Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Verbandsgemeinde Pellenz schreibt den Einbau einer Holzpelletanlage in der Grundschule Plaidt (Schulstraße 5, 56637 Plaidt) als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A aus.
Kurz zusammengefasst:
Ein Los, kein Los-splitting.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Niedrigster Preis100%
Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Umfeld
Komplette Erneuerung der Wärmeversorgung der Grundschule Plaidt (Schulstraße 5, 56637 Plaidt). Auftraggeber ist die Verbandsgemeinde Pellenz (Rathausstraße 2-4, 56637 Plaidt).
Versorgt werden Grundschule und Turnhalle; die Wärmeversorgung der „Alten Schule" bleibt unverändert.
Die Aufstellung der neuen Anlage erfolgt im Heizungsraum im Kellergeschoss (ca. 1,50 m unterhalb Fußbodenniveau). Ein Teilbereich wird als Pelletlager abgetrennt (Fassungsvermögen ca. 21 t, ca. 18,17 m² Raumfläche). Die Abgasableitung erfolgt über die vorhandenen Kamine.
Demontage der Bestandsanlage
Vor der Installation der Neuanlage sind folgende Komponenten fachgerecht zurückzubauen und zu entsorgen:
Neuanlage – Pelletkessel und Wärmespeicher
Pelletkessel:
Pufferspeicher:
Pelletrührwerke:
Inbetriebnahme: 2× Inbetriebnahme der kompletten Heizungsanlage inkl. Schulung, Abgasmessung, KWB-Messprotokoll.
Rohrleitungen, Armaturen, Pumpen
Rohrleitungen und Fittings:
Heiztechnische Einrichtungen:
Wärmedämmung, Brandschutz, Rohrbefestigung
Nebenarbeiten, Elektro und Notfallheizung
Bauseitige Anpassungen:
Elektroarbeiten:
Stundenlohnarbeiten (kalkulierbare Kontingente):
Notfalllösung (Bauzeit):
Wartung über 4 Jahre
Wartung der Pelletkesselanlage gemäß VDMA-Merkblatt über 4 Jahre:
Inhalt je Wartungspaket: Reinigung (Flugasche, Brennkammer, Nachverbrennungsring, Asche, Wärmetauscher), Verschleißprüfung, Abgasmessung, Software-Update, Prüfung Sensorik/Abgasführung/Lager/Fördersystem, Anlagenparameter, Dokumentation.
Mängelbeseitigungsfrist nach Übergabe: 2 Wochen.
Dokumentation und Behördenabwicklung
Revisionsunterlagen (2-fach) bei Schlussrechnung:
Montage- und Revisionsunterlagen (3-fach):
Behördengänge (im Auftragsumfang, nicht extra vergütet):
Bauseitige Pflichten und Baustellenorganisation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Qualifikation (Fachkunde)
Eintragung in die Handwerksrolle Nr. 24 der Anlage A HwO – Installateur und Heizungsbauer.
Vertragsgrundlage: VOB/B (Ausgabe 2016) und VOB/C mit den einschlägigen ATV; Ausführung nach den einschlägigen DIN-Normen. Anlagentechnik (Rohre, Pressverbinder, Fittings) muss DVGW-zertifiziert/zugelassen sein. Wasseraufbereitung nach VDI 2035. Gebäudeleittechnik-Anbindung nach DIN EN ISO 16484-3.
Der Bieter muss eine qualifizierte Aufsichtsperson benennen und über alle nötigen Materialien, Geräte und Rüstzeuge zur Unfallverhütung verfügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Eignung
Nachweis wahlweise durch:
Bei Einsatz von Nachunternehmern: ebenfalls präqualifiziert oder Eignungsnachweise vorzulegen.
Referenzen
Mindestens 3 Referenzbescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung vergleichbarer Heizungsarbeiten (vorzugsweise Installation von Pellet-/Biomassekesseln oder größeren Wärmeversorgungsanlagen), fertiggestellt in den letzten 3 Jahren (VOB/A Abschnitt 1).
Vorlage bei Zuschlag in die engere Wahl (bzw. bei Teilnahmewettbewerb bereits mit Teilnahmeantrag).
Je Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme (netto), Ausführungszeitraum, Eigenleistungsanteil mit Mengenangaben, durchschnittliche Beschäftigtenzahl, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp, Koordinationsleistungen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Personal
Ausreichende Arbeitskräfte entsprechend der Bauzeit.
Bei engerer Wahl nachzuweisen: jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Zuverlässigkeit und persönliche Lage
Bei engerer Wahl vorzulegen:
Ausschlussgründe:
Tariftreue und Mindestlohn (LTTG Rheinland-Pfalz)
Verpflichtungserklärung nach dem Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz (Formblatt 218):
Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Anteil der bevorrechtigten Einrichtungen am Gesamtangebot ist anzugeben.
3 Referenzbescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung vergleichbarer Heizungsarbeiten (vorzugsweise Installation von Pellet-/Biomassekesseln oder größeren Wärmeversorgungsanlagen)
je Referenz: Ansprechpartner Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenleistungsanteil mit Mengenangaben, durchschnittliche Beschäftigtenzahl, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau), Koordinationsleistungen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage bei engerer Wahl (oder bei Teilnahmewettbewerb bereits mit Teilnahmeantrag).