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Durchführung von zwei vorbereitenden Untersuchungen für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen gemäß § 165 BauGB

Stadtverwaltung Mainz, Abt. Vergabe und Einkauf | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauMainz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt Mainz sucht ein Planungsbüro, das zwei vorbereitende Untersuchungen (VU) gemäß § 165 Abs. 4 BauGB durchführt — eine für den Bereich Mainz-Ebersheim-Nord/Süd und eine für Mainz-Hechtsheim-Süd (Gesamtfläche ca. 85 ha).

Ziel ist es, Beurteilungsgrundlagen dafür zu liefern, ob in den genannten Bereichen eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 ff. BauGB durchgeführt werden kann. Hintergrund ist das starke Bevölkerungswachstum in Mainz und der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum.

Die Leistung umfasst u. a. Bestandsaufnahme, Zielvorstellungen, Öffentlichkeits- und Eigentümerbeteiligung, Fachgutachten-Abstimmung, Kosten- und Finanzierungsübersichten, Alternativenprüfung sowie die Erstellung eines gemeinsamen Endberichts. Beide Untersuchungen werden parallel von einem Auftragnehmer bearbeitet.

Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, die Auswahl erfolgt auf 3 Bieter. Bewerbungsfrist: 25.08.2026, 23:59 Uhr, ausschließlich elektronisch über subreport.de.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2026AUGSEPOKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung24. Juli 2026
Bieterfragen-Frist10. Aug. 2026
Teilnahmefrist25. Aug. 2026
Bindefristca. 26. Aug. – 9. Sep. 2026
Nachprüfungsantragca. 26. Aug. 2026 – 8. Jan. 2027
Vertragsbeginnca. 1. Jan. 2027
Vertragslaufzeitca. 1. Jan. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Team Vorstellung15%

    Bewertung der angemessenen Teamgröße, Qualifikation und Erfahrung der Mitglieder, kompetenzbasiert ausgewogene Zusammensetzung sowie Sicherstellung der Verfügbarkeit aller Mitglieder während des gesamten Projekts.

  • Skizze der Projektstrategie25%

    Bewertung der Verständlichkeit und Präsentation, Benennung von Herausforderungen und Maßnahmen zur Überwindung von Hindernissen, korrekte Darstellung des aktuellen Projektstands sowie logische und plausible zeitliche Strukturierung.

  • Referenzen30%

    Bewertung, ob die Referenzen vergleichbare Komplexitäten mit der Aufgabenstellung der Ausschreibung aufweisen und ob die jeweiligen Herausforderungen nachvollziehbar strategisch gelöst wurden.

  • Honorar30%

    Bewertung des Honorarangebots: niedrigstes Honorarangebot erhält 5 Punkte, Angebote ≥ 1,5-faches des niedrigsten Honorars erhalten 0 Punkte, dazwischen liegende Angebote erhalten linear interpolierte Punkte.

Lineare Interpolation für das Kriterium Honorar: Niedrigstes Honorarangebot erhält 5 ungewichtete Punkte, Angebote ≥ 1,5-faches des niedrigsten Honorars erhalten 0 Punkte, dazwischen liegende Angebote erhalten linear interpolierte Punkte zwischen 0 und 5. Bei den leistungsbezogenen Kriterien (Team, Projektstrategie, Referenzen) wird jedes Hauptkriterium zunächst mit Noten von 1 (mangelhaft) bis 5 (sehr gut) bewertet; die ungewichteten Punkte des Hauptkriteriums werden mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert.

KI-Hinweis: Alle vier Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen (15%, 25%, 30%, 30%) sind vollständig angegeben, ebenso die Bewertungsmethode (Notensystem für Qualitätskriterien, lineare Interpolation für Honorar).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielsetzung und Untersuchungsgegenstand

Auftraggeber: Landeshauptstadt Mainz (Stadtplanungsamt)

Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb; nach Teilnahmewettbewerb werden maximal 3 Bieter zur Angebotsphase zugelassen.

Gegenstand: Durchführung von zwei vorbereitenden Untersuchungen (VU) gemäß § 165 Abs. 4 BauGB für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen. Beide Untersuchungen sind parallel von einem Auftragnehmer zu bearbeiten.

Untersuchungsräume (Gesamtfläche ca. 85 ha):

Teil A: Hechtsheim-Süd (gem. Anlage 2)Teil B: Ebersheim-Nord/Süd (gem. Anlage 1)

Ziel: Gewinnung von Beurteilungsgrundlagen, ob in den genannten Bereichen oder Teilbereichen eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 ff. BauGB durchgeführt werden kann. Hintergrund: starkes Bevölkerungswachstum in Mainz und steigender Bedarf an bezahlbarem Wohnraum.

Politischer Beschluss: Stadtrat Mainz hat am 06.03.2024 den Beginn der VU beschlossen (Einleitungsbeschluss).

Erfüllungsort: Mainz, Kreisfreie Stadt (NUTS-3 DEB35).

Vertragliche Eckdaten

Voraussichtlicher Vertragsbeginn: 01.01.2027Laufzeit: unbegrenzt (kein vertraglich festgelegtes Ende); Kündigung nach vertraglichen Regelungen möglichBürgschaft Vertragserfüllung: 3 % der Auftragssumme (inkl. gesetzl. USt.), zu stellen nach Zuschlagserteilung gemäß ZVB-DL Ziffer 18Anzuwendende Vertragswerke: VOL/B 2003, AVB-AIsfL 05/2021, BVB-DL 03/2026, ZVB-DL 10/2025, BewB-DL 06/2024, Tariftreue/Mindestentgelt Mustererklärung 3

Leistungsbausteine im Detail (gelten für beide Untersuchungsbereiche)

1. Bestandsaufnahme — Erfassung städtebauliche Situation, soziale/technische/wirtschaftliche/ökologische Gegebenheiten, planerische und rechtliche Rahmenbedingungen, Nutzungs- und Eigentumsverhältnisse; in Text und Karte (jeweils einmal für Teil A und Teil B).

2. Zielvorstellung — Konkrete Ziele und Zwecke, städtebauliche Neuordnung (Nutzungskonzepte, Dichte, Freiraum, Klimaschutz, Mobilität) — jeweils einmal für Teil A und Teil B.

3. Abstimmung Rahmenpläne — Unterstützung des Auftraggebers bei Erarbeitung der verwaltungsinternen Rahmenpläne (Zuarbeit, Mitwirkung, Integration) — jeweils einmal für Teil A und Teil B.

4. Informelle Beteiligungsformate (Öffentlichkeit) — 2 Vor-Ort-Veranstaltungen je Stadtteil (Durchführung durch Drittunternehmen); Unterstützung und Ergebniseinarbeitung.

5. Info-Veranstaltungen für Eigentümer:innen/Betroffene — 1 Vor-Ort-Veranstaltung je Stadtteil (Durchführung durch Drittunternehmen); Unterstützung und Ergebniseinarbeitung.

6. Einarbeitung Eigentümer-/Betroffenengespräche — Auswertung, thematische Ordnung, Integration in Planung; transparente Dokumentation.

7. Fachgutachten & TÖB-Abstimmungen — Auswertung, Abgleich mit Zielvorstellungen/Rahmenplänen, Einarbeitung in Maßnahmenkataloge, Dokumentation, Mitwirkung bei verwaltungsinternen Runden (2 Videokonferenztermine/Jahr).

8. Politik-Unterstützung — Zuarbeit, Präsenzteilnahme (2 Präsenzveranstaltungen vorgesehen), Protokollierung, Beschlussvorlagen/Präsentationen.

9. Kosten- und Finanzierungsübersichten (KoFi) — Detaillierte Kostenaufstellung, Finanzierungsquellen, Fortschreibung, Wirtschaftlichkeitsprüfung — jeweils einmal für Teil A und Teil B.

10. Alternativenprüfung — Für jeden Bereich und dessen Ziele; Alternativen von Flächen, alternativen Instrumenten, auch Bereiche untereinander.

11. Endbericht — Gemeinsame Einleitung, Ergebnisse je Untersuchungsbereich, Gesamtbetrachtung/Abwägung/Empfehlung inkl. Zeit- und Maßnahmenplan (zusammenfassend für beide Bereiche).

12. Strategie & Zeitplanung VU-Prozess — Gesamtstrategie, realistischer Zeitplan, Fortschreibung, Meilensteine, regelmäßige Überprüfung.

13. Regelmäßige Abstimmungstermine — 2-wöchentliche Jour-fixe-Termine mit dem Auftraggeber (Tagesordnung mind. 48 h vorher, Protokoll innerhalb 1 Arbeitswoche).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage und Zuverlässigkeit

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Es dürfen keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen u. a. Bildung krimineller/terroristischer Vereinigungen, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche, Betrug/Subventionsbetrug, Bestechlichkeit/Bestechung oder Menschenhandel/Zwangsarbeit vorliegen.

Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): u. a. Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, schwere Verfehlung, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, wesentliche mangelhafte Auftragserfüllung.

Selbstreinigung: Gemäß § 125 GWB können Unternehmen trotz Ausschlussgründen zugelassen werden, wenn ausreichende Selbstreinigungsmaßnahmen nachgewiesen werden.

Erforderliche Erklärungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB); Erklärung zur Insolvenz/Liquidation; Erklärung zu Verurteilungen; Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Jährlicher Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Eigenerklärung, zwingend).Jährlicher spezifischer Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Eigenerklärung, zwingend).Haftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft:Personenschäden (inkl. unechte Vermögensschäden): mindestens 1.500.000 €Sachschäden (inkl. unechte Vermögensschäden): mindestens 500.000 €Versicherung muss bis Ablauf der Mängelbeseitigungsansprüche aufrechterhalten werdenBei Arbeitsgemeinschaft: Versicherungsschutz muss sich in voller Höhe auf jedes Mitglied erstreckenBerufsgenossenschaftsmitgliedschaft: Nachweis erforderlich (ausländische Bieter: Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Leistungsprofil des Bewerbers: Angaben zu Personalstärke, Interdisziplinarität und technischer Ausstattung des Büros (Verwendung Fragebogen Anlage 5 empfohlen).

