Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Das Land Rheinland-Pfalz (LBB) schreibt die Modernisierung der Aufzugsanlage am Amtsgericht Bernkastel-Kues sowie die anschließende Wartung und Inspektion öffentlich aus. Bieter müssen sowohl den Umbau als auch einen Instandhaltungsvertrag (bis zu 5 Jahre) anbieten.
Was ist zu tun?
Wie einreichen?
Elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz als GAEB-Datei (XML 3.2 / X83 bzw. X84). Schriftliche Angebote sind nicht zulässig.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenModernisierung der Aufzugsanlage
Gegenstand: Ertüchtigung des Personen-/Lastenaufzugs (Tragkraft 630 kg, 1,0 m/s, Förderhöhe 9,71 m, 4 Haltestellen, Norm TRA 200).
Kernarbeiten:
Hinweis: Fahrkorb und Antrieb sowie der kürzlich erneuerte Lichtvorhang bleiben erhalten und sind nicht zu kalkulieren.
Inspektion, Wartung und Störungsbeseitigung (Instandhaltungsvertrag)
Bestand: Inspektion und Wartung gemäß Arbeitskarte vom 17.06.2026 (Anhang 2 zum Vertrag).
Zusätzlich enthalten:
Vergütung: Festpreis für die ersten 24 Monate; danach ggf. Preisgleitklausel auf Basis Lohn- und Allgemeinkostenanteil. Vertragslaufzeit bis zu 5 Jahre ohne Barwertfaktor; bei längerer Laufzeit kommt ein Barwertfaktor zur Anwendung.
Gesonderte Leistungen (kein Rechtsanspruch): Andere Instandsetzungsarbeiten außerhalb des normalen Wartungsaufwands.
Pflichten und Standards bei der Ausführung
Ausführung nach den einschlägigen ATV: DIN 18382 (Elektro- und informationstechnische Anlagen), DIN 18385 (Aufzugsanlagen) und DIN 18299 (Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten), jeweils in der bei Angebotsabgabe geltenden Fassung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenNachweis der Befähigung und Eignung
Präqualifizierte Unternehmen: Eignung wird durch Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachgewiesen – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Vorläufiger Nachweis durch die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt 124) – ebenfalls ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Alternativ kann die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwendet werden.
Einsatz von Nachunternehmen: Diese müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für eine Präqualifikation erfüllen. Auf Verlangen sind auch für Nachunternehmer Eigenerklärungen vorzulegen.
KMU-Einstufung: Im Angebotsschreiben kann eine Einstufung als kleines/mittleres Unternehmen (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) erfolgen.
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Die folgenden Nachweise sind nur auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle einzureichen:
Tariftreue und Mindestlohn
Mit dem Angebot sind die Mustererklärung 1 (für vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasste Beschäftigte) und/oder die Mustererklärung 3 (für nicht vom AEntG erfasste Beschäftigte) nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) abzugeben.
Der Bieter verpflichtet sich, seinen Beschäftigten tarifliche Entgelte (AEntG) bzw. mindestens den gesetzlichen Mindestlohn (MiLoG) zu zahlen, Nachunternehmer und Verleiher sorgfältig auszuwählen und deren Tariftreue-/Mindestentgelterklärungen auf Verlangen vorzulegen. Vollständige, prüffähige Unterlagen über die eingesetzten Beschäftigten sind bereitzuhalten.
Anforderungen an den Auftragnehmer aus dem Wartungsvertrag
Aus dem Vertragsformular für die Instandhaltung ergeben sich folgende Anforderungen an den Auftragnehmer (vertragliche Pflichten, nicht Eignungskriterien im engeren Sinne):
Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (FB-124)
Vorlage nur auf Verlangen der Vergabestelle; konkrete Anforderungen sind im FB-124 definiert (in den vorliegenden Auszügen nicht enthalten)