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Erdbauarbeiten

Bistum Trier - Bischöfliches Generalvikariat | Vergabekammern des Saarlandes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Saarbrücken, SaarlandVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird ausgeschrieben?

Erdbauarbeiten (Aushub, Abbruch, Baugrube, Entsorgung, Planum) für den Anbau an die Marienschule in Saarbrücken, Hohenzollernstraße 59a. Auftraggeber ist das Bistum Trier (Bischöfliches Generalvikariat).

Wie läuft das Verfahren?

EU-weites offenes Verfahren nach VOB/A – ein einzelner Auftrag, keine Lose. Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform aumass eingereicht. Die Bindefrist beträgt ca. 30 Tage. Baubeginn ist Ende Januar 2027, die Arbeiten sind innerhalb von 48 Werktagen abnahmereif fertigzustellen.

Was müssen Bieter einreichen?

VHB-Formblätter (Angebotsschreiben, Preisermittlung, Lohngleitklausel, Nachunternehmerverzeichnis etc.), Eigenerklärung zur Eignung (oder PQ-Nachweis bzw. EEE), Tariftreueerklärung Saarland, Mustererklärung 3 nach LTTG, Russland-Sanktionserklärung sowie das vollständig ausgefüllte Leistungsverzeichnis. Auf Verlangen: Urkalkulation, Aufgliederung der Einheitspreise, Referenzen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Versicherungsnachweis u. a.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPR
Veröffentlichung5. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Bindefrist5. Nov. – 4. Dez. 2026
Angebotsöffnungca. 6. Nov. 2026
Vertragsbeginn25. Jan. 2027
Vertragslaufzeit25. Jan. – 12. Apr. 2027
Fertigstellung12. Apr. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Ein Bonus von 15 Prozent für Angebote von Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme eingeräumt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot der Werkstatt den Zuschlag.

KI-Hinweis: Im Formblatt 211 ist 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt, 'Mehrere Zuschlagskriterien' jedoch nicht; ob der Preis das einzige Kriterium ist (nur_preis), ist nicht ausdrücklich bestätigt, und das Formblatt 227 ist nicht angekreuzt und nicht beigefügt. Die Gewichtung ist nicht angegeben (null).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Vorbereitung

Baustelleneinrichtung:

Komplette Baustelleneinrichtung mit Fachbauleitung, Bautagebuch, Koordination der Subunternehmer sowie des Feuerwerkers.Einmessarbeiten.An- und Abfahrt des Baggers.

Beprobung und Kampfmittelsondierung:

4 Schürfe à 2 m³ im Raster 20/20 m für die Beprobung der Aushubmassen.Kampfmittelsondierung/Baubegleitung durch Feuerwerker mit §-20-SprengG-Befähigungsschein, Dauer 10 Tage (Tagespauschale).Benennung des Feuerwerkers an den Auftraggeber spätestens 14 Tage nach Beauftragung.

Vorbereitende Maßnahmen:

Versetzen einer Sitzschnecke (16 Teile, Ø 3,8 m).Asphaltabbruch ca. 60 m² inkl. Sägeschnitt und Entsorgung (ca. 15 t, ohne PAK).Pflasterbelag-Abbruch ca. 150 m², Betonplattenbelag ca. 50 m², Randsteine ca. 50 m.Leitungssicherung Schmutzwasser Nord-Ost.Rodung von 6 Bäumen (STU ≤ 80 cm).Demontage einer Mastleuchte.

Abbruch und Baugrubenaushub

Abbruch Keller:

Abbruch eines WU-Stahlbeton-Kellers mit Sandverfüllung (ca. 4,75/5,00 m, Höhe 3,05 m).Betonsägearbeiten zur Abtrennung in 3 Arbeitsabschnitten (Decke, Wände, Bodenplatte).

Baugrubenaushub:

Oberboden abtragen.Baugruben- und Flächenaushub ca. 2.000 m³ (Bodenklasse 1–5, Homogenbereich HB1, Großteils Auffüllungen, rollig).Aushubtiefe ca. 125 cm auf der Hauptfläche, ca. 50 cm im Bereich der Belags-/Tragflächen.Haufwerkssetzung als Bedarfsposition (ca. 1.700 to); der Auftraggeber ist 5 Tage vorher schriftlich zu informieren.Entsorgung Aushub nach Ersatzbaustoffverordnung (BM-0 bis BM-F3) und Deponieverordnung (DK-0, DK-1, DK-2), Mengen u. a. 3.500 to BM-0/BM-0* (DK0), Zulagen für höhere Schadstoffklassen.Erschwernisse: vorhandenes Stahltragwerk (4 Schrägstützen, 4 Vertikalstützen, horizontale Träger, Windverband, Aushubbereich ca. 7 × 12,5 m), 3 DN1000-Kanalschächte, Hindernisse Mauerwerk/Beton/Stahlbeton, mineralischer Bauschutt (ca. 40 to).Planum herstellen und verdichten (ca. 1.850 m², Dpr ≥ 100 %).Geotextil GRK 3 (ca. 1.850 m²).Arbeitsplanum Schotter 25 cm (ca. 1.850 m²), Zulage Mehrstärke 15 cm.Verdichtungsprüfung (5 Stück).Böschungsfolie ca. 250 m².Sondergruben 85 m³ (Bedarfsposition) inkl. Vorkernen von 36 Bodenplatten, Einbau von 36 Hüllrohren und anschließender Verfüllung.

Tiefgründung, Entsorgung und Logistik

Entsorgung Pfahlaushub Tiefgründung (Spezialtiefbau):

Sonder-Baustelleneinrichtung Pfahlaushub in 5 Arbeitsabschnitten mit Koordination mit dem Spezialtiefbauer.Plombenaushub ca. 550 to (BM-0/BM-0* inkl. Zulage BM-F0* und BM-F1).Beton-/Stahlbetonabbruch ca. 40 to.Mineralischer Abbruch ca. 12 to.Abfuhr Pfahlaushub in 5 Abschnitten à ca. 6 Arbeitstage.

Bauzeit und Logistik:

Baubeginn 25.01.2027, abnahmereife Fertigstellung 12.04.2027 (48 Werktage ab Vertragsbeginn).Normalarbeitszeit Mo–Fr 07:00–18:00.Anmeldung der Abwicklung beim SiGeKo 2 Wochen vor Beginn der ersten Arbeiten.Tägliche Meldung der Personalstände bis 09:00 Uhr.Baustellenfläche ca. 2.050 m².Baugrundstück im Bereich eines 2022 abgerissenen Altbaus, nicht unterkellert.

Abfallrechtliche und vertragliche Pflichten

Vermeidung von Abfällen (Bemühensklausel).Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen.Trennung und ordnungsgemäße Erfassung der Abfälle.Nachweispflichten gem. Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung.Bei abweichender Verwertungs-/Beseitigungslösung: Nachweis der Berechtigung der Anlage, Betreiberbestätigung, ggf. Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde; Kosten der Verwertung in die Einheitspreise einrechnen, Beseitigungskosten benennen.Verwertungs-/Beseitigungsträger benennen, Berechtigung nachweisen, Einverständnis zur Auskunftserteilung an den Auftraggeber, Anzeige nach § 53 KrWG oder Erlaubnis nach § 54 KrWG.Während der Ausführung: Erklärungen, Bestätigungen und Belege gem. KrWG/NachwV vorlegen.Datenaustausch über GAEB DA XML (Angebotsdaten) und Regelungen zur Elektronischen Bauabrechnung (REB).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis und Präqualifikation

Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer), ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.

Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen alternativ ein:

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oderEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE),

jeweils ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.

Bei Einsatz von Nachunternehmern oder Kapazitäten anderer Unternehmen: Benennung der Leistungen/Kapazitäten im Angebot, auf Verlangen Nachweis der Eignung der Subunternehmer, Verpflichtungserklärungen der anderen Unternehmen (Formblatt 236).

Fachliche und rechtliche Eignung

Registereintragung (mindestens eine Variante):

Handelsregistereintragung oderHandwerksrolleneintragung (HWK) oderIHK-Eintragung oderHinweis, dass keine Eintragungsverpflichtung besteht.

Gewerbeanmeldung.

Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A:

Kein laufendes oder beantragtes Insolvenzverfahren, ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.Keine schwerwiegenden Verstöße mit GZR-Eintrag (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €).Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1–4 VOB/A (ggf. Selbstreinigung).

Steuern/Abgaben/Sozialversicherung: Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen.

Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft und Nachweis der Lohnsummen.

Ab Auftragssumme ≥ 30.000 €: Abruf eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll.

Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit

Umsatz: Angabe des Unternehmensumsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Bauleistungen.

Versicherung: Haftpflichtversicherung mit mindestens 3 Mio. € pro Jahr für Personen- und Sachschäden.

Personal: Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte; Nachweis der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.

Referenzen: Mindestens 3 vergleichbare Referenznachweise aus den letzten 5 Kalenderjahren (auf Verlangen in der engeren Auswahl nachzureichen).

Tariftreue, Sanktionen und Baustellenanforderungen

Tariftreue Saarland (STFLG): Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der Mindestentlohnung und Tarifstandards, Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge, Gleichstellung von Leiharbeitnehmern, Duldung von Stichprobenkontrollen; Vertragsstrafe bis 5 % des Auftragswertes pro Verstoß (max. 10 % gesamt); Weiterleitung der Pflichten an Nachunternehmer.

Mustererklärung 3 nach LTTG: Erklärung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestentgelts; auf Verlangen vollständige und prüffähige Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte; Nachunternehmer- und Verleihererklärungen einholen.

Eigenerklärung VO-2022 Russland: Kein Russland-Bezug (keine russische Staatsangehörigkeit, keine Niederlassung in Russland, keine Beteiligung > 50 % durch Russland-bezogene Personen/Unternehmen, kein Handeln im Auftrag solcher Personen); auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % des Auftragswerts und für Unternehmen, deren Kapazitäten für die Eignung genutzt werden; Verpflichtung gilt während der gesamten Vertragslaufzeit.

Baustelle: Ausländische AN mit ausländischen Arbeitnehmern müssen Aufsichtspersonal mit Deutsch- und Arbeitsschutzkenntnissen stellen; Verpflichtung zur Einhaltung der Bauarbeiterschutzverordnung; SiGe-Plan verbindlich unterzeichnen; gesetzliche Bewilligungen für Nachtarbeit durch den AN.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Mindestens 3 vergleichbare Referenznachweise über Erdbauarbeiten aus den letzten 5 Kalenderjahren

Vergleichbare Art, Umfang und Komplexität; mit Ansprechpartner, Leistungsbeschreibung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzten Arbeitnehmern, kurzer Beschreibung technischer/gerätespezifischer Anforderungen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/NU); ggf. koordinierte Gewerke mit Leitungspersonal. Werden in der engeren Auswahl nachgefordert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 65%11+ · 8%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
VHB-Formblätter (zwingend mit dem Angebot)
Eignungsnachweise und Erklärungen (zwingend)
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bistum Trier - Bischöfliches Generalvikariat | Vergabekammern des Saarlandes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
54290 Trier
Ort
66117 Saarbrücken
Kategorie
Saarland
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bistum-trier.de/start/ ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
66117 Saarbrücken
Saarland

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