Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG Westfalen) vergibt im offenen Verfahren nach VgV die Fachplanung Elektrotechnik (ELT) für die energetische Sanierung und weitere bauliche Maßnahmen der Einrichtung Martinusquelle (Thermalschwimmbad und Sporthalle).
Gesucht wird ein Planungsbüro, das die Grundleistungen der HOAI (Leistungsphasen 2–8, § 53 ff. HOAI i.V.m. Anlage 15) für Starkstromanlagen sowie Fernmelde- und informationstechnische Anlagen erbringt.
Wichtige Eckpunkte:
Angebotsabgabe: 18.09.2026, 12:00 Uhr, elektronisch über die Vergabeplattform DTVP.
Zuschlag: Wirtschaftlichstes Angebot nach Preis (30%), Qualitätssicherung (25%), Kostenbudgetsteuerung (20%), Erreichbarkeit Projektteam (15%) und Kommunikationskonzept (10%).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Wertungssumme des Angebotes auf Basis der eingereichten Preisblätter (Anlage A.13). Niedrigster Preis erhält 300 Wertungspunkte.
- Konzept zur Kommunikation mit dem Auftraggeber10%
Darlegung des Kommunikationskonzepts mit dem Auftraggeber: Kommunikationsprozesse, Erreichbarkeit der Ansprechpartner, Reaktion auf Fehler/besondere Situationen, Dokumentation. Max. 10 Seiten DIN A4, Bewertung mit 0/25/50/75/100 Punkten (entspricht max. 100 Wertungspunkten).
- Konzept zur Qualitätssicherung im konkreten Projekt25%
Projektbezogene Darlegung zur Qualitätssicherung: Planung und Ausführung auf mangelfreier Grundlage, Erkennung und Kontrolle der Projektrisiken, Einleitung von Korrekturmaßnahmen, Durchsetzung der Qualitätsvorgaben, Reaktionszeit bei Konflikten, Vermeidung und Beseitigung von Mängeln. Max. 10 Seiten DIN A4, Bewertung mit 0/25/50/75/100 Punkten multipliziert mit Gewichtungsfaktor 2,5 (entspricht max. 250 Wertungspunkten).
- Konzept zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle20%
Darstellung des Verfahrens zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle sowie der zeitlichen Weitergabe an den Auftraggeber; transparente Beschreibung der Bezugsquellen für die ermittelten Kosten je Leistungsphase. Max. 10 Seiten DIN A4, Bewertung mit 0/25/50/75/100 Punkten multipliziert mit Gewichtungsfaktor 2,0 (entspricht max. 200 Wertungspunkten).
- Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Projektteams15%
Bewertung der Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters (Leistungsphase 8) und der problembezogenen Reaktionszeit entscheidungsbefugten Personals (sämtliche Leistungsphasen).
Preiswertungspunkte = max(0; (3 − 2 × A/N) × 300), wobei N der niedrigste wertbare Angebotspreis und A der jeweilige Angebotspreis ist. Niedrigster Preis erhält 300 Punkte (entspricht max. 300 Wertungspunkten / Gewichtung 30). 0 Punkte bei 1,5-fachem des niedrigsten Preises oder darüber. Lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Planungsleistung
Ausgeschrieben sind Grundleistungen der Fachplanung Elektrotechnik nach HOAI (§ 53 ff. i.V.m. Anlage 15) für die Leistungsphasen 2–8. Der Auftrag umfasst zwei Anlagengruppen:
Die Leistung wird in einem einzigen Los (ohne Losunterteilung) vergeben.
Leistungsphasen je Teilmaßnahme
Die zu erbringenden Leistungsphasen sind je nach Teilmaßnahme unterschiedlich:
Kostenermittlung und Fördertrennung
Die Kostenermittlung ist durchgehend nach DIN 276 auf der 3. Ebene zu führen. Aufmaß und Abrechnung müssen strikt zwischen EFRE-geförderten und nicht geförderten Maßnahmen getrennt werden.
Bauprozess und Nachhaltigkeit
Die Einrichtung Martinusquelle (Thermalschwimmbad und Sporthalle) bleibt während der gesamten Umbauphase voll in Betrieb. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise; betroffene Gebäudeteile werden leer gezogen und in einem Zug saniert. Die Planung soll sich an den DGNB-/BNB-Bewertungskriterien orientieren – eine Zertifizierung wird nicht angestrebt, Nachhaltigkeit und zukunftsfähiges Bauen sind jedoch zentrale Anforderungen.
Kalkulatorische Anrechenbare Kosten (netto)
Aus der Leistungsbeschreibung ergeben sich folgende Anrechenbare Kosten als Planungsgrundlage:
Verteilung der Leistung: Haupteingang 5 %, Umbaubereiche 95 %.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Befähigung
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gemäß § 75 VgV. Nachweis durch aktuellen Handelsregisterauszug oder gleichwertigen Eintrag (z. B. Kammer- oder Listeneintrag), der zum Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate sein darf.
Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen gemäß:
Der Auftraggeber wird für den späteren Auftragnehmer einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister anfordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (Anlage A.5) sowie über den jährlichen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Anlage A.6).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen sind:
Bietergemeinschaften, Unteraufträge, Eignungsleihe
Zulässig sind:
Die zugehörigen Erklärungen (A.1, A.2, A.3) sind nur soweit erforderlich einzureichen.
Planungsreferenzen für Fachplanung Elektrotechnik (Starkstromanlagen und/oder Fernmelde-/informationstechnische Anlagen), vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung
Eigenerklärung gemäß Vordruck Anlage A.8