Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird hier vergeben?
Die Stadt Landau (über das Gebäudemanagement Landau, GML) lässt im Rahmen der energetischen Sanierung der Grundschule Nußdorf (Kirchstraße 34, 76829 Landau) die sanitärtechnischen Anlagen erneuern. Das umfasst im Wesentlichen die komplette Trinkwasser- und Schmutzwasserinstallation, neue sanitäre Einrichtungen (WCs, Urinale, Waschbecken, Schulwaschtische), dezentrale Warmwasserbereitung, eine Abluftanlage sowie Dämm- und Brandschutzarbeiten.
Wie läuft die Angebotsabgabe?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, basierend auf den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTrinkwasserinstallation
Anschluss an den Trinkwasser-Hausanschluss DN 40 mit Druckminderer, Absperrventilen DN 15–32, Probenahmeventilen und Systemtrenner BA DN 20.
Verlegung neuer Edelstahlrohre (Werkstoff 1.4521, DVGW GW 541) in den Dimensionen DN 15 bis DN 35 mit Pressverbindungen, komplett mit Formstücken (Bögen, T-Stücke, Muffen, Reduzier- und Übergangsstücken), Rohraufhängungen und Spülen der Leitungsanlage.
Ausführung gemäß Trinkwasserverordnung; Druckproben mit ölfreier Druckluft; DVGW-zertifizierte, nickel- und bleifreie Bauteile.
Schmutzwasserinstallation
Neue Schmutzwasserleitungen aus PP-Rohren DN/OD 40 bis DN 100 mit Bögen, Abzweigen, Reduzierstücken und Reinigungsrohren.
Einbau eines Bodenablaufs und einer Hebeanlage, Belüftungsventile und Schutzschläuche. Brandschutzabschottungen für die PP-Rohre in Qualität R 90.
Sanitärobjekte und Vorwandinstallationen
Einbau von 6 Tiefspül-WCs wandhängend (4–9 l), 1 barrierefreies WC, 4 Urinalen mit Sensor-Spülung, 3 Waschbecken, 1 Handwaschbecken und 7 Schulwaschtischen – komplett mit Armaturen, Spiegeln und Zubehör.
Vorwandinstallationen mit WC-/Urinal-/Waschbecken-Elementen und Armaturenplatten; die Vorwände selbst werden bauseits durch das Gewerk Trockenbau erstellt.
Warmwasserbereitung und Abluftanlage
Dezentrale Warmwasserbereitung über elektrische Durchlauferhitzer: 2 Geräte à 3,5 kW (Unterbecken) sowie 1 Gerät mit 11 kW (Über-/Unterbecken, 400 V).
Abluftanlage nach DIN 18017-3 mit 9 Abluftventilatoren (60/30 m³/h), Luftleitungen DN 80/100 und Dachhauben DN 100.
Dämmung und Brandschutz
Wärmedämmung der Trinkwasserleitungen aus Mineralwolle und PE-Dämmung (DN 12 bis DN 32), mit und ohne Ummantelung.
Brandschutzabschottungen R 90 für Edelstahl- und PP-Rohre sowie Kombischotten.
Demontage, Bohr- und Stemmarbeiten
Rückbau bestehender Rohrleitungen: 20 m verzinkter Stahl DN ≤ 20, 20 m DN > 20–40, 15 m duktiles Gusseisen DN > 80–100 sowie 15 m und 10 m PVC-U DN > 40–60 bzw. > 80–100. Schlitzarbeiten in Kalksandstein (20 × 5 cm) auf 15 m, Kernbohrungen in Stahlbeton und Mauerwerk DN 50–150 sowie Helferstunden.
Entsorgung von Metallabfall (Eisen/Stahl), Kupfer/Bronze/Messing und Fliesen/Ziegel/Keramik (Transportweg bis 20 km).
Inbetriebnahme, Dokumentation und Hygiene
Inbetriebnahme der Sanitäranlage, Erstellung von Dokumentation/Revisionsunterlagen (Grundrisse 1:50, Schemazeichnungen, Wartungsunterlagen, Abnahmebescheinigungen und Messprotokolle – je 1× Papier und digital).
Mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung auf Legionellen, coliforme Keime, Koloniezahl 22 °C/36 °C und Pseudomonas aeruginosa (3 Stück).
Einweisung der verantwortlichen Personen inkl. Funktionsprobe und Pumpenprobelauf (2 h).
Erstellung eines Betriebsbuchs nach VDI 6023 inkl. Übersichtsplan der Zapfstellen.
Schulungsnachweis VDI 6023 Kategorie B durch den bauleitenden Monteur vor Montagebeginn.
Bemusterung aller Sanitärgegenstände und Zubehör vor Bestellung mit Bauherrn/örtlicher Bauüberwachung (Kosten in den Einheitspreisen abgegolten).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Registereintragungen
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK – oder Erklärung, dass keine Pflichteintragung besteht.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist erforderlich.
Bei präqualifizierten Unternehmen reicht die Angabe der PQ-Nummer; nicht präqualifizierte Bieter reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ein.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Technische und personelle Leistungsfähigkeit
Ausreichende Arbeitskräfte inkl. technisches Leitungspersonal verfügbar; Angabe der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen.
3 vergleichbare Referenzleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlicher Mitarbeiterzahl, besonderen technischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Rolle und Bestätigung des Auftraggebers – vorzulegen auf gesondertes Verlangen (Formblatt 444zvs).
Ausschlussgründe
Es darf kein Insolvenzverfahren anhängig oder eröffnet sein.
Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A und keine Einträge im Gewerbezentralregister bzw. Wettbewerbsregister mit entsprechenden Sanktionen in den letzten 2 Jahren.
Tariftreue und Mindestlohn (LTTG Rheinland-Pfalz)
Verpflichtung zur Zahlung mindestens tariffähiger Entgelte nach § 4 Abs. 1 LTTG (Baunebengewerbe) und des gesetzlichen Mindestlohns.
Sicherstellung, dass auch Nachunternehmer und Verleiher die Erklärungen abgeben, sofern deren Auftragsvolumen 10.000 Euro übersteigt.
Änderungen der Mindestlohnsätze während der Ausführung sind gegenüber den Beschäftigten nachzuvollziehen.
Fehlende Erklärungen führen zum Ausschluss des Angebots von der Wertung.
Vergleichbare sanitärtechnische Leistungen
Eigenerklärung des Bieters je Referenz mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Rolle und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; vorzulegen auf gesondertes Verlangen (Formblatt 444zvs)