Referenzen (Unternehmensreferenzen, 1–5 Stück):

Mindestens eine Referenz muss eine VU-Referenz sein: Durchführung einer vorbereitenden Untersuchung mit Endbericht für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 Abs. 4 BauGB.Ohne VU-Referenz erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags.Alle Referenzen: Plangebiet > 20 ha, Bearbeitung innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen.Pflichtangaben pro Referenz: Name des Projekts, Auftraggeber:in mit Kontaktperson, Stadt/Kommune mit Einwohnerzahl, Größe in ha, Nutzungsschwerpunkt, Projektalter, inhaltliche Darstellung, Projektorganisation.

Bewertung der Referenzen (Teilnahmewettbewerb):

Art des Vorhabens: VU = 5 Pkt., vergleichbare Studie = 3 Pkt., nicht vergleichbar = ausgeschlossenGröße: 51–100 ha = 5 Pkt., > 100 ha = 3 Pkt., 20–50 ha = 1 Pkt.Ziel: überwiegend Wohnraum = 5 Pkt., überwiegend Arbeitsplätze = 3 Pkt.Aktualität: ≤ 3 Jahre = 5 Pkt., ≤ 6 Jahre = 3 Pkt., ≤ 10 Jahre = 1 Pkt.Komplexität: Skala 1–5Maximal 25 Punkte je Referenz; Mittelwert bildet Gesamtbewertung → Auswahl von max. 3 Bewerbern.

Bewertungskriterien (Angebotswertung Phase 2):

Teamvorstellung: 15 %Skizze der Projektstrategie: 25 %Referenzen: 30 %Honorarangebot: 30 %Unterkriterien: max. 5 Punkte (mangelhaft=1 bis sehr gut=5); Honorar: niedrigstes Angebot = 5 Pkt., ≥ 1,5-faches = 0 Pkt., dazwischen lineare Interpolation.

Verfahrensrechtliche und sonstige Anforderungen

Elektronische Einreichung: Pflicht über https://www.subreport.de/E43965568; keine elektronischen Kataloge, keine Nebenangebote, keine Mehrfachangebote.Sprache: Deutsch (verbindliche Sprachfassung).Eigenerklärung EU-RUS-Sanktionen: verbindliche Erklärung gem. Art. 5k Abs. 1 VO (EU) 833/2014 i.V.m. VO (EU) 2022/576; auch Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % des Auftragswerts betreffend; gilt für gesamte Vertragslaufzeit.Berufsregister: Eintragung im Berufsregister des Sitzes/Wohnsitzes, sofern verpflichtend.Vertretungsbefugnis: Nachweis durch Handelsregisterauszug oder Vollmacht.Bietergemeinschaften: Gleichgestellt; alle Mitglieder müssen Anforderungen erfüllen; Gesamtschuldner-Haftung.Nachunternehmer/Eignungsleihe: Nachweis der erforderlichen Kapazitäten; auf Anforderung namentliche Benennung mit Eignungsnachweisen und Verpflichtungserklärung.Datenschutzerklärung: zwingend einzureichen.
Referenzprojekte
1–5 ReferenzenZeitraum: Bearbeitung innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen (Stichtag 25.08.2026)Volumen: Plangebiet > 20 ha pro Referenz

1–5 Referenzen über vergleichbare städtebauliche Planungs-/Beratungsleistungen; mindestens eine Referenz muss die Durchführung einer vorbereitenden Untersuchung (VU) mit Endbericht für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme gemäß § 165 Abs. 4 BauGB sein (VU-Referenz)

VU-Referenz: Endbericht für Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 Abs. 4 BauGB. Fehlende VU-Referenz führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bewertet nach: Art des Vorhabens, Größe (51–100 ha = 5 Pkt., >100 ha = 3 Pkt., 20–50 ha = 1 Pkt.), Ziel (Wohnen = 5 Pkt., Arbeiten = 3 Pkt.), Aktualität (≤3 J. = 5 Pkt., ≤6 J. = 3 Pkt., ≤10 J. = 1 Pkt.), Komplexität (1–5). Max. 25 Pkt./Referenz, Mittelwert bildet Gesamtbewertung; Auswahl von max. 3 Bewerbern.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 38%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Teilnahmeantrag – Formales & Eigenerklärungen
Teilnahmeantrag – Fachliche Eignung
Angebotsabgabe – Nach Einladung zur Verhandlung
Sicherheiten / Vertragliches
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Mainz, Abt. Vergabe und Einkauf | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Anschrift
55116 Mainz
Ort
55116 Mainz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.mainz.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz

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