Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenIm Rahmen des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Hördt ist eine komplette Erdungs- und Blitzschutzanlage zu errichten.
Die Leistung umfasst die Fundament- und Potentialausgleichserdungsanlage nach DIN 18014 sowie die äußere Blitzschutzanlage nach DIN EN 62305-3. Sämtliche Erdungs- und Blitzschutzkomponenten sind überwiegend in Edelstahl V4A auszuführen. Die Anlage ist durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen abzunehmen.
Bieter reichen ihr Angebot elektronisch über die Vergabeplattform ein. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Standort
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit drei Stellplätzen und Nebenräumen in 76771 Hördt. Das Gebäude (25,74 m × 16,49 m, nicht unterkellert) besteht aus einer eingeschossigen Fahrzeughalle in Stahlbetonbauweise mit Pultdach, zweigeschossigen Nebenräumen in Massivbauweise sowie einem zweigeschossigen Flachdachbau für Technik/Lager. Die Dächer sind als Aluminium-Profilbahnen bzw. Thermodach mit Photovoltaik vorgesehen. Auftraggeber ist die Verbandsgemeinde Rülzheim.
Übergeordnete technische Vorgaben
Sämtliche Erdungs- und Blitzschutzkomponenten sind überwiegend in Edelstahl V4A (Werkstoff 1.4571) auszuführen. Übergänge und Verbindungen sind ausschließlich in NIRO V4A herzustellen. Ableitungen unter der Wärmedämmung werden direkt auf dem Mauerwerk verlegt (keine isolierten Alu-Ableitungen). Regelarbeitszeiten: Montag–Samstag, 07:00–18:00 Uhr. Die Abnahme und Prüfung der Anlage darf ausschließlich durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen erfolgen; Bauherr bzw. Bauleitung sind rechtzeitig zu informieren.
Dokumentation und Nachweise
Für Erdungs- und Blitzschutzanlage ist je eine vollständige Dokumentation zu erstellen (3-fache Ausfertigung + CD):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen). Es darf kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder beantragt sein (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorliegen). Das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte sowie Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer (bzw. Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht). Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Fundament- und Potentialausgleichserdungsanlage nach DIN 18014) der letzten 5 Kalenderjahre – bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen.
Persönliche Zuverlässigkeit
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. In den letzten zwei Jahren kein Verstoß, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € geführt hat. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)
Bei öffentlichen Aufträgen ab einem geschätzten Netto-Auftragswert von 20.000 € ist eine Tariftreue- oder Mindestentgelterklärung gemäß dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) vorzulegen. Für Bauleistungen ist die Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 LTTG (Erklärung 1) erforderlich. Für jeden Nachunternehmer und Verleiher mit Auftragsvolumen ≥ 10.000 € ist eine entsprechende Erklärung beizufügen. Fehlende Erklärung führt zum Ausschluss des Angebots.
Vergleichbare Leistungen: Fundament- und Potentialausgleichserdungsanlage gemäß DIN 18014 bzw. Erdarbeiten/Erdungsanlagen
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.