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Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung (integratives Modell) gem. § 16 SGB II i. V. m. § 76 SGB III

Stadt Hamm, Kommunales Jobcenter Hamm | Stadt Hamm, Bauverwaltungsamt, Zentrales Beschaffungsmanagement | Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung MünsterHamm, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Hamm (Kommunales Jobcenter Hamm AöR) schreibt im offenen Verfahren Berufsausbildungsplätze in außerbetrieblichen Einrichtungen (integratives Modell) gemäß § 16 SGB II i.V.m. § 76 SGB III aus. Insgesamt werden 5 Maßnahmeplätze in 2 Losen vergeben (Los 1: 3 Plätze, Los 2: 2 Plätze). Zielgruppe sind lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche. Bieter können sich für ein Los oder beide Lose bewerben. Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.

Leistung: fachtheoretische/fachpraktische Ausbildung, Stütz- und Förderunterricht, sozialpädagogische Begleitung, Schlüsselqualifikationsförderung, Vermittlung in duale Ausbildung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030
Bieterfragen-Frist8. Juli 2026
Angebotsfrist15. Juli 2026
Bindefrist15. Juli – 10. Aug. 2026
Personalnachweis bis27. Juli 2026
Vertragsbeginn1. Aug. 2026
Vertragslaufzeit1. Aug. 2026 – 31. Jan. 2030
Ausführungsbeginn10. Aug. 2026
Nachweis Ausbildungsvertragca. 10. Aug. – 21. Sep. 2026
Mindestwartezeit (Post)ca. 10. Aug. – 25. Aug. 2026
Mindestwartezeit (elektronisch)ca. 10. Aug. – 20. Aug. 2026
Verlängerungsentscheidung31. Mai 2027
Verlängerungsentscheidung31. Mai 2028
Verlängerungsentscheidung31. Mai 2029
Vertragsende31. Jan. 2030
Ausschlussfrist Vergütungca. 31. Jan. – 31. Juli 2030bis 2030
Verlängerung 1ca. 1. Feb. – 31. Juli 2030bis 2030
Verlängerung max.ca. 1. Feb. – 31. Juli 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • 2.2.1 Individueller Förderprozess5%

    Umsetzung eines individuellen Förderprozesses: Darstellung der Phasen (Förderbedarfsfeststellung, Förderplanung, Umsetzung, Monitoring, Evaluation) mit Berücksichtigung der Bedarfe von Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen und sonderpädagogischem Förderbedarf.

  • 2.2.2 Förderung von Schlüsselqualifikationen (Teil 1)4%

    Erläuterung der Förderung des Erwerbs und Ausbaus von Schlüsselqualifikationen, insbesondere Sozial- und Gesundheitskompetenz.

  • 2.2.3 Förderung von Schlüsselqualifikationen (Teil 2)3%

    Erläuterung der Förderung des Erwerbs und Ausbaus von Schlüsselqualifikationen, insbesondere Sozial- und Gesundheitskompetenz.

  • 2.2.4 Sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung der Teilnehmer5%

    Vorgehensweise und Angebote zur sozialpädagogischen Begleitung unter Berücksichtigung multipler Problemlagen und Krisensituationen (insbesondere psychische Belastungen). Die zusätzlichen Anforderungen zu LOS 1 (Systeme für psychische Belastungen, Vernetzung SGB V/VIII) gelten für LOS 2 nicht.

  • 2.3 Vermittlung in betriebliche Ausbildung und Arbeit5%

    Einsatz adäquater Akquise- und Vermittlungsstrategien zur Integration der Teilnehmer nach Abschluss der Ausbildung in Arbeit.

  • 2.4 Personalkonzeption4%

    Darstellung der Personalkonzeption (Personalschlüssel, Anzahl Mitarbeitende, Qualifikationsprofile, Stellenzuschnitte/Arbeitszeitvolumen) abgestimmt auf Inhalte und Zielsetzungen der Maßnahme; getrennt nach Stützunterrichts-Personal und sozialpädagogischem Begleitungs-/Förderunterrichts-Personal.

