Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Universitätsklinikum Düsseldorf schreibt Estrich- und Fliesenarbeiten für den Neubau einer Zentralen Abfallsammelstelle (ZAS, Gebäude 18.22) in Düsseldorf aus.
Das Gebäude ist ein eingeschossiger Industriebau mit zweigeschossigem Einbau und umfasst einen Rangier- und Lagerhof, einen L-förmigen Baukörper mit Lager-, Personal- und Technikräumen sowie eine Waschhalle für Behälter.
Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen rund 250 m² Estrich in verschiedenen Güten, ca. 130 m² Bodenfliesen inklusive Abdichtung sowie ca. 275 m² Wandfliesen inklusive Abdichtung.
Es handelt sich um ein offenes Verfahren nach VOB/A mit nur einem Los. Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform evergabe.nrw.de eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Standort
Neubau der Zentralen Abfallsammelstelle (ZAS, Gebäude 18.22) auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf.
Das Gebäude ist ein eingeschossiger Industriebau mit zweigeschossigem Einbau und umfasst einen Rangier- und Lagerhof, einen L-förmigen Baukörper mit Lager-, Personal- und Technikräumen sowie eine Waschhalle für Behälter.
Gesamtgebäudedaten: BGF ca. 3.650 m², BRI ca. 26.850 m³.
Das Bauvorhaben liegt in der Wasserschutzzone 3A (Flehe), woraus besondere Auflagen für die Materialentsorgung und den Grundwasserschutz resultieren.
Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Einrichten und Räumen der Baustelle inklusive Container und Entsorgung.
Estrichsandreste sind sofort nach Fertigstellung zu entsorgen und dürfen nicht auf dem Grundstück verteilt werden (Wasserschutzzone 3A).
Schutzabdeckung des Feinsteinzeugbelags mit Kartonage (ca. 150 m²).
Vorhaltung von Kondensattrocknern (105 m³/h) für ca. 10 Tage, Auf- und Abbau innerhalb 48 Stunden nach Anordnung des Auftraggebers.
Estricharbeiten – Vorarbeiten und Unterbau
Reinigung des Untergrunds (250 m²), Abfegen und Staubsaugen (250 m²), Abkleben von Bauteilen mit Folie (150 m²).
Errichtung einer temporären Bauwand für Estricharbeiten im UG (17,5 m²).
Estrichunterbau bestehend aus:
Estricharbeiten – Estriche und Nacharbeiten
Verschiedene Zement-Estriche mit Glasfaserbewehrung und Schnelltrocknungs-Zusatzmittel:
Zusätzlich: Fugenschnitte, Gefälleestrich-Korrektionen, Andichten von Fußbodeneinläufen, Verharzen/Verklammern von Schwindfugen (20 m), Aussparungen und Kantenschutz.
Fliesenarbeiten – Vorbereitung Böden und Abdichtung
CM-Feuchtigkeitsmessungen (10 Stück, je 200 m²), Untergrund reinigen (130 m²), Untergrundausgleichs-Spachtelung in 5 mm und 10 mm Stärke (je 20 m²), Haftgrundfestiger (130 m²).
Flächenabdichtung mit Dichtschlämme:
Abdichtung der Anschlussfugen und Ecken (10 m), Andichten der Bodenabläufe (3 Stück).
Fliesenarbeiten – Bodenbeläge
Bodenbelag aus Feinsteinzeug 60×60 cm mit Rutschhemmung R10-B (126,5 m², anthrazit matt) in den Personalbereichen EG/OG.
Bodenbelag aus Feinsteinzeug-Mosaik 10×10 cm mit Rutschhemmung R10-B (3,5 m², anthrazit matt) in den Duschbereichen der Umkleiden.
Sockelleisten 600×70×10 mm (50 m), Eckausbildungen mit Edelstahlschiene oder Gehrungsschnitt (16 Stück).
Versiegelung der Randfugen (50 m) und elastische Anschlussfugen (25 m).
Anarbeiten an Bodenabläufe (3 Stück), Ausschnitte und Durchdringungen.
Fliesenarbeiten – Vorbereitung Wände und Abdichtung
Haftgrundierung der Wandflächen (275 m²).
Flächenabdichtung Wand mit Dichtschlämme W3-I (95 m²).
Abdichtung der Anschlussfugen und Ecken (55 m), Rohrdurchdringungen (45 Stück).
Fliesenarbeiten – Wandbeläge
Wandfliesen aus glasiertem Feinsteinzeug 30×60 cm, weiß (275 m²), Einbauhöhe ca. 2,70 m über Oberkante Fertigfußboden.
Löcher und Durchdringungen bis 50 mm (35 Stück) sowie 51–125 mm (5 Stück).
Aussparungen für WC-Drücker 200×140 mm (5 Stück).
Dauerelastische Fugenabdichtung an Einbauteilen (15 Stück) sowie vertikale und horizontale Fugen (425 m gesamt).
Anschlagschiene Aluminium (10 m) und Außenecken (60 m).
Reservefliesen (1 psch).
Dokumentation, Überwachung und Stundenlohnarbeiten
Dokumentation bestehend aus Prüfzeugnissen, Übereinstimmungserklärungen, Produktdatenblättern und Pflege-/Wartungsanleitungen.
Fotodokumentation der fachgerecht eingebauten Flächenabdichtungen vor Fliesenbeginn.
Überwachung der Estrich-Trocknung einschließlich Feuchte-Tagebuch; Begehung mindestens jeden 2. Arbeitstag.
Erstellung eines Fliesenverlegeplans.
Stundenlohnarbeiten: Meister (10 Std), Facharbeiter (15 Std), Helfer (15 Std) – Verrechnungssätze vom Bieter einzutragen.
Technische Vertragsbedingungen Estricharbeiten
Geltende Regelwerke: VOB Teil C, ATV DIN 18353 (Estricharbeiten), ATV DIN 18354 (Gussasphaltarbeiten) sowie die Regelwerke von AGI, BEB, GIPS, BVS, DAV, Deutsche Bauchemie, DGfdB, DGUV, RAL, VDZ und ZDB.
Erforderlich: Fachbauleitererklärung, Übereinstimmungserklärungen und bauaufsichtliche Prüfzeugnisse für Bauprodukte, Produktdatenblätter aller eingebauten Produkte sowie Pflege- und Wartungsanleitungen.
Technische Vertragsbedingungen Fliesenarbeiten
Geltende Regelwerke: VOB Teil C, ATV DIN 18352 (Fliesen- und Plattenarbeiten) sowie die Regelwerke von AGI, AKQR, BEB, Deutsche Bauchemie, DGfdB, DGUV, Fachverband Fliesen und Naturstein, GEV, GIPS, ISER, IVD, RAL und ZDB.
Anforderungen an Kleber: Innenbereich mindestens Klasse C2S1 nach DIN EN 12004, Außenbereich und auf Bewegungsuntergründen mindestens Klasse C2S2.
Bodenfliesen (Steinzeug) mindestens Abriebgruppe IV.
Materialkombinationsproben bei fehlender Erfahrung mit dauerelastischer Verfugung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe
Mit dem Angebot sind Eigenerklärungen einzureichen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB (zwingende Ausschlussgründe) und gemäß § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe) vorliegen.
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen können bis zum Ablauf einer angemessenen Nachfrist nachgefordert werden (gemäß § 16a EU VOB/A). Die Vergabestelle empfiehlt jedoch dringend, alle Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Angebot einzureichen.
Fachliche Eignung und Referenzen
Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte zu Bauleistungen aus dem Bereich Estrich- und/oder Fliesenarbeiten ist erforderlich (Code: slc-abil-ref-work).
Konkrete Mindestanforderungen (z. B. Anzahl, Auftragswert, Zeitraum) sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht spezifiziert.
Allgemeine Eignungsnachweise
Präqualifikation: Bieter können ihre Eignung durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen (Angabe der PQ-Nummer).
Alternativ: Eigenerklärung zur Eignung gemäß VHB 124 oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
KMU-Erklärung (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) als Alternative möglich.
Bei engerer Wahl kann die Vergabestelle die Vorlage der in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen nachfordern; ggf. ist eine deutsche Übersetzung beizufügen.
Anforderungen an Personal und Organisation
Benennung eines verantwortlichen Fachbauleiters vor Ausführungsbeginn.
Erforderlich ist eine deutsch sprechende, weisungsbefugte Aufsichtsperson, die während der Arbeitszeiten auf der Baustelle anwesend ist.
Benennung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) gemäß Baustellenverordnung.
Bevollmächtigter Vertreter für die wöchentliche Teilnahme an Baubesprechungen.
Sprache und Form
Angebote und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzugeben.
Preise sind in EUR mit maximal 3 Nachkommastellen ohne Umsatzsteuer anzugeben.
Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
Die vorgegebenen Vordrucke der Vergabestelle sind zu verwenden.
Anforderungen an Nachunternehmer
Referenzen zu vergleichbaren Bauleistungen (Estrich- und/oder Fliesenarbeiten)
Nachweise zu vergleichbaren Referenzprojekten erforderlich; konkrete Mindestanforderungen sind nicht spezifiziert