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Fritz-Flinte-Ring – Hochbau Sportfunktionsgebäude

Bezirksamt Hamburg-MitteHamburg, HamburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb für die Generalunternehmerleistung zur Errichtung eines zweigeschossigen Sportfunktions- und Vereinsgebäudes am Fritz-Flinte-Ring in Hamburg.

Gefordert sind Planung, Hochbau in Holzbauweise, TGA, Erd- und Außenanlagen sowie erforderliche Tiefbauarbeiten für Versorgungsleitungen. Der Auftrag umfasst außerdem Bauüberwachung, Bemusterung, Prüfungen, Inbetriebnahme, Abnahmen und die vollständige Dokumentation. Das Angebot ist als Pauschalfestpreis einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 03. November 2026
Termin / FristAPR2024 OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR
Schadstoffanalyse Gültigkeit28. Apr. 2024 – 28. Apr. 2025
Artenschutz-Schutzfrist1. März – 30. Sep. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Anlieferzeiten23. Okt. 2026
Angebotsfrist3. Nov. 2026
Genehmigungsgültigkeit29. Juni 2026 – 29. Juni 2029bis 2029
Rodungszeitraum1. Okt. 2026 – 28. Feb. 2027
Ausführungsbeginn5. Jan. 2027
Ausführungsende14. Feb. 2028
VOB-Abnahme14. Feb. 2028
Mängelbeseitigung15. Feb. – 28. Feb. 2028
Übergabe an Nutzer29. Feb. 2028
3. BA Freianlage29. Feb. – 29. Mai 2028
Ausführung 3. BA29. Feb. – 26. Mai 2028
Begrünungca. 30. Apr. 2028
Entwicklungspflege BegrünungDatum offenFertigstellungs- und Entwicklungspflege der Begrünung für mindestens 3 Jahre nach Umsetzung der Begrünungsmaßnahmen.
Bewässerung NeupflanzungenDatum offenFachgerechte Bewässerung der Neupflanzungen für mindestens die ersten 3 Jahre nach Pflanzung.
Materialnachweise vor EinbauDatum offenPrüffähige und markierte Materialnachweise sind grundsätzlich mindestens 12 Arbeitstage vor Einbau vorzulegen.
PlanungsprüfungDatum offenDer Auftraggeber prüft Planungsleistungen innerhalb von 15 Werktagen nach Vorlage; am 16. Tag gilt seine Zustimmung als fingiert.
Ankündigung PlanungDatum offenDie Planung ist dem Auftraggeber mindestens 10 Werktage vor Einreichung anzukündigen.
AbnahmevorbereitungDatum offenVorabzug der Dokumentation, Anlagendokumentation, Vorbegehung und Revisionsunterlagen jeweils 4 beziehungsweise 14 Tage vor VOB-Abnahme.
Druckprüfung FußbodenheizungDatum offenDruckprüfung vor Estrich- oder Bodenaufbau, mindestens 48 Stunden beziehungsweise 24 Stunden bei Mehrschichtverbundrohr.
HygienespülungDatum offenHygienespülung am letzten Warmwasserverbraucher, spätestens 72 Stunden nach Inbetriebnahme.
Gewährleistung BauleistungenDatum offenGewährleistungsfrist für Bauleistungen richtet sich nach VOB; kein konkreter Zeitraum genannt.
Gewährleistung PlanungsleistungenDatum offenGewährleistungsfrist für Planungsleistungen richtet sich nach BGB; kein konkreter Zeitraum genannt.
Abnahmetermin EntwässerungDatum offenDer Abnahmetermin ist mit dem Netzbetrieb mindestens 4 Werktage vorher abzusprechen.
Widerspruchsfrist GenehmigungsbescheidDatum offenWiderspruch gegen den Baugenehmigungsbescheid ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe möglich.
Widerspruchsfrist SielanschlussDatum offenWiderspruch gegen den Sielanschluss-Genehmigungsbescheid ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe möglich.
Widerspruchsfrist WasserrechtDatum offenWiderspruch gegen die wasserrechtliche Erlaubnis ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe möglich.
Anzeige AusführungsbeginnDatum offenDer Ausführungsbeginn ist der Bauaufsichtsbehörde spätestens eine Woche vorher anzuzeigen.
Anzeige NutzungsaufnahmeDatum offenDie beabsichtigte Nutzungsaufnahme ist mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen.
Bestellung AbfallbehälterDatum offenAbfallbehälter sind spätestens zwei Wochen vor Ingebrauchnahme zu bestellen.
LöschwassernachweisDatum offenLöschwasserversorgung von mindestens 96 m³/h über 2 Stunden nachweisen.
GEKV-Abfrage VorlaufDatum offenFür die Kampfmittelabfrage ist ein Vorlauf von etwa 5 Monaten zu berücksichtigen.
Umweltuntersuchungen vor BaubeginnDatum offenBei Bedarf sind etwa 6 Monate vor Baubeginn weitere umwelttechnische Untersuchungen zu veranlassen.
Wasserrechtliche AnträgeDatum offenWasserrechtliche Anträge sollen mindestens 6 bis 12 Monate vor Baubeginn eingereicht werden.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand des niedrigsten Preises ermittelt.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung nennen übereinstimmend den niedrigsten Preis als Zuschlagskriterium; weitere Zuschlagskriterien sind nicht angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gebäude und Raumprogramm

Errichtung eines zweigeschossigen Sportfunktionsgebäudes mit Vereinsgeschoss und angegliederter Terrasse in Holzbauweise.

Im Erdgeschoss sind drei Umkleidekabinen mit WC und Duschräumen, ein Technikraum, ein Schiedsrichterraum mit WC und Dusche, ein Platzwartraum sowie ein öffentliches WC mit barrierefreiem WC vorgesehen.

Im Obergeschoss entstehen ein Vereins- und Jugendraum mit Tresenbereich, eine Küche, ein Lagerraum, barrierefreie Damen-, Herren- und sonstige WC-Anlagen sowie ein Büro.

Zwei außenliegende einläufige Treppen, ein Plattformlift und eine Haupttreppe mit Terrasse sichern die Erschließung. Alle Bereiche und Nutzungseinheiten sind barrierefrei erreichbar. Vereins-, Jugendraum- und Sanitärbereiche werden schall- und akustikgerecht ausgeführt.

Planung

Ausführungs-, Werk-, Montage- und Detailplanung nach LPH 5 HOAI sowie ergänzende Bearbeitung der Entwurfsplanung nach LPH 3. Entwurfsplanung und TGA-Konzept sind bei Bedarf anzupassen; erforderliche Änderungsanträge zur Baugenehmigung sind zu erarbeiten.

Erforderlich sind Genehmigungs- und Ausführungsstatik, Prüfstatik, statische Nachweise, Werk- und Montageplanung sowie Abstimmung mit Prüfämtern. Energetische und bauphysikalische Nachweise nach GEG 2024 einschließlich mindestens Effizienzhaus 40 sind zu erstellen.

Außerdem sind Bauzeiten- und Logistikplanung, Bemusterungsunterlagen, Materialien für Gebäudehülle und Innenausbau sowie Planungs- und Dokumentationsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung zu erbringen.

Baustelleneinrichtung und Erdarbeiten

Baustelleneinrichtung, Bauzäune, Baustraße, Baumschutz, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Wiederherstellung der beanspruchten Flächen sind zu leisten. Bei Bedarf ist die Einrichtung einschließlich bis zu zweimaligem zusätzlichem Umsetzen zu kalkulieren.

Erdarbeiten umfassen Baugrube, Aushub, Nachverdichtung, Gründung, Flachgründung, Frostschürze und Sohlplatte. Das Baugrundrisiko sowie erforderliche Nachverdichtungen und Bodenaustausche trägt der Auftragnehmer. Erforderliche Verlegung von Versorgungsleitungen einschließlich Erdarbeiten und Wiederherstellung ist einzurechnen.

Hochbau

Tragwerk und Gebäudekonstruktion werden in Holzbauweise ausgeführt. Die Gebäudehülle umfasst Wärmedämmung, Abdichtung, hinterlüftete Holzfassade, Trapezblechfassade und Lamellenfassade.

Das Dach wird als flach geneigtes Pultdach mit 3 Prozent Gefälle, extensiver Dachbegrünung, Photovoltaik und Solarthermie ausgeführt. Außen- und Innentüren, Fenster, Sonnenschutz, Schließsysteme sowie Beschriftung und Raumbeschilderung sind zu liefern und einzubauen.

Der Innenausbau umfasst Innenwände, Gipskarton- und Trockenbauwände, Sanitärtrennwände, Kleiderboxen, Sitzbänke, Spind-Schrank-Kombinationen, Kücheneinheiten, Boden-, Wand- und Deckenbeläge, Estrich, Fliesen sowie die erforderlichen Akustik- und Brandschutzmaßnahmen.

Außentreppen, Terrasse, Geländer, Vordächer, barrierefreier Plattformlift und Gerüstarbeiten sind ebenfalls zu erbringen.

Technische Gebäudeausrüstung

Planung, Lieferung, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme der vollständigen Technischen Gebäudeausrüstung sind zu leisten.

Die Sanitärinstallation umfasst Abwasser-, Wasser- und Gasinstallation innen und außen. Die Wärmeversorgung wird mit einer Wärmepumpe als Hauptwärmeerzeuger, Gastherme, Solarthermie und Fußbodenheizung ausgeführt. Für Duschräume, Umkleideräume und Küche ist eine Abluftanlage vorgesehen; weitere Räume werden über Fenster und Türunterchnitte belüftet.

Weiter umfasst die TGA Elektroinstallation, Niederspannungsverteilungen, Beleuchtung, Blitzschutz und Erdung, Telefon-, Internet- und Multimedienausstattung, Klingel- und Notrufanlagen sowie Zutritts-, Schließ- und Verriegelungssysteme. Photovoltaik und Solarthermie sowie außenliegende Fettabscheider- und Abwasserhebeanlage sind zu liefern und anzuschließen.

Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation

Sämtliche VOB-Abnahmen, PVO-Prüfungen einschließlich Starkstrom, Sachverständigenprüfungen, TÜV-Prüfungen und sonstige erforderliche gutachterliche Untersuchungen sind durchzuführen. Die technischen Anlagen sind in Betrieb zu nehmen; Fußbodenheizungsleitungen sind vor Estrich- und Bodenaufbau druckzuprüfen.

Trinkwasseruntersuchungen, Spülungen, hygienische Prüfungen und der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage sind durchzuführen. Der Nutzer wird mit Protokoll eingewiesen.

Revisions- und Dokumentationsunterlagen sind fortlaufend vorzuhalten. Als Abnahmevoraussetzung sind unter anderem ein digitaler Materialpass beziehungsweise Materialkataster, Revisionspläne, Prüf- und Abnahmenachweise, Betriebsanleitungen, Wartungsunterlagen und Ersatzteillisten zu liefern. Brandschutzplanung, Feuerwehrpläne und die brandschutztechnische Konformitätsbescheinigung sind ebenfalls zu erstellen.

Ausdrücklich nicht beauftragt

Nicht ortsfeste, bewegliche Möblierung ist nicht Gegenstand der Leistung.

Bauseits bereitgestellte WC-Ausstattung wie Seifenspender, Papierrollenhalter, Papierkörbe und Handtuchhalter ist nicht zu liefern; die Montage dieser bauseits gelieferten Teile gehört jedoch zum Auftragnehmer.

Das elektronische Schließsystem im Erdgeschoss wird bauseits geliefert. Mechanische Schließsysteme im Obergeschoss sowie an Zugangstür und Plattformlift werden bauseits geliefert und montiert.

Gitterroste an den Eingangstüren, Teile der Pflaster- und Eingangssituationen sowie der weiterführenden Außenanlagen, Flutlichtkabel einschließlich Verlegung im Außenbereich und Telefon- und Internetleitungen bis zum Anschlusspunkt im Technikraum sind nicht im Leistungsumfang enthalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmer- und Eignungsnachweis

Das Unternehmen muss Unternehmer gemäß § 56 HBauO sein. Die Eignung wird durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder durch das Formblatt Eignung, Anlage 6-030, mit den darin geforderten Angaben nachgewiesen. Die weiteren nach § 6a Abs. 3 VOB/A geforderten Eignungsnachweise sind zu erbringen.

Beteiligt sich eine Bietergemeinschaft, muss sie nach Auftragsvergabe als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisiert sein.

Nachunternehmer

Etwaige durch Nachunternehmer auszuführende Leistungen sind im Teilnahmeantrag anzugeben. Auf gesondertes Verlangen sind Nachweise und weitere Angaben zu den Nachunternehmern vorzulegen.

Bauleitung und technische Aufsicht

Der Auftragnehmer muss die ordnungsgemäße Einrichtung und den sicheren Betrieb der Baustelle sicherstellen. Für die gesamte Bauzeit ist eine sachverständige, deutschsprachige technische Aufsicht bereitzustellen.

Ein projektverantwortlicher Bauleiter ist während der gesamten Bauzeit mit der Überwachung der Bauausführung zu betrauen und dem Auftraggeber schriftlich und namentlich zu benennen. Geeignete Fachbauleiter sind für Koordination und Durchführung zu stellen und ebenfalls schriftlich und namentlich zu benennen.

Planungs- und Prüfkompetenz

Der Auftragnehmer muss einen TGA- und Tiefbauplaner verpflichten. Für die Durchführung der Tiefbau- und Planungsleistungen wird die entsprechende fachplanerische Qualifikation beziehungsweise Eignung vorausgesetzt.

Erforderliche Prüfsachverständige sind zu beauftragen. Die Kosten der behördlichen Genehmigung und etwaige Honorarkosten für die Prüfstatik sind vom Auftragnehmer zu tragen. Die erforderlichen fachplanerischen und gutachterlichen Leistungen für TGA-Planung und -Ausführung sind abzudecken.

Material- und Umweltanforderungen

Für Holzwerkstoffe ist ein FSC- oder PEFC-Nachweis erforderlich. Für Naturstein aus der EU sind CE-Kennzeichnung und Nachweis der ILO-Kernarbeitsnormen gefordert. Materialökologische Nachweise und die Anforderungen des Umweltleitfadens der Freien und Hansestadt Hamburg sind einzuhalten.

Für die vorgesehenen Materialien und Produkte sind die geforderten Sicherheitsdatenblätter, technischen Informationen, Umweltdeklarationen und Herstellererklärungen bereitzustellen. Materialien der geforderten Qualitätsstufe dürfen erst nach Prüfung und Freigabe eingebaut werden.

Baugrundrisiko

Der Auftragnehmer trägt das Baugrundrisiko. Erforderliche Baugrundverhältnisse, Bodenaustausche, Verdichtungsnachweise, Wasserhaltung und örtliche Prüfungen sind bei Planung und Kalkulation zu berücksichtigen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 79%4–10 · 20%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Angebotsform und Abgabe
Eignung
Bietergemeinschaft
Kalkulation und Projektvorbereitung
Materialien, Bemusterung und Fabrikatangaben
Verfügbare Vergabeunterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksamt Hamburg-Mitte
Anschrift
20355 Hamburg
Ort
22309 Hamburg
Kategorie
Hamburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
22309 Hamburg
Hamburg

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