Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Das Oberlandesgericht Hamm beschafft im offenen Verfahren ein neues VoIP-Telefoniesystem für das Justizzentrum Essen (Zweigertstr. 52, 45130 Essen). Die Bestandsanlage (LG Ericsson) wird vollständig ersetzt.
Was zu liefern ist:
Wichtigste Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Lieferzeit300%
Lieferzeit ab Auftragserteilung: bis 14 Kalendertage 300 Punkte, bis 21 Tage 200 Punkte, bis 28 Tage 100 Punkte, darüber 0 Punkte.
- Reaktionszeit und technische Einsatzbereitschaft im Störungsfall1000%
Garantierte Reaktionszeit unter 2 Stunden: 1000 Punkte; unter 4 Stunden: 600 Punkte; unter 8 Stunden: 300 Punkte; über 8 Stunden: 0 Punkte.
- 24-Stunden-Bereitschafts- und Servicedienst an sieben Tagen pro Woche200%
Bereitstellung eines durchgehenden Bereitschafts- und Servicedienstes.
- Verfügbarkeit beziehungsweise Ausfallsicherheit400%
Garantierte Verfügbarkeit ab 99,9800 %: 400 Punkte; ab 99,9500 %: 300 Punkte; ab 99,9000 %: 100 Punkte; darunter: 0 Punkte.
- Grundlegende Vermittlungsmerkmale200%
Unterstützung von Abwurf, direkter Amtsholung, Anklopfen und Aufschalten.
- Rückfrage, Gesprächsübergabe und Makeln200%
Unterstützung der Funktionen Rückfrage, Gesprächsübergabe und Makeln zwischen aktiven Gesprächen.
- Anrufschutz100%
Bereitstellung eines Anrufschutzes mit begründeter Durchbrechungsmöglichkeit.
- Anrufliste am Endgerät100%
Optische Signalisierung neuer Einträge sowie Menüfunktionen zum Blättern, Rückrufen und Löschen.
- Rufnummernübermittlung bei Rufweiterleitung200%
Anzeige der ursprünglichen Rufnummer des Anrufers beim Zielteilnehmer einer Rufweiterleitung über einen Zwischenteilnehmer.
- Message Waiting100%
Signalisierung vorliegender Sprachnachrichten.
- Mehrfirmenbetrieb400%
Getrennte Rufnummern- und Berechtigungsverwaltung: mindestens 10 Mandanten 400 Punkte, 6 bis 9 300 Punkte, 4 bis 5 100 Punkte, 2 bis 3 als Mindestanforderung 0 Punkte.
- Wartemusik200%
Music on Hold mit Bereitstellung, Einrichtung und GEMA-freier Musikinhalte.
- Anrufübernahmegruppen200%
Bereitstellung und vollständige Implementierung von Pick-up-Gruppen.
- Kurzwahlkapazität300%
Allgemeine und individuelle Kurzwahl: mindestens 2000 Ziele 300 Punkte, 1500 bis 1999 200 Punkte, 1000 bis 1499 100 Punkte, weniger als 1000 0 Punkte.
- Least Cost Routing200%
Kostenoptimierte Verbindungsführung durch vollständig implementiertes Least Cost Routing.
- Kapazität der Sammelanschlüsse200%
Sammelanschlüsse in zyklischer, hierarchischer und paralleler Betriebsart: mindestens 50 200 Punkte, 30 bis 49 100 Punkte, weniger als 30 0 Punkte.
- CLIP-Funktionalität200%
Anzeige der Rufnummer des Anrufers, auch an analogen Endgeräten.
- Feste und variable Rufumleitung200%
Rufumleitungen und Verkettungen einschließlich zeit- und besetztabhängiger Weiterleitung.
- Externe Anrufe bei Rufumleitung100%
Optional ausschließliche Umleitung externer Anrufe bei weiterhin interner Signalisierung.
- Rückruffunktion200%
Rückruf bei besetzten und freien internen sowie externen Teilnehmern.
- Unterdrückung der eigenen Rufnummer200%
Dauerhafte und fallweise Unterdrückung der eigenen Rufnummer unmittelbar vor dem Verbindungsaufbau.
- Kapazität virtueller Rufnummern200%
Virtuelle Rufnummern: mindestens 2000 200 Punkte, 1000 bis 1999 100 Punkte, weniger als 1000 0 Punkte; Nutzung als zweite Nebenstellennummer.
- Vorrangschaltung für Notrufe400%
Notrufe müssen auch bei gesperrtem Endgerät möglich sein.
- Elektronisches Sperrschloss100%
PIN-Sperrung abgehender Anrufe mit mindestens vierstelliger persönlicher PIN.
- Wahlwiederholung und Wahlvorbereitung100%
Wahlwiederholung zuletzt gewählter Rufnummern und Korrektur vor Verbindungsaufbau.
- Umziehen von Endgeräten100%
Endgeräte können ohne Neukonfiguration der Teilnehmerdaten umgezogen werden.
- Besetztstatusanzeige der Chef-/Sekretariatsfunktion200%
Optische und akustische Signalisierung aller zugeordneten Leitungen mit ein- und ausschaltbarer Funktion.
- Erkennung des Zielapparats am Team-Endgerät100%
Eindeutige Erkennung des Zielapparats und automatische Erfassung des Anrufers in der Anrufliste.
- Chef-/Sekretariats-Rufweiterleitung200%
Selbsttätige und manuelle Rufweiterleitung zwischen Chef- und Sekretariatsapparat sowie Anschaltung weiterer Chefleitungen.
