Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Erweiterung der Gebäudeautomation im Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer im Zuge des Umbaus und der Aufstockung von Haus A1 und 4. OG Haus A2.
Was ist zu liefern?
Wichtige Bedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium, da es sich um eine Vergabe nach VOB/A Abschnitt 2 handelt und keine weiteren Zuschlagskriterien definiert sind.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand & Umfang der Gebäudeautomation
Erweiterung des bestehenden Gebäudeautomatisierungssystems im Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer (Holzstr. 4a) um zwei Informationsschwerpunkte mit physikalischen und virtuellen Datenpunkten.
Umfasst werden die Gewerke:
Die Leistung umfasst Lieferung, Montage, Verdrahtung, Parametrierung und Inbetriebnahme aller Automatisierungseinrichtungen zur Steuerung, Regelung und Überwachung der gebäudetechnischen Anlagen in Haus A1 und im 4. OG Haus A2.
Pflichtfabrikate & technische Bindung
Für Automatisierungs- und Schaltschrankeinrichtungen sind zwingend die Produkte der folgenden Fabrikate anzubieten:
Die Fabrikatsbindung ergibt sich aus dem Gestaltungs- und Raumkonzept (insbesondere in den Bereichen Wahlleistungsstation 4. OG Haus A1 und Haus A2) in Abstimmung mit dem PKV-Verband sowie der Erweiterung der bestehenden Anlage.
Weitere technische Randbedingungen:
Kostengruppen nach DIN 276
KG 481 – Automationseinrichtungen:
DDC-Automationsstationen, Ein-/Ausgabemodule, Bedien- und Anzeigegeräte, Netzteile, Kommunikationsmodule, Parametrierung, Ingenieurleistungen, Erstellen der Anwendersoftware.
KG 482 – Schaltschränke:
Automationsschaltschränke (betriebsfertig inkl. Beleuchtung, Netzteile, Sicherungen, Relais/Schütze, Überspannungsschutz).
KG 483 – Automationsmanagement:
Aufschaltung der Datenpunkte auf bestehende Managementbedienebene (Neuberger ProGrafNT); Visualisierung mit Anlagenbildern, Störmeldungen, Betriebszuständen, Trenddarstellungen.
KG 484 – Kabel, Leitungen, Verlegesysteme:
Kabelzuglisten und Positionspläne je Stockwerk (Ausführung durch Elektrotechnik-Gewerk).
KG 485 – Feldgeräte:
Temperaturfühler, Bus-Stellantriebe, Raumbediengeräte, Klappenantriebe, Differenzdrucksensoren, Kanalrauchmelder u. Ä.
KG 489 – Sonstiges:
Nicht zuordenbare Leistungen zu KG 480.
Software, Parametrierung & Inbetriebnahme
Funktionsbeschreibungen:
Erstellung aller Regel- und Steuerungsfunktionen (Zeit-/Reaktionsprogramme, Sicherheitsfunktionen, Lastmanagement, Nachbargewerk-Verknüpfungen).
Planungsunterlagen:
Technische Klärung, Regelschemen/Informationspunktlisten nach VDI 3814, Schaltpläne (E-Plan), Gerätelisten, Anlagenbeschreibungen, Messprotokolle, Gesamtdokumentation, Handbücher.
Anwendersoftware:
Erstellung gem. VDI 3814, Zuordnung Ein/Ausgänge, Steuer-/Regelprogramme, Zeit-/Ereignisprogramme, Parametrierung.
Software-Inbetriebnahme:
Test der Anwendersoftware, Prüfung aller Informationspunkte, Funktions-/Regelstreckenprüfung, Protokollierung.
Parametrierung Fremd-/Subgewerke:
jeweils inkl. Konfiguration, Meldegruppen, Grenzwerte, Grafik, Alarm-/Eventmanagement.
GLT-Parametrierung:
350 Informationspunkte, Klar-/Meldetexte, Alarmierungshierarchie, Report-Listen, Schaltuhren, Archiv-/Trendparametrierung.
Grafische Darstellungen:
GLT-Inbetriebnahme:
1:1-Check aller 280 Informationspunkte, Protokollierung, Probebetrieb, Abnahme.
BSK-System (Brandmelde-/Entrauchungssystem)
Digitales Melde- und Entrauchungssystem (3-Draht-Bus):
Projektkoordination, Dokumentation & optionale Wartung
Stundenlohnarbeiten:
Normalarbeitszeit (Montag–Freitag): 80 h + 40 h, nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Projektleitung:
Projektleiter für wöchentliche Jourfixe während der gesamten Ausführungszeit.
Montageplanung:
Erstellung/Fortschreibung der Montagepläne (M 1:50), Abstimmung aller Gewerke, Teilnahme an Koordinierungsgesprächen.
Dokumentation:
Gesamtdokumentation gemäß technischen Vorbemerkungen; Übergabe digitaler Pläne (PDF, DWG, DXF) an Fachplaner/Auftraggeber.
Optionale Gewährleistung/Wartung:
Verlängerung der Gewährleistung und Wartung für das 1. bis 5. Betriebsjahr (optional).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Teilnahmebedingungen (VHB-Bund)
Die Teilnahmebedingungen folgen dem VHB-Bund (Ausgabe 2017, Stand 2019) nach VOB/A Abschnitt 2 (offenes oder nichtoffenes Verfahren).
Sprache: Das Angebot ist in deutscher Sprache abzugeben. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Vordrucke: Die vorgeschriebenen Vordrucke der Vergabestelle sind zu verwenden.
Form: Alle Eintragungen sind dokumentenecht vorzunehmen.
Fachliche und gewerbliche Eignung
Der Bieter muss:
Ordnungsgemäße Erfüllung gesetzlicher Pflichten
Der Bieter muss:
Eignungsnachweis (PQ-Verzeichnis oder Eigenerklärung)
Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im PQ-Verzeichnis + ggf. auftragsspezifische Nachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung oder EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung).
Bei Engere Wahl: Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen bestätigen lassen.
Für andere eingesetzte Unternehmen (Eignungsleihe, Nachunternehmer): Eigenerklärungen/Bescheinigungen ebenfalls vorlegen oder PQ-Nr. angeben.
Nachunternehmer & Bietergemeinschaften
Nachunternehmer:
Müssen fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig sein und den gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Bei Wechsel oder Hinzuziehung weiterer NU kann eine schriftliche Zustimmung des Auftraggebers erforderlich sein. Andere Unternehmen mit Ausschlussgründen sind fristgebunden zu ersetzen.
Bietergemeinschaften:
Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Erklärung, bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldner-Haftung). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
Rügeobliegenheit
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen:
Ein Nachprüfungsverfahren richtet sich nach § 160 GWB (zuständige Vergabekammer: Rheinland-Pfalz).