Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) für den Ausbau von Wirtschaftswegen im Flurbereinigungsgebiet Winden-Steinweiler (Rheinland-Pfalz).
Was wird gebaut?
Mehrere bestehende Beton- und Asphaltwege (u.a. Weg 100, Weg 1, 101-106, 105) werden zurückgebaut und als neue Asphaltwege wiederhergestellt. Die Baumaßnahme ist in ein nördliches und ein südliches Teilgebiet gegliedert.
Was ist zu tun?
Erd- und Oberbauarbeiten, Bodenverbesserung mit Kalk/Zement, Schottertragschicht, Asphalttragdeckschicht, Oberflächenentwässerung über Seitenstreifen, Entsorgung von Asphalt/Beton/Boden sowie Rekultivierung des wegfallenden Weges 600.
Was muss eingereicht werden?
Angebotsschreiben (Form 213), Eigenerklärung zur Eignung (Form 124), Preisermittlung (Form 221/222), Verzeichnis Nachunternehmer (Form 233), Russland-Sanktionserklärung, Mustererklärungen AEntG/Mindestlohn u.a.
Wichtige Termine:
Zuschlag: nach niedrigstem Preis (Werkstätten für Behinderte erhalten ggf. 15 % Bonus).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtcharakter der Baumaßnahme
Ausbau von Wirtschaftswegen im Flurbereinigungsgebiet Winden-Steinweiler (ca. 70 ha) über die Gemarkungen Steinweiler, Winden und Freckenfeld. Das Baufeld gliedert sich in ein nördliches Teilgebiet (Haupterschließung ab L 548 über Wegezug 101-104, 600 und 106) und ein südliches Teilgebiet (Haupterschließung über Betonweg Nr. 100). Die Maßnahme dient der Ertüchtigung der Wege für die moderne landwirtschaftliche Nutzung.
Wege und Ausbauflächen
Rückbau und Neuausbau in Asphaltbauweise folgender Wege:
Technischer Aufbau aller Wege
Gleichmäßiger Aufbau für sämtliche Wege:
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Logistik
Baustelleneinrichtung (Lagerplätze, Unterkünfte) ist durch den Auftragnehmer beizubringen. Verkehrssicherung mit Schrankengittern, Warnleuchten, Vorschriftzeichen und Lichtsignalanlage an zwei Standorten im Bereich der Anbindung L 548 / Zufahrten. Zustand der befestigten Zufahrtswege ist vor Baubeginn gemeinsam zu besichtigen und zu protokollieren. Naturschutzfachliche Schutzmaßnahmen umfassen Baufeldabgrenzung und Reptilienschutzzaun. Archäologische Fundmeldepflicht besteht. Koordination mit Versorgungsträgern (Pfalzwerke Netz AG, PLEdoc GmbH, VG-Werke Kandel) ist erforderlich; Kampfmittelvorkehrungen werden durch den Auftraggeber durchgeführt.
Mengenrahmen aus dem Leistungsverzeichnis
Wesentliche Mengen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Qualitätssicherung, Nachweise und Dokumentation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Eignungsnachweis (Präqualifikation vs. Eigenerklärung)
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1. Der Nachweis der Eignung erfolgt alternativ:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen, einschließlich Anteil bei gemeinsam ausgeführten Leistungen). Ausreichende Kapazität und Liquidität sind nachzuweisen; ggf. Vorlage von Jahresabschlüssen.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
Persönliche Zuverlässigkeit und Rechtstreue
Kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt; kein Antrag mangels Masse abgelehnt; nicht in Liquidation. Kein Verstoß gegen das Gewerbezentralregister in den letzten 2 Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €). Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A Abs. 1-4. Falls Ausschlussgrund vorhanden: Nachweis ergriffener Maßnahmen zur Selbstreinigung. Keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.
Steuern, Sozialversicherung und Registrierung
Sanktionen und Exportkontrolle
Erklärung zu Sanktionen Russland (kein Bezug im Sinne von Art. 5k EU-VO 833/2014 i.d.F. von VO (EU) 2022/576): keine russische Staatsangehörigkeit oder Niederlassung, keine Beteiligung > 50 % durch russische Personen/Unternehmen, kein Handeln im Namen oder auf Anweisung solcher Personen. Unternehmen mit > 10 % des Auftragswerts als Unterauftragnehmer/Lieferanten dürfen ebenfalls keinen Russland-Bezug aufweisen; Zusage gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Zuschlag und Wertung
Zuschlag nach niedrigstem Preis (Wertungssumme). Optionaler 15 %-Bonus für Werkstätten für Behinderte bei gleicher Wirtschaftlichkeit (Erklärung erforderlich). Fehlende Unterlagen (laut Anlage C: Form 124, 221/222, 233, 234, Russland-Sanktionserklärung, Mustererklärungen 1 und 3) werden nachgefordert.
Sonstige Auflagen
Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Wegebau/Straßenbau); bei engerer Wahl drei Referenznachweise mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenpersonal mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
vergleichbare Leistungen im Straßen-/Wegebau; Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers