Erneuerung der Ein- und Ausfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Langen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Stadt Langen (Hessen) lässt am Feuerwehrstandort in der Darmstädter Straße die bestehende Ein- und Ausfahrt sowie eine separate Zufahrt erneuern.
Was ist zu tun?
Frist für die Angebotsabgabe: 02.11.2026 um 10:00 Uhr (Eröffnungstermin im Raum 209, Südliche Ringstraße 80).
Verfahrensart: öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Vergabenummer LAN-2026-25.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis; die Wertungssumme wird aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt (u. a. unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Zusätzlich: 15 % Bonus auf die Wertungssumme für Werkstätten für Behinderte, die bei gleicher Wirtschaftlichkeit den Zuschlag erhalten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Dokumentation
Einrichten und Räumen der Baustelle, Vorhaltung über die Winterpause, Aufstellen der Verkehrssicherung nach RSA (Regelplan B I/3), Bauzaun, Hilfsbrücken und Stege, Vermessungsleistungen, Reinigung sowie Beweissicherung in Form einer Fotodokumentation vor Baubeginn (mind. 100 Lichtbilder, mind. 10 MP). Baustelleneinrichtungs- und Bauzeitenplan sind vor Beginn in 3-facher Ausfertigung zur Genehmigung vorzulegen und monatlich mit Soll/Ist-Abgleich fortzuschreiben. Führung eines wöchentlich zu übergebenden Bautagebuchs.
Erd- und Abbrucharbeiten
Oberboden abtragen und lagern, bestehende Pflaster- und Asphaltflächen aufnehmen, Laufschienenfundamente und Tiefborde rückbauen, Boden lösen und laden, Bodenaustausch 20–30 cm in Verkehrsflächen mit gebrochenem Natursteinmaterial (z.B. Körnung 0/100), Wurzelbereich freilegen, Verdichtung und Planum herstellen.
Entwässerung
Vier Kastenrinnen (zwei vorhanden, zwei neu), Anschlussleitung DN 150 aus KG 2000 (DIN EN 14758-1) an eine Sammelleitung DN 250, Steinzeugrohre (DIN EN 295), Suchschachtungen zur Lagefeststellung bestehender Leitungen, Schacht- und Rinnenelemente (u.a. FASERFIX SUPER 150), Dichtheitsprüfung. Verlegung von Entwässerungsleitungen DN 250 / DN 200 / DN 300 mit 0,6 % bzw. 2,5 % Gefälle.
Tragschichten und Straßenbau
Frostschutzschicht 0/45 (24 cm), Schottertragschicht 0/32 (25 cm), Bettung aus Baustoffgemisch gemäß ZTV Pflaster (4 cm), Gesamtaufbau 65 cm für die Verkehrsflächen nach Bauklasse BK 1,8 gemäß RStO 12/24. Asphaltbauweise mit Tragschicht AC 32 T, Binderschicht AC 22 B S und Deckschicht AC 8 D S inklusive Naht-, Fugen- und Markierungsarbeiten.
Pflaster-, Platten-, Borde- und Rinnenarbeiten
Tiefbord TB 100x250 (136 m + 8 m Kurvensteine), Betonverbundpflaster 12 cm (170 m²) und 10 cm (100 m²), Pflaster mit Fase 12 cm (70 m²), Pflasterschnitte. Betonsteinpflaster nach DIN EN 1338, Betonbordsteine nach DIN EN 1340, Kastenrinnen nach DIN EN 1433. Bodenaustausch und Querschnittsbreiten regelquerschnittsbezogen (neue Zufahrt 7,30 m / 9,75 m, alte Zufahrt 6,00 m, Gehweg 1,50 m).
Beleuchtung, Schilder, Markierungen und Landschaftsbau
Lichtmast demontieren, Mastfundament herstellen, Beleuchtungskabel (5 m) im Leitungsgraben verlegen und Lichtmast wieder aufstellen. Verkehrszeichen (u.a. VZ 1012-25), Rohrpfosten, Längs- und Quermarkierungen (Typ II, Haltlinie), Sperrflächen- und Pfeilmarkierungen herstellen und teilweise versetzen. Baum- und Vegetationsschutz, Oberboden andecken, Rasenansaat RSM 7.1.1 (74 m²), Stahlgitterzaun Doppelstabmatte anthrazit (20 m), Fahnenmasten und bestehende Schilder-/Zaunelemente aufnehmen und nach örtlichen Angaben wiederherstellen.
Rohrtrassen, Daten- und Stromanbindung
Verlegung von Kabelschutzrohren DN 100 (220 m) und DN 70 (10 m), Kabelgräben (100 m), Kabelkleinschächte und Abzweigkästen. Daten-/Stromkabel werden vom AG bereitgestellt; Anschlussmaterial und Kleinteile sind durch den AN zu liefern. Verlegung von zwei Leerrohren DN 70/DN 100 für 230 V bzw. CAT (getrennt).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung
Eintragung im Handelsregister oder in der Handwerksrolle (soweit pflichtig). Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Erklärung, dass keine Pflichtmitgliedschaft besteht. Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherung. Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB, keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB, kein wirksames oder vorläufiges Berufsverbot, keine Gewerbeuntersagung, kein anhängiges oder eröffnetes Insolvenzverfahren, keine Liquidation.
Fachliche Eignung und Referenzen
Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren – nachzuweisen mit 3 Referenzen und Referenzbescheinigungen nach VHB-Formblatt 444. Verfügbarkeit der zur Auftragsausführung erforderlichen Arbeitskräfte.
Wirtschaftliche Eignung
Umsatzangaben der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf Anforderung der Vergabestelle: testierte Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen.
Nachunternehmer und EEE
Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, müssen diese ab einem Auftragswert von 10.000 € die gleiche Eigenerklärung zur Eignung abgeben. Optional kann eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) beigefügt werden. Auf Verlangen sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolleneintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse (nicht älter als 3 Monate), Bescheinigung in Steuersachen bzw. Freistellungsbescheinigung § 48b EStG und Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen.
Tariftreue und Sanktionen
Abgabe der Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach hessischem Recht sowie der Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 2022/576). Vor Auftragsvergabe ist eine gültige Bescheinigung nach § 5 Abs. 3 oder 4 HVTG vorzulegen. Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften (MiLoG, AEntG), Urlaubskassenbeiträge oder gegen die Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns auch durch Nachunternehmer sind zu vermeiden.
Versicherungs- und vertragliche Anforderungen
Nachweis einer bestehenden Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 10 Mio. Euro je Versicherungsfall für Personenschäden, 10 Mio. Euro je Versicherungsfall für Sachschäden und 100.000 Euro für Vermögensschäden. Fotokopien der Versicherungspolicen sind spätestens bis Baubeginn und vor Auszahlung der ersten Rate vorzulegen. Einsatz von Nachunternehmern und Verleihern nur mit Zustimmung des AG, Benennung mindestens 10 Werktage vor Vergabe.
Vergleichbare Bauleistungen (Tief-/Straßenbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444, auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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