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Elektrotechnik Ausbau 73-00831-3240-51

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. - Einkauf B12 - Vergabestelle BauBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 16 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A der Fraunhofer-Gesellschaft für elektrotechnische Ausbauarbeiten im Rahmen des Umbaus von Besprechungsräumen am Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Berlin.

Die Leistung umfasst die Lieferung und Montage der gesamten Elektroinstallation in zwei zeitlich versetzten Teilabschnitten (Messräume 023 und 024 im Erdgeschoss des HHI-Hochhauses, Einsteinufer 37). Dazu gehören u. a. Demontage der Bestandsinstallation, Stark- und Schwachstromverkabelung, Datennetz (Kat. 7A / LWL), Sicherheitsbeleuchtung, Potentialausgleich, Brandschutzabschottungen sowie sämtliche Neben- und Prüfleistungen.

Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot – alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis. Nebenangebote sind nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zulässig. Angebote werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 16 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZ
Veröffentlichung29. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 15. Sep. 2026
Beantwortung Bieterfragenca. 19. Sep. 2026
Angebotsfrist25. Sep. 2026
Angebotsöffnung25. Sep. 2026
Nachforderung Pflichtunterlagenca. 25. Sep. – 1. Okt. 2026
Nachforderung auf Verlangenca. 25. Sep. – 8. Okt. 2026
Bindefrist25. Sep. – 5. Nov. 2026
Empfangsbestätigung Zuschlagca. 5. Nov. – 19. Nov. 2026
Baufristenplan (Erstversion)ca. 5. Nov. – 4. Dez. 2026
Ausführungsbeginnca. 4. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; ein Formblatt 227 Zuschlagskriterien ist nicht beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich

Ein Auftrag, keine Los-Aufteilung: Die gesamte Elektroinstallation ist als Einheit zu bieten.Standort: Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI), Einsteinufer 37, 10587 Berlin, Gebäudeteil Hochhaus (HH), Erdgeschoss.Baumaßnahme: Umbau Besprechungs- bzw. Messräume (Maßnahme 73-00831 / 3240 HHI).Baumaßnahmenumfeld: Während der Arbeiten läuft der übrige Institutsbetrieb weiter; alle Maßnahmen sind entsprechend abzustimmen.Vergabeordnung: VOB/A (nationale öffentliche Ausschreibung); VOB/B wird Vertragsbestandteil.Ausführungsnormen: VDE- und DIN-Bestimmungen, AVBEltV, TAB, Berliner Bauverordnung, BGV, FeuVO, EltBauV und die anerkannten Regeln der Technik.Unterlagen in deutscher Sprache: Sämtliche Dokumentation, Nachweise und Kommunikation in deutscher Sprache.

Zeitliche Strukturierung

Die Arbeiten werden in zwei zeitlich versetzten Teilabschnitten ausgeführt:

Teilabschnitt 1: Elektrotechnische Installation Messraum 02 (Raum 024).Teilabschnitt 2: Elektrotechnische Installation Messraum 01 (Raum 023), zeitlich nach Teilabschnitt 1.Kernarbeitszeit: Montag bis Samstag, 07:00–18:00 Uhr. Arbeiten außerhalb dieser Zeit nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers.Schalthandlungen an zentralen Energieversorgungseinrichtungen, Kommunikationsnetzen und Gefahrenmeldeanlagen: mindestens 1 Woche Vorlauf ankündigen.Reaktionszeit: Nach Aufforderung durch die Bauleitung ist die Baustelle innerhalb von 4 Werktagen wieder zu besetzen.

Baustellenorganisation und Logistik

Baustelleneinrichtung: Aufstellung von 2 Baustromverteilern inkl. Zubehör, Gummischlauchleitungen, CEE-Steckdosen und Abzweigkästen (Vorhaltedauer 2 Monate).Anmeldung: Firmen und Mitarbeiter müssen sich namentlich und werktäglich am Institutsempfang sowie bei der Haustechnik anmelden.Lager- und Aufenthaltsflächen: Nur in begrenztem Umfang vorhanden; keine gesonderte Baustelleneinrichtung vorgesehen; Zufahrt über öffentliche Straßen.Koordinierung: Direkte Absprachen mit anderen ausführenden Firmen (insb. Labortechnik-Errichter); Rahmenterminplan ist einzuhalten.Vertreter vor Ort: Auf Anforderung des AG oder der Fachbauleitung (FBL) muss ein Vertreter des AN für Absprachen zur Verfügung stehen.Nebenleistungen: Alle zur Leistungserbringung notwendigen Nebenleistungen (z. B. kurzfristige Demontage/Umsetzung von Baustromverteilern, Koordinierung mit dem Betreiber) sind in den Pauschalpreis einzukalkulieren.

Dokumentation und Prüfungen

Ausführungsdokumentation: 2-fach in Papierform (beschriftete Ordner, lose Blätter – nicht geheftet/gebunden) plus digital auf CD-ROM (ISO 9660); Gliederung mit Deckblatt, Verzeichnissen, Bescheinigungen, Inbetriebnahmeprotokollen, Prüfberichten und Schaltplänen gemäß DIN EN 61082.Datenformate digital: AutoCAD 2010 (.dxf/.dwg + HPGL2), Bilder (.tif/.jpg/.gif/.bmp), MS-Word 2010 (.doc/.pdf), MS-Excel 2010 (.xls/.pdf), sonstige als PDF.Prüfprotokolle (Datennetz): Für jede Kabelstrecke Verdrahtungstest, Kabellänge, Schleifenwiderstand, Impedanz, Laufzeit, Dämpfung, NEXT, PS-NEXT, ELFEXT, PS-ELFEXT, ACR, Rückflussdämpfung – in 2-facher Ausführung (Papier + Datenträger).LWL-Messungen: Nachweis von Polarität, Länge und Einfügedämpfung je Faser.Ableitfähigkeitsnachweis: Messung und Prüfprotokoll gemäß DIN EN 1081 und BGV A3 für ableitfähige Bodenbeläge.Baustromanlage: Monatliche Prüfungen gemäß DGUV Vorschrift 3 nachweisen (Prüfprotokoll im Baustromverteiler).Foto-Dokumentation: Fertige Brandschutzabschottungen sind zu kennzeichnen und mit Digitalfoto zu dokumentieren (Übergabe an AG spätestens mit Bestandsunterlagen).Schulung Bedienpersonal: Schulung und Einweisung mit Teilnehmerliste und Unterschrift.

Brandschutz

Kabelabschottungen: Wand/Decke in den Feuerwiderstandsklassen S 30 und S 90, Einzelkabelabschottungen EI 90, Brandschutzkanal I 30 sowie Kabelbrandschutzbandagen.Erforderliche Nachweise (vor Montagebeginn): Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis für I-Kanäle, allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Kabelabschottungen, Verwendbarkeitsnachweis für Brandschutzgehäuse, ggf. behördliche Zustimmungen im Einzelfall.Schottqualifikation: Bei Weich- und Kombi-Schotts Nachweis der fachlichen Eignung (Schulung, Eintrag im Schottkataster beim DIBt Berlin).Kabelanlagen mit Funktionserhalt: Eignungsnachweis mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis und Übereinstimmungserklärung; dauerhafte Kennzeichnung mit Errichter, Bezeichnung, Funktionserhaltsklasse, Nr. des Prüfzeugnisses und Herstellungsjahr.

Material und Ausführung

Materialstandard: Ausschließlich 1. Wahl, nur neues, DIN VDE-vorschriftenkonformes Material.Installationsart: Auf-Putz in Kanälen, Kabelführung in Kanälen, auf Trassen oder in der abgehangenen Decke.Bestandsbeleuchtung: Verbleibt und wird auf neue Laborverteilungen geklemmt.Laborverteiler mit Unterspannungswächtern: Im Bestand vorhanden; Integration in das bestehende Sicherheitsbeleuchtungssystem (INOTEC).Datenschrank im Bestand: Auf gleicher Ebene wie Labore, Anschlusstechnik zu erweitern.Bemusterung: Aktuell keine Mustervorlage erforderlich (Status 'KEINE').

