Erweiterung Grundschulcampus Wildau - Los 14 - Elektroinstallation
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Wildau schreibt die Elektroinstallation für den Neubau einer Grundschule mit Sporthalle und Mensa am Standort Fichtestraße 90, 15745 Wildau aus (Vergabenummer 2026/26). Bieter müssen ein vollständiges Angebot elektronisch bis zum 23.10.2026 um 10:00 Uhr einreichen. Gefragt sind Niederspannungs- und Beleuchtungsanlagen, Blitzschutz/Erdung, Brandmelde-, Sprachalarm-, Einbruchmelde- und RWA-Anlagen, strukturierte Datennetzwerke (LWL/Cat 7A) sowie Außenanlagen inklusive E-Ladesäule und jährliche Wartung. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach dem Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme / niedrigster Gesamtpreis)100%
Der Zuschlag erhält das wirtschaftlichste, auf den Gesamtpreis bezogene niedrigste Angebot. Wertungssumme aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bonus von 15 Prozent für Werkstätten für Behinderte bei der Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Baustellenbedingungen
Neubau einer Grundschule (4 Vollgeschosse, ca. 8.035 m² BGF / 32.275 m³ BRI) und einer Sporthalle mit Mensa und Austeilküche (3 Vollgeschosse, ca. 5.610 m² / 29.931 m³ BRI) sowie Freianlagen am Standort Fichtestraße 90, 15745 Wildau. Auf den Dächern sind PV-Anlagen geplant; auf dem Schulparkplatz eine E-Ladesäule.
Bauherr/Auftraggeber: Stadt Wildau, Karl-Marx-Straße 36, 15745 Wildau.
Bauleistungen erfolgen bei laufendem Schul- und Hortbetrieb. Lärmintensive Maßnahmen nur außerhalb der Unterrichtszeiten; Schallpegel max. 80 dB(A); erschütterungs- und staubarmes Arbeiten nach DIN 4150. Enge Koordination mit Rohbau, Ausbau, HLS/TGA. Entsorgung der anfallenden Bau- und Abbruchabfälle durch den Auftragnehmer gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz und Nachweisverordnung.
Planungs- und Ausführungszeiträume
Allgemeine Pflichten und Dokumentation
Bestätigung der Lohnstundenkalkulation unter Einhaltung aller preisrechtlichen und tarifvertraglichen Vorschriften. Fachunternehmererklärung zur Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik. Erstellung von Revisions-, Wartungs- und Bedienungsunterlagen (2-fach, teils gebunden, Ausführungsunterlagen in DWG/DXF auf CD). Prüfprotokolle mit allen gemessenen Werten. Schriftliche Erklärung zur Vorschriftenkonformität vor Inbetriebnahme. Einweisung des Bedienungs- und Hausmeisterpersonals. Stundenlohnarbeiten nur mit schriftlicher Vorabvereinbarung und täglicher Nachweisführung (Vorlage innerhalb 3 Werktagen).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit und rechtliche Eignung
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 4.1). Erklärung Steuern und Abgaben (mit Finanzamt und Steuernummer). Erklärung Krankenkasse (Beitragszahlung). Erklärung Berufsgenossenschaft (BG-Mitgliedschaft und Beitragszahlung). Datenschutz-Verpflichtungserklärung (DSGVO, §17 UWG). Eigenerklärung zur Einhaltung der Russland-Sanktionen (Verordnung EU 2022/576). Eintragung in die Handwerksrolle als Nachweis.
Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit
Nachweis Jahresumsatz netto für die Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025. Erklärung Mitarbeiterzahl 2023–2025 und aktuell 2026, aufgeschlüsselt nach gewerblichen und angestellten Mitarbeitern. Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung und qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Sozialkasse auf gesondertes Verlangen.
Fachliche und technische Eignung
Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte aus den Kalenderjahren 2021 bis August 2025 (fertiggestellt), die nach Art, Umfang, Ausführungsdauer und Auftragswert dem Auftragsgegenstand nahekommen oder ähneln. Pro Referenz sind anzugeben: Auftraggeber (Name, Adresse, Ansprechpartner mit Telefonnummer), Projektbezeichnung, Baubeginn/-ende, Leistungsbeschreibung und Auftragswert netto.
Tariftreue und Vergaberecht nach BbgVergG
Unterzeichnung des Formulars 5.3 EU – Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz. Bei Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihern von Arbeitskräften: Weitergabe der Verpflichtungen über das Formular 5.4 EU bis zum tatsächlich ausführenden Unternehmen.
Produkt- und normbezogene Anforderungen
VdS-Anerkennung bzw. CE-Zeichen für sicherheitsrelevante Komponenten (Brandmelderzentralen, Übertragungseinrichtungen, Melder, RWA-Zentralen). Konformität mit DIN EN 54, DIN VDE 0833-1/-2, DIN 14675, DIN EN 50173-1, VDE 0100-600, VDMA 24186-5 und EN 50131-3. Für RWA-Komponenten Hersteller-Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Fähigkeit, Feuerwehr- und Sachverständigen-Abnahmen eigenverantwortlich zu begleiten.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung aller Mitglieder in Textform zwingend beizufügen; auf Verlangen ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete oder qualifiziert signierte Erklärung nachzureichen. Bei Einschaltung anderer Unternehmen sind das Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formular 235) sowie das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Formular 233) einzureichen; auf Verlangen zusätzlich die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 236).
Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Elektroinstallation)
Pro Referenz sind anzugeben: Name und Adresse des Auftraggebers, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Bezeichnung des Projekts, Baubeginn/Bauende, Beschreibung der Leistungen, Auftragswert netto, Art der Leistungen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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