Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Landau (Eigenbetrieb Gebäudemanagement Landau) schreibt im Rahmen der energetischen Sanierung der Grundschule Nußdorf die Sanitärtechnischen Anlagen als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A aus.
Gefordert wird die Lieferung und Montage aller sanitären Anlagen, darunter Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen, Sanitärkeramik, dezentrale Warmwasserbereitung und eine Abluftanlage. Außerdem sind Dämm-, Brandschutz- und Demontagearbeiten enthalten.
Angebote müssen bis spätestens 17.09.2026 um 11:30 Uhr (MESZ) eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistung
Es handelt sich um eine einzelne Vergabe (keine Losaufteilung) für das Gewerk Sanitärtechnische Anlagen im Zuge der energetischen Sanierung der Grundschule Nußdorf, Kirchstraße 34, 76829 Landau. Ausführungsarbeitshöhe bis ca. 3,5 m über Gerüstfläche.
Allgemein gilt: ausschließlich DVGW-/DIN-zertifizierte, nickel- und bleifreie Materialien mit Trinkwasserzulassung; Einhaltung der Trinkwasserverordnung, VDI 6023 (Hygiene in Trinkwasseranlagen) und Schallschutz nach DIN 4109.
Armaturen, Pumpen und Behälter
Lieferung und Montage von Druckminderern, Absperr- und Entleerungsventilen, Systemtrennern, Außenarmaturen, Probenahmeventilen sowie erforderlichen Pumpen und Behältern.
Trinkwasserleitungen
Anschluss an den Hausanschluss, Edelstahl-Rohrleitungen (DVGW GW 541, DN 12–DN 35, ca. 190 m) mit Form- und Verbindungsstücken, Pressverbindungen, Rohraufhängungen und Dämmung; Spülen der Leitungsanlage.
Schmutzwasserleitungen
PP-Rohre (DN 40–DN 100, ca. 90 m) mit Bögen, Abzweigen, Doppelmuffen, Reinigungsrohren, Bodenabläufen, Hebeanlage, Schutzschläuchen und Brandschutzabschottungen.
Dämm- und Brandschutzarbeiten
Wärmedämmung aus Mineralwolle/PE-Schaum (ca. 190 m) sowie Brandschutzabschottungen R 90 inkl. Kombischotten.
Vorwandinstallation
Trockenbau-Installationselemente für 7 WCs, 4 Urinale, 10 Waschbecken mit zugehörigen Armaturen- und Montageplatten.
Sanitäre Einrichtungen
7 Tiefspül-WCs (davon 1 barrierefrei mit 6 barrierefrei ausgelegten), 4 Urinale, 3 Waschbecken, 1 Handwaschbecken, 7 Schulwaschtische, 2 Ausgussbecken; dazu Armaturen und Zubehör wie Spiegel, WC-Bürsten, Papierhalter, Seifen-, Handtuch- und Desinfektionsspender sowie Abfallbehälter.
Dezentrale Warmwasserbereitung
Elektro-Durchlaufwassererhitzer (1× 3,5 kW, 2× 11 kW), ausschließlich vollelektronisch und einstellbar.
Abluftanlage nach DIN 18017-3
9 Klein-Lüftungsgeräte (60/30 m³/h), runde Luftleitungen DN 80/100 (ca. 27 m) mit Formstücken, Wärmedämmung und Dachhauben.
Bohr-, Schlitz- und Stemmarbeiten
32 Kernbohrungen (Stahlbeton/Mauerwerk), 30 m Schlitzarbeiten, 15 m Stemmarbeiten sowie Helferstunden; Entsorgung des Bohrguts (LAGA Z 0).
Demontagearbeiten
Rückbau bestehender Rohrleitungen aus verzinktem Stahl, duktilem Gusseisen und PVC-U (ca. 80 m) sowie fachgerechte Entsorgung von Metall- und Bauschutt (Eisen/Stahl 0,2 t, Kupfer 0,2 t, Ziegel/Fliesen 0,3 t).
Sonstige Leistungen / Baunebenkosten
Stundenlohnarbeiten (Facharbeiter/Helfer), Inbetriebnahme inkl. Funktionsprobe und Pumpenprobelauf (2,0 h), Einweisung des Betreiberpersonals mit Protokoll, Dokumentation, mikrobiologische Trinkwasseruntersuchungen (6 Stück), Betriebsbuch nach VDI 6023, Beistellung mobiles Rollgerüst bis ca. 4,0 m, Bauwasseranschluss, Elektroanschlüsse (≤2,5 mm²: 10 St., ≤6 mm²: 2 St.) und Erstellung der Kabelzugliste.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Nachweisform
Verfahren nach VOB/A Abschnitt 1 (Öffentliche Ausschreibung). Nachweis der Eignung wahlweise durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) inkl. ggf. auftragsspezifischer Einzelnachweise oder durch Vorlage der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ggf. mit nachgeforderten Bescheinigungen.
Bei Einsatz von Nachunternehmern: Prüfung der Präqualifikation bzw. Vorlage entsprechender Eigenerklärungen. Auf Verlangen sind Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen, ggf. mit deutscher Übersetzung.
Fachliche Eignung
Mindestens der bauleitende Monteur hat vor Montagebeginn den Nachweis der VDI 6023 Kategorie B (Hygiene in Trinkwasseranlagen) zu erbringen.
Ausreichende Arbeitskräfte sind nachzuweisen; Angabe der in den letzten 3 Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Angabe des Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Bauleistungen (einschließlich gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführter Leistungen).
Referenzen
Auf gesondertes Verlangen: 3 Referenzerklärungen als Eigenerklärung (VHB 444zvs) über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre.
Zuverlässigkeit / Rechtliche Eignung
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der IHK – oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht.
Kein laufendes Insolvenzverfahren (weder beantragt noch eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, nicht in Liquidation); ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.
Keine schweren Verfehlungen (Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A); keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren.
Keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen; Auskunftspflicht über wirtschaftliche/rechtliche Verbindungen zu anderen Unternehmen.
Steuern, Abgaben und Sozialversicherung
Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflicht sowie fristgerechte Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge.
Auf Verlangen vorzulegen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (SOKA-BAU) (oder Negativerklärung), Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)
Abgabe der Mustererklärung 1 oder 3 nach dem LTTG (Pflicht ab Auftragswert ≥ 20.000 € netto). Auf Verlangen sind entsprechende Erklärungen auch für Nachunternehmer und Verleiher vorzulegen; bei Auftragsvolumen < 10.000 € kann der Auftraggeber auf NU-Erklärungen verzichten.
Ausnahmen bestehen, wenn die Leistung ausschließlich durch Auszubildende erbracht wird oder Auftrag ausschließlich mit Arbeitnehmern/EU-Nachunternehmern ausgeführt wird.
Vergleichbare sanitärtechnische Bauleistungen als Referenz (Mindestangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, Bestätigung des Auftraggebers)
VHB-Formblatt 444zvs (Referenzerklärung als Eigenerklärung); nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen