Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesstadt Bonn vergibt im offenen Verfahren Objektplanungsleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI für die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Heiderhof in Bonn.
Worum es geht:
Die Schule soll von zwei auf drei Züge wachsen (bis zu 300 Schüler/-innen). Dafür ist ein Neubau mit Sporthalle (inkl. Gymnastikraum) und integrierter Mensa geplant. Die bestehende Sporthalle wird danach abgerissen. Die dadurch frei werdende Fläche wird im Bestand für zusätzliche Lern-, Arbeits- und Versorgungsräume umgebaut. Ein hoher Vorfertigungsgrad des Neubaus soll geprüft werden.
Was zu leisten ist:
Rahmen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- 1. Honorarangebot45%
Gesamthonorar netto inklusive Nebenkosten und Stundenlohnansätze gemäß Honorar-/Preisblatt. Das preislich niedrigste wertbare Angebot erhält 5 Punkte, das 2,0-fache und höhere erhalten 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.
- 2. Projektteam und Teamorganisation55%
Bewertung des Projektteams und der Teamorganisation anhand der Unterkriterien Teamorganisation und Referenzen der Projektmitglieder.
Preis: (2 × Bestwert - Wert des Angebotes) / Bestwert × 5 = Punktzahl; gewichtete Punktzahl = Punktzahl × Gewichtung. Qualität: 0–5 Punkte (in 0,5er-Schritten); gewichtete Punktzahl = Punktzahl × Gewichtung. Gesamtpunktzahl = Summe der gewichteten Punktzahlen (auf 1 Nachkommastelle gerundet).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand und Projektrahmen
Objektplanungsleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11 HOAI für die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Heiderhof in Bonn.
Leistungsphasen (Grundleistungen)
Zu erbringen sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8 und 9 gemäß § 39 HOAI (LPH 4 wird im Preisblatt mit 0 % geführt). Die prozentualen Höchstsätze nach HOAI sind im Preisblatt hinterlegt; der Bieter wählt seinen Ansatz je LP:
Wichtig: Die Beauftragung erfolgt stufenweise – die LP 4 (Genehmigungsplanung) ist ausdrücklich nicht Bestandteil dieses Auftrags.
Besondere Leistungen (optional)
Zusätzlich können – soweit vom Auftraggeber nicht nach Aufwand vergütet – folgende Besondere Leistungen je Leistungsphase angeboten werden (Preisblatt-Pauschalen):
Baumaßnahme im Überblick (zu planende Freianlagen)
Geplante Maßnahmen auf dem Schulgelände:
Die Freianlagenplanung umfasst die zugehörigen Außenanlagen (Erschließung, Schulhof, Sportfreiflächen, Vegetation, Entwässerung etc.) im Rahmen der Kostengruppe KG 500.
Honorar- und Preisstruktur
Die Honorarberechnung folgt der HOAI 2021 (§ 38 i.V.m. § 39). Im Preisblatt einzutragen sind:
Zusätzlich sind Angaben zu Umbau-/Modernisierungszuschlag sowie Zu-/Abschlägen erforderlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung / Ausschlussgründe
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Unternehmen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Projektteam
Mindestqualifikation der Schlüsselpersonen (Ausschlusskriterien bei Nichterfüllung):
Zusätzlich nachzuweisen: realisierte Projekte der Honorarzone IV der Projektleitung und stellv. Projektleitung in den letzten 5 Jahren (Stichtag = Angebotsfrist), mit Angabe von Baujahr, Größe des Planungsraums, KG 500 und den persönlich erbrachten Leistungsphasen.
Referenzen (Mindestanforderung – sonst Ausschluss)
Mindestens 2 Referenzen mit Ansprechpartner beim Bauherrn, die kumulativ folgende Bedingungen erfüllen:
Bietergemeinschaft: Es reicht, wenn ein Mitglied oder die Summe der Mitglieder die Anforderungen erfüllt – nicht jedes Mitglied muss alle Referenzen einzeln nachweisen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Mindestens 2 Referenzen über Objektplanung Freianlagen für eine Bildungseinrichtung (Kindertagesstätte, Grundschule oder weiterführende Schule, Schulzentrum – keine Hochschule/Berufskolleg).
Vollständig erbrachte Leistungsphasen 2–3 und 5–8 gem. Anlage 11 HOAI i.V.m. § 39 HOAI; mind. eine Referenz für öffentlichen Auftraggeber i.S.d. § 98 GWB; mit Ansprechpartner beim Bauherrn. Bei Bietergemeinschaft reicht es, wenn ein Mitglied oder die Summe der Mitglieder die Anforderungen erfüllt.