Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW Köln) errichtet auf dem Campus Deutz der Technischen Hochschule Köln ein neues, barrierefreies Systemparkhaus (Gebäude E + P2) mit rund 355 PKW-Stellplätzen. Das Parkhaus ist Teil des Ersatzneubaus Gebäude E und nimmt im Untergeschoss die neue campusweite Energiezentrale auf.
Was ist zu tun?
Wichtige Eckdaten
Hinweise für Bieter
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis80%
Angebotspreis (Wertungssumme) - niedrigste wertbare Angebotssumme erhält 100 Punkte, höhere werden über Abweichungsformel ins Verhältnis gesetzt
- Qualität des auftragsbezogenen Planungskonzepts20%
Qualität des auftragsbezogenen Planungskonzepts, bewertet anhand von Instandhaltungsaufwand, Geschosshöhenadaption, Achsrasteradaption und Verbandsanordnung
Preis: Das Angebot mit der niedrigsten wertbaren Angebotssumme erhält 100 Punkte. Höhere Angebote werden ins Verhältnis gesetzt: Maximale Punkte - (Abweichung in Prozent - 1) x Maximale Punkte. Bsp.: +20% Abweichung = 100 - (1,2-1)*100 = 80 Punkte. Qualität: Jedes Qualitätskriterium wird mit 0-5 Punkten bewertet und entsprechend seiner Gewichtung in gewichtete Punkte umgerechnet. Preis- und Qualitätspunkte werden addiert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand und Eckdaten
Errichtung eines betrieblich und technisch funktionsfähigen Systemparkhauses (offene oberirdische Großgarage nach SBauVO NRW) als Split-Level-Bauweise in Stahlskelett-/System-Bauweise für die Technische Hochschule Köln, Campus Deutz (Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln).
Eckdaten:
Konstruktion und Tragwerk
KG 333 – Außenstützen: Feuerverzinkte Stahlstützen, Dimensionierung nach statischer Berechnung des AN; Aufnahme von Windverbänden und Lasten aus separaten Gewerken (Fassade, Pflanztröge).
KG 351 – Deckenkonstruktionen: Feuerverzinkte Stahlträger, Dimensionierung nach AN-Statik; Quergefälle und Entwässerungsrinnen mit Bodeneinläufen.
KG 355 – Elementierte Deckenkonstruktionen: Elementierte Decken- und Rampenplatten; Entwässerungsrinne in Gussasphalt-Ebenen E00/E01.
KG 359 – Decken, Sonstiges: Schwellenlose Fugen zwischen Parkhaus-Decke und Treppenhauskernen; PKW-befahrbare Entwässerungsrinne in Gussasphalt; Schrammborde (inkl. Aufnahme für Schrankenanlage).
Ausbau und Ausstattung
KG 334 – Außentüren/-fenster: Rollgitter für Ein-/Ausfahrt (lichte Öffnung 7,30 m × 2,50 m) inkl. Antrieb, Führungsschienen, Lichtschranken.
KG 339 – Sonstiges:
KG 353 – Deckenbeläge:
KG 363 – Dachbeläge:
KG 369 – Dächer, Sonstiges: Abdichtungsmaßnahmen (Flüssigkunststoff); Stahlträger-Pergola für Kletterpflanzen auf E11/E12.
KG 386 – Orientierungs-/Informationssysteme: StVO-Verkehrsbeschilderung; Parkhaus-Leitsystem (Boden- und Wandmarkierungen, Farbton nach Abstimmung).
Planung, Dokumentation und Nebenleistungen
Werk- und Montageplanung: Innerhalb von 8 Wochen nach Beauftragung und Übergabe der AG-Planung fertigzustellen (inkl. 2 Wochen Abstimmung/Korrektur mit Architekten); Prüfung durch AG dauert 4 Wochen.
Statische Berechnung: Prüffähige Statik inkl. Prüfstatik, 2-fach Papier + digital an Prüfingenieur.
Detailplanung Rohbau: Vor Rohbau-Ausführungsbeginn mit AG abstimmen und freigeben.
Bauzeitenplan: Spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung vorlegen (digital editierbar + PDF).
Baustelleneinrichtungsplan (gewerkespezifisch): 2 Wochen vor Arbeitsbeginn vorlegen und mit AG abstimmen.
Gefährdungsbeurteilung: 2 Wochen vor Arbeitsbeginn erstellen.
Aufmaßpläne: Bei jeder Abschlagszahlung.
Bautagesberichte: Arbeitstäglich führen, wöchentlich übergeben.
Bestandsdokumentation: Mind. 2 Wochen vor Abnahme übergeben.
Teilnahme an wöchentlichen Baubesprechungen/Jour-Fixe.
Widerspruchsfrist zu Besprechungsprotokollen: 5 Werktage.
Instandhaltung (Wartung Rolltoranlage)
Mit dem Angebot ist zwingend ein wertbarer Wartungsvertrag für die kraftbetätigte Rolltoranlage (KG 334) an Ein- und Ausfahrt des Parkhauses abzugeben. Der Wartungsumfang umfasst:
Im Angebot sind anzugeben: jährliche Netto-Vergütung, Stundenverrechnungssätze (Obermonteur/Monteur/Helfer), Zuschläge für Überstunden/Nacht-/Sonn- und Feiertagsarbeit, Fahrtkosten, km-Pauschale und Parameter der Preisgleitklausel (K, PA, PE, Tarifvertrag/Entgeltgruppe, E).
Die Vergütung gilt als Festpreis für 24 Monate ab Tag nach Bauabnahme; Verlängerung um jeweils 1 Jahr möglich (Kündigung 3 Monate vor Ablauf).
Nicht im Leistungsumfang (separate Lose)
Rohbau, Fassade (Betonfertigteil), Außenanlagen/Begrünung, Metallbau (Geländer, Fassadenrost), TGA-Gewerke (ELT, HLS, Aufzug), PV-Anlage, Rückkühler-Montage, Schranken-/Wallbox-Installation, Campus-Energiezentrale im UG.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zwingende Eignungsanforderungen
Arbeitsschutz und Baustellenorganisation
Vergleichbare Referenzprojekte (Bauleistung – Parkhaus/Stahlbau)
Jede Referenz mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Stellung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung (Dritterklärung). Auch für präqualifizierte Unternehmen relevant, falls hinterlegte Referenzen nicht vergleichbar sind.