Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf vergibt die Fassadensanierung an der Grundschule Am Dorfanger (Haus 2). Betroffen sind die Südfassade und ein Teil der Westfassade.
Was ist zu tun?
Wichtig zu wissen:
Was muss ich als Bieter mitliefern?
Hinweis: Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Sicherheit
Die Baustelle ist komplett einzurichten und am Ende wieder zu räumen. Dazu gehören An- und Abfuhr, Vorhalten von Maschinen, Geräten, Werkzeugen, Bauwagen und Miet-WC für die gesamte Bauzeit. Um den Lagerbereich sind ca. 40 m Bauzaun zu stellen und ca. 20 m² Schutzfläche (inkl. Sperrholzplatten) anzulegen.
Während der gesamten Bauzeit müssen Schul- und Hortbetrieb ohne Einschränkung weiterlaufen. Sicherungsmaßnahmen nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaft sowie Baumschutzmaßnahmen nach R SBB und DIN 18920 sind einzuhalten.
Gerüstbauarbeiten
An der Südseite und an der Süd-/Westseite-Erweiterung sind Arbeits- und Schutzgerüste zu errichten. Das Gebäude ist bis ca. 14 m hoch. Die Grundzeit der Gerüstvorhaltung beträgt jeweils 4 Wochen, eine zusätzliche Woche Gebrauchsüberlassung ist als Bedarfsposition einzuplanen. Die Gerüstabmessungen betragen je nach Bereich etwa 6 m bzw. 23 m Länge bei 1 m Laufbreite. Zusätzlich ist ein Gerüsttreppenturm (Grundzeit 4 Wochen) sowie eine Gerüstkonsole über der Türanlage vorzusehen.
Demontage und Entsorgung Beton-Fassadenelemente
An der Südseite sind die bestehenden Beton-Fassadenelemente einschließlich Fugenmassen fachgerecht zu demontieren und zu entsorgen. Die maximale Einzelgröße der Elemente beträgt ca. 3,26 x 1,51 x 0,15 m. Vor der Demontage sind die Bauwerksöffnungen (insbesondere die Fensteranlage im Treppenhaus, ca. 5,76 m x 11,00 m) abzudecken, anfallende Bruchstücke aufzufangen und zu sammeln und die Elemente vorzubehandeln. Das Abbruchmaterial wird Eigentum des Auftragnehmers und ist entsprechend zu verwerten bzw. zu entsorgen.
Vorbereitung Fassadenanstrich
Der Untergrund über die gesamte Fassadenfläche vom Erdgeschoss bis zum 3. Obergeschoss (Höhe bis ca. 14 m, ca. 200 m²) ist für den Anstrich vorzubereiten. Dazu gehören: Untergrundprüfung, Entfernung von Verunreinigungen, Verfüllen von Löchern und Glätten der Oberfläche (ca. 20 m²), Abkleben aller Fenster-, Tür- und angrenzenden Bauteilöffnungen (ca. 175 m²) sowie Abkleben der Fensterbänke (ca. 50 m).
Fassadenanstrich
Auf die vorbereitete Fassade ist ein neuer Anstrich aufzubringen:
Stundenlohnarbeiten (Bedarfspositionen)
Für nicht vorhersehbare Zusatzleistungen sind Regiearbeiten auf Nachweis ausgeschrieben: Stundenlohn für Meister, Facharbeiter und Helfer. Diese Positionen werden nur bei Bedarf vergütet.
Technische Grundlagen und Normen
Für alle Leistungen gelten unter anderem: VOB Teil B und C, DIN 18451 (Gerüstbauarbeiten), DIN 4420 (Arbeits- und Schutzgerüste), DIN 4102 (Brandverhalten), DIN 4108 (Wärmeschutz), DIN 18007 (Abbrucharbeiten), DIN 18195 (Bauwerksabdichtung), DIN 18299 (Bauarbeiten jeder Art), DIN 18550 (Außenputze), DIN EN 988 (Putz-/Maurermörtel), DIN EN 12811 / DIN EN 12810 / DIN EN 1004 (Gerüste), DIN EN 1263 (Schutznetze), Gebäudeenergiegesetz (GEG), Brandschutzprüfung nach DIN CEN/TS 1187 mit Klassifizierung nach DIN EN 13501-5 (BROOF (t1)) sowie ETAG 005 für Flüssigkunststoffe.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (für alle Bieter)
Das Unternehmen muss seine Eignung nachweisen. Präqualifizierte Unternehmen können dies durch ihren Eintrag in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. tun. Nicht präqualifizierte Unternehmen füllen das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) aus.
Zudem darf das Unternehmen sich nicht in einem Insolvenzverfahren befinden und keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A aufweisen (z.B. Verurteilungen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze wegen schwerer Verstöße in den letzten 2 Jahren).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss seine finanzielle Leistungsfähigkeit durch folgende Unterlagen belegen:
Alle Bescheinigungen müssen entweder ein gültiges Enddatum enthalten oder dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss seine fachliche Eignung belegen durch:
Zuverlässigkeit und Rechtstreue
Das Unternehmen darf in den letzten zwei Jahren nicht wegen schwerer Verstöße gegen Vorschriften verurteilt worden sein, die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister führen würden. Außerdem muss es seine Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen ordnungsgemäß erfüllen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Auftraggeber für den vorgesehenen Bieter eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt einholen.
Sprache der Nachweise
Sämtliche Bescheinigungen und Nachweise, die nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, müssen zusammen mit einer Übersetzung in Deutsch eingereicht werden.
Mindestens 3 Referenznachweise mit vergleichbaren Leistungen zur ausgeschriebenen Fassadensanierung
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers. Nur auf gesondertes Verlangen vorzulegen.