  • 2.5 Gesamtkonzeption5%

    Zusammenführung aller Komponenten des Angebotes zu einer schlüssigen Gesamtkonzeption. Nullbewertung führt zum Ausschluss.

Kennzahl = erreichte Punktzahl / Preis * 100; erweiterte Richtwertmethode gem. UfAB 2018: 1) Ermittlung Preis-Leistungs-Verhältnis, 2) Wertebereich (Korridor) aus Kennzahl des führenden Angebots und Kennzahl minus 10%, 3) Bewertung im Korridor anhand Höchstpunktzahl der Leistungspunkte; bei identischen Leistungspunkten: preisgünstigeres Angebot; bei identischen Ergebnissen: Auslosung.

KI-Hinweis: Richtwertmethode (UfAB 2018) mit Formel dokumentiert; alle Wertungskriterien mit Relevanzfaktoren und Bewertungsskala 0-3 angegeben; Preis fließt über Formel ein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Fachtheoretische und fachpraktische Berufsausbildung

Durchführung der Berufsausbildung gemäß §§ 27 ff. BBiG / §§ 21 ff. HwO nach aktuell gültigen Ausbildungsordnungen und AusbildungsrahmenplänenKoordinierung der Ausbildung mit Berufsschule und zuständigen KammernBerücksichtigung zielgruppenspezifischer Besonderheiten

Individueller Förderprozess

Förderbedarfsfeststellung (psychosozial, lerntheoretisch, fachpraktisch)Förderplanung mit regelmäßiger FortschreibungUmsetzung und Monitoring (alle 4 Monate)Evaluation (i.d.R. 4 Wochen vor Abschluss jedes Maßnahmenjahres)

Stütz- und Förderunterricht

Kontinuierlicher Unterricht, abgestimmt auf den BerufsschulunterrichtFörderung von Schlüsselqualifikationen: Persönlichkeits-, Sozial-, Methoden-, Alltags-, Interkulturelle, IT-/Medien- und Gesundheitskompetenz

Sozialpädagogische Begleitung

Krisenintervention und KonfliktbewältigungElternarbeit, Alltagshilfen, Beratung und EinzelfallhilfeVerhaltenstraining, SuchtpräventionVermittlung zu Stellen des SGB V (Krankenversicherung) und SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe)

Vermittlung in duale Ausbildung

Frühzeitige Bemühungen um Vermittlung in betriebliche AusbildungHinwirkung auf begleitende Phase der Assistierten Ausbildung (AsA)Erfolgsprämie (Vermittlungspauschale): 2.000 € inkl. USt. bei nachhaltiger Vermittlung (betriebliches Ausbildungsverhältnis > 4 Monate)

Berichtswesen und Dokumentation

Antrittsmeldung und Anlassmeldungen/InterventionsberichteFörderplan (Deckblatt + Förderbedarfsfeststellung)Leistungsergebnisse, VermittlungsfähigkeitMonatliche AnwesenheitsübersichtAbschlussbericht (2 Wochen nach Ende des letzten Maßnahmenjahres)

Räumlichkeiten und Ausstattung

Bereitstellung von Unterrichts-, Besprechungs-, Übungs-, Sozialräumen und Räumen für fachpraktische Ausbildung in HammPC-Arbeitsplätze für mindestens 50% der Teilnehmerplätze (mit Internetzugang)Barrierefreier Zugang

Personal

Lehrkräfte: abgeschlossenes FH-/Hochschulstudium oder gleichwertige Qualifikation (z.B. Techniker, Meister, Fachwirt) mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung und mind. 1 Jahr pädagogischer ErfahrungSozialpädagogen/Förderunterricht: abgeschlossenes Studium (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Sozialwissenschaft, Psychologie) mit mind. 1 Jahr Berufserfahrung in der ArbeitsförderungAusbilder: persönliche und fachliche Eignung gemäß §§ 28 ff. BBiG / §§ 22 ff. HwO, mind. 3 Jahre Erfahrung im AusbildungsberufPersonalschlüssel: Lehrkräfte 1:20, Sozialpädagogen 1:15, Ausbilder 1:12 (jeweils bezogen auf 39 Std./Woche)Mindestens 50% des Personals muss Erfahrung mit lernbeeinträchtigten/sozial benachteiligten Jugendlichen habenVertretungsregelung bei Krankheit und Urlaub ist sicherzustellen

Versicherungs- und Schutzleistungen

Unfallversicherung der Teilnehmer (§ 2 Abs. 1 Nr. 14 SGB VII)Haftpflichtversicherung gegen Schäden durch Teilnehmer (außer bei Vorsatz/grober Fahrlässigkeit)Nachweis Masernschutzimpfung gem. § 33 IfSG

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung (Pflicht)

Erforderlich gemäß §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III i.V.m. § 5 Abs. 1 AZAV für den jeweiligen FachbereichKopie des Zertifikats nebst Anlage (gem. § 5 Abs. 6 AZAV) auf AnforderungOrtsbezogene Trägerzulassung muss spätestens zum Maßnahmebeginn vorliegenBei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss zugelassen sein

Keine Ausschlussgründe (Pflicht)

Keine strafrechtlichen Verurteilungen gemäß § 123 GWBKeine offenen Steuern oder SozialversicherungsbeiträgeKeine Verstöße gegen Sozial- oder Arbeitsrecht (Geldbuße ≥ 2.500 € nach AEntG/MiLoG in den letzten 2 Jahren)Kein Insolvenzverfahren / keine ZahlungsunfähigkeitKeine schweren beruflichen VerfehlungenKeine wettbewerbsverzerrenden AbsprachenKeine Täuschung bei AuskünftenBei Vorliegen von Ausschlussgründen: Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB möglich

Berufliche Leistungsfähigkeit / Referenzen

Nachweis vergleichbarer Leistungen aus den letzten 3 Geschäftsjahren (siehe Referenzprojekte)Alternativ: Darlegung der Fachkunde des eingesetzten Personals

Regionale Verankerung und Vernetzung

Verankerung im regionalen Arbeitsmarkt der letzten 3 Jahre (formlose Darstellung)Vernetzung mit örtlichen Einrichtungen des Sozialwesens (z.B. Schuldnerberatung, Familienhilfe, Suchtberatung)Angaben auf gesondertem Blatt (A.02.3 und A.02.4)

Infrastruktur und Personal

Eigene Maßnahmeräumlichkeiten in Hamm (oder Zusicherung der Verfügbarkeit zum Maßnahmebeginn)Vorhandenes qualifiziertes Personal (oder nachweisbar beschaffbar)PC-Arbeitsplätze und barrierefreier Zugang

Zusätzliche Verpflichtungen

Einhaltung Datenschutz (DSGVO, § 78a SGB X, § 9 BDSG)Einhaltung zwingender Mindestarbeitsbedingungen (Vergabemindestentgeltverordnung 2019, AEntG, § 185 SGB III)Abwehr von Einflüssen der Scientology-OrganisationEinhaltung Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Referenzprojekte
nicht beziffert (mindestens eine vergleichbare Referenz) ReferenzenZeitraum: letzte 3 Geschäftsjahre (2023–2025)

Vergleichbare Leistungen: außerbetriebliche Berufsausbildung kooperativ/integrativ (§ 76 SGB III), ausbildungsbegleitende Hilfen (abH § 75 SGB III alt), Assistierte Ausbildung begleitende Phase (§§ 74, 75 SGB III) oder Berufsvorbereitung (§ 51 SGB III)

Pflichtangaben: Leistungsart, Zielgruppe, Teilnehmerzahl, Durchführungszeitraum, Durchführungsort, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer; bei fehlenden Nachweisen: nachvollziehbare Begründung oder Darlegung der Fachkunde des Personals

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 30%4–10 · 49%11+ · 22%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflichtformulare (Vordrucke)
Preisblätter und Konzepte
Eignungsnachweise
Bei Bietergemeinschaften / Unteraufträgen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Hamm, Kommunales Jobcenter Hamm | Stadt Hamm, Bauverwaltungsamt, Zentrales Beschaffungsmanagement | Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Anschrift
59067 Hamm
Ort
59067 Hamm
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.hamm.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
59067 Hamm
Nordrhein-Westfalen

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