Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erneuert sein Campus-Netzwerk und entkoppelt es vom Datacenter-Netzwerk. Dafür wird ein neues Campus-Kern-Netzwerk aufgebaut und ein erstes Gebäude mit Access-Switches ausgestattet – durchgängig auf Basis der Netzwerkvirtualisierung EVPN/VXLAN bis zum Access-Port.
Was zu tun ist:
Angebot für die Lieferung von Netzwerk-Hardware (Kern-Netzwerk + Access-Switches in vier Geräteklassen) abgeben, elektronisch über die Vergabeplattform (DTVP). Angebotsfrist: 10.08.2026, 11:00 Uhr. Mindestens 4 vergleichbare Referenzprojekte (je mind. 1 Mio. € Abrechnungssumme, nicht älter als 5 Jahre, davon mind. 2 mit öffentlichen Auftraggebern) nachweisen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZiel der Beschaffung
Mit dem Auftrag werden das Campus-Netzwerk des KIT erneuert und vom Datacenter-Netzwerk entkoppelt. Dadurch sollen Betriebsstabilität und unabhängige Weiterentwicklung beider Netze verbessert werden.
Architektur und Technologie
Aufgebaut wird ein Campus-Netzwerk der nächsten Generation mit modernem Featureset. Basis der Architektur ist die Netzwerkvirtualisierungstechnologie EVPN/VXLAN, die durchgängig bis zum Access-Port eingesetzt wird (kein Bruch der Architektur im Zugangsnetz).
Zu liefernde Komponenten (Lieferauftrag)
Geliefert werden:
Es handelt sich ausdrücklich um eine Vergabe von Lieferungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenSprache und Form
Das Angebot ist in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung erfolgt elektronisch in Textform, mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur. Eine Nachforderung von Unterlagen ist ausgeschlossen.
Vertragsbedingungen
Mit der Angebotsabgabe muss der Bieter alle Vertragsbedingungen akzeptieren:
Diese Bedingungen werden Bestandteil des Vertrags. Eigene Bieter-, Geschäfts-, Verkaufs- und sonstige Bedingungen sind unzulässig und führen zum zwingenden Ausschluss.
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Bietergemeinschaften sind nicht zugelassen.
Eine Eignungsleihe ist möglich: Ein Bewerber kann sich auf andere Unternehmen stützen, muss dies aber mit Einreichung des Angebots nachweisen (z. B. durch verpflichtende Zusagen). Die stützenden Unternehmen müssen die betreffende Eignung erfüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Erforderlich sind Eigenerklärungen für die letzten 3 Geschäftsjahre (mindestens seit Geschäftsaufnahme):
Zusätzlich: Eigenerklärung über das Vorliegen einer Haftpflicht-/Schadensversicherung mit Angabe der Versicherungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Fachliche Eignung – Referenzprojekte
Nachweis der Berufserfahrung durch mindestens 4 abgeschlossene Referenzprojekte mit vergleichbarem Anforderungsprofil.
Konkret gefordert:
Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu kontaktieren.
Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Erforderlich ist die Erklärung zu folgenden nationalen Ausschlussgründen:
Sicherheitsleistungen und -überprüfung
Es ist eine Sicherheitsleistung erforderlich, und es ist eine Sicherheitsüberprüfung erforderlich.
Abgeschlossene Referenzprojekte mit vergleichbarem Anforderungsprofil (Aufbau/Erneuerung Campus- oder Enterprise-Netzwerke auf Basis von EVPN/VXLAN bzw. vergleichbarer Netzwerkvirtualisierung, inkl. Kern-Netzwerk und Access-Switches)
Mindestens 2 der Kunden müssen öffentliche Auftraggeber sein. Je Referenz: Auftraggeber, Ansprechpartner, Projektzeitraum, Projektumfang und Abrechnungssumme angeben. Auftraggeber behält sich vor, die Referenzen zu kontaktieren. Eignungsleihe möglich, muss aber mit Angebotsabgabe nachgewiesen werden (z. B. verpflichtende Zusage); stützende Unternehmen müssen Eignung erfüllen.