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Gemeinde Künzell, Ausbau Verbindungsradweg Am Krautgraben - In der Herbig, Straßen- und Tiefbauarbeiten

Gemeinde Künzell, vertreten durch die Interkommunale Vergabestelle des Landkreises FuldaKünzell, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Gemeinde Künzell (Landkreis Fulda) lässt einen bestehenden Verbindungsradweg zwischen „Am Krautgraben" und „In der Herbig" ausbauen. Auf rund 450 m Länge wird eine 2,50 m breite asphaltierte Radwegfahrbahn, beidseitige Bankette und eine vollständige Entwässerungs‑/Erdbau‑/Markierungsausstattung hergestellt.

Bieter müssen ein vollständiges Angebot mit ausgefülltem Leistungsverzeichnis, Eigenerklärung zur Eignung, Referenzen, Tariftreue‑Verpflichtungserklärung sowie ggf. Erklärungen zu Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmern elektronisch über die Vergabeplattform einreichen. Angebotsfrist ist der 29.10.2026 um 10:00 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 29. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung15. Okt. 2026
Angebotsfrist29. Okt. 2026
Angebotsöffnung29. Okt. 2026
Bindefrist29. Okt. – 27. Nov. 2026
Ausführungsbeginn23. Nov. 2026
Vertragslaufzeit23. Nov. – 18. Dez. 2026
Vertragsende18. Dez. 2026
Präqualifikationsnummer Tarif (Übergangsfrist)24. Dez. 2026
Antrag StraßensperrungDatum offenMindestens 2 Wochen vor Baubeginn bei der Verkehrsbehörde zu stellen.
Verpflichtungserklärung NachunternehmenDatum offenVor Ausführungsbeginn des Nachunternehmens vorzulegen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien sind eindeutig: Es ist nur 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt, 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Vorlage HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Einrichten und Abräumen der Baustelle als Pauschalpositionen.

Vollsperrung des Radwegs für die gesamte Bauzeit, Aufstellen von Verkehrszeichen, Sicherung des Baufelds und Beschilderung der Umleitungsstrecke für die gesamte Bauzeit.

Stundenlohnarbeiten (Facharbeiter/Helfer, Bagger über 10 t, Bagger bis 3 t, Radlader, LKW Dreiachser, Rüttelplatte, Kompressor, Motorsäge, Bereitstellung Beton C20/25, Entsorgung pflanzlicher Abfall) nur nach Abstimmung und Genehmigung durch die örtliche Bauüberwachung; Stundenlohnzettel sind schnellstmöglich zur Unterschrift einzureichen.

Verkehrsrechtlichen Antrag mit digitalen Verkehrszeichenplänen mindestens 2 Wochen vor Baubeginn bei der Verkehrsbehörde stellen und Anordnung einholen. Vorhandene Beschilderung mit mobilen Auskreuzvorrichtungen (keine Klebebänder) auskreuzen und nach Bauende wieder in Kraft setzen. Schriftliche Kontrollen der Arbeitsstellensicherung zweimal täglich, an arbeitsfreien Tagen einmal täglich (ZTV-SA).

Erd- und Entwässerungsarbeiten

Roden von Hecken/Buschwerk (ca. 180 m²), Herstellung Lichtraumprofil (ca. 440 m), Abtrag der Vegetationsschicht (ca. 910 m).

Baumschutz: Baumschutzzaun (ca. 100 m), Baumschutz 15–30 cm (5 St) und 30–50 cm (5 St); Grabungen im Wurzelbereich (ca. 10 m³). Wurzeln über 2 cm nur in begründeten Ausnahmefällen trennen, bei Durchtrennung Baumpfleger des AG hinzuziehen.

Oberboden abtragen (ca. 220 m³) und andecken, Oberboden laden und entsorgen (ca. 80 m³), Ansaat (ca. 950 m²).

Aushub Verkehrswege (ca. 770 m³) einschließlich Zulagen für Vernässung, Fels, Handschachtung und Hindernisse