Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein beschafft vier baugleiche Aluminium-Mehrzweckboote als Ersatz für bestehende Boote. Die Boote sind ca. 8 m lang, 2,40 m breit und werden mit zwei Benzin-Außenbordmotoren, offenem Steuerstand und Bugklappe ausgestattet. Sie sollen für Streckenkontrollen, Personen- und Materialtransporte sowie Bauaufsicht auf dem Rhein eingesetzt werden.
Bieter reichen ihr Angebot elektronisch über die e-Vergabe-Plattform evergabe-online.de ein. Angebotsfrist ist der 9. September 2026 um 09:00 Uhr. Es gilt eine Bindefrist von 34 Tagen. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot – gewertet wird vorrangig nach dem Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBootstyp und Hauptabmessungen
Alle vier Boote sind baugleiche Aluminium-Mehrzweckboote mit folgenden Eckdaten:
Der Rumpf ist in Aluminium-Längsspantbauweise nach DNV GL ausgeführt, mit mindestens zwei wasserdichten Schotten. Die Boote müssen kranbar sein und mit Zurrschienen im Boden ausgestattet werden, um Ladung gegen dynamische Kräfte zu sichern.
Antrieb und Fahrleistung
Jedes Boot erhält zwei Langschaft-Außenbordmotoren als 4-Takt-Benzinmotoren. Die Antriebsleistung ist so auszulegen, dass bei 250 kg Zuladung und 6 Personen eine Geschwindigkeit von 35 km/h bei 90 % Antriebsleistung erreicht wird.
Steuerstand und Bugklappe
Ausrüstung und Zubehör
Zur Standardausrüstung jedes Bootes gehören unter anderem:
Elektrik und kathodischer Schutz
Decksbelag
Das Deck ist rutschhemmend auszuführen – wahlweise Quintettblech oder Glattblech mit Sandanstrich.
Dokumentation
Mit der Lieferung sind deutschsprachige Unterlagen zu übergeben:
Einsatz, Lieferung und Überführung
Die Boote sind für den Einsatz auf dem Rhein vorgesehen – unter anderem für Streckenkontrollen, Personen- und Materialtransporte sowie Bauaufsicht bei Leistungen Dritter. Die Boote werden in den Außenbezirken Wiesbaden, St. Goar, Koblenz und Brohl benötigt. Die Überführung vom Ablieferungsort (Außenbezirk Wetzlar) zu den jeweiligen Standorten erfolgt durch den Auftragnehmer.
Projektplanung und Erprobung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Schiffbau und Schweißarbeiten
Bieter müssen eine Schweißeignung nach GL-Schweißvorschriften nachweisen, mindestens für die Bereiche:
Qualitätsmanagement
Empfohlen ist eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 oder DIN EN ISO 9001:2015 im Bereich Schiffbau/Schiffsreparatur. Bieter ohne Zertifikat müssen ihre gleichwertige Qualitätssicherung anderweitig darstellen.
Sprache und Kommunikation
Die gesamte Kommunikation (mündlich und schriftlich) erfolgt in deutscher Sprache. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Eignungsleihe und Unterauftragnehmer
Ausschlussgründe und Sanktionen
Bieter dürfen nicht von den EU-Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg betroffen sein. Dies ist über die Eigenerklärung (Formblatt 234) zu bestätigen.