Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Niederrhein) schreibt Nachpflanzungsarbeiten an Straßenbäumen im Kreis Heinsberg aus. Insgesamt sollen rund 294 Alleebäume (überwiegend Winterlinde, Spitzahorn, Stieleiche, Sandbirke und Flatterulme) geliefert, gepflanzt und vier Jahre lang gepflegt werden. Die Pflanzung erfolgt in der Pflanzperiode 2026/2027. Die Ausschreibung ist in zwei Lose aufgeteilt: Los 1 umfasst ca. 30 Bäume an Bundesstraßen, Los 2 ca. 264 Bäume an Landstraßen. Die Leistung umfasst Verkehrsabsicherung, Bodenvorbereitung, Lieferung und Pflanzung mit smartem Gießsystem (GPS-Dokumentation), Fertigstellungs- und Entwicklungspflege inkl. Schädlingsbekämpfung und Erziehungsschnitt.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Leistungen für beide Lose
Folgende Leistungen gelten übergreifend für Los 1 (Bundesstraßen) und Los 2 (Landstraßen):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe
Bewerber dürfen keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen. In den letzten 2 Jahren darf kein Eintrag im Wettbewerbsregister bestehen (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €). Es darf kein Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder mangels Masse abgelehnt worden sein und keine Liquidation stattfinden. Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge müssen ordnungsgemäß gezahlt worden sein.
Befähigung und Erlaubnis
Erforderlich sind: Eintragung im Handelsregister (soweit erforderlich), Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der IHK sowie Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es werden ein Mindestjahresumsatz und ein Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich gefordert (konkrete Beträge im Formular nicht ausgefüllt). Auf Verlangen sind Jahresabschlüsse, testierte Gewinn- und Verlustrechnungen oder eine Bestätigung des Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters vorzulegen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Gefordert werden: vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren, ausreichende Arbeitskräfte für die Auftragsausführung sowie technische Fachkräfte und Leitungspersonal. Auf Verlangen sind Qualifikationsnachweise vorzulegen.
Ergänzende Nachweise (auf Verlangen)
Die Vergabestelle kann folgende Nachweise anfordern: Angaben zu technischen Fachkräften und deren Qualifikation, Beschreibung der technischen Ausrüstung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Lieferkettenmanagement, Umweltmanagementmaßnahmen sowie verfügbare Geräte und technische Ausrüstung.
Besondere Qualifikationsnachweise
Auf Verlangen nachzuweisen:
Präqualifikation und Bonussystem
Präqualifizierte Unternehmen tragen sich im Präqualifikationsverzeichnis ein und geben die PQ-Nummer an. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung ein, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Nachweise. Werkstätten für Behinderte können einen 15-%-Bonus erhalten (entsprechender Nachweis erforderlich).
Vergleichbare Bauleistungen – Lieferung, Pflanzung und Pflege von Bäumen / Landschaftsbauarbeiten
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum, Name des Auftraggebers; auf Verlangen: Bescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung