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Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Konkretisierung der weiteren Planungsaufgaben in der Boddinstraße und Rollbergstraße

Bezirksamt Neukölln von BerlinBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 14 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Bezirksamt Neukölln von Berlin sucht ein Planungsbüro (oder eine Bietergemeinschaft), das eine Machbarkeitsstudie für zwei Straßen im Norden Neuköllns erstellt.

Worum es geht:

Für die Boddinstraße (ca. 625 m, von Karl-Marx-Straße bis Hermannstraße) und die Rollbergstraße (von Karl-Marx-Straße bis Am Sudhaus) sollen jeweils drei Umgestaltungsvarianten entwickelt, bewertet und eine Vorzugsvariante empfohlen werden.Themen: Verkehrs- und Freiraumplanung, Klimaanpassung (z. B. Schwammstadt), Barrierefreiheit, Schulwegsicherheit, Öffentlichkeitsbeteiligung.Ergebnis ist ein Abschlussbericht mit Kostenschätzung nach DIN 276, der als Grundlage für die spätere Umgestaltung (Baumaßnahmen Ende 2029/Anfang 2030) dient.

Wichtige Eckdaten:

Bearbeitungszeitraum: Oktober 2026 bis Mitte Februar 2027Angebotsfrist: 23.09.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform Berlin)Vergabeart: freiberufliche Dienstleistung nach § 50 UVgOBewertung: 60 % methodische/fachliche Herangehensweise, 20 % Personalkonzept, 20 % FinanzplanBudget (netto): ca. 91.600 €
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 14 Tage bis zur Angebotsfrist — 23. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Angebotsfrist23. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Okt. – 31. Okt. 2026
Bindefrist7. Okt. 2026
Öffentlichkeitsbeteiligung15. Jan. 2027
Abschlagsrechnung31. Jan. 2027
Vollendung der Ausführung15. Feb. 2027
Umsetzung Baumaßnahmenca. 1. Okt. 2029 – 31. März 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Festpreis3 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Qualität / Leistung100%

    Gesamtbewertung der Angebotsqualität bestehend aus methodischer Herangehensweise, Personalkonzept und Finanzplan. Bewertet wird auf einer Punkteskala von 0 bis 10.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und die Bewertungsmethodik (Punkteskala 0–10) sind vollständig dokumentiert. Das Honorar ist als Festpreis vorgegeben (100.000 € brutto), daher Vergabeart 'festpreis'.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufgabe und Ergebnis

Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Konkretisierung der weiteren Planungsaufgaben in der Boddinstraße und Rollbergstraße. Die Studie liefert die fachliche Grundlage, um Varianten zu vergleichen, eine Vorzugsvariante je Straße zu empfehlen und Prioritäten, Wirtschaftlichkeit und Zeitplan für die spätere Umgestaltung festzulegen.

Bestandsanalyse

Für beide Straßen:

Auswertung öffentlich zugänglicher Daten sowie GeoportaldatenEigene Datenerhebungen und Vor-Ort-Begehungen24h-Verkehrszählungen (optional als separate Position kalkulierbar)Dokumentation der Ausgangslage als Basis für die Variantenentwicklung

Konzeptionelle Lösungsvorschläge

Für jede der beiden Straßen sind drei Varianten zu entwickeln, die sich im Investitionsvolumen unterscheiden. Die Varianten sind hinsichtlich funktionaler, verkehrlicher, städtebaulicher, klimatischer und wirtschaftlicher Auswirkungen zu bewerten. Pro Straße ist eine fachlich begründete Vorzugsvariante zu benennen.

Abstimmung mit Fachbehörden

Information und Einbindung der fachlich berührten Stellen, u. a.:

Bezirksamt Neukölln (Straßen- und Grünflächenamt, Umwelt- und Naturschutzamt, Schulamt, Klimaschutzbeauftragte/r, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Ordnungsamt)SenatsverwaltungBerliner Wasserbetriebe, RegenwasseragenturPolizei, Feuerwehr, BSR

Öffentlichkeitsbeteiligung

Unterstützung des Auftraggebers bei der ÖffentlichkeitsbeteiligungTeilnahme an einer ErörterungsveranstaltungAuswertung eingehender StellungnahmenBeteiligung zu Planungsvarianten spätestens bis Mitte Januar 2027

Abschlussbericht und Lieferformat

Der Abschlussbericht enthält je Straße:

BestandsanalyseKonzeptionelle Varianten mit schematischen PlandarstellungenVariantenvergleich mit Vor-/Nachteilen und ZielkonfliktenFachlich begründete VorzugsvarianteKostenschätzung nach DIN 276 (Straße und Teilabschnitte)Aussagen zu Priorisierung, Umsetzungsreihenfolge, InvestitionsbedarfenDokumentation der Abstimmungen und der ÖffentlichkeitsbeteiligungPräsentationsunterlagen

Leistungsgrenze: Es handelt sich um eine konzeptionelle Studie. Weitergehende Planung bis zur Vorentwurfsebene ist nicht Bestandteil.