- Direkte Durchsage100%
Direkte Durchsage zwischen Vorgesetzten- und Sekretariatsendgerät.
- Webbasierte Administrationssoftware200%
Webbasierte, menügeführte Administration mit eigenständig änderbaren Benutzern, Berechtigungen und Tastenbelegungen.
- Mehrfachnutzung der Administrationssoftware200%
Gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen ohne zusätzliche Lizenzen.
- Manuelle Ansageumschaltung100%
Manuelle Umschaltung der Ansagetexte am Vermittlungsplatz per Funktionstaste.
- Eigenständige Verwaltung von Ansagetexten und Musik100%
Auftraggeber kann Ansagetexte und Musikstücke eigenständig aufnehmen, einspielen und ändern.
- Übernahme von Telefonbucheinträgen in die Anrufliste100%
Telefonbucheinträge können in die zentrale Anrufliste der Endgeräte übernommen werden.
- Individuelle Rufnummern im Telefonbuch100%
Je Endgerät werden mindestens 100 individuelle Rufnummern vorgehalten.
- Deutsche Bedienerführung des Sprachspeichers100%
Akustische Bedienerführung in deutscher Sprache.
- Bearbeitung und Weiterleitung von Sprachnachrichten100%
Sprachnachrichten werden dynamisch gespeichert, bearbeitet und weitergeleitet.
- PIN-Wechsel und persönliche Sprachansage100%
Teilnehmer werden zur Änderung der Standard-PIN aufgefordert und können ihre Sprachansage ändern.
- Signalisierung neuer Sprachnachrichten100%
Optische Signalisierung neuer Nachrichten und Aktivierung der Rufumleitung per Funktionstaste.
- Mitschneiden von Bedrohungsanrufen200%
Aktivierung des Mitschneidens von Bedrohungsanrufen am Vermittlungsplatz per Taste.
- Zugriffsschutz für Gesprächsaufzeichnungen100%
Aufgezeichnete Bedrohungsanrufe sind ausschließlich berechtigten Personen zugänglich.
- Anzeige von Verbindungen an der PC-Vermittlungssoftware200%
Übersichtliche Anzeige ankommender interner und externer Verbindungen sowie Wartestellungen.
- Anzeige des Nebenstellenzustands200%
Anzeige der Zustände frei, intern belegt und extern belegt für mindestens 100 Nebenstellen: mindestens 250 200 Punkte, 100 bis 249 100 Punkte, weniger als 100 0 Punkte.
- Nebenstellenstatus und Rufumleitungsziel100%
Erfassung und jederzeitige Anzeige von Status und aktiviertem Umleitungsziel.
- Aufschalten und Durchbrechen des Anrufschutzes100%
Vermittlungsplatz kann auf besetzte Nebenstellen aufschalten und deren Anrufschutz durchbrechen.
- Priorisierung und Verteilung von Anrufen100%
Priorisierung eingehender Anrufe sowie zyklische und hierarchische Verteilung bei mehreren Vermittlungsplätzen.
- Nachtschaltungsziele200%
Zuordnung der Nachtschaltung auf mindestens vier Ziele mit unterschiedlichen Zeitprofilen: mindestens 8 200 Punkte, 4 bis 7 100 Punkte, weniger als 4 0 Punkte.
- Neigbares Farbdisplay des Komfort-Endgeräts100%
Hintergrundbeleuchtetes Farbdisplay mit individuell verstellbarem Neigungswinkel für eine reflexionsfreie Ansicht.
- Programmierbare Tasten des Komfort-Endgeräts300%
Anzahl frei programmierbarer Tasten: mindestens 14 300 Punkte, 12 bis 13 200 Punkte, 10 bis 11 100 Punkte, 8 bis 9 als Mindestanforderung 0 Punkte.
- LLDP-MED-Unterstützung200%
Automatische Konfiguration von Netzwerk- und VLAN-Parametern über LLDP-MED.
- Anschluss eines zweiten Tastenmoduls100%
An das Beistellmodul kann ein zweites Tastenmodul angeschlossen werden.
- Erweiterte Applikationen und Schnittstellen der Endgeräte200%
Nutzung weiterer Applikationen und Schnittstellen, etwa zur Anbindung einer Unified-Communications-Plattform.
Z(Angebot) = (L(Angebot) / P(Angebot)) × 1.000; L ist die gewichtete Leistungspunktzahl aus Bewertungspunkten und Gewichtungspunkten, P der rechnerisch richtige Preis. Das Angebot mit der höchsten Kennzahl ist führend; bei einem Schwankungsbereich von 10 % erhält innerhalb dieses Bereichs das Angebot mit dem niedrigsten bewerteten Preis den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenSystemlieferung und -installation
Systemkomponenten und Anschlüsse
Leistungsmerkmale und Funktionen
Schulungen und Unterlagen
Service und Wartung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 2 Referenzaufträge über Lieferung/Installation von VoIP-TK-Systemen; Fabrikat identisch zum angebotenen System; mind. 1.000 Ports je Installation (digitale und IP-Endgeräte); bei zwei Installationen müssen zwei Standorte über VoIP vernetzt sein
Pro Referenz: Auftraggeber, Ansprechpartner + Telefon, Ausführungszeitraum, Fabrikat/Release, Anzahl VoIP-vernetzter Standorte, Anzahl installierter Ports, installierte Applikationen; Formblatt Referenzangaben verwenden. Bei weniger als 2 nachprüfbaren Referenzen droht Ausschluss.