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Ersatzneubau Techowbrücke

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes - | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Berlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 36 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Es handelt sich um eine VOB-EU-Ausschreibung im offenen Verfahren für den Ersatzneubau der Techowbrücke über den Teltowkanal (km 22,040) im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg (Gersdorfstraße).

Die alte, 1956/57 errichtete Stahlbrücke wird abgerissen und durch eine neue Stahl-Verbund-Bogenbrücke mit aufgeständerter Fahrbahnplatte ersetzt. Auftraggeber ist das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (WNA).

Die Maßnahme gliedert sich in fünf Teile:

Teil 1 (WNA): Brückenneubau inkl. Abbruch, Erd-/Gründungsarbeiten, Beton/Stahlbeton, Stahlbau, Korrosionsschutz, Abdichtung, Straßenbau, Landschaftsbau – Gesamtkoordination aller Teile.Teile 2–5: Leitungsbauarbeiten für Deutsche Telekom, Stromnetz Berlin, 1&1 Versatel und GB infraSignal (Rückbau und Neubau der jeweiligen Kabelschutzrohrtrassen an der Brücke).

Geplante Bauzeit ca. 28–29 Monate. Angebote sind **elektronisch bis 15.10.2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 36 Tage bis zur Angebotsfrist — 15. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB
Veröffentlichung24. Aug. 2026
Rügefristca. 5. Okt. 2026
Angebotsfrist15. Okt. 2026
Angebotsöffnung15. Okt. 2026
Bindefrist15. Okt. – 14. Dez. 2026
Zuschlag14. Dez. 2026
Nachprüfungsfristca. 14. Dez. – 29. Dez. 2026
Vertragslaufzeitca. 14. Dez. 2026 – 14. Mai 2029bis 2029
Sperrung Nordkammer Schleuse Kleinmachnowca. 1. Jan. – 30. Juni 2027
Vollsperrung Teltowkanalca. 1. Juni – 4. Juni 2027
Schlechtwetterzeitca. 1. Dez. 2027 – 28. Feb. 2028
Winterlohnausgleichszeitraumca. 24. Dez. 2027 – 1. Jan. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis65%

    Angebotspreis / Wertungssumme

  • Technischer Wert35%

    Technischer Wert der Leistung; bewertet werden die Bauverfahrensbeschreibung und der Bauverlaufsplan unter Berücksichtigung der komplexen Randbedingungen der Baustelle (u.a. städtische Bebauung, Rettungswege, unterirdische Stromleitungen am südlichen Ufer, eingeschränkte Tragfähigkeit der Gehwege). Darstellung in BE-Plänen (leistungsphasenabhängig) sowie Bauablaufplänen erforderlich.

KI-Hinweis: Die Gewichtungen der Unterkriterien (Bauverfahrensbeschreibung und Bauverlaufsplan) innerhalb des Technischen Werts (35 WP) sind nicht explizit angegeben; nur die Gesamtpunkte 65 (Preis) und 35 (Technischer Wert) sind dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Bauaufgabe & Koordination

Auftraggeber: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (WNA Berlin, SB 7, Mehringdamm 129, 10965 Berlin).Bauwerk: Straßenbrücke über den Teltowkanal (Bundeswasserstraße) bei km 22,040; überführt die Gersdorfstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Mariendorf.Lage & Maße: Gesamtlänge zwischen Endauflagern 57,60 m, Einzelstützweite 41,60 m, Brückenfläche ca. 760 m², Breite zwischen Geländern 13,18 m, Kreuzungswinkel 97,76 gon, kleinste lichte Höhe 5,54 m.Konstruktion: Zweigelenkbogen-Stahl-Verbundbrücke mit aufgeständerter Fahrbahnplatte (Stahlhohlkasten-Bögen, Stahlverbund-Fahrbahnplatte); Bemessungslebensdauer 100 Jahre; Bemessung nach DIN EN 1991-2 LM 1/ELM 3, Verkehrskategorie 3.Bauzeit: ca. 28–29 Monate ab Vertragsbeginn.Koordinierung: Der Auftragnehmer koordiniert alle 5 Teile der Gesamtmaßnahme (Brücke + 4 Leitungsbaumaßnahmen).Maßgebende Regelwerke: u. a. ZTV-ING 08/25, ZTV Ew-StB 25, ZTV Pflaster-StB 20, ZTV La-StB 18, RE-ING, RIZ-ING, RIZ-B, R SBB, RSA, DIN EN 1990er-Reihe, DIN 1045, DIN EN 1090-2 (EXC3), Ri-DaLi, VHFL RiLi 2.

Gemeinsame / übergreifende Leistungen

Baustelleneinrichtung und -sicherung: Büro- und Sanitärcontainer, Bauzaun, Bauschild, Lagerflächen, Winterbauschutz (4 Monate), Schnee-/Eisfreiheit, Havarie-/Notfallplan.Verkehrsführung: Sperrung der Gersdorfstraße für die gesamte Bauzeit; Vollsperrung Teltowkanal maximal 72 Stunden; Sperrung Nordkammer Schleuse Kleinmachnow bis Mitte 2027; Umleitungsplan Ringstraße (örtlicher + Durchgangsverkehr), Anpassung Beschilderung und Lichtsignalanlagen; Wahrschauerdienst 540 Stunden; Winterlohnausgleich 24.12.–01.01. (kalkulatorisch); Schlechtwetterzeit 01.12.–28.02. (bis zu 20 Werktage Stillliegezeit).Technische Bearbeitung & Planung: SiGe-Koordination, ZTV-ING-Koordination, BBQ-Koordination, digitales Planmanagement über 29 Monate, Bauwerksbuch nach DIN 1076 (SIB-Bauwerke, ASB-ING), Bestandspläne gem. Ri-DaLi.Baugrund / Kampfmittel: Kampfmittelsondierung/-räumung (Böschung + Ebene je 600 m², Tiefensondierungen 980 m), Rasterfeldbeprobung nach Berliner Merkblatt 7 (72 Rasterfelder à 500 m³), Suchgräben.Vorarbeiten / Baufeldfreimachung: Rodung, Wurzelstöcke, Baumschutz, Schutzmaßnahmen für Beschilderung/Beleuchtung, Bestand feststellen.Erdarbeiten: Oberbodenabtrag 410 m³, Aushub 1.550 m³, Planum, Bauwerkshinterfüllung (126 m³ + 616 m³), Rekultivierung.Verbau & Wasserhaltung: Spundwände (S 240 GP, Längen 9–15 m), Trägerbohlwand, Baugrubenverbau, Wasserhaltungsanlagen (geschlossene Haltung, 15–30 m³/h je Achse, 50 Tage vorhalten / 30 Tage betreiben).Entsorgung / Abfall: Entsorgungskonzept AN, Abfallbeauftragter (§ 59 KrWG), eANV-/ZEDAL-Nachweisführung, Entsorgung von Boden (5.800 t), Beton RC-3 (540 t), Asphalt (209 t), teerhaltigen Abfällen (34 t) und asbesthaltigen Materialien (25,5 t); Voranzeige/Einbaudokumentation gem. EBV (4 Wo vor / 2 Wo nach Einbau).Brandschutz: Kontaktaufnahme und Terminabstimmung mit Berlin Licht für Demontage und Reinstallation der Straßenbeleuchtung.

Brückenneubau (Teil 1) – Kernbauwerk

Abbruch Bestand (4 Phasen):

1. Leichtern Träger A–D (Geländer, Beleuchtung, Spannbetonplatten), Traggerüst, Abbruch Betonfahrbahnplatte (in 5-m-Abschnitten gefräst).

2. Abbruch Trägerpaar C–D (Trennschnitte, Heben ca. 31 t / 20 t, Zerkleinern, Abtransport über Gersdorfstraße).

3. Abbruch Trägerpaar A–B.

4. Abbruch Unterbauten (Widerlager, Schleppplatten, Mittelpfeiler bis knapp unter GOK); Aufstellflächen für Mobilkräne mit Lastverteilungsplatten, Abstand > 5 m zu Widerlagern/Böschung.

Gründung: Flachgründung mit Kämpferfundamenten, DSV-Säulen (Durchmesser 1,50 m / 2,20 m, fm,k ≥ 6 N/mm², E ≥ 5000 N/mm²) für südliches Widerlager im Pilgerschritt, Mindestabstand 5 m zum Bestandskanal DN 600, Bodenaustausch ca. 3,0 m × 4,5 m bis +31,50 m NHN, Magerbeton C20/25 (XA1).Unterbauten: Widerlager Achsen 10/20/30/40, Kammerwände, Flügelwände, Lagersockel, Sauberkeitsschichten, Bewehrung B 500 B.Überbau: Stahlhohlkasten-Bogenträger + Stahlverbund-Fahrbahnplatte (insgesamt 366 t Stahl S355), Längs-/Querträger, Kopfbolzendübel (2,8 t), Verbundquerschnitt.Lager: Linienkipplager / Elastomerlager nach DIN EN 1337; Einbau durch zertifizierte Lagerfachkraft; Nullmessung nach Funktionsbeginn; Lagerprotokoll.Brückenausstattung: Übergangskonstruktionen, Geländer (Gel 7, Gel 19, RiZ Gel 4/9/10/11/13), Böschungstreppen, Entwässerung (Tropftüllen, Auflagerbankentwässerung, Rohre aus nichtrostendem Stahl 1.4401/1.4571), Beleuchtungsrohre, Messbolzen, Festmacher für Brückenuntersuchungsschiff, Einflugschutz, Brückenschild, Böschungsgeländer mit Tor und Laufsteg.Abdichtung / Oberflächenschutz: Vertikale/horizontale Bitumen-Schweißbahn (ZTV-ING Teil 6.1), Versiegelung, Fugen, Anti-Graffiti-Beschichtung 300 m².Korrosionsschutz (nach ZTV-ING Teil 4):Stahlüberbau Außen-/Sichtflächen: Sa 2½, System GB EP-Zn(R) + ZB EP/PUR (2×) + DB PUR, 400 µm (480 µm bei bestimmten Bauteilen).Lager (zugängliche Flächen): Sa 2, 240 µm.Geländer / Laufsteg: Sa 2, 400 µm.Verbindungsmittel: feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 + EP/PUR-Beschichtung.Lichtmaste: Sweepen-Strahlen + DB PUR, 240 µm.Farben u. a.: RAL 1002 (sandgelb), DB 702 (grau), DB 601 (grün), DB 503 (blau).Straßenbau auf Bauwerk: Gehweg (Schutz-/Deckschicht, Gussasphalt), Fahrbahn Bk 10 (Schutz-/Deckschicht), Bordsteine, Übergangskonstruktionen.Straßenbau außerhalb Bauwerk: Rückbau Fahrbahn-/Gehwegflächen Gersdorfstraße, Wiederherstellung, Oberbau BK 10 nach RStO 12, Asphalt- und Pflasterarbeiten, Bankette, Steinzeugrohre DN 150, Straßenabläufe, Schächte, provisorische Straßenentwässerung Nordufer.Landschaftsbau: Rekultivierung 1.090 m², Rasensaat inkl. 4-jähriger Pflege (390 m² Ebene + 260 m² Böschung), Gehölzpflanzungen mit 1 Jahr Fertigstellungs- und 5 Jahren Entwicklungspflege (1.125 m²), Biotopschutzzaun 140 m, Einzelbaumschutz 2 Stk., Fledermausquartiere 3 Stk. (4 Jahre jährliche Wartung).

Leitungsbau Teil 2 – Deutsche Telekom Technik GmbH

Lieferung, Herstellung und Montage einer Kabelkanalanlage (KKA) unterhalb des Brückenkörpers.Befestigungsrahmen: 41 Stück aus rostfreiem Stahl (Werkstoff-Nr. 1.4571), inkl. Auskreuzung, Schraub-/Schweiß-/Bohrverbindungen.Kabelkanalrohre: PVC-U DA 110 × 3,2 mm, Gesamtlänge 496 m (mehrere Rohrzüge à ca. 62 m), mit Dehnungsausgleichen (4×8 DA-Muffen) und Festpunktausbildungen.Multisystemdurchführungen: 2 Stück in Kammerwänden beider Widerlager (druckwasserdicht).Dokumentation: Fotodokumentation, Einbauprotokolle, Materialnachweise, Prüfung der Steck-/Klebeverbindungen (ZTV-TKNetz).Prüfung: Kamerabefahrung aller Rohrzüge, je Rohr eine Videodatei.Ankerschienen: 82 Stück Typ HZA 41/22 – A4 – 250/2 (Edelstahl A4, allg. bauaufsichtliche Zulassung Z-21.4-145), geeignet ab Beton C20/25, Tragwiderstand FRd = 7,0 kN je Befestigungspunkt; Lieferung, Einbau, Reinigung, Dokumentation.

Leitungsbau Teil 3 – Stromnetz Berlin GmbH

Kabeltrasse: Stahlunterkonstruktion mit Rohrhalterungen unterhalb des Brückenüberbaus zwischen Widerlager Achse 10 und Achse 40 (Fahrtrichtung Steglitz–Tempelhof).Rohrhalterungen: 30 Stück aus Edelstahl, Befestigung an Ankerschienen, Regelachsabstand 2,00 m, Randbereiche 1,00 m.Kabelschutzrohre: 12 PVC-Rohre Ø 140 × 6,7 mm in zwei Lagen à 6 Rohre, Rohrverbindungen mittels Überschiebmuffen.Widerlagerdurchführungen: Multiboxen (PVC-PP-KG oder KG 2000, MPA-geprüft, Längswasserschutz bis 2,5 bar) als Bauwerksdurchführungen mit Vierstegdichtungen.Dehnungsausgleich: Hetaflex-Spiralschläuche zur Aufnahme temperaturbedingter Längenänderungen.Mindestabstände: 500 mm zu allen vorhandenen Leitungsträgern und Bauwerkseinbauten.Abschluss: Lagemessung der Rohrtrasse, Dokumentation.

Leitungsbau Teil 4 – 1&1 Versatel Deutschland GmbH

Demontage: Ausbau Bestandrohre Ø 110 (Trasse 1, ehem. BWB) und Ø 50 (Trasse 2, ehem. Completel) je 180 m (Brücke + Erdreich), Rückbau 2 Kabelschächte (1,00 × 0,60 × 1,20 m).Neubau Kabelschutzrohranlage:35 Ankerschienen Profil 40/22, l = 550 mm + 4 Ankerschienen Schwenkbereich, l = 1050 mm.2 Multiboxen in Kammerwänden.39 Rohrhalterungen + 4 Aussteifungsverbände.6 Dehnungsausgleiche Ø 110 (Doppelsteckmuffe).168 m PEHD-Kabelschutzrohre Ø 110/4,2 + 8 Bogen bis 45° + 8 flexible Bögen Ø 110/6,0.120 m Einbau im Brückenüberbau, 48 m Einbau im Erdreich (inkl. Tiefbau, Mindestüberdeckung 0,80 m, Warnband +0,30 m).Qualitätssicherung: TV-Rohrinspektion über 168 m (Muffenvermessung, 360°-Umschwenk), Inspektionsfahrzeug An-/Abfahrt.Dokumentation: Einmessung der Rohrenden 2 Wochen nach Ausbau (digital dwg. + pdf), Bestandsdokumentation bei Abweichung oder Bestätigung Zeichnungsoriginal bei Planungskonformität (je 2-fach Papier + digital).

Leitungsbau Teil 5 – GB infraSignal GmbH

Demontage: Freiziehen und Entfernen von 2 Bestandsrohren Ø 110 aus PE oder PVC inkl. aller Bestandteile (Befestigungsrahmen, Abstandhalter, Muffen) im Brückenbereich Südwest und in Baugruben der Widerlager; Entsorgung.Neubau Kabelschutzrohranlage (Lage und Aufbau analog zu Teil 4):35 Ankerschienen 550 mm + 4 Schwenkbereich 1.050 mm.2 Multiboxen in Kammerwänden (1 × Ø 110 (z) / 2 × Ø 110 (x), b = 250, h = 310, t = 1.200 mm).39 Rohrhalterungen + 4 Aussteifungsverbände.6 Dehnungsausgleiche Ø 110 (Doppelsteckmuffe).168 m PEHD Ø 110/4,2 + 8 Bogen bis 45° + 8 flexible 90°-Bögen Ø 110/6,0.120 m Einbau in Brückenüberbau, 48 m Erdreich inkl. Tiefbau.Randbedingungen: Montagerüstungen / maschinelle Hubeinrichtungen werden durch WNA bereitgestellt; Baufenster für Leitungsbetreiber zur beidseitigen Anbindung an Bestand; max. Gewichtsbelastung 10,0 kg/m × 2 Rohre + Halterung 21,61 kg/St. (Abstand max. 1,50 m).Qualitätssicherung: Videoinspektion aller Rohre nach Fertigstellung, Übergabe Dokumentation; Materialien u. a. PEHD Ø 110 nach DIN 8061/62 / DIN 16875, Edelstahl Ankerschienen 1.4401.

Vermarktungsrelevante technische Vorgaben für alle Lose

Personenbezogene Vorgaben: SiGe-Koordinator, BBQ-Koordinator, ZTV-ING-Koordinator, Abfallverantwortlicher – jeweils mit Benennung 2 Wochen nach Beauftragung (ZTV-ING-Koordinator 10 Tage).Planlieferung und Konzepte (jeweils 6 Wochen vor Durchführung): Abbruch-/Demontagekonzepte, Ausführungsunterlagen je Gewerk, statische Berechnungen für Brückenbauwerk und Baubehelfe, Montagekonzept, Werkstatt-/Montageplanung Stahlbau.2 Wochen vor Durchführung: Bauzeitenplan (Balkenplan), Baustelleneinrichtungsplan, Havarie-/Notfallplan, Wasserhaltungskonzept, Beweissicherungskonzept, Verkehrszeichenpläne (4 Wo vor Baubeginn), Vorankündigung gem. Baustellenverordnung, Verkehrsrechtliche Anordnung (mind. 4 Wo vor Baubeginn).1 Wo vor Lieferung / Einbau: Eignungsnachweis Pflanzenschutzmittel; Anstrichflächenberechnung.Während Bauausführung: laufende Fortschreibung SiGe-/Bauzeiten-/BE-Plan; baubegleitende Vermessung, Messbolzenplan, Netznivellement, Messung Brückendurchfahrtshöhe, Schweißnaht-/Dichtheitsprüfungen, Feuchtemessung Fahrbahnplatte, Prüfung Abreißfestigkeit, Probeelemente Düsenstrahlverfahren, Überwachung Betoneinbau ÜK 2.2 Wochen vor Abnahme: Beweissicherung Schlussbericht, Peilung Wasserstraße, Fotodokumentation, Bauausführungsdokumentation, Bestandspläne (BPL), Bestandsübersichtszeichnungen (BÜZ), Bauwerksskizzen (BWSK), Bauwerksbuch, Anhebeanweisung Lagerwechsel, Bestandsleitungsplan.Digitale Lieferformate: dgn-/pdf nach DIN EN ISO 6428 (Schriftform B, vertikal); Bauwerksbuch im Programm SIB-Bauwerke (WS-Version, *.cab, ASB-ING), Übersichtszeichnungen als PDF, Fotos als JPG; Datenkonformität gemäß Ri-DaLi.Rechnungslegung: Registrierung OZG-Rechnungseingangsplattform (Leitweg-ID 991-07728-53), Aufmaße digital (GAEB D11), Berechnungswege als PDF.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale / rechtliche Eignung

Sprache: Alle Unterlagen, Angebote und Korrespondenz in deutscher Sprache; fremdsprachige Bescheinigungen mit beglaubigter deutscher Übersetzung.Form: Verwendung der vorgegebenen Vordrucke der Vergabestelle, Eintragungen dokumentenecht; Eigenerklärung/EEE oder Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.).Bietergemeinschaft: ARGE-Erklärung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, gesamtschuldnerische Haftung.Eignungsleihe / Subunternehmer: Kapazitäten im Angebot benennen; auf Verlangen Verpflichtungserklärung beibringen.

