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26A0149 (LBB NL Trier) Elektro-, Sicherheits- u. Informationstechn. Anlagen, Aufzugsanlagen - DIN 18382, 18385, 18299

LBB Regionale Vergabestelle Trier54470 Bernkastel-Kues, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 19 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht es?

Das Land Rheinland-Pfalz (LBB) schreibt die Modernisierung der Aufzugsanlage am Amtsgericht Bernkastel-Kues sowie die anschließende Wartung und Inspektion öffentlich aus. Bieter müssen sowohl den Umbau als auch einen Instandhaltungsvertrag (bis zu 5 Jahre) anbieten.

Was ist zu tun?

Aufzugsteuerung, Frequenzumrichter, Geschwindigkeitsbegrenzer und Sicherheitstechnik erneuern (Baujahr 1987)Sachverständigenabnahme und Dokumentation durchführenInspektion, Wartung und Störungsbeseitigung über mehrere Jahre sicherstellen

Wie einreichen?

Elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz als GAEB-Datei (XML 3.2 / X83 bzw. X84). Schriftliche Angebote sind nicht zulässig.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 19 Tage bis zur Angebotsfrist — 03. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Angebotsfrist3. Sep. 2026
Angebotsöffnung3. Sep. 2026
Bindefrist3. Sep. – 5. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 26. Okt. 2026
Vollendung (Bauleistung)ca. 23. Nov. 2026
Vertragslaufzeit (Instandhaltung)ca. 23. Nov. 2026 – 23. Nov. 2031
Festpreis Vergütungca. 23. Nov. 2026 – 23. Nov. 2028
Verjährungsfrist Mängelansprücheca. 23. Nov. 2026 – 23. Nov. 2027
Kündigungsfristca. 23. Aug. 2031
Verlängerung 1ca. 23. Nov. 2031 – 23. Nov. 2032
Verlängerung 2ca. 23. Nov. 2032 – 23. Nov. 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis2 Kriterien
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert; es handelt sich um eine reine Preiswertung (einziges Zuschlagskriterium ist der Preis zu 100%).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Modernisierung der Aufzugsanlage

Gegenstand: Ertüchtigung des Personen-/Lastenaufzugs (Tragkraft 630 kg, 1,0 m/s, Förderhöhe 9,71 m, 4 Haltestellen, Norm TRA 200).

Kernarbeiten:

Demontage der alten Aufzugsteuerung, Festsetzen von Kabine und Gegengewicht, Entlasten des GetriebesEntsorgung von Kabeln (AVV 170407, ca. 80 kg), Altgeräten (AVV 160214, ca. 80 kg) und Betonabbruch (AVV 170101, ca. 20 kg)Lieferung und Einbau einer neuen Kommandosteuerung mit Frequenzumrichter (400 V AC), Inspektionssteuerung, LED-Schachtbeleuchtung, Grubenbedienstelle, Tableaus im Fahrkorb, Befehlsgebern für alle 4 Haltestellen, Absolutwertgeber, Endschalter, Türantrieb, Bremswiderstand sowie 3 Rauchmeldern für die BrandfallsteuerungEinbau eines neuen Geschwindigkeitsbegrenzers mit Absinkschutz (UCM + SAFÜ)Gegengewichtsabtrennung nach EN 81-20Sachverständigenabnahme durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) vor ErstinbetriebnahmeErstellung der Bedienungs- und Bestandsdokumentation inkl. Revisionsakte sowie Einweisung in die Personenbefreiung (3 Teilnehmer)

Hinweis: Fahrkorb und Antrieb sowie der kürzlich erneuerte Lichtvorhang bleiben erhalten und sind nicht zu kalkulieren.

Inspektion, Wartung und Störungsbeseitigung (Instandhaltungsvertrag)

Bestand: Inspektion und Wartung gemäß Arbeitskarte vom 17.06.2026 (Anhang 2 zum Vertrag).

Zusätzlich enthalten:

Kleine Instandsetzungsarbeiten zur Wiederherstellung des Sollzustands, soweit sie nicht in der Arbeitskarte erfasst sind und den normalen Wartungsaufwand nicht erhöhenStörungsbeseitigung bei Beeinträchtigung der Anlagensicherheit oder Gebäudenutzung (innerhalb betriebsüblicher Arbeitszeit)Lieferung von Klein- und Ersatzteilen bis 25 € netto je Wartung und Anlage; teurere Teile werden gesondert vergütetBereitstellung von Hilfsmitteln und Hilfsstoffen (Messgeräte, Werkzeuge, Schmier- und Reinigungsmittel)Entsorgung der ausgetauschten Teile, Hilfs- und Betriebsstoffe, Abfälle und VerpackungenAlle Nebenkosten (Fahrtkosten, Auslösungen, Tage- und Übernachtungsgelder, Zuschläge)

Vergütung: Festpreis für die ersten 24 Monate; danach ggf. Preisgleitklausel auf Basis Lohn- und Allgemeinkostenanteil. Vertragslaufzeit bis zu 5 Jahre ohne Barwertfaktor; bei längerer Laufzeit kommt ein Barwertfaktor zur Anwendung.

Gesonderte Leistungen (kein Rechtsanspruch): Andere Instandsetzungsarbeiten außerhalb des normalen Wartungsaufwands.

Pflichten und Standards bei der Ausführung

Ausführung nach den einschlägigen ATV: DIN 18382 (Elektro- und informationstechnische Anlagen), DIN 18385 (Aufzugsanlagen) und DIN 18299 (Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten), jeweils in der bei Angebotsabgabe geltenden Fassung.

Einhaltung der UVV, VDE-Vorschriften sowie der IEC- und EN-NormenVerwendung von Holzprodukten nur mit FSC-, PEFC- oder gleichwertiger ZertifizierungVorlage eines verbindlichen Bauablaufplans (PRIMAVERA / MPX, ggf. XER/XLM/MPP) sowie aktualisierter Pläne bei ÄnderungenSiGe-Plan: Benennung von Bauleiter, Sicherheitsverantwortlichem, Ersthelfer; Gefährdungsbeurteilung und BelastungsanalyseNachweispflichten zur Entsorgung (Verwertungs-/Beseitigungsanlage benennen, Berechtigungsnachweis, Einverständniserklärung Betreiber; bei nicht gefährlichen Abfällen interne Entsorgungsnachweisscheine des AG)Erforderliche Anzeige/Erlaubnis nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) für Sammlung und Beförderung von Abfällen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Nachweis der Befähigung und Eignung

Präqualifizierte Unternehmen: Eignung wird durch Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachgewiesen – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.

Nicht präqualifizierte Unternehmen: Vorläufiger Nachweis durch die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt 124) – ebenfalls ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Alternativ kann die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwendet werden.

Einsatz von Nachunternehmen: Diese müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für eine Präqualifikation erfüllen. Auf Verlangen sind auch für Nachunternehmer Eigenerklärungen vorzulegen.

KMU-Einstufung: Im Angebotsschreiben kann eine Einstufung als kleines/mittleres Unternehmen (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) erfolgen.

Auf Verlangen vorzulegende Nachweise

Die folgenden Nachweise sind nur auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle einzureichen:

Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung'Erklärung zur Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte in den letzten 3 JahrenGewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle bzw. HandwerkskarteUnbedenklichkeitsbescheinigung der SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung des FinanzamtsFreistellungsbescheinigung nach § 48b EStGUnbedenklichkeitsbescheinigung der BerufsgenossenschaftUrkalkulation

Tariftreue und Mindestlohn

Mit dem Angebot sind die Mustererklärung 1 (für vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasste Beschäftigte) und/oder die Mustererklärung 3 (für nicht vom AEntG erfasste Beschäftigte) nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) abzugeben.

Der Bieter verpflichtet sich, seinen Beschäftigten tarifliche Entgelte (AEntG) bzw. mindestens den gesetzlichen Mindestlohn (MiLoG) zu zahlen, Nachunternehmer und Verleiher sorgfältig auszuwählen und deren Tariftreue-/Mindestentgelterklärungen auf Verlangen vorzulegen. Vollständige, prüffähige Unterlagen über die eingesetzten Beschäftigten sind bereitzuhalten.

Anforderungen an den Auftragnehmer aus dem Wartungsvertrag

Aus dem Vertragsformular für die Instandhaltung ergeben sich folgende Anforderungen an den Auftragnehmer (vertragliche Pflichten, nicht Eignungskriterien im engeren Sinne):

Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen: Personenschäden 3.000.000 €, Sachschäden 1.000.000 €, Vermögensschäden 500.000 €Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal für die WartungLeistungserbringung grundsätzlich im eigenen Betrieb; Übertragung an Nachunternehmer nur mit Zustimmung des AuftraggebersEs wird vorausgesetzt, dass der Auftragnehmer über die erforderliche Gewerbeerlaubnis für die Aufzugswartung verfügtKeine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen
Referenzprojekte
nicht in den vorliegenden Unterlagen spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht in den vorliegenden Unterlagen spezifiziertVolumen: nicht in den vorliegenden Unterlagen spezifiziert

Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (FB-124)

Vorlage nur auf Verlangen der Vergabestelle; konkrete Anforderungen sind im FB-124 definiert (in den vorliegenden Auszügen nicht enthalten)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Pflicht-Angebotsunterlagen
Tariftreue und Mindestlohn (LTTG)
Eignung und Firmenkonstellation
Formblätter Preisermittlung (auf Verlangen)
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Wichtige Hinweise zur Wertung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
LBB Regionale Vergabestelle Trier
Ort
54470 Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54470 Bernkastel-Kues
Rheinland-Pfalz

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