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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Beschaffung eines VoIP-Telekommunikationssystems für das Justizzentrum Essen

Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm | Vergabekammer Westfalen c/o Bezirksregierung Münster | Vergabekammer Westfalen c/o Bezirksregierung Münster | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Essen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 9 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Das Oberlandesgericht Hamm beschafft im offenen Verfahren ein neues VoIP-Telefoniesystem für das Justizzentrum Essen (Zweigertstr. 52, 45130 Essen). Die Bestandsanlage (LG Ericsson) wird vollständig ersetzt.

Was zu liefern ist:

VoIP-Telekommunikationssystem für ca. 1.354 Nebenstellen, inkl. Hard-/Software, Lizenzen, betriebsbereite Installation und Demontage der AltanlageISDN/S2M-Anschlüsse (5 bestehend, Erweiterung auf 7 geplant), Notstromabsicherung mind. 90 MinutenEndgeräte (IP-Komfort/-Premium, Headsets, Beistellmodule), Sprachspeicher, Vermittlungsplatz, Softphone-AnbindungSchulungen (Anwender, Administratoren, Barrierefreiheit) und 120-monatiger Wartungsvertrag

Wichtigste Fristen:

Angebotsfrist: 18.09.2026, 12:00 UhrBieterfragen bis: 11.09.2026, 23:59 UhrBindefrist: bis 30.10.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 9 Tage bis zur Angebotsfrist — 18. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Veröffentlichung2. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist11. Sep. 2026
Angebotsfrist18. Sep. 2026
Bindefrist18. Sep. – 30. Okt. 2026
Projektleitung benennenca. 18. Sep. – 2. Okt. 2026
Montageleitung benennenca. 18. Sep. – 2. Okt. 2026
Abruffrist Optionspositionenca. 18. Sep. 2026 – 18. Sep. 2027
Zuschlags-Wartefist (Standstill)ca. 30. Okt. – 9. Nov. 2026
Einspruchsfristca. 19. Nov. – 4. Dez. 2026
Mängelfreie Abnahme30. Nov. – 14. Dez. 2026
Schulungsplanungca. 30. Nov. – 14. Dez. 2026
Vertragslaufzeit (Service)ca. 14. Dez. 2026 – 14. Dez. 2036
Verlängerung 1ca. 14. Dez. 2036 – 14. Dez. 2037bis 2037
Verlängerung max.ca. 14. Dez. 2036 – 14. Dez. 2037bis 2037
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode53 Kriterien
  • Lieferzeit300%

    Lieferzeit ab Auftragserteilung: bis 14 Kalendertage 300 Punkte, bis 21 Tage 200 Punkte, bis 28 Tage 100 Punkte, darüber 0 Punkte.

  • Reaktionszeit und technische Einsatzbereitschaft im Störungsfall1000%

    Garantierte Reaktionszeit unter 2 Stunden: 1000 Punkte; unter 4 Stunden: 600 Punkte; unter 8 Stunden: 300 Punkte; über 8 Stunden: 0 Punkte.

  • 24-Stunden-Bereitschafts- und Servicedienst an sieben Tagen pro Woche200%

    Bereitstellung eines durchgehenden Bereitschafts- und Servicedienstes.

  • Verfügbarkeit beziehungsweise Ausfallsicherheit400%

    Garantierte Verfügbarkeit ab 99,9800 %: 400 Punkte; ab 99,9500 %: 300 Punkte; ab 99,9000 %: 100 Punkte; darunter: 0 Punkte.

  • Grundlegende Vermittlungsmerkmale200%

    Unterstützung von Abwurf, direkter Amtsholung, Anklopfen und Aufschalten.

  • Rückfrage, Gesprächsübergabe und Makeln200%

    Unterstützung der Funktionen Rückfrage, Gesprächsübergabe und Makeln zwischen aktiven Gesprächen.

  • Anrufschutz100%

    Bereitstellung eines Anrufschutzes mit begründeter Durchbrechungsmöglichkeit.

  • Anrufliste am Endgerät100%

    Optische Signalisierung neuer Einträge sowie Menüfunktionen zum Blättern, Rückrufen und Löschen.

  • Rufnummernübermittlung bei Rufweiterleitung200%

    Anzeige der ursprünglichen Rufnummer des Anrufers beim Zielteilnehmer einer Rufweiterleitung über einen Zwischenteilnehmer.

  • Message Waiting100%

    Signalisierung vorliegender Sprachnachrichten.

  • Mehrfirmenbetrieb400%

    Getrennte Rufnummern- und Berechtigungsverwaltung: mindestens 10 Mandanten 400 Punkte, 6 bis 9 300 Punkte, 4 bis 5 100 Punkte, 2 bis 3 als Mindestanforderung 0 Punkte.

  • Wartemusik200%

    Music on Hold mit Bereitstellung, Einrichtung und GEMA-freier Musikinhalte.

  • Anrufübernahmegruppen200%

    Bereitstellung und vollständige Implementierung von Pick-up-Gruppen.

  • Kurzwahlkapazität300%

    Allgemeine und individuelle Kurzwahl: mindestens 2000 Ziele 300 Punkte, 1500 bis 1999 200 Punkte, 1000 bis 1499 100 Punkte, weniger als 1000 0 Punkte.

  • Least Cost Routing200%

    Kostenoptimierte Verbindungsführung durch vollständig implementiertes Least Cost Routing.

  • Kapazität der Sammelanschlüsse200%

    Sammelanschlüsse in zyklischer, hierarchischer und paralleler Betriebsart: mindestens 50 200 Punkte, 30 bis 49 100 Punkte, weniger als 30 0 Punkte.

  • CLIP-Funktionalität200%

    Anzeige der Rufnummer des Anrufers, auch an analogen Endgeräten.

  • Feste und variable Rufumleitung200%

    Rufumleitungen und Verkettungen einschließlich zeit- und besetztabhängiger Weiterleitung.

  • Externe Anrufe bei Rufumleitung100%

    Optional ausschließliche Umleitung externer Anrufe bei weiterhin interner Signalisierung.

  • Rückruffunktion200%

    Rückruf bei besetzten und freien internen sowie externen Teilnehmern.

  • Unterdrückung der eigenen Rufnummer200%

    Dauerhafte und fallweise Unterdrückung der eigenen Rufnummer unmittelbar vor dem Verbindungsaufbau.

  • Kapazität virtueller Rufnummern200%

    Virtuelle Rufnummern: mindestens 2000 200 Punkte, 1000 bis 1999 100 Punkte, weniger als 1000 0 Punkte; Nutzung als zweite Nebenstellennummer.

  • Vorrangschaltung für Notrufe400%

    Notrufe müssen auch bei gesperrtem Endgerät möglich sein.

  • Elektronisches Sperrschloss100%

    PIN-Sperrung abgehender Anrufe mit mindestens vierstelliger persönlicher PIN.

  • Wahlwiederholung und Wahlvorbereitung100%

    Wahlwiederholung zuletzt gewählter Rufnummern und Korrektur vor Verbindungsaufbau.

  • Umziehen von Endgeräten100%

    Endgeräte können ohne Neukonfiguration der Teilnehmerdaten umgezogen werden.

  • Besetztstatusanzeige der Chef-/Sekretariatsfunktion200%

    Optische und akustische Signalisierung aller zugeordneten Leitungen mit ein- und ausschaltbarer Funktion.

  • Erkennung des Zielapparats am Team-Endgerät100%

    Eindeutige Erkennung des Zielapparats und automatische Erfassung des Anrufers in der Anrufliste.

  • Chef-/Sekretariats-Rufweiterleitung200%

    Selbsttätige und manuelle Rufweiterleitung zwischen Chef- und Sekretariatsapparat sowie Anschaltung weiterer Chefleitungen.

  • Direkte Durchsage100%

    Direkte Durchsage zwischen Vorgesetzten- und Sekretariatsendgerät.

  • Webbasierte Administrationssoftware200%

    Webbasierte, menügeführte Administration mit eigenständig änderbaren Benutzern, Berechtigungen und Tastenbelegungen.

  • Mehrfachnutzung der Administrationssoftware200%

    Gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen ohne zusätzliche Lizenzen.

  • Manuelle Ansageumschaltung100%

    Manuelle Umschaltung der Ansagetexte am Vermittlungsplatz per Funktionstaste.

  • Eigenständige Verwaltung von Ansagetexten und Musik100%

    Auftraggeber kann Ansagetexte und Musikstücke eigenständig aufnehmen, einspielen und ändern.

  • Übernahme von Telefonbucheinträgen in die Anrufliste100%

    Telefonbucheinträge können in die zentrale Anrufliste der Endgeräte übernommen werden.

  • Individuelle Rufnummern im Telefonbuch100%

    Je Endgerät werden mindestens 100 individuelle Rufnummern vorgehalten.

  • Deutsche Bedienerführung des Sprachspeichers100%

    Akustische Bedienerführung in deutscher Sprache.

  • Bearbeitung und Weiterleitung von Sprachnachrichten100%

    Sprachnachrichten werden dynamisch gespeichert, bearbeitet und weitergeleitet.

  • PIN-Wechsel und persönliche Sprachansage100%

    Teilnehmer werden zur Änderung der Standard-PIN aufgefordert und können ihre Sprachansage ändern.

  • Signalisierung neuer Sprachnachrichten100%

    Optische Signalisierung neuer Nachrichten und Aktivierung der Rufumleitung per Funktionstaste.

  • Mitschneiden von Bedrohungsanrufen200%

    Aktivierung des Mitschneidens von Bedrohungsanrufen am Vermittlungsplatz per Taste.

  • Zugriffsschutz für Gesprächsaufzeichnungen100%

    Aufgezeichnete Bedrohungsanrufe sind ausschließlich berechtigten Personen zugänglich.

  • Anzeige von Verbindungen an der PC-Vermittlungssoftware200%

    Übersichtliche Anzeige ankommender interner und externer Verbindungen sowie Wartestellungen.

  • Anzeige des Nebenstellenzustands200%

    Anzeige der Zustände frei, intern belegt und extern belegt für mindestens 100 Nebenstellen: mindestens 250 200 Punkte, 100 bis 249 100 Punkte, weniger als 100 0 Punkte.

  • Nebenstellenstatus und Rufumleitungsziel100%

    Erfassung und jederzeitige Anzeige von Status und aktiviertem Umleitungsziel.

  • Aufschalten und Durchbrechen des Anrufschutzes100%

    Vermittlungsplatz kann auf besetzte Nebenstellen aufschalten und deren Anrufschutz durchbrechen.

  • Priorisierung und Verteilung von Anrufen100%

    Priorisierung eingehender Anrufe sowie zyklische und hierarchische Verteilung bei mehreren Vermittlungsplätzen.

  • Nachtschaltungsziele200%

    Zuordnung der Nachtschaltung auf mindestens vier Ziele mit unterschiedlichen Zeitprofilen: mindestens 8 200 Punkte, 4 bis 7 100 Punkte, weniger als 4 0 Punkte.

  • Neigbares Farbdisplay des Komfort-Endgeräts100%

    Hintergrundbeleuchtetes Farbdisplay mit individuell verstellbarem Neigungswinkel für eine reflexionsfreie Ansicht.

  • Programmierbare Tasten des Komfort-Endgeräts300%

    Anzahl frei programmierbarer Tasten: mindestens 14 300 Punkte, 12 bis 13 200 Punkte, 10 bis 11 100 Punkte, 8 bis 9 als Mindestanforderung 0 Punkte.

  • LLDP-MED-Unterstützung200%

    Automatische Konfiguration von Netzwerk- und VLAN-Parametern über LLDP-MED.

  • Anschluss eines zweiten Tastenmoduls100%

    An das Beistellmodul kann ein zweites Tastenmodul angeschlossen werden.

  • Erweiterte Applikationen und Schnittstellen der Endgeräte200%

    Nutzung weiterer Applikationen und Schnittstellen, etwa zur Anbindung einer Unified-Communications-Plattform.

Z(Angebot) = (L(Angebot) / P(Angebot)) × 1.000; L ist die gewichtete Leistungspunktzahl aus Bewertungspunkten und Gewichtungspunkten, P der rechnerisch richtige Preis. Das Angebot mit der höchsten Kennzahl ist führend; bei einem Schwankungsbereich von 10 % erhält innerhalb dieses Bereichs das Angebot mit dem niedrigsten bewerteten Preis den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle bewerteten B-Kriterien einschließlich Punktstaffeln sowie die erweiterte Richtwertmethode und ihre Parameter sind vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Systemlieferung und -installation

Vollständiger Ersatz der Bestandsanlage (LG Ericsson) durch eine betriebsbereite VoIP-Gesamtlösung (Hard-/Software, Lizenzen).Liefer- und Installationsort: Justizzentrum Essen, Zweigertstraße 52, 45130 Essen. Alle Arbeiten vor Ort; Remote-Zugänge sind nicht zugelassen.Demontage und Entsorgung der Altanlage sind enthalten.Kompatibilität mit der bestehenden Softphone-Lösung KatharSys® Click4Dial über SIP ist nachzuweisen.Notstromabsicherung mit mind. 90 Minuten Überbrückungszeit.Verfügbarkeit des Systems mind. 99,9 %; BSI IT-Grundschutz-Konformität; Verschlüsselung (SRTP, TLS mind. 1.2).Testinstallation/PoC: Aufbau innerhalb von 7 Werktagen nach Aufforderung; Testzeitraum ca. 1 Woche.Probezeitraum vor Abnahme: 2 Wochen beanstandungsfreier Probebetrieb; geplante mängelfreie Abnahme am 14.12.2026.Schulungsplanung spätestens 14 Kalendertage vor Inbetriebnahme.

Systemkomponenten und Anschlüsse

VoIP-Server/-System, Media-Gateways (analog und IP), hochverfügbare zentrale Systemkomponenten.7 × S2M-Amtsanschluss (30 Kanäle), 34 Analog-Ports, mind. 1.320 Teilnehmerlizenzen, 1 Softphone-Lizenz.Externe Amtsanschaltung über ISDN (S0/S2M, DSS1/Euro-ISDN) und/oder SIP-Trunk; Rufnummernportierung/-übernahme.Mind. 1.000 virtuelle Rufnummern (als zweite Nebenstellennummer nutzbar), mind. 30 Sammelanschlüsse (zyklisch/hierarchisch/parallel), Least Cost Routing, Multi-Company-Betrieb (mind. 2 Mandanten).Endgeräte: 1.300 IP-Komforttelefone, 20 IP-Premiumtelefone, Beistellmodule, schnurlose und schnurgebundene Headsets, Wandhalterungen, Netzwerkkabel Cat. 7.Sprachspeichersystem (Voicemail), Vermittlungsplatz (optional), elektronisches Telefonbuch, TAPI-/CTI-Schnittstelle (optional), Mitschneideeinrichtung (optional).Optionale Positionen: Verlegung von Fernmeldeleitungen, Cat. 7-Patchfeld, 19"-Rangierpanel, Cat. 7-Patchkabel, Intensivschulung Vermittlungsplätze, TAPI-Schnittstelle, Mitschneideeinrichtung.Barrierefreie Endgeräte und Software gemäß EN 301 549 und BITV 2.0.

Leistungsmerkmale und Funktionen

Konferenzen mit mind. 5 simultanen Teilnehmern; Rückfrage, Gesprächsübergabe, Makeln.Vermittlungsmerkmale: Abwurf, Amtsholung, Anklopfen, Aufschalten, Chef-/Sekretariats- und Teamfunktionen, Pick-up-Gruppen, Durchsage.Rufweiterleitung (fest/variabel, zeit-/besetztabhängig, verkettbar), Rückruf intern/extern, Anrufschutz mit Durchbrechungsfunktion, Anonymisierung (Rufnummernunterdrückung).CLIP/Rufnummernanzeige auch an analogen Geräten, Anruflisten, Wahlwiederholung/Wahlvorbereitung, Kurzwahl ≥ 1.000 Ziele, Message Waiting, Music on Hold (GEMA-frei).Vorrangschaltung für Notrufe, Notrufkonzept, Rufumleitungen mit Notruffunktion.PIN-geschützte Endgeräte (≥ 4-stellig), Endgeräte-Umzug ohne Neukonfiguration.Ansage vor Melden mit automatischer zeitgesteuerter und manueller Umschaltung; eigene Aufnahme/Änderung durch Auftraggeber.Sprachspeicher: PIN-Zugang (≥ 4-stellig), dt. Bedienerführung, dynamische Speicherung/Bearbeitung/Weiterleitung, optische Signalisierung, Funktionstaste.Vermittlungsplatz: Anzeige ankommender Verbindungen (intern/extern/Wartestellung), Nebenstellenstatusanzeige (≥ 100), Aufschalten, Durchbrechen, Priorisierung/Verteilung, Nachtschaltung mit Zeitprofilen, Mitschneiden von Bedrohungsanrufen.Administration: webbasiertes, menügeführtes dt. Interface; Benutzer-, Berechtigungs- und Tastenbelegungsänderungen durch den Auftraggeber ohne Auftragnehmer; Mehrbenutzerfähigkeit ohne Zusatzlizenzen.

Schulungen und Unterlagen

Schulungskonzept und Qualifikationen der eingesetzten Schulungskräfte sind anzugeben.Anwenderschulung 32 h (Multiplikatorenprinzip), Administratorenschulung 8 h (eigenständige Systemänderungen möglich), Barrierefreiheit-Schulung, Intensivschulung Sekretariate 8 h, Schulung Vermittlungsplatz 8 h, Workshop 16 h.Erstellung einer Kurzbedienungsanleitung (Pos. 507).Systemdokumentation in deutscher Sprache; gesamter Schriftverkehr und Kommunikation ausschließlich in Deutsch.Migrationskonzept (schriftlich abzustimmen) für unterbrechungsarme Übernahme bestehender Anschlüsse.Dokumentation und Software-Bill-of-Materials (SBOM, SPDX oder CycloneDX) gemäß BSI TR-03183‑2.

Service und Wartung

120 Monate Mindestlaufzeit des EVB-IT-Systemlieferungsvertrags ab Tag der Systemlieferung für die vereinbarten Systemserviceleistungen.Monatliche Servicepauschale (ohne Endgeräte) über die 120 Monate.Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft bei Totalausfall innerhalb von 4 Stunden ab Störungsmeldung.24-Stunden-Bereitschafts-/Servicedienst, 7 Tage/Woche.Garantierte Reaktionszeit, Verfügbarkeit, Eskalationsstufen und Ersatzteilbevorratung im Servicekonzept darzustellen.Verlängerung jeweils um 1 Jahr; Kündigungsfrist 6 Monate zum Vertragsende; frühestmögliche Vertragsauflösung nach 48 Monaten.Abruffrist für Optionspositionen: 12 Monate ab Zuschlag mit Preisbindung.Vertragsstrafe bei Verzug: max. 5 % der Netto-Auftragssumme (0,2 % je Werktag).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, nicht älter als 3 Monate (oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung).Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU); bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied.Ausschluss unzuverlässiger Bieter nach § 123 f. GWB.Unterlagen können nach § 56 VgV nachgefordert werden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung Gesamtumsatz (Durchschnitt 2023, 2024, 2025): mindestens 800.000 € netto pro Jahr. Falls 2025 noch nicht vorliegt: 2022–2024.Eigenerklärung Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Durchschnitt 2023, 2024, 2025): mindestens 400.000 € pro Jahr.Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung: Personen- und Sachschäden mindestens 2.000.000 € je Schadensfall; Vermögensschäden einschließlich IT-Haftpflicht mindestens 1.000.000 € je Schadensfall.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 2 technische Fachkräfte mit entsprechenden Qualifikationsnachweisen (Formblatt Qualifikationen).Projektleitung: namentliche Benennung innerhalb von 2 Wochen nach Zuschlag; deutsche Sprache in Wort und Schrift; Qualifikationsnachweis PRINCE2, PMI, IPMA oder vergleichbar.Montageleitung: namentliche Benennung innerhalb von 2 Wochen nach Zuschlag inklusive Vertretung.Fachpersonal: Herstellerzertifizierungen für Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme; deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift; eigenverantwortliche, fachgerechte Durchführung.Referenzaufträge (mindestens 2) aus 2023–2025: Lieferung/Installation von VoIP-TK-Systemen mit identischem Fabrikat zum angebotenen System; je Installation mindestens 1.000 Ports; bei zwei Installationen müssen zwei Standorte über VoIP vernetzt sein; Pflichtangaben je Referenz sind Auftraggeber, Ansprechpartner + Telefon, Ausführungszeitraum, Fabrikat/Release, Anzahl VoIP-vernetzter Standorte, Anzahl installierter Ports, installierte Applikationen (Formblatt Referenzangaben).Datenschutz: rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass alle eingesetzten Mitarbeitenden in Datenschutzregelungen eingewiesen sind; Verpflichtung zur Wahrung des Datengeheimnisses (DSGVO Art. 6 i. V. m. BDSG); Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.Kapazitäten anderer Unternehmen können nach § 47 VgV in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe).
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: 2023–2025Volumen: mind. 1.000 installierte Ports je Referenz

Mindestens 2 Referenzaufträge über Lieferung/Installation von VoIP-TK-Systemen; Fabrikat identisch zum angebotenen System; mind. 1.000 Ports je Installation (digitale und IP-Endgeräte); bei zwei Installationen müssen zwei Standorte über VoIP vernetzt sein

Pro Referenz: Auftraggeber, Ansprechpartner + Telefon, Ausführungszeitraum, Fabrikat/Release, Anzahl VoIP-vernetzter Standorte, Anzahl installierter Ports, installierte Applikationen; Formblatt Referenzangaben verwenden. Bei weniger als 2 nachprüfbaren Referenzen droht Ausschluss.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 52%4–10 · 31%11+ · 17%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 33 erledigt
Angebotskern (Teil A, B, C)
Formale Eigenerklärungen (EU-Formulare)
Eignungsnachweise (Befähigung, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit)
Servicekonzept, Datenschutz und Nachweise zur Leistungserbringung
Verfahrenshinweise und Form
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm | Vergabekammer Westfalen c/o Bezirksregierung Münster | Vergabekammer Westfalen c/o Bezirksregierung Münster | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
59065 Hamm
Ort
45130 Essen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
45130 Essen
Nordrhein-Westfalen

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