Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Koblenz schreibt die Elektroinstallationsarbeiten für den Neubau des Betriebshofs des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen aus. Der Auftrag umfasst die komplette Elektroinstallation im neuen frostfreien Lager (Bauteil 3) und im Carport (Bauteil 4) auf dem Gelände an der Beatusstraße 37 in Koblenz.
Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb des Hofs und sind zeitlich klar eingegrenzt (ca. 4 Monate, vom 01.11.2026 bis 26.02.2027).
Das Verfahren ist ein offenes Verfahren nach VOB/A, ohne Losvergabe und ohne Nebenangebote. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) erteilt.
Angebote müssen bis zum 01.10.2026 um 10:00 Uhr MESZ elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Vorgaben und Ausführungsbedingungen
Ausführung nach DIN/VDE/ENEC, IEC-Norm und Hersteller-Verarbeitungsrichtlinien. Abrechnung nach VOB (neueste Fassung). Aufmaß und Abrechnung gemeinsam mit der Bauleitung nach Fertigstellung.
Abfallentsorgung durch den Auftragnehmer – es gibt keine gesonderte Vergütung dafür. Vorkehrungen zum Schutz vor Verschmutzung und Beschädigung an Bauteilen sind Sache des Auftragnehmers.
Teilnahme an Baubesprechungen alle 14 Tage, mittwochs um 10:00 Uhr, mit einem kompetenten Vertreter. Die Kosten dafür sind in den Baustellengemeinkosten enthalten.
Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb des Betriebshofs – daher sind viele Einzelanfahrten erforderlich.
Baustelleneinrichtung und bauseitige Leistungen
Baustelle einrichten und räumen, fahrbares Gerüst (Höhe 4 m) bereitstellen.
Bauseits werden gestellt: Bauwasser, Baustrom, Leerrohre unter der Bodenplatte, Erdungsanlage (durch Blitzschutzbauer), Blitzschutz. Bauseitige Geräte sind vom Auftragnehmer anzuschließen. Durchbrucharbeiten (Wanddurchbrüche) sind bauseits.
Dokumentation und Prüfungen
Vom Auftragnehmer sind zu erstellen und zu übergeben:
Stundenlohnarbeiten (Obermonteur, Monteur, Helfer) für Zusatzarbeiten sind im Leistungsverzeichnis enthalten.
Vertragsrahmen
Verbindliche Vertragsfristen: Ausführungsbeginn 01.11.2026, abnahmereife Vollendung 26.02.2027 (ca. 4 Monate Bauzeit).
Sicherheitsleistung: 5 % der Auftragssumme (inkl. USt) gemäß § 17 VOB/B, sofern die Auftragssumme ≥ 250.000 EUR netto ist.
Vertragsstrafe: 0,3 % der Netto-Auftragssumme pro Werktag Verzug, maximal 5 % der Netto-Auftragssumme.
Elektronische Rechnungsstellung ist erforderlich.
Vertragsbestandteile: Leistungsverzeichnis (L1–L276), Baubeschreibung, Besondere Vertragsbedingungen (214), Abfall-Regelungen (241), Datenverarbeitung/Datenaustausch (244).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit (keine Ausschlussgründe)
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, insbesondere:
Bestätigung über die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Gewerberechtliche und registerrechtliche Voraussetzungen
Diese Nachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit
Tariftreue und Mindestlohn
Vorlage einer unterzeichneten LTTG-Erklärung (Mustererklärung 1 bei AEntG-Pflicht oder Mustererklärung 3 für Mindestlohn) gemäß dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz. Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns bzw. des einschlägigen Tariflohns. Erforderlich ab einem geschätzten Netto-Auftragswert von 20.000 EUR.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bei Bietergemeinschaften: Formblatt 234 (gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter). Alle Partner müssen die o. g. Nachweise erbringen.
Bei Nachunternehmereinsatz: Nachweis der Präqualifikation der Nachunternehmen oder Eigenerklärung der Nachunternehmen auf Verlangen. Formblatt 235 (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen). Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) auf Verlangen. Eignungsleihe ist möglich (mit Haftungserklärung bei finanzieller Eignungsleihe).
Bevorzugungen und Präferenzen
3 Referenzbescheinigungen, vorzugsweise Elektroinstallationsarbeiten (vergleichbare Bauleistungen) mit Angaben zu Umfang, Zeitraum und Auftraggeber
Vorlage auf Verlangen der Vergabestelle (im Shortlist-Fall). Je Referenz: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsbeschreibung mit Mengenangaben, durchschnittliche Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. Gewerkekoordination, Bestätigung der vertragsgemäßen Ausführung durch Auftraggeber.