Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) in Duisburg beschafft im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb eine Standalone-Diodenlaser-Schweißanlage. Sie dient dem Laserdurchstrahlschweißen thermoplastischer Kunststoffbauteile für Forschungszwecke. Gefragt sind Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Schulung und Vorversuche. Bewerbungsfrist ist der 17. Juli 2026, 10:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Angebotspreis/Gesamtpreis (max. 175.000 EUR netto Budgetgrenze)
- Qualität70%
Qualitätskriterien, die über die Mindestanforderungen hinausgehende Mehrwerte bewerten. Die einzelnen Kriterien sind in der Anlage 'Bewertungskriterien_Diodenlaser' definiert (nicht im bereitgestellten Dokument enthalten).
Preis-Quotienten-Methode: 30% Preis, 70% Qualität. Die Einzelkriterien ergeben sich aus der Anlage 'Bewertungskriterien_Diodenlaser', die nicht Teil der bereitgestellten Vergabeunterlagen ist.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAnlagenkomponenten (Hauptlieferumfang)
Zu liefern ist eine Standalone-Diodenlaser-Schweißanlage (Laserklasse 1) mit folgender Mindestausstattung:
Leistungs- und Schnittstellenanforderungen
Inbetriebnahme, Tests und Vorversuche
Der Auftragnehmer übernimmt Lieferung, Montage, Assemblierung, Inbetriebnahme, Site Acceptance Test (SAT) sowie die betriebsbereite Übergabe am Erfüllungsort. Vor der Aufnahme in die Verhandlungsphase sind im Zeitraum 20.07.–21.08.2026 Vorversuche am ZBT durchzuführen (je ca. 4 Std.). Diese müssen zeigen, dass:
Das Ergebnis muss 'geeignet' lauten, damit das Angebot in der weiteren Verhandlung berücksichtigt wird.
Wartung, Software und Gewährleistung
Nicht im Leistungsumfang enthalten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§§ 123/124 GWB, § 19 MiLoG)
Keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen der in § 123 GWB genannten Straftaten (z. B. Bestechung, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel), keine Verstöße gegen Steuer- und Sozialversicherungspflichten, keine Insolvenz/Liquidation, keine schweren Verfehlungen nach § 124 GWB sowie keine Bußgelder ≥ 2.500 € wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz (Formulare 521 und 522).
Technische Leistungsfähigkeit
Nachweisbare Erfahrung in Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Integration und Inbetriebnahme von Laserbearbeitungssystemen oder vergleichbaren industriellen Anlagen. Gefordert sind Kompetenzen in:
Qualifiziertes Fachpersonal und Service-/Supportstruktur müssen verfügbar sein.
Energieeffizienz und Vorversuche
Die elektrische Gesamtleistungsaufnahme (kW) der betriebsbereiten Anlage ohne Laseremission ist verbindlich anzugeben und mit technischen Unterlagen zu belegen. Bis zu 5 Bieter mit der niedrigsten Leistungsaufnahme werden zur Vorversuchsphase zugelassen. Bei gleicher Energieeffizienz entscheidet das Los. Ohne erfolgreiche Vorversuche erfolgt keine Aufnahme in die Verhandlungsphase.
Marktverfügbarkeit und Sprache
Die angebotene Anlage muss marktverfügbar sein; Einzelanpassungen sind nur soweit zulässig, wie der Anwendungsfall es erfordert. Vor-Ort-Service in Deutsch oder Englisch, telefonischer/elektronischer First-Level-Support in Deutsch.
Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
Bietergemeinschaften sind zugelassen mit gesamtschuldnerischer Haftung (Formular 531, alle Mitglieder benennen, ein bevollmächtigter Vertreter). Unterauftragnehmer und Eignungsleihe sind möglich (Formulare 533a/533b bzw. 534a/534b); die Eignung muss insgesamt erfüllt werden, und für Eignungsleihe ist Formular 534b vom Eignungsleher zu unterzeichnen. Alternativ kann die Eignung über Präqualifizierung (pq-verein.de oder amtliches-verzeichnis.ihk.de) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachgewiesen werden.