Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (im Auftrag des Landes Berlin) schreibt Elektroinstallationsarbeiten für die IT-Ertüchtigung des Finanzamts Spandau (Nonnendammallee 21, 13599 Berlin) öffentlich nach VOB aus.
Worum es geht: Im denkmalgeschützten Bürogebäude (Baujahr 1984) wird die komplette IT-Infrastruktur erneuert. Dazu zählen neue Etagenunterverteilungen, rund 40.000 m Starkstromkabel, rund 100.000 m Cat. 7-Datenkabel, 4 Wiring-Center, 18 Datenschränke (LWL-vernetzt), etwa 300 Datendosen, LED-Grundbeleuchtung sowie Blitzschutz. Vorgeschaltet sind Schadstoffsanierung (KMF-haltige Mineralwolle) und notwendige Brandschutzabschottungen. Gebaut wird bei laufendem Dienstbetrieb in einem Zeitfenster von ca. 32 Monaten (04.01.2027 bis 29.08.2029).
Was Bieter wissen müssen: Die Vergabe erfolgt in einem Los, Zuschlag nach 100 % Preis. Angebotsfrist ist der 01.10.2026 um 08:30 Uhr, Bindefrist bis 31.10.2026. Es gelten Tariftreue- und ILO-Konformitätspflichten sowie eine Zuverlässigkeitsüberprüfung durch das LKA Berlin (Liegenschaft wird auch von Polizei/Feuerwehr genutzt).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises erteilt (Zuschlagskriterium laut Wertungstabelle).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusführungsrahmen
Starkstromanlagen (Kostengruppe 440)
Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (Kostengruppe 450)
Kältetechnik / Klimatisierung der Wiring-Center
Schadstoffsanierung (vorgeschaltete Maßnahme)
Brandschutzmaßnahmen
Umweltschutz und Entsorgung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Nachweise zur Eignung
Die Eignung kann auf eine der folgenden Arten nachgewiesen werden:
1. Eintragung im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV), oder
2. Präqualifikation beim Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., oder
3. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), oder
4. Eigenerklärung zur Eignung für nicht präqualifizierte Bieter.
Die Eigenerklärung muss insbesondere abdecken: keine Eröffnung/Beantragung eines Insolvenzverfahrens, keine Liquidation, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, gültige Haftpflichtversicherung, keine Ausschlussgründe nach § 6e VOB/A-EU bzw. § 6a Abs. 2 Nr. 7 VOB/A, keine Verurteilungen nach Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz, AEntG, Mindestlohngesetz oder SGB III.