Lieferformat: Digitale bearbeitbare Dateien (DWG/DXF) plus PDF, zusätzlich zweifache Papierfassung.

Zeitplan und Meilensteine

Start der Bearbeitung: Oktober 2026Mindestens 5 Beratungstermine (Anlaufberatung mit Ortsbegehung, Zwischenabstimmungen, Abschlussabstimmung)Öffentlichkeitsbeteiligung zu Planungsvarianten: bis Mitte Januar 2027Vorlage Abschlagsrechnung: bis 31.01.2027Abgabe der Machbarkeitsstudie: Mitte Februar 2027Geplante bauliche Umsetzung: Ende 2029 / Anfang 2030

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit

Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWBKeine Verurteilungen gemäß § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbGKeine Eintragung im Wettbewerbsregister (bei Auftragssumme ≥ 50.000 €; Abfrage beim Bundeskartellamt ab 30.000 €)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem EU/EWR-zugelassenen Versicherer, Deckung über die gesamte Vertragslaufzeit (Mindestdeckungssummen im Formular nicht ausgefüllt)Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (soweit gesetzlich vorgeschrieben)Erforderliche Arbeitskräfte stehen zur VerfügungLeistungsfähigkeit kann per Eignungsleihe nachgewiesen werden; das leihende Unternehmen muss spätestens vor Zuschlagserteilung benannt werden

Fachliche Eignung

Erwiesene Erfahrungen in folgenden Themenfeldern:

Entwurf von Quartiersstraßen inklusive KostenermittlungStadtentwicklung und StadtplanungKlima- und UmweltschutzBürgerfreundliche Vermittlung und Präsentation von Analysen und Konzepten

Interdisziplinäre Aufstellung (Pflicht)

Die Aufgabenfelder Verkehrs- und Freiraumplanung müssen gleichwertig bedient werden. Empfohlen wird eine Bietergemeinschaft zwischen Verkehrs- und Landschaftsplanern, sofern diese Kompetenzen nicht bereits im selben Büro vorhanden sind.

Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 JahrenMindestauftragswert je Referenz: 50.000 €Referenzen können auch durch ein benanntes Nachunternehmen erbracht worden seinKonzernverbundene Unternehmen sind als Referenzgeber nicht zulässig; je Referenzgeber wird nur eine Referenz berücksichtigtIm letzten Jahr keine erheblichen Zahlungsminderungen wegen Schlechtleistung; bei Referenzprüfung keine Bewertung 'nicht zufriedenstellend'

Sprache und Form

Angebot vollständig in deutscher SpracheAlle Erklärungen und Nachweise auf Verlangen in deutscher ÜbersetzungElektronische Übermittlung in Textform über die Vergabeplattform Berlin

Bietergemeinschaften, Unteraufträge und Präqualifizierung

Bietergemeinschaften sind zugelassen (Erklärung IV 128 F erforderlich)Unteraufträge und Eignungsleihe sind möglich (Verzeichnis IV 125 F)Präqualifizierung (z. B. ULV oder AVPQ) ist optional und kann Eigenerklärungen ersetzen

Bewertung der Angebote (Zuschlagskriterien)

Die Auswahl erfolgt nach folgenden gewichteten Kriterien (Punkteskala 0–10):

Methodische und fachliche Herangehensweise / Projektablaufplanung: 60 %Personalkonzept und Personaleinsatzplan: 20 %Finanzplan (ohne optionale Leistungen): 20 %

Die Unterlagen zu diesen drei Kriterien sind gemeinsam auf max. 10 Seiten zu beschränken.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: aus den letzten 3 Geschäftsjahren (nicht älter als 3 Jahre)Volumen: Mindestauftragswert je Referenz: 50.000 €

Eigene oder über Nachunternehmen erbrachte Referenzen über vergleichbare Leistungen (Machbarkeitsstudien / Planungsaufgaben)

Vergleichbar in den Bereichen: Entwurf von Quartiersstraßen inkl. Kostenermittlung, Stadtentwicklung/Stadtplanung, Klima- und Umweltschutz, bürgerfreundliche Vermittlung/Präsentation. Konzernverbundene Referenzgeber nicht zulässig; je Referenzgeber nur eine Referenz. Bewertung darf nicht 'nicht zufriedenstellend' sein.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Pflichtangaben zum Angebot
Einzureichende Anlagen aus dem Anlagenverzeichnis
Formulare für besondere Konstellationen
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Optionale Leistung – separate Kalkulation
Kommunikation & Fristen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksamt Neukölln von Berlin
Anschrift
12040 Berlin
Ort
12043 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
12043 Berlin
Berlin

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