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Elektrotechnische Anlagen Verwaltungsgebäude mit Tiefgarage in der Wassermühlenstraße 43

Kreis Schleswig-Flensburg, FD Recht und Zentrale VergabestelleKappeln, Schleswig-HolsteinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Der Kreis Schleswig-Flensburg sucht ein Elektro-Fachunternehmen für den Neubau des dreigeschossigen Verwaltungsgebäudes 'Sozialzentrum Kappeln' in der Wassermühlenstraße 43, 24376 Kappeln. Das Gebäude umfasst eine geschlossene Tiefgarage im Untergeschoss, Büro-, Beratungs- und Verwaltungsflächen sowie ein Dach mit Photovoltaikanlage.

Was ist zu liefern?

Die komplette Elektroinstallation: Niederspannungshauptverteilung, 12 Unterverteilungen, Kabel und Leitungen, Verlegesysteme, Steckdosen und Schalter, Anschlüsse an Fremdgewerke (HLS, Aufzug, Toranlage, Wärmepumpen, RLT, Jalousiesteuerung), Brandschutzabschottungen, Innen-/Außen-/Tiefgaragen-Beleuchtung mit DALI-2-Steuerung, Sicherheitsbeleuchtung, Erdung und Potentialausgleich, strukturierte Datenverkabelung (Kupfer und LWL), elektronische Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Türkommunikation, Behindertenrufanlage, NGRS sowie Bauprovisorien. Inklusive Prüfung, Inbetriebnahme, Dokumentation und Einweisung des Betreibers.

Wie läuft das Verfahren?

Offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2 (EU). Angebote müssen bis 04.11.2026 um 23:59 Uhr vorliegen. Bieterfragen bis 28.10.2026 um 12:00 Uhr. Bindefrist 30 Tage nach Angebotsfrist (bis 04.12.2026). Es wird eine Objektbesichtigung dringend empfohlen.

Vergabenummer: 2026-071-1221

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 04. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung5. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist28. Okt. 2026
Angebotsfrist4. Nov. 2026
Bindefristca. 4. Nov. – 4. Dez. 2026
BaustartDatum offenUnmittelbar nach Auftragserteilung (Zuschlag) – konkretes Datum nicht beziffert.
Vorlage BauablaufplanDatum offenSpätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung ist ein Bauablaufplan mit Lieferfristen vorzulegen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Wertungssumme)100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Zuschlagskriterium ist allein der Preis.

KI-Hinweis: Eindeutig reine Preiswertung laut Formblatt 211 Nr. 7; der 15-%-Bonus für Werkstätten für Behinderte ist als Sonderregel in sonstige_kriterien aufgeführt und nicht als eigenes Gewichtskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbemerkungen für alle Leistungen

Alle Leistungen sind als 'Liefern, Montieren, Anschließen, Prüfen, Inbetriebnehmen und Dokumentieren' gemäß VOB/B (Ausgabe 2016), VOB/C und den einschlägigen DIN-/DIN-VDE-Bestimmungen, den Technischen Anschlussbedingungen (TAB), dem Brandschutzkonzept und der Ausführungsplanung auszuführen.

Vor Angebotsabgabe wird eine Objektbesichtigung dringend empfohlen. Auf Fehler und Unklarheiten in den Ausschreibungsunterlagen ist spätestens mit Angebotsabgabe schriftlich hinzuweisen.

Beginn der Ausführung: unmittelbar nach Auftragserteilung. Spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung ist ein Bauablaufplan mit Darstellung der Lieferfristen vorzulegen.

Sicherheitsbeleuchtung und Rettungswegkennzeichnung

LED-Rettungszeichenleuchten und LED-Sicherheitsleuchten in Einzelbatterie-Ausführung (mindestens 30 Minuten Notbetrieb) für die geschlossene Tiefgarage inklusive Anschlussleitungen, Abzweigdosen, Stromkreiskennzeichnung, Prüfung und Inbetriebnahme, Revisionsunterlagen, lichttechnischem Nachweis sowie Wartung im ersten Betriebsjahr und Einweisung des Betreibers.

Energieverteilung (NSHV und Unterverteilungen)

Niederspannungshauptverteilung NSHV-01 als Standverteiler (400 A, 5-polig) mit Einspeisefeld/Hauptschalter, Schnittstelle für PV-AC-Einspeisung, TAB-/EVU-Messung (Wandlermessung), APZ-/RfZ-/APL-Feld, Reserveplätzen, Kombiableiter Typ 1+2, Multifunktionsmessgerät, NH-Sicherungs-Lasttrennschalter-Abgängen für 12 Unterverteilungen sowie Großverbraucherabgängen und Reserveabgängen.

12 Unterverteilungen in den Bereichen UG-TGA, UG-Tiefgarage, UG-Treppenhaus/Warmbereich, EG-Beratungszentrum (2x), OG-Werkakademie, OG-Fachdienst, OG-Jugendberufsagentur, OG-EDV/Technik, DG-Kreis 5 und DG-Kreis 6 – jeweils komplett mit Hauptschalter, Überspannungsschutz, LS-/FI-/FI-LS-Schutzschaltern, Installationsrelais, Klemmen, Verdrahtung, Beschriftung, Verteilerplan und mindestens 30 % Platzreserve.

Kabel, Leitungen und Verlegesysteme

Kabel und Leitungen: NYM-J (3×1,5 mm² bis 5×16 mm²), NYY-J (5×10 mm² bis 5×25 mm²) als Erdkabel, Steuerleitungen J-Y(ST)Y (2×2×0,8 und 4×2×0,8), YSLY-JZ 5×1,5 mm² sowie Anschlussleitungen für Geräte und Fremdgewerke.

Verlegesysteme: Kabelrinnen sichtbar (100/200/300/400 × 60 mm), gelochte Kabelrinnen in der Tiefgarage, Steigeleiter/Steigetrasse, Sammelhalter, Installationsrohre Aufputz, Dachdurchführungen für PV, Schutzrohre im Außenbereich, Leerrohr-Dachdurchführungen, Brüstungskanal und Unterflurkanal (Bedarfspositionen) sowie Trennstege zur Systemtrennung.

Installationsgeräte und Steckdosen

Schutzkontaktsteckdosen (Unterputz allgemein und Aufputz IP44/IP54 für Tiefgarage/Technik), Doppelsteckdosen, CEE-Steckdosen 16 A und 32 A (5-polig, IP44), Wartungssteckdosen Dach/Außenbereich (IP65) sowie Lichtschalter/Taster für Räume ohne Präsenzmelder.

Anschlüsse für Fremdgewerke und technische Anlagen

Elektrotechnische Anschlüsse und Vorinstallationen für: Teeküchen (4 ausgeführt, 1 Vorrüstung EG), WC-Steuerungen/Spülauslösungen, Sanitär/Hygiene (Hygienespülungen, Sensorarmaturen), Hebeanlage, dezentrale RLT-Fassadengeräte, zentrale Lüftungsgeräte innenliegender Räume, Split-Klimagerät EDV/Technik, Luft-Wasser-Wärmepumpen (2 Stück), Aufzugsanlage, Kassenautomaten, Toranlage/Garagentechnik, Raffstore-/Jalousiesteuerung je Raumzone (40 Stück), Sonnenschutzzentrale/Wetterstation sowie Vorrüstung für E-Mobilität (Bedarfsposition).

Brandschutzabschottungen

Kabelabschottungen kleiner, mittlerer und großer Dimension (60/40/20 Stück), Kombiabschottungen (20 Stück), Brandschutzmanschetten und Bandagen (40 Stück), Nachbelegungen (30 Stück) sowie Weichschott/Mineralfaserabschottungen für Kabeltrassen (25 Stück). Die Abschottungen sind zu fotodokumentieren und in das Schottkataster einzutragen.

Beleuchtung Innen, Tiefgarage und Außen

Innen: Linear LED-Einbauleuchten im Alu-Profil, Stromschienen 230 V/DALI-2 (3 m/2 m/1 m) mit Einspeisungen, Verbindern, Eckverbindern, Enddeckeln und abgehängter Montage, LED-Schienenstrahler und Fluter, LED-Flächenleuchten (UGR≤19), LED-Rundanbauleuchten (Ø600/Ø900 mm), LED-Anbauleuchten linear (L1200/1600/2400 mm), LED-Einbauleuchten (Ø105 mm), LED-Pendelleuchten (Ø75 mm), LED-Rundanbauleuchten für Sichtbetondecken, DALI-2 Präsenz-/Tageslichtsensoren, DALI-2 Controller/Busversorgung, DALI-2 Bedienstellen sowie steckbare 230-V-Arbeitsplatzabgänge aus der Stromschiene. Inklusive Parametrierung, Inbetriebnahme und Einweisung.

Tiefgarage/Technik: LED-Feuchtraumleuchten IP65 (DALI, dimmbar 30–100 %), LED-Anbau-/Feuchtraumleuchten Technik/Nebenräume (IP54/IP65), Präsenzmelder, Lichtsteuerung sowie Beschriftung und Funktionsprüfung.

Außen: LED-Mastleuchten, LED-Deckeneinbauleuchten außen, LED-Decken-/Wandanbauleuchten für Fahrradunterstand/Müll, LED-Weg-/Rampenleuchten, Pollerelemente (Bedarfsposition), Dämmerungsschalter, Bewegungssensoren sowie Steuerung der Außenbeleuchtung. Inklusive lichttechnischem Nachweis, Beschriftung und Funktionsprüfung.

Erdung, Potentialausgleich und Überspannungsschutz

Prüfung und Bestandsaufnahme der vorhandenen Erdungsanlage, zusätzliche Erdungsanschlüsse/Erdungsfestpunkte, Haupterdungsschiene, Hauptpotentialausgleichsleitung Cu 25 mm², örtlicher zusätzlicher Schutzpotentialausgleich für Technik/HLS/Sanitär/RLT, Potentialausgleich für Kabeltragsysteme/Schienensysteme/leitfähige Gebäudeteile/PV-Schnittstelle sowie Potentialausgleich für Dachtechnik/RWA/Wetterstation/Sonnenschutz.

Bauprovisorien und Baustrom

Baustrom-Unterverteiler 230 V/CEE 16 A/32 A, provisorische Baubeleuchtung (LED-Lichtschlauch) für Verkehrsflächen, Anschlussbereitschaft Dauerstrom und Mitwirkung bei Inbetriebnahme, provisorische Versorgung für die Inbetriebnahmephase sowie zusätzliche Baustrom-Unterverteiler.

RWA Treppenraum, Dachausstieg und Notfallsysteme

Stromversorgung und elektrotechnische Schnittstelle für die RWA-Anlage im Treppenraum, bauseitige Leitungsanlage RWA (100 m) und funktionserhaltende Leitungsanlage RWA (25 m). Behindertenrufanlagen in barrierefreien WC-Räumen (3 Stück) mit zusätzlichen Zugtastern. NGRS-Zentrale im Backoffice der Infozentrale, manuelle NGRS-Auslösetaster (18 Stück), NGRS-Systemleitung halogenfrei geschirmt (400 m), zusätzliche NGRS-Anzeige-/Bedienstelle in der Geschäftsleitung sowie NGRS-Leitungsanlage mit Funktionserhalt (400 m).

Sicherheitstechnik, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung

Verwaltungseinheit/Programmiereinheit, elektronische Schließzylinder und Türbeschläge transponderfähig, Online-Zutrittspunkte mit Wandleser und Türcontroller, Türzustandskontakte, Transponderleser für die Tiefgaragenzufahrt mit Torfreigabe, Einrichtung der Schließ- und Berechtigungsstruktur, Transponder/Chips für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung, Hinweisschilder Videoüberwachung, Videoaufzeichnungs- und Managementsystem sowie IP-Kameras für freigegebene Überwachungsbereiche.

Türkommunikation und Datenübertragungsnetze

Türkommunikation: Außensprechstelle Audio (1 Ruftaste, Unterputz) am Eingang, Innenstation in der Infozentrale, Bedienstelle für vier Türfreigaben, Systemzentrale/Netzgerät, Türfreigabeschnittstellen für Schiebetüranlage, Treppenhauszugang und Warte-/Besprechungsräume sowie Systemleitung (180 m).

Datenübertragungsnetze: 19-Zoll-Datenschränke (1 Hauptverteiler 42 HE, 3 Bereichsverteiler mind. 24 HE), 19-Zoll-Patchfelder RJ45 Cat. 6A (24 Stück), Datenleitung Cat. 7/7A (18.000 m), Kabelspiralen/Deckenabhängungen, Datenanschlüsse 2-fach RJ45 (180 Stück), WLAN-Access-Point-Anschlüsse 1-fach RJ45 PoE, Datenanschlüsse für Kameras/Online-Zutritt/Zeiterfassung, LWL-Kabel OS2 24 Fasern, LWL-Spleißboxen, Permanent-Link-Messung und Zertifizierung der Kupfer-Datenstrecken, Messung und Dokumentation der LWL-Strecken, zusätzliche Datenanschlüsse sowie Datenanschluss für PV-Monitoring.

