Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadtwerke Neuwied GmbH schreiben die Lieferung chemischer Fällmittel für die Kläranlagen I und II in Neuwied aus.
Zu liefern sind:
Die Lieferung erfolgt in Tankfahrzeugen frei Verwendungsstelle (Kläranlage I oder II) in Einzellieferungen von 20–25 Mg innerhalb von 5 Kalendertagen nach Terminabsprache. Die Vertragslaufzeit ist vom 01.10.2026 bis 30.09.2027. Angebote sind elektronisch über die Plattform subreport einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Zuschlagskriterium Preis; Wertung ausschließlich über die nachgerechnete Angebotssumme (Wertungssumme) unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme, Inklusionsbetriebe einen Abschlag von 10 v.H.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferprodukte und Mengen
Zu liefern sind zwei Fällmittel-Produkte, die vom selben Hersteller stammen und untereinander mischbar sein müssen:
Liefermodalitäten und Anlieferung
Die Anlieferung erfolgt in Einzellieferungen zwischen 20 und 25 Mg frei Verwendungsstelle. Geliefert wird in Tankfahrzeugen gemäß den gefahrgutrechtlichen Vorschriften (GGVSEB). Das Befüllen der Lagertanks erfolgt über Tankwagen-Schlauchkupplung nach EN 1440-6.
Die Lieferung hat innerhalb von 5 Kalendertagen nach jeweiliger Terminabsprache zu erfolgen. Anlieferungszeiten: Mo–Do 07:30–15:30 Uhr, Fr 07:30–11:30 Uhr.
Anlieferungsorte
Die Fällmittel werden an zwei Kläranlagenstandorte in Neuwied angeliefert:
Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit beginnt am 01.10.2026 und endet am 30.09.2027 (12 Monate). Die erste Anlieferung erfolgt am 01.10.2026, je nach Bedarf.
Preisgestaltung
Die Angebotspreise sind wie folgt anzugeben:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Präqualifikation
Der Bieter hat seine Eignung nachzuweisen durch:
Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Angaben durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Alternativ ist der Eintrag in ein amtliches Verzeichnis (z. B. PQ-Verzeichnis der IHK) oder ein Zertifikat gemäß europäischer Zertifizierungsstandards möglich. Nicht-deutsche Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Technische Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Der Bieter muss mittels Referenzen der letzten drei Jahre belegen, dass er die ausgeschriebenen Produkte (oder gleichwertige) bereits an Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von mehr als 60.000 Einwohnerwerten (EW) geliefert hat. Die Referenzen sind mit dem Angebot einzureichen.
Produktbezogene Nachweise
Mit dem Angebot sind einzureichen:
Die Produkte müssen die einschlägigen Normen EN 888 (Eisen(III)-Chloridlösung) sowie EN 881 und EN 888 (Aluminium-Eisen-Chloridlösung) erfüllen.
Gewerberechtliche Voraussetzungen
Die für die Ausführung der Leistung erforderlichen gewerberechtlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Ab einem Auftragswert von über 30.000 € wird für den erfolgreichen Bieter ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert.
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG RLP)
Bei Auftragswerten ab 20.000 € netto ist eine Verpflichtungserklärung nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) abzugeben (Erklärungen 1 und 3). Damit verpflichtet sich der Bieter:
Bei Einsatz von Nachunternehmern mit Auftragswert ab 10.000 € netto sind entsprechende Eigenerklärungen / Präqualifikationsnummern für diese vorzulegen. Auf Verlangen sind vollständige und prüffähige Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte vorzulegen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bei Bietergemeinschaften ist eine Gemeinschaftserklärung in Textform erforderlich (Angabe des Bevollmächtigten, gesamtschuldnerische Haftung). Bei Einsatz von Nachunternehmern sind die Anlage 233 (Nachunternehmerleistungen) und ggf. eigene Eigenerklärungen vorzulegen.
Bevorzugungsregelungen (optional)
Bei wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten können bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe, anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen, Blindenwerkstätten, Ausbildungsbetriebe, Unternehmen mit Frauenfördermaßnahmen) den Zuschlag oder einen Preisabschlag erhalten. Auf gesondertes Verlangen ist hierzu eine Eigenerklärung abzugeben.
Lieferung der ausgeschriebenen Produkte (Eisen(III)-Chloridlösung und/oder Aluminium-Eisen-Chloridlösung) oder gleichwertiger Produkte an Kläranlagen
Referenzen der letzten drei Jahre; nachweislich mittels Referenzen zu belegen