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung – Referenzen

Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten im Bereich Elektrotechnik-Ausbau aus den letzten 5 Jahren.Nachweis über Formblatt 444 (Seiten 1 und 2 mit dem Angebot, Seite 3 auf Verlangen der Vergabestelle).Präqualifizierte Unternehmen können alternativ ihre PQ-Nummer angeben.Für eingesetzte Nachunternehmer: ebenfalls Formblatt 444 Seite 1 und 2 (bzw. PQ-Nummer).

Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder PQ-Eintrag.Eigenerklärung Tariftreueversprechen.Einhaltung der Nachhaltigkeitsstandards der Fraunhofer-Gesellschaft (Stand Juni 2024) inkl. Weitergabe in der Lieferkette.Nachreichbare Nachweise (auf Verlangen): Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintragung; ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt, tariflicher Sozialkasse und Berufsgenossenschaft; Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.Keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB.

Leistungsfähigkeit

Erklärung zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (auf Verlangen).Der Auftraggeber behält sich vor, eine Bonitätsauskunft bei Creditreform oder Coface einzuholen.

Nachunternehmer und Eignungsleihe

Nachunternehmerleistungen sind im Formblatt 233/235 FhG auszuweisen.Eignungsleihe nach § 6d (EU) VOB/A ist zulässig; Nachweis der Mittelbereitstellung erforderlich (Formblatt 236).Wertsabhängige Anforderungen:NU-Anteil ≤ 10.000 € netto → kein Formblatt erforderlich.NU-Anteil > 10.000 € netto → Formblatt Spalten 1–5 ausfüllen.NU-Anteil > 10.000 € netto + Eignungsleihe → Formblatt Spalten 1–7 ausfüllen.Nachträgliche Nachforderungen/Nachreichungen von Angaben sind nicht möglich; nur der Firmenname kann auf Aufforderung nachgereicht werden.

Sprache und Formalien

Angebot und sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache.Dokumentenechte Eintragungen, vorgegebene Vordrucke verwenden.Preise in Euro, max. 3 Nachkommastellen, netto (Umsatzsteuer separat).Mischkalkulationen sind nicht zulässig (Angebotsausschluss).

Fristen im Vergabeverfahren

Angebotsfrist: 25.09.2026, 10:00 Uhr (MESZ).Bindefrist: Bis 05.11.2026.Eröffnungstermin: 25.09.2026, 10:00 Uhr, Fraunhofer-Gesellschaft, Hansastraße 27c, 80686 München (keine Bieter zugelassen).Bieterfragen: Bis 10 Kalendertage vor Angebotsfrist; Beantwortung spätestens 6 Kalendertage vor Angebotsfrist.Nachforderung fehlender Pflichtunterlagen (§ 216 Nr. 1): 6 Kalendertage.Nachforderung auf Verlangen (§ 216 Nr. 2): 13 Kalendertage.Nachreichung gemäß § 15 (EU) VOB/A: 13 Kalendertage nach Aufforderung durch den Fachplaner.Zuschlagskriterium: Preis (wirtschaftlichstes Angebot).
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte im Bereich Elektrotechnik-Ausbau / Elektroinstallation in den letzten 5 Jahren

Formblatt 444 Seite 1 und 2 mit dem Angebot, Seite 3 auf Verlangen; vom Referenzgeber (Auftraggeber) ausgefüllt; bei Nachunternehmern ebenfalls Formblatt 444 Seite 1 und 2

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 31%11+ · 14%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Pflichtunterlagen – mit dem Angebot abzugeben
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen (Frist 13 Kalendertage)
Formales
Nach Auftragserteilung zu beachten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. - Einkauf B12 - Vergabestelle Bau
Ort
Berlin, Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Berlin
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