Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der GWB „Elstertal" – Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH für die Sanierung der Fassade eines Wohngebäudes in der Franz-Petrich-Straße 60a-d in 07546 Gera. Die Arbeiten erfolgen unter bewohnten Bedingungen und umfassen Gerüstbau, Putz- und Malerarbeiten, Bodenbeschichtung der Balkone, Befestigung von Fallrohren sowie Landschaftsbauarbeiten.
Angebotsabgabe ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Subreport ELVIS (www.subreport.de
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Rahmenbedingungen
Sanierung der Fassade am Wohngebäude Franz-Petrich-Straße 60a-d, 07546 Gera. Die Arbeiten erfolgen unter bewohnten Bedingungen – die Mieter bleiben während der Bauzeit im Haus. Der Leistungszeitraum ist 10.09.2026 bis 27.11.2026. Leistungsort: 07546 Gera, Deutschland.
Gewerke im Überblick
Die Fassadensanierung umfasst folgende Gewerke, die aus dem beigefügten Leistungsverzeichnis (Anlage C 02) im Detail zu entnehmen sind:
Ausführungsqualität und Nebenleistungen
Die Leistung ist vollständig, uneingeschränkt gebrauchsfertig und funktionsgerecht herzustellen. Alle erforderlichen Nebenleistungen sind Bestandteil des Auftrags, auch wenn sie nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind (z. B. Baustelleneinrichtung, Schutzmaßnahmen für Bewohner und Möbel, Abtransport und Entsorgung von Bauschutt, Sicherung der Baustelle). Massenabweichungen sind dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
Abrechnung und vertragliche Modalitäten
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen abzüglich eines etwaigen Nachlasses auf das Hauptangebot. Stundenlohnarbeiten werden nur vergütet, wenn sie vorher schriftlich vereinbart wurden. Angebotssprache ist Deutsch. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Eine Entschädigung für die Erstellung des Angebots wird nicht gewährt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Aktuell gültige Eintragung im Handels- oder Berufsregister (gemäß Anhang XI der EU-Richtlinie 2014/24/EU). Nachweis in der Regel durch Auszug, nicht älter als 12 Monate. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere keine Verurteilungen wegen Korruption, Betrug, Terrorismusfinanzierung oder Geldwäsche, keine Steuerschulden, keine Insolvenz, keine schweren Verfehlungen und keine mangelhafte Auftragsausführung in der Vergangenheit. Ebenfalls keine Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz, das Mindestlohngesetz, das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, das Aufenthaltsgesetz und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 833/2014)
Der Bieter muss erklären, dass keine russischen Bezüge bestehen: keine russische Staatsangehörigkeit des Bieters/der Mitglieder, keine Ansässigkeit in Russland, keine mehrheitliche (> 50 %) Beteiligung russischer Stellen, keine Unterauftrags- oder Lieferantenanteile von mehr als 10 % des Auftragswerts mit Russland-Bezug. Liegt ein solcher Bezug vor, ist eine Teilnahme ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis durch mindestens 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren. Vergleichbar bedeutet: Fassadenarbeiten an Wohnbauten unter bewohnten Bedingungen. Pro Referenz sind Projektbezeichnung, Ort, Auftraggeber mit Adresse und Ansprechpartner (inkl. Telefon), Auftragsgegenstand, Leistungszeitraum, Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter und eine kurze technische Leistungsbeschreibung anzugeben. Es dürfen max. 2 zusätzliche DIN-A4-Seiten beigefügt werden.
Bietergemeinschaften, Nachunternehmer, Eignungsleihe
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Jedes Mitglied muss die Eignungsnachweise separat erbringen. Die ARGE muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen und haftet gesamtschuldnerisch. Eine doppelte Beteiligung (parallel als Einzelbieter und als ARGE-Mitglied) ist nicht zulässig.
Nachunternehmer sind zulässig und im Verzeichnis zu benennen. Sie müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen dafür erfüllen. Bei Eignungsleihe muss der Eignungsverleiher die Kapazitäten für die betreffende Teilleistung bereitstellen und haftet gemeinsam mit dem Bieter.
Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung gemäß § 8 Abs. 1 ThürVgG vorzulegen und zu unterschreiben. Damit werden folgende Pflichten bestätigt: Tariftreue, Beschränkungen beim Einsatz von Leiharbeitskräften, Entgeltgleichheit, Zustimmungspflicht des Auftraggebers beim Nachunternehmereinsatz, Weitergabe dieser Pflichten an Nachunternehmer sowie Aufbewahrung der einschlägigen Unterlagen. Fehlt die Erklärung, führt dies zum Angebotsausschluss.
Formale Teilnahmebedingungen
Angebote sind ausschließlich elektronisch über Subreport ELVIS in Textform einzureichen. Eine Einreichung per Post, E-Mail, Telefax oder über die Bieterkommunikation ist nicht zugelassen. Angebotssprache: Deutsch. Verspätete Angebote werden nicht gewertet.
Fassadenarbeiten an Wohnbauten unter bewohnten Bedingungen
Pro Referenz: Projektbezeichnung, Ort, Name und Adresse des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, Zeitraum der Leistungserbringung, Anzahl eingesetzter Mitarbeiter, kurze technische und leistungsumfängliche Beschreibung. Max. 2 zusätzliche DIN-A4-Seiten. Referenzbögen gemäß Anlage 3.3.1 verwenden.