Prüfungen, Dokumentation, Abnahme und Stundenlohnarbeiten

Zusammenführung der Revisionsunterlagen für die Gesamt-Elektroanlage, Betreiber- und Nutzereinweisung für die elektrotechnische Gesamtanlage, Wartungs- und Prüfübersicht. Stundenlohnarbeiten für Obermonteur (20 Std), Monteur (40 Std) und Helfer (20 Std) nach Anordnung der Bauleitung; alle Stundenlohnnachweise sind arbeitstäglich, mindestens wöchentlich zur Prüfung und Unterschrift vorzulegen. Sämtliche elektrotechnische Anlagen sind vor Übergabe vollständig zu prüfen, zu messen, zu erproben und betriebsfertig in Betrieb zu nehmen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung und Referenzen

Nachweis vergleichbarer Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren. Bei Zuschlag in die engere Wahl sind mindestens drei Referenznachweise mit folgenden Angaben vorzulegen: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfangs einschließlich Mengenangaben, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke und Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.

Personelle Leistungsfähigkeit

Nachweis der Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte. Auf Verlangen: Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.

Registereintragungen und Mitgliedschaften

Eintragung in einem der folgenden Register bzw. Nachweis, dass keine Eintragungsverpflichtung besteht: Handelsregister, Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder Industrie- und Handelskammer. Auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in die Handwerksrolle. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen).

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Erklärung, dass weder ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet ist, noch ein Ablehnungsbeschluss mangels Masse vorliegt und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet. Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A, keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate / Geldstrafe > 90 Tagessätze / Geldbuße > 2.500 €). Falls ein Ausschlussgrund vorliegt, sind Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A nachzuweisen. Ggf. Vorlage eines rechtskräftig bestätigten Insolvenzplans.

Steuern, Abgaben und Sozialversicherung

Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen. Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Registerauskünfte ab Auftragssumme ≥ 30.000 €

Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO (Bundesamt für Justiz) und Wettbewerbsregisterauszug gemäß § 6 WRegG (Bundeskartellamt).

Mögliche Nachweisvarianten

Eignungsnachweis wahlweise über: (A) Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., (B) 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt 124), ggf. ergänzt um auftragsspezifische Einzelnachweise, oder (C) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Im offenen Verfahren genügt der vorläufige Nachweis mit dem Angebot; bei Zuschlag in die engere Wahl sind die Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen. Nicht-deutsche Bescheinigungen sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.

Kapazitäten anderer Unternehmen / Eignungsleihe

Beabsichtigt ein Bieter, Teilleistungen durch andere Unternehmen (Nachunternehmer) ausführen zu lassen oder sich auf Kapazitäten anderer Unternehmen zu stützen, ist dies im Angebot offenzulegen. Auf Verlangen sind Namen und Kontaktdaten, Nachweise der Verfügbarkeit sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen. Bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe haftet das eignungsleihende Unternehmen gemeinsam. Andere Unternehmen mit Ausschlussgründen sind innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.

Bietergemeinschaft

Bietergemeinschaften haben in Textform einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, alle Mitglieder mit USt-ID zu benennen, sich im Zuschlagsfall zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zu verpflichten und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder zu erklären. Auf Verlangen ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.

Sprache und Form

Das Angebot ist in deutscher Sprache abzugeben. Es sind die vorgegebenen Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Preisangaben erfolgen in Euro mit maximal 3 Nachkommastellen ohne Umsatzsteuer. Eine selbstgefertigte Abschrift des LV in Kurzfassung ist zulässig; die Langfassung bleibt verbindlich.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Mindestens drei vergleichbare Referenznachweise über elektrotechnische Anlagen aus den letzten fünf Kalenderjahren

Mit eigenem Personal ausgeführte, vergleichbare Leistung im Bereich elektrotechnische Anlagen. Angabe von Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzter Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal), vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE, Nachunternehmer), koordinierten Gewerken und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenzen nur vorzulegen, wenn das Angebot in die engere Wahl kommt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 58%4–10 · 39%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Formulare und Angebotsschreiben
Eignungsnachweis
Preisblätter und Leistungsverzeichnis
Nebenangebote und Varianten
Technische und organisatorische Unterlagen
Rechtliche und vertragliche Erklärungen
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreis Schleswig-Flensburg, FD Recht und Zentrale Vergabestelle
Anschrift
24837 Schleswig
Ort
24376 Kappeln
Kategorie
Schleswig-Holstein
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.schleswig-flensburg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
24376 Kappeln
Schleswig-Holstein

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