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Facility Management Kultur

Land Berlin – Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG (THV 1) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Liegenschaftsfonds Projektgesellschaft mbH & Co. KG (THV 2) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Land Berlin – Sondervermögen für Daseinsvorsorge- und nicht betriebsnotwendige Bestandsgrundstücke des Landes Berlin (SODA) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Land Berlin – BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (Anmietvermögen) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Vergabekammer des Landes Berlin | BBF Berliner Bodenfonds GmbHBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Land Berlin (vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH) schreibt die ganzheitliche technische Betriebsführung und das Technische Gebäudemanagement für das Berliner Kulturportfolio aus. Insgesamt sind 74 Wirtschaftseinheiten mit rund 712.624 m² BGF betroffen, aufgeteilt in vier Lose mit unterschiedlich großen Objektpaketen.

Gefordert werden Objektmanagement, technischer Service, Mangelanspruchsmanagement, Wartung/Inspektion, Instandsetzung, Baumschau, Energiemanagement sowie eine 24/7-Notruf- und Serviceleitstelle. Die Auftragnehmer übernehmen wesentliche Betreiberpflichten und steuern Drittfirmen sowie Nachunternehmer.

Das Verfahren ist ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Pro Bieter können maximal zwei Lose bezuschlagt werden. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach Preis (70%), Konzepten (28%) und Projektleiterstunden (2%).

Angebote und Teilnahmeanträge sind elektronisch über die Berliner Vergabeplattform einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung16. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist6. Sep. 2026
Angebotsfrist15. Sep. 2026
Angebotsgültigkeit15. Sep. 2026 – 31. Okt. 2028
Angebotsphase indikativca. 5. Okt. – 18. Nov. 2026
Abgabe indikatives Angebotca. 16. Nov. 2026
Aufforderung zur Verhandlungca. 25. Jan. 2027
Verhandlungsgespräche 1. Rundeca. 8. Feb. – 26. Feb. 2027
Abgabe finales Angebotca. 22. März 2027
Zuschlagca. 21. Juni 2027
Versicherungsnachweisca. 8. Juli 2027
Vertragsbeginn1. Aug. 2027
Implementierungszeitraum1. Aug. 2027 – 31. Jan. 2028
Vertragslaufzeit1. Aug. 2027 – 31. Okt. 2031
Probezeitca. 1. Aug. 2027 – 31. Juli 2028
Regelbetriebsbeginn1. Nov. 2027
Kündigungsfrist Verlängerungca. 1. Mai 2031
Verlängerung 1ca. 1. Nov. 2031 – 31. Okt. 2032
Verlängerung 1 (36 Monate)ca. 1. Nov. 2031 – 31. Okt. 2034
Verlängerung 2ca. 1. Nov. 2034 – 31. Okt. 2035
Verlängerung 3ca. 1. Nov. 2035 – 31. Okt. 2036
Verlängerung 4ca. 1. Nov. 2036 – 31. Okt. 2037
Vertragsende max.ca. 1. Nov. 2037
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität8 Kriterien
Preis 54.7%Qualität 45.3%
  • Angebotspreis700%

    Gesamtsumme des Angebotspreises einschließlich bewerteter Bedarfspositionen, bewerteter Stundenverrechnungssätze und Nachlass; niedrigster Preis erhält 700 Punkte.

  • Betreuungs- und Aufsichtsstunden20%

    Bewertung des vorgesehenen Projektleitereinsatzes anhand der kalkulierten Betreuungsstunden; höchste Stundenzahl erhält 20 Punkte.

  • Konzeptdarstellungen280%

    Gesamtheit der konzeptionellen Darstellungen zu Implementierung, Personal, Betreiberpflichten, Informationsmanagement und Störfallmanagement; bewertet werden Vollständigkeit und Plausibilität.

  • Implementierung30%

    Detaillierte Darstellung der Implementierungsleistungen und -phasen, eines auftragsspezifischen Terminplans sowie der Übernahme vom Bestandsdienstleister und des Übergangs in den Regelbetrieb.

  • Personalkonzept70%

    Darstellung der projektbezogenen Personalstruktur, Personalressourcen, Qualifikationen, Schnittstellen, Vertretungen, Leistungscontrolling und Nachunternehmereinsätze.

  • Übernahme der Betreiberpflichten TGM80%

    Konzepte zur Steuerung und Überwachung von Drittfirmen, zur systemgestützten Planung und Dokumentation von Wartungs-, Inspektions- und Prüfleistungen sowie zur Mangelbearbeitung.

  • Informationsmanagement50%

    Konzept zum CAFM-/Ticketsystem, zur Bestandsdatenaufnahme und zu Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen für Störmeldungen, Dokumentation und Berichtswesen.

  • Störfallmanagement50%

    Aufbau- und Ablauforganisation, Disposition und konkrete Bearbeitung von Störfällen einschließlich Schnittstellen zum Servicecenter des Auftraggebers, Ressourcen, Reaktions- und Lösungszeiten.