Fachliche / technische Eignung

Referenzen: Nachweis vergleichbarer Brücken-/Ingenieurbauleistungen (Auswahlkriterium slc-abil-ref-services); genaue Zahl/Zeitraum/Volumen den Vergabeunterlagen entnehmen.Stahlbau-Qualifikation: Herstellerqualifikation zum Schweißen von Stahlbauten Klasse EXC3 nach DIN EN 1090-2 für dynamisch beanspruchte Bauteile; Schweißnahtprüfung (mind. Sichtprüfung).Betonüberwachung: Überwachung Betoneinbau ÜK 2 durch anerkannte Prüfstelle (DIN 1045-3, DIN EN 13670, ZTV-ING).Vermessung: Benennung qualifizierten Vermessungspersonals oder Ingenieurbüros mit Referenzen gleichwertiger Projekte.Brückenlager: Bereitstellung einer zertifizierten Lagerfachkraft (Lehrgang „Fachkraft für den Einbau von Lagern im Bauwesen nach EN 1337", VAWB/MPA Stuttgart); für Hersteller: gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, CE-/Ü-Zeichen, Fremdüberwachung durch notifizierte Stelle (MPA Stuttgart).Kampfmittel: Befähigung gem. BFR KMR (Sondierung, Räumung, Dokumentation).Probenahme / Deklarationsanalytik: nur durch Stellen mit Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025; LAGA PN98 für Abfallverantwortlichen.Abfallbeauftragter: mind. 1 Jahr Praxiserfahrung nach KrWG, Qualifikationsnachweis gem. § 59 KrWG; ZKS-Registrierung als Bevollmächtigter des Erzeugers.Pflanzenschutz: Registriernummernbescheid gem. § 10 PflSchG; Sachkundenachweis des anwendenden Mitarbeiters gem. § 9 PflSchG i.V.m. PflSchSachkV.Düsenstrahlarbeiten (DSV): Erfahrung nach DIN 4093:2015-11 und DIN EN 12716; Einhaltung der geforderten Toleranzen (Achsabweichung ≤ 1–2 %, Lageabweichung ≤ 0,05–0,10 m, Höhenlage ≤ 0,10 m).Korrosionsschutz: Aufbringung gem. ZTV-ING Teil 4, Oberflächenvorbereitung Sa 2½; alle Anschlüsse und Kanten gem. DASt-RiLi 022.Personenbezogene Rollen: ZTV-ING-Koordinator (10 Tage nach Auftrag), SiGe-Koordinator, BBQ-Koordinator (DIN 1045), Abfallverantwortlicher, Planungskoordinator – jeweils mit ständiger Vertretung und Nachweis gleichwertiger Bauvorhaben.

Wirtschaftliche / finanzielle Eignung

Nachweis wirtschaftlicher/finanzieller Leistungsfähigkeit über Präqualifikation oder Eigenerklärung/EEE.Konkrete Anforderungen (z. B. Betriebshaftpflicht, Umsatznachweise) sind den vollständigen Vergabeunterlagen zu entnehmen (im vorliegenden Excerpt nicht spezifiziert).

Zuschlagskriterium

Der Preis (niedrigster Preis) ist das Zuschlagskriterium – das wirtschaftlich günstigste Angebot bezüglich des Preises erhält den Zuschlag.Nachgefordert werden nur Unterlagen, die nicht die Zuschlagskriterien betreffen.

Ausschlussgründe

Keine Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.Ausschlussgründe nach GWB/VgV (z. B. schwere Straftaten, Steuerschulden, schwere Verfehlungen); im vorliegenden Excerpt nicht weiter aufgeschlüsselt.

Verfahrensart

Offenes Verfahren nach VOB/A-EU; Vertragslaufzeit 29 Monate ab Zuschlag.
Referenzprojekte
nicht im Excerpt genannt ReferenzenZeitraum: üblich 3–5 Jahre (im Excerpt nicht konkret genannt)Volumen: nicht im Excerpt genannt

Referenzprojekte für vergleichbare Brücken- oder Ingenieurbauleistungen (CPV 45221111) – Nachweis der technischen und organisatorischen Fähigkeit zum Brückenersatzneubau (Stahl-/Stahlbetonbau, Verkehrssicherung, Landschaftsbau)

Auswahlkriterium slc-abil-ref-services; genaue Anforderungen den vollständigen Vergabeunterlagen entnehmen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 55%11+ · 9%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserstraßen-Neubauamt Berlin | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes - | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
10965 Berlin
Ort
10965 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.wsv.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10965 Berlin
Berlin

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