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Betreuungsdienstleistungen Staffel 10.3

Bezirksregierung Arnsberg -ZVS- | Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Gladbeck, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 33 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Land Nordrhein-Westfalen schreibt Betreuungsdienstleistungen in Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) für Flüchtlinge öffentlich aus. Konkret werden zwei Lose vergeben: ZUE Gladbeck (zwei Standorte mit zusammen 305 Plätzen) und ZUE Lohmar (360 Plätze).

Der Auftragnehmer organisiert den gesamten Betrieb der Einrichtung: Aufnahme und Unterbringung, soziale Betreuung rund um die Uhr, Kinderbetreuung mit Kinderspielstube und schulnahen Bildungsangeboten, Freizeitgestaltung, Umfeldmanagement zur Vermittlung mit Anwohnern, Gewaltschutzkoordination, Bereitstellung und Pflege von Mobiliar und Ausstattung, Versorgung mit Körperpflegeartikeln, Betrieb einer Gemeinschaftswascheinrichtung, einer Kleiderkammer sowie einer Jobbörse für Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG.

Bieter müssen umfangreiche Konzepte einreichen (u.a. Soziale Betreuung, Kinderbetreuung, Notfall- und Konfliktmanagement, Personal und Organisation, Schulungs- und Fortbildungskonzept, Ehrenamtskonzept, Jobbörse, Freizeitgestaltung) und nachweisen, dass sie mindestens zwei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren vorlegen können (Organisation und Betreuung einer Flüchtlingsunterkunft, mind. 6 Monate hauptverantwortlich, mit einer bestimmten Mindestbelegungszahl).

Die Teilnahme an der Ortsbesichtigung der jeweiligen Einrichtung ist Pflicht – ohne Teilnahmebescheinigung wird das Angebot ausgeschlossen. Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW bis zum **12.10.2026

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 33 Tage bis zur Angebotsfrist — 12. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichungca. 21. Aug. 2026
Anmeldefrist Ortstermine4. Sep. 2026
Ortsbesichtigungen8. Sep. – 10. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist28. Sep. 2026
Frist für Antworten5. Okt. 2026
Angebotsfrist12. Okt. 2026
Bindefrist12. Okt. 2026 – 4. Jan. 2027
Halbjahresbericht Förderprogrammeca. 1. Jan. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Auftragsbestätigungca. 5. Jan. – 19. Jan. 2027
Vertragslaufzeit LOT-0001 (ZUE Gladbeck)1. Feb. – 31. Dez. 2027
Vertragslaufzeit LOT-0002 (ZUE Lohmar)1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2028
Sonderkündigungsrecht Auftraggeberca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Belegungsanpassung Erhöhungca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Belegungsanpassung Reduzierungca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Personalschlüsselanpassungca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Monatsberichtca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Zahlungsfristca. 1. Feb. 2027 – 28. Feb. 2033bis 2033
Ende Datenbereitstellung auf Verlangenca. 1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2033bis 2033
Verlängerung 1 LOT-0001ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028
Verlängerung 1 LOT-0002ca. 1. Feb. 2028 – 31. Jan. 2029
Kündigungsfrist Verlängerungca. 1. Okt. – 31. Dez. 2028
Verlängerung 2 LOT-0001ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029
Verlängerung 2 LOT-0002ca. 1. Feb. 2029 – 31. Jan. 2030
Verlängerung 3 LOT-0002ca. 1. Feb. 2030 – 31. Jan. 2031
Verlängerung 4 LOT-0002ca. 1. Feb. 2031 – 31. Jan. 2032
Verlängerung 5 LOT-0002ca. 1. Feb. 2032 – 31. Jan. 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität11 Kriterien
Preis 47.7%Qualität 52.2%
  • Angebotspreis40%

    Angebotsvergleichspreis (Brutto) auf Basis des Preisblatts; niedrigster AVP erhält 3 Punkte, lineare Interpolation gemäß Formel

  • Konzepte60%

    Bewertung der vom Bieter eingereichten (Unter-)Konzepte; jedes Unterkonzept wird einzeln bewertet mit 0–3 Punkten, multipliziert mit der jeweiligen Gewichtung

Punktzahl = 3 * (2,0 * PreisBest – PreisAngebot) / (1,0 * PreisBest); lineare Interpolation; max 3 Punkte für niedrigsten AVP, 0 Punkte wenn AVP ≥ 100% über dem niedrigsten AVP; Konzept-Punktzahl = (erzielte Punkte / erzielbare Punkte) * 3; Gesamtpunktzahl = Summe (Punkte × Gewichtung) je Kriterium; max 300 Punkte erreichbar

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen und Bewertungsformel sind vollständig dokumentiert; laut Dokument gelten für alle Lose dieselben Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Organisation & Betrieb der Einrichtung

Der Auftragnehmer koordiniert den gesamten Betrieb der jeweiligen ZUE und arbeitet eng mit anderen Dienstleistern vor Ort zusammen (Sicherheitsdienst, Verpflegung, Sanitätsstation, Facilitymanagement, Reinigung, ZAB).

Kernaufgaben:

Aufnahme, Zimmervergabe und Einweisung der BewohnerBetreuungsleitung 24/7 erreichbar, persönliche Ansprechperson für den AGInformations- und Aufnahmezentrum rund um die Uhr besetztTägliche elektronische AnwesenheitskontrolleHygieneplan nach § 36 IfSGPostausgabe und Auszahlung des Taschengelds (Bezahlkarte plus Barauszahlung)Verpflichtung der eingesetzten Beschäftigten nach dem VerpflichtungsgesetzVertraulichkeit, Verschwiegenheit, PressearbeitEhrenamtskoordinationJobbörse für Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG (mehrsprachige Bekanntmachung, Matching, Aufsicht, Dokumentation, Zeugnisse)Elektronisches Berichtsbuch (manipulationssicher, mind. 3 Zugänge für den AG mit Lese-, Statistik-, Filter- und Excel-Exportfunktionen, tägliche Datensicherung, AES-Verschlüsselung, 2FA für privilegierte Konten)Berichtswesen: Tages-/Wochen-/Monatsberichte; Monatsbericht bis 5. Werktag des FolgemonatsZusammenarbeit mit Verpflegung, Sanitätsstation, Reinigung, Facilitymanagement

Hinweis Personal: Mindest-Personalschlüssel je Los (siehe Lose); mindestens 25 % höherqualifiziertes Personal (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Heilpädagogik, Erziehungswissenschaft) pro Tagschicht in der Sozialbetreuung.

Soziale Betreuung

Alltagsbetreuung rund um die Uhr im Schichtdienst (Mo-Fr 7–23 Uhr, Sa/So/Feiertag 7–23 Uhr, täglich 23–7 Uhr).

Inhalte:

Case-Management für besondere Schutzbedarfe (vulnerable Personen, EU-Aufnahmerichtlinie)Konfliktvermeidung und DeeskalationSuchtmittelberatung, Verweisberatung (Lotsenfunktion)Wöchentliche HygienekontrollenGeschlechtersensible Betreuung, Betreuung sog. „Störer", Betreuung von Personen mit ungeklärter Bleibeperspektive, Aufenthalte bis 6 Monate und längerBetreuung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Öffnungszeiten der KinderspielstubeBeachtung des Landesgewaltschutzkonzepts NRW (LGSK NRW)

Kinderbetreuung

a) Kinderspielstube – werktags 7 Stunden (Mo-Fr 07:30 bis max. 17:30 Uhr), Aufteilung in zwei Blöcke à 3–4 Stunden.

Pädagogische Betreuung verschiedener AltersgruppenSprachförderung, Motorik, freies und angeleitetes SpielenStändig mindestens eine staatlich geprüfte Erzieherin/ein staatlich geprüfter Erzieher oder gleichwertige Qualifikation (§ 1 Abs. 1–3 KiBiz NRW)Erste-Hilfe-am-Kind-Schulung (Auffrischung alle 2 Jahre)

b) Schulnahe Bildungsangebote – Komplementär- und Ersatzangebote für schulpflichtige Kinder und Jugendliche:

25 Wochenstunden à 45 Minuten, davon mindestens 12–15 Stunden Deutschförderung (KvDaZ-Programm der Uni Köln)Mathematik, Gesellschaftslehre, NaturwissenschaftenSport, Musik, Kunst (je 90 Min/Woche)Ersatzangebote in Ferien und VertretungsfällenLerngruppen à ca. 15 Kinder/JugendlicheTeilnahmebescheinigung mit Leistungs- und Sprachstand

c) Generelle Betreuung außerhalb der Spielstuben-Öffnungszeiten, Mädchenaufenthaltsraum, geschlechtersensible Angebote.

Freizeitgestaltung

Pflicht-Räume und -Angebote (Ausschlusskriterien, sofern in der jeweiligen Einrichtung anwendbar):

Gebetsraum (24/7-Zugang)Gemeinschafts-Café, Bistro-/Billardraum (täglich mind. 10–18 Uhr)Frauencafé/-aufenthalt (separate, nicht einsehbare Öffnungszeiten)Fernsehraum (täglich 9–22:30 Uhr)Bibliothek (mind. 100 Bücher in Herkunftssprachen, 30 deutsch, 25 Hörbücher, Ausleihe)Nähstube (mind. 3×/Woche, ≥3 h, mit Sozialbetreuung)Deutschkurs für Erwachsene (mind. 2 h/Tag, 3×/Woche, durch qualifizierte DaF-Lehrkraft)Wöchentliche Informationsveranstaltung (90 Min) zu Werten, Verbraucherbildung, KinderschutzAushang eines Wochenplans an zentraler StellePersönliche Begrüßung aller Neuankömmlinge innerhalb der ersten 3 TageFitnessräume für Männer und Frauen (mind. 3×/Woche, ≥120 Min, mit B-Trainer)Außenspielplatz nach DIN EN 1176Außensportgeräte (2 Fußballtore, 2 Basketballkörbe, 1 Volleyballnetz, 2 Tischtennisplatten, Outdoor-Fitnessgeräte)Verleih von Spiel-/Sportgeräten/BüchernKooperation mit ortsansässigen VereinenRegelmäßige saisonale Feste, monatliche Ausflüge (≥15 TN), geführte Wanderungen, Sportkurse, Friseursalon (≥12 h/Woche), Kosmetikstube (≥6 h/Woche)Geschlechtersensible Tagesaktivitäten, Angebote für alle AltersgruppenBekanntmachung über Flyer (auch in Herkunftssprachen), ggf. Info-Film (Abstimmung mit AG)Dokumentation und Evaluation (Teilnehmerzählung, Befragungen mind. monatlich)

Umfeldmanagement & Gewaltschutzkoordination

Umfeldmanagement:

Mittlerfunktion zwischen Einrichtung und BürgerschaftBürgersprechstunden und InformationsarbeitKonfliktmoderation mit Anwohnenden

Gewaltschutzkoordination:

Erstellung eines einrichtungsspezifischen Gewaltschutzkonzepts (auf Basis LGSK NRW)Monitoring und FortbildungenAnsprechperson für Gewaltprävention und RadikalisierungNetzwerkaufbau mit Fachberatungsstellen

Sachausstattung, Wäsche, Kleiderkammer und Wascheinrichtung

Mobiliar und Ausstattung:

Zimmerausstattung (Betten, Schränke, Tische – brandhemmend)Gemeinschaftsräume, KantineLeihgeräte (Wasserkocher, Flaschenwärmer)Reparatur und Austausch

Gemeinschaftswäsche:

Bereitstellung Bettwäsche, Handtücher (14-tägiger Wechsel)Professionelle Reinigung bei ≥60 °CTägliche Ausgabe für Neuankömmlinge

Körperpflegeartikel:

Erstausstattungspaket für 2 WochenTägliche Ausgabe inkl. ToilettenpapierBesondere Artikel für vulnerable Personen (Windeln etc.)

Kleiderkammer:

Oberbekleidung, Schuhe, Unterwäsche, Umstandskleidung, BabyausstattungAnnahme von KleiderspendenAusgabe mit Anprobe-OptionKinderwagen-Verleih

Gemeinschaftswascheinrichtung:

Waschmaschinen, Trockner, BügeleisenMo-Fr 08:00–17:00 UhrKostenlose Nutzung, Waschmittel wird gestellt

Ehrenamtskoordination

Einsatz einer Ehrenamtskoordinatorin/eines Ehrenamtskoordinators (VZÄ-Umfang variabel)Akquise über Homepage, Lokalzeitung, soziale Netzwerke, Vereine, Kirchengemeinden, FlüchtlingspatenschaftskreiseErfassung der Ehrenamtlichen vor Einsatzbeginn mit Personendaten, Interessen, Qualifikationen, SprachkenntnissenEinführung am ersten Einsatztag (Rundgang, Hygiene, Meldeketten, Hausordnung, Schutzkonzepte)Dauerhafte, verbindliche Einbindung in das AngebotEinsatzbereiche: Kleiderkammer, Spielenachmittage, kreative/musische Angebote, Sport, Hauswirtschaft, Garten, Ausflüge, Begleitung zu Arzt/Religion, Deutschkurse, MathematikangeboteRegelmäßige Feedback-Gespräche (mind. halbjährlich), Informationsabende, Austauschtreffen, Teilnahme an „Runden Tischen"Wertschätzung (Geburtstagskarten, Dankesurkunden, jährliches DANKE-Fest)

Optional: Kioskbetrieb

Falls in der Einrichtung vorgesehen:

Mo-Fr 08:00–12:00 Uhr und 14:00–19:00 Uhr (mindestens 2+2 Stunden)Mindestsortiment: Getränke, Süßigkeiten, Schreibwaren, KörperpflegeMax. 50 % Aufschlag auf EinkaufspreisKartenzahlung (VISA)Kein Verkauf von Alkohol

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Schriftliche Unternehmensdarstellung / Firmenprofil (Vordruck 1)Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit – keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck 2)Eigenerklärung EU-Sanktionen (Vordruck 9)Angaben zu Nachunternehmern/Dritten (Vordruck 6)Angaben zum Einsatz von Nachunternehmen (Vordruck 7)Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck 8) – soweit zutreffendAbfrage beim Bundeskartellamt hinsichtlich Eintragungen im Wettbewerbsregister

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung über Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) (Vordruck 3)Vergleichbar = Organisation und Betreuung in Unterbringungseinrichtungen für FlüchtlingeAngabe der durchschnittlich fest angestellten Beschäftigten in den letzten 3 Kalenderjahren, aufgeteilt nach Aufgabenbereichen (Vordruck 4)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 2 Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Vordruck 5) – Details siehe Abschnitt ReferenzprojektePersonelle Qualifikationen und Erfahrungen (Darstellung im Angebot)Nachweise zu Schulungen (interkulturelle Kompetenz, Gewaltprävention/Deeskalation, Umgang mit Traumatisierten, religiöse Radikalisierung/Islamismus)Konzepte für Umfeldmanagement und GewaltschutzkoordinationDarlegung zu Mobiliar und AusstattungErklärung zur Beachtung des Landesgewaltschutzkonzepts NRW (LGSK NRW)

Anforderungen an Bietergemeinschaften

Mindestanforderungen müssen durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt seinFür technische Leistungsfähigkeit wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteiltMindestens ein Mitglied muss die Referenznachweise erbringen

Pflichtschulungen je Personalgruppe (Ausschlusskriterien)

Betreuungsleitung

Studium (Sozial-/Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik, Psychologie, Personal/Organisation)Möglichst mehrjährige Leitungserfahrung in einer AufnahmeeinrichtungMindestens 1 europäische Fremdsprache (vorzugsweise Englisch/Französisch)Kenntnisse Asyl-/Ausländer-/Sozialrecht, ArbeitsrechtSchulungen: Interkulturelle Kompetenz, Gewaltprävention/Deeskalation, Religiöse Radikalisierung/Islamismus, Kinderschutz

Sozialbetreuer/innen

Deutsch in Wort und Schrift; mind. 1 europäische FremdspracheMöglichst mehrjährige Betreuungserfahrung GeflüchteteMind. 25 % pro Tagschicht mit (Fach-)Hochschulstudium Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Psychologie/Heilpädagogik/ErziehungswissenschaftErsthelferausbildung (Auffrischung alle 2 Jahre)Schulungen: Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Traumatisierten, Gewaltprävention/Deeskalation, Kommunikation (inkl. Radikalisierungsprävention), Personen mit besonderen Bedürfnissen (EU-Aufnahmerichtlinie), Religiöse Radikalisierung/Islamismus

Kinderspielstube

Ständig mind. 1 Person: Staatlich geprüfte/r Erzieher/in oder gleichwertig (§ 1 Abs. 1–3 KiBiz NRW)Erste-Hilfe-am-Kind (Auffrischung alle 2 Jahre)Schulungen: Interkulturelle Kompetenz, Kinderschutz

Umfeldmanagement

Abgeschlossene Berufsausbildung (sozial-)pädagogisch ODER mehrjährige Erfahrung FlüchtlingseinrichtungMind. 1 europäische FremdspracheKenntnisse AusländerrechtSchulungen: Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Traumatisierten, Gewaltprävention/Deeskalation

Gewaltschutzkoordination

Studium oder Berufsausbildung sozialpädagogisch/psychosozial oder vergleichbarErfahrung mit Geflüchteten und traumatisierten PersonenMind. 1 europäische FremdspracheSchulungen: Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Traumatisierten, Gewaltprävention/Deeskalation, Religiöse Radikalisierung/Islamismus

Allgemein

Persönliche Eignung, Vorstellung des Personals, Ablehnungsrecht des AGEinsatz von Nachunternehmern nur mit Zustimmung des AGDienstkleidung (Uniform, nicht nur Leuchtwesten)Erfassung bei Betreten/Verlassen des Geländes
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: letzte 3 Jahre (seit 01.08.2023)Volumen: Mindestbelegungsplätze je Referenz: Kategorie 1 (bis 400 Plätze) = 150 Plätze; Kategorie 2 (401–700 Plätze) = 250 Plätze; Kategorie 3 (ab 701 Plätze) = 350 Plätze. Die geforderte Belegungszahl ist jeweils in einer Einrichtung nachzuweisen; eine Addition mehrerer Institutionen ist nicht möglich. Stand-by-Plätze der Referenzeinrichtung werden mit 50 % angerechnet.

Mindestens 2 Referenzen aus den letzten 3 Jahren (seit August 2023) über die Erbringung von zum Auftrag vergleichbaren Leistungen: Organisation und Betreuung einer Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge (keine Abschiebeeinrichtung) sowie soziale Betreuung von Flüchtlingen. Bieter/Mitglied muss hauptverantwortlich organisiert und erbracht haben für mindestens 6 Monate zum Ablauf der Teilnahmefrist (kein Nachunternehmer eines anderen Betreuungsunternehmens).

Die geforderte Belegungszahl je Referenz richtet sich nach der Kategorie der Einrichtung, auf die geboten wird. Beide ausgeschriebenen Lose (ZUE Gladbeck 305 Plätze, ZUE Lohmar 360 Plätze) fallen in Kategorie 1 – d.h. pro Referenz 150 nachgewiesene Belegungsplätze erforderlich.

2 ReferenzenZeitraum: letzte 3 JahreVolumen: 150 Belegungsplätze pro Referenz

Referenzen mit Nachweis von mindestens 150 Belegungsplätzen je Referenz (Kategorie 1)

ZUE Gladbeck mit 305 Plätzen (zwei Standorte: Vöinghof 150 + Festplatz 155) ist Kategorie 1.

2 ReferenzenZeitraum: letzte 3 JahreVolumen: 150 Belegungsplätze pro Referenz

Referenzen mit Nachweis von mindestens 150 Belegungsplätzen je Referenz (Kategorie 1)

ZUE Lohmar mit 360 Plätzen ist Kategorie 1.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 34%11+ · 24%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksregierung Arnsberg -ZVS- | Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
59821 Arnsberg
Ort
45964 Gladbeck
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bra.nrw.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
45964 Gladbeck
Nordrhein-Westfalen

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