Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Weimar für Rohbauarbeiten im Rahmen der energetischen Sanierung des Dachgeschosses von Haus 3, Schwanseestraße 17, 99423 Weimar.
Die Arbeiten umfassen das Aufnehmen und Neuverlegen von Betonpflaster, Aushub und Verfüllarbeiten für Streifenfundamente (u.a. für eine neue Wärmepumpe), Lieferung und Einbau von Stahlbetonfertigteilbalken, Pflaster- und Betonarbeiten im Außenbereich sowie die komplette Baustelleneinrichtung und Entsorgung der anfallenden Materialien.
Das Angebot muss elektronisch bis zum 10.08.2026 um 11:00 Uhr eingereicht werden. Ausführungszeitraum: 07.09.2026 bis 09.10.2026. Nebenangebote und Bietergemeinschaften sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Rahmenbedingungen
Baustelleneinrichtung
Position 01.01 (1 Pauschale) umfasst die komplette Baustelleneinrichtung für die Rohbauarbeiten:
Erd-, Pflaster- und Betonarbeiten
Position 01.02 – Außenbereich, u.a. für das neue Wärmepumpenfundament (Ostseite, direkt am Gebäude):
Stundensätze und Dokumentation
Position 01.03 – Sonstiges:
Die Dokumentationsunterlage ist 1-fach in Papierform und 1-fach digital in A4-Ringordnern (mit Rückenschild und Nummerierung) zu erstellen. Die Abnahme erfolgt erst nach Übergabe und Prüfung der Dokumentation durch den Auftraggeber; vorzulegen mit der letzten Abschlagsrechnung.
Material- und Entsorgungspflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (VOB/A § 6a)
Geprüft werden Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß VOB/A § 6a Absatz 2 Nr. 1–9. Der Nachweis erfolgt entweder über das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder über die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Bei präqualifizierten Unternehmen können auftragsspezifische Einzelnachweise nachgefordert werden. Bei engerer Wahl sind Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Wirtschaftliche Eignung (Umsatz)
Nachweis des durchschnittlichen Jahresumsatzes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren – sowohl für vergleichbare Bauleistungen als auch für andere Leistungen, jeweils inklusive der Anteile aus ARGE.
Technische Eignung (Referenzen und Personal)
Rechtliche Eignung und Ausschlussgründe
Pflichten nach dem Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 ThürVgG zwingend unterschrieben vorzulegen. Fehlt sie, erfolgt ein Ausschluss vom Verfahren. Die Erklärung umfasst die Anerkennung folgender Pflichten:
Bei Verstößen drohen Vertragsstrafen (§ 13 Abs. 1), fristlose Kündigung (§ 13 Abs. 2) und Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu 3 Jahren (§ 13 Abs. 3).
Sprache, Form und Verfahrensregeln
Vergleichbare Rohbauarbeiten (mit vergleichbarem Leistungsumfang: Erd-, Pflaster-, Betonarbeiten, Fundamente etc.)
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung