Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landkreises Spree-Neiße für Architekten- und Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 2) im Rahmen des Neubaus eines Chemiekabinetts am Erwin-Strittmatter-Gymnasium in Spremberg (Mittelstraße 1, 03130 Spremberg).
Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung nach UVgO. Die Leistung umfasst die Planung der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI (Leistungsphasen 1–9) für ein neues Chemiefachkabinett mit Vorbereitungsraum im 1. OG des denkmalgeschützten Altbaus. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1–3; weitere Phasen können stufenweise abgerufen werden.
Angebote sind bis 01.09.2026, 09:30 Uhr ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Die Bindefrist endet am 25.09.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Standort
Planungsleistungen Technische Ausrüstung für den Neubau eines Chemiekabinetts (Doppelnutzung Chemie/Biologie) mit Vorbereitungsraum im Erwin-Strittmatter-Gymnasium, Mittelstraße 1, 03130 Spremberg (denkmalgeschützter Altbau, 1. OG, Räume R1.05–R1.08).
Auftraggeber: Landkreis Spree-Neiße / Wokrejs Sprjewja-Nysa, Fachbereich Recht, Zentrale Vergabestelle, Heinrich-Heine-Straße 1, 03149 Forst (Lausitz). Vergabenummer: 61.4-2026-36.
Umfang Technische Ausrüstung (Anlage 15 HOAI, Anlagengruppen 01, 02, 04)
Die Planung umfasst u. a. folgende Maßnahmen:
Leistungsphasen und Beauftragung
Es sind die Leistungsphasen 1–9 nach § 55 HOAI 2021 (Technische Ausrüstung) anzubieten. Beauftragt werden zunächst nur die Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Die weiteren Phasen (4–6 und 7–9) werden auf Wunsch des Auftraggebers stufenweise in Textform abgerufen – Abruf spätestens 6 Monate nach Abschluss LP 3.
Die Planung ist eng mit Schulleitung und Fachlehrern abzustimmen.
Anrechenbare Kosten und Budget
Anrechenbare Kosten für die Honorarberechnung (KG 400, Technische Anlagen):
Gesamtbudget inkl. Planungsleistungen: 521.820,19 € brutto (Kostenstand 22.07.2026).
Honorarzone: II, Mindestsatz gemäß HOAI.
Vertragliche Eckpunkte
Vertragsfrist für LP 1–3: 28.09.2026 – 31.12.2026 (Planung soll unverzüglich nach Zuschlag beginnen, LP 3 spätestens 01.12.2026 abgeschlossen).
Stundensätze sind im Angebot getrennt auszuweisen für: Architekt/Dipl.-Ing., Mitarbeiter allgemein, technischer Zeichner/sonstige Mitarbeiter (z. B. Bauleiter).
Nebenkosten sind als Pauschalsatz anzugeben. Nach Ablauf der 6-monatigen Bindefrist erfolgt eine Honorarindexierung auf Basis des Baupreisindex.
Rechnungen sind in 2-facher Ausfertigung beim Auftraggeber einzureichen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Befähigung zur Berufsausübung
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (oder gleichwertiger Nachweis der erlaubten Berufsausübung) sowie Gewerbeanmeldung. Für juristische Personen: Angabe von Namen und beruflicher Qualifikation der für die Ausführung verantwortlichen Personen. Präqualifizierte Unternehmen können dies durch PQ-Nummer nachweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (soweit vergleichbare Leistungen betreffend). Eine konkrete Mindestumsatzhöhe ist den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung: 2 Mio. EUR je Schadenfall, mind. 2 Schadenfälle pro Jahr. Liegt die Deckung darunter, ist eine Erklärung abzugeben, dass die Deckung im Auftragsfall erhöht wird.
Weitere Nachweise: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen, der tariflichen Sozialkasse (falls beitragspflichtig), der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen sowie des Finanzamtes / Bescheinigung in Steuersachen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe und sonstige Nachweise
Keine schweren Verfehlungen gemäß §§ 123, 124 GWB; keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren. Weder laufendes Insolvenzverfahren noch Antrag mangels Masse abgelehnt; keine Liquidation. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € wird ein Gewerbezentralregister-Auszug vom Auftraggeber angefordert.
Mindestentgelt / Brandenburgisches Vergabegesetz
Verbindliche Erklärung zur Einhaltung des Mindestentgelts von 13,00 € brutto/Stunde nach § 6 Abs. 2 BbgVergG (zzgl. Bundes-Mindestlohn 13,90 € brutto/Stunde ab 01.01.2026) für alle eingesetzten Beschäftigten, einschließlich Nachunternehmer und Verleiher. Bei Dienstleistungsverträgen sind Lohn-/Gehaltszahlungsunterlagen mit den Rechnungen vorzulegen. Verstöße können zu Vertragsstrafen (1 % der Auftragssumme, max. 25.000 € je Vorfall) und/oder Auftragssperren bis zu 3 Jahren führen.
Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen (Planungsleistungen Technische Ausrüstung)
Bei engerer Wahl: Vorlage von 3 Referenzen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum