Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Betonsanierungsarbeiten am Turmgebäude (Gebäude 1) der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) auf Burg Wildeck 1 in 74232 Abstatt.
Auftraggeber: Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Heilbronn.
Vergabenummer: 26-40294 | Maßnahmennummer: H.AB.51901.P011.2058
Verfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A (offenes Verfahren). Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit qualifizierter elektronischer Signatur. Es gibt keine Losaufteilung – die gesamte Leistung wird als ein Auftrag vergeben.
Was zu tun ist: Betoninstandsetzung von 16 nachträglich eingebauten Stahlbetonstützen im Tonnengewölbekeller des Turmgebäudes. Die Bewehrung der Stützen ist wegen zu geringer Betondeckung, Carbonatisierung und Feuchtigkeit korrodiert – mit Rissen und Abplatzungen als Folge. Ziel ist die dauerhafte Sicherstellung der Tragfähigkeit.
Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind zugelassen.
Angebotsfrist: 02.09.2026, 23:59 Uhr (Bindefrist bis 02.10.2026).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektgegenstand & Baumaßnahme
Was ist zu sanieren?
Bauausstattung & Vorhaltezeiten
Gerüst, Stützen, Bauzaun
Vorbereitung & Dokumentation
Schadensaufnahme, Eigen- und Fremdüberwachung
Instandsetlungsarbeiten an den Stützen
Betonabtrag, Bewehrung, Korrosionsschutz, Spritzmörtel
Maurer- und Entsorgungsarbeiten
Naturstein, Bauschutt
Zu beachtende technische Regeln
Normen und Richtlinien
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFinanzielle Eignung
Umsatz
Nachweis des Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – einschließlich ARGE-Anteil. Konkrete Mindestumsätze sind in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert (Verweis auf die Vergabebekanntmachung).
Fachliche Eignung (Referenzen)
Vergleichbare Referenzprojekte
Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Betonsanierung) aus den letzten 5 Kalenderjahren, mit folgenden Angaben pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst in der engeren Wahl.
Persönliche / personelle Eignung
Verfügbare Arbeitskräfte
Die zur Leistung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Auf Verlangen nachzuweisen durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, einschließlich Leitungspersonal (Formblatt 124).
Zuverlässigkeit & Rechtliches
Register, Insolvenz, Ausschlussgründe
Stammpersonalquote (vertragliche Pflicht)
Mindestens 70 % Eigenleistung
Der Auftragnehmer muss mindestens 70 % der auszuführenden Leistung mit eigenen Stammarbeitskräften erbringen. Eingesetzte Nachunternehmer müssen ebenfalls mindestens 70 % ihrer Leistung mit eigenem Stammpersonal ausführen. Vor Baubeginn ist dem Auftraggeber ein Verzeichnis aller eingesetzten Arbeitskräfte (eigene und Nachunternehmer) in Textform zu übermitteln; Personalwechsel sind unverzüglich zu melden (Erklärung VHB 962, Vertragsbestandteil). Unvollständige oder falsche Angaben können zum Ausschluss, zur Vertragskündigung oder zum Ausschluss von künftigen Vergaben führen.
Datenschutzrechtliche Mitwirkung
Datenverarbeitung im Verfahren
Der Bieter muss die Einwilligungserklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Vergabeverfahren und der Vertragsdurchführung abgeben. Eine Verweigerung kann Konsequenzen für die Eignungsprüfung haben (Datenschutzinformationsblatt VHB 244 / Informationsblatt Datenschutz).
3 Referenznachweise für vergleichbare Leistungen (Betonsanierung)
Mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Leistungen (Neubau/Umbau/Denkmal); je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst auf Verlangen in der engeren Wahl.