Der Angebotspreis wird mit 700 Punkten nach der Formel „niedrigster Angebotspreis aller wertbaren Bieter / Angebotspreis des Bieters × 700“ bewertet; bei mehr als dem 2,0-Fachen des niedrigsten Angebotspreises werden 0 Punkte vergeben. Die Betreuungs- und Aufsichtsstunden werden mit 20 Punkten nach der Formel „kalkulierte Projektleiterstunden des Bieters / höchste kalkulierte Projektleiterstunden aller wertbaren Bieter × 20“ bewertet. Qualitative Kriterien erhalten 100 %, 50 % oder 0 % ihrer jeweiligen Maximalpunkte, abhängig davon, ob die Kriterienanforderungen vollständig und plausibel, unvollständig bzw. nicht plausibel oder nicht vorliegend sind.

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien, Gewichtungen, Bewertungsstufen und Berechnungsformeln sind für dieses Los vollständig in der Bewertungsmatrix angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Implementierung und Explementierung

Implementierung (vor Vertragsbeginn):

Vollständige Bestandsaufnahme der technischen und baulichen AnlagenAbstimmung mit Auftraggeber und NutzernPlausibilisierung und Strukturierung der BestandsdatenErfassung und Fortschreibung technischer AnlagendatenÜbernahme vom Bestandsdienstleister / ParallelbetriebEinweisung des eigenen Personals

Explementierung (zum Vertragsende):

Übergabe und Dokumentationsüberführung an den AG oder Nachfolger

Betriebsführung im Facility Management (ÜFM)

Objektmanagement

Koordination, Steuerung und zentrale Schnittstelle zwischen AG, Nutzern und DienstleisternServiceorientierte Annahme, Bewertung und Lösung von AnfragenUnterstützungsleistungenLeerstandsmanagement

Dokumentation & Berichtswesen

Fortschreibung und Pflege von LeistungsverzeichnissenProjekt-, Bestands- und BetriebsdokumentationVerbrauchscontrollingBerichtswesen

IT-gestützte Serviceleistungen

CAFM- und Ticketsystem (eigene Infrastruktur)Servicecenter mit Störungsmanagement und -meldebereitschaftAb 01.01.2028 Nutzung der AG-seitigen SAP-S/4HANA-Module PM, MM, PSIntegriertes Technisches Controlling (ITC), Modul Beschaffung/Instandsetzung

Mangel- und Gewährleistungsmanagement

Gefahren-/Notrufmeldungen, Stör-/Schadensmeldungen, Bedarfsmeldungen/Aufträge inkl. Reaktions- und Behebungszeiten

Technisches Gebäudemanagement (TGM)

Betriebsführung / Objektbetrieb

Bedienen der technischen Gebäudeausrüstung (TGA)Inspektion, Wartung und wiederkehrende Prüfungen (SK- und SV-Prüfungen)Hygieneverantwortung und ElektroanlagenverantwortungFensterwartung, SchornsteinfegerleistungenAufschaltung zu hilfeleistenden Stellen (z.B. Feuerwehr)

Instandsetzung

Planung und Durchführung von InstandsetzungsmaßnahmenMangelbearbeitungsprozessDokumentationskonzept (z.B. Musterprotokolle für RLTA)

Operative Leistungen

Hausmeister- und HaustechnikertätigkeitenKoordination und Steuerung von DrittfirmenTerminmanagement Wartung/Prüfung (Jahresplan 52 Wochen)

Weitere Leistungen

DGUV-Prüfungen ortsveränderlich (optional)Baumkontrolle, Standsicherheitsprüfung nach VDI 6200Schließdienste, Dichtheitsprüfung Grundleitungen, Tausch technischer KomponentenBerücksichtigung von Spielplänen, Veranstaltungszeiten und spielfreien Zeiten (Kulturbetrieb)

Übergreifend:

Übertragung delegierbarer Betreiberpflichten i.S. GEFMA 190 und GEFMA 914Berücksichtigung proprietärer technischer Anlagen (Bühnentechnik, Gebäudeleittechnik, Sicherheitstechnik) und überwachungspflichtiger Anlagen

Kommunikation und Reporting

ÜFM-Jour-Fixe je Los mindestens quartalsweise (Ebene 3)Jour-Fixe operativ mindestens monatlich (Ebene 4)Jour-Fixe Implementierung wöchentlich während Implementierungsphase (Ebenen 3+4)Ergebnisübermittlung durch AN innerhalb von 5 WerktagenServicecenter-Schnittstelle zur 'SLS Berlin'

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen:

Zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB (z.B. Verurteilungen wegen Terrorismus, Geldwäsche, Betrug, Bestechung, Menschenhandel; ferner Nichterfüllung von Steuer-/Abgaben-/Sozialversicherungspflichten)Fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB (z.B. Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen, schwere Verfehlungen, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, Täuschung)Zusätzliche fakultative Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 2 GWB (z.B. Verstöße nach AEntG, AufenthG, SchwarzArbG, MiLoG, LkSG mit Geldbuße ab 2.500 €)

Zusätzlich Befähigung und Erlaubnis: Erfüllung gesetzlicher Voraussetzungen für die Leistungserbringung; Nachweise können jederzeit verlangt werden.

Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (alle Lose)

Mindestdeckungssummen je Schadensereignis:

10.000.000 € Personenschäden (2-fach max. p.a.)10.000.000 € Sachschäden (2-fach max. p.a.)100.000 € Vermögensschäden (2-fach max. p.a.)5.000.000 € Umwelthaftpflichtschäden (1-fach max. p.a.)5.000.000 € Umweltschäden (1-fach max. p.a.)1.000.000 € Bearbeitungsschäden (2-fach max. p.a.)250.000 € Abhandenkommen von Schlüsseln/Codekarten (2-fach max. p.a.)

Eigenleistung

Wesentliche Leistungen der Betriebsführung im Facility Management müssen in Eigenleistung erbracht werden.

Erforderliche Eintragungen, Erlaubnisse und Zertifizierungen

Fachbetrieb TrinkwV Abschnitt 420-kV-Schaltberechtigung für elektrotechnische AnlagenHandwerksrolle Elektrotechnik oder gleichwertigHandwerksrolle Installateur/Heizungsbau oder gleichwertigEintragung in Installateurverzeichnisse der Energieversorgungsunternehmen/NetzbetreiberEintragung in Installateurverzeichnisse der Wasserversorgungsunternehmen gemäß § 62 WhGZulassung als Fachbetrieb nach § 19 WHGZertifizierung VDI 6023 (Hygiene)Zertifizierung VDI 6022 (Lüftung/Hygiene)

Technische Ausstattung

Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) mit Zertifizierung nach VdS 2153 oder DIN EN 50518 (oder gleichwertig)Elektronisches Ticketsystem mit Webzugang zur Erfassung, Meldung, Verfolgung und Dokumentation von Störungen

Qualitätsmanagement

Zertifizierte Qualitätsmanagement-Standards (z.B. DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig).

Umweltmanagement

Nachweis durch eine der folgenden Optionen:

Zertifizierte Qualitätsmanagement-Standards (DIN EN ISO 9001:2015, branchenspezifisch, integriert oder gleichwertig)Umweltmanagementsystem (DIN EN ISO 14001, DIN EN ISO 50001, EMAS oder gleichwertig)Mindestens 3 von 18 definierten Umweltschutzaktivitäten (z.B. DGNB-Mitgliedschaft, Umweltallianz, umweltfreundliche Materialien, Schulungen)

Personalanforderungen – Projektleitung

Abgeschlossene Hochschulausbildung im Bereich Gebäudetechnik, TGA oder Facility Management (oder vergleichbar)Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in vergleichbarer PositionErfahrung in Subunternehmersteuerung und VertragsmanagementFührerschein Klasse B

Referenzen

Mindestens 3 Referenzen von mindestens 2 verschiedenen Referenzgebern. Vertragsende darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen; bisherige Leistungserbringung mind. 12 Monate (Stichtag Tag der Bekanntmachung). Inhaltliche Anforderungen siehe Abschnitt 'reference_projects'.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Vertragsende nicht länger als 5 Jahre zurückliegend; bisherige Leistungserbringung mindestens 12 Monate (Stichtag jeweils Tag der Bekanntmachung)Volumen: Bewirtschaftete Fläche > 20.000 m² BGF; jährlicher Umsatz ≥ 250.000 € netto

Mindestens 3 Referenzen von mindestens 2 verschiedenen Referenzgebern; mind. eine Referenz muss eine Kultureinrichtung (Theater, Konzerträume, Museen, Bibliotheken, Messen, Stadien, Ausstellungsflächen o.ä.) betreffen und ein Portfolio von mind. 5 unterschiedlichen Standorten in räumlicher Nähe umfassen.

Vergleichbar mit ausgeschriebenen Leistungen – Betriebsführung FM (Objektmanagement, Leistungsverzeichnisse, Dokumentation/Berichtswesen, IT-gestützte Serviceleistungen, Servicecenter/Störungsmanagement) und Technisches FM (Bedienen/Inspektion, Wartung, SK-Prüfungen, Hygieneverantwortung, Elektroanlagenverantwortung, Instandsetzung, Energiemanagement, operative Leistungen)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 39%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 36 erledigt
Formale Anmeldung & Plattform
Eignungsnachweise (Stufe 1: Teilnahmewettbewerb)
Bewerber- / Bietergemeinschaften & Nachunternehmer
Angebotsbestandteile (Stufe 2: finale Angebotsabgabe)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Land Berlin – Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG (THV 1) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Liegenschaftsfonds Projektgesellschaft mbH & Co. KG (THV 2) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Land Berlin – Sondervermögen für Daseinsvorsorge- und nicht betriebsnotwendige Bestandsgrundstücke des Landes Berlin (SODA) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Land Berlin – BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (Anmietvermögen) c/o BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH | Vergabekammer des Landes Berlin | BBF Berliner Bodenfonds GmbH
Anschrift
10178 Berlin
Ort
10178 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bim-berlin.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10178 Berlin
Berlin

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