.Rück- und Wiedereinbau von Beschilderungen und Ausrüstungen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (soweit für das Bauvorhaben einschlägig).Mitgliedschaft bei der zuständigen Berufsgenossenschaft.Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis eines Mindestjahresumsatzes (Wert wird von der Vergabestelle im Formular eingetragen – im vorliegenden Ausschnitt nicht beziffert).Nachweis durch testierte Jahresabschlüsse oder Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters.Aktuelle SOKA-Bau-Bescheinigung und Haftpflichtversicherungs-Nachweis zum Vertrag.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Bis zu 3 Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Jahren (Bezeichnung der Leistung, eigener Auftragswert, Ausführungszeitraum, Auftraggeber); Auftraggeber akzeptiert auch ältere Referenzen. Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen.Erklärung zur Zahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre (auf Verlangen).Qualifikation gemäß MVAS 99 (Schulung Bauleiter/Polier vor Baubeginn).Qualifikation gemäß ZTVM 13.Verkehrssicherungsqualifikation gemäß 4.2 Nr. 8 ZTV-SA.Langjährige Erfahrung des Bauleiters und des verantwortlichen Poliers (namentliche Benennung vor Baubeginn); tägliche Anwesenheit des Poliers während der Bauarbeiten.

Zwingende Ausschlussgründe und weitere Anforderungen

Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.Kein Eintrag im Wettbewerbsregister (bei Auftragswert ab 30.000 € erfolgt Abfrage durch den Auftraggeber).Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren.Präqualifikation (PQ/ULV) möglich – ersetzt Eigenerklärung; Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen.Bei Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.Angebotssprache: Deutsch; fremdsprachige Bescheinigungen sind auf Deutsch zu übersetzen.Tariftreue nach Berliner Bauhauptgewerbe (BVB zur Tariftreue ab 1.000 EUR): Verpflichtung zur tarifgerechten Entlohnung der eingesetzten Arbeitnehmer und Übertragung auf die gesamte Unterauftragnehmerkette.
Referenzprojekte
bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (Auftraggeber akzeptiert auch ältere Referenzen)Volumen: nicht spezifiziert

Referenzen über vergleichbare Bauleistungen (Tiefbau/Straßenbau, Haltestellen- und Barrierefrei-Ausbau)

Je Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber. Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen vorzulegen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Angebotsschreiben und Formblätter (mit dem Angebot einzureichen)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Vorbereitung Baubeginn (nach Zuschlag)
Während der Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Anschrift
Berlin
Ort
13437 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
13437 Berlin
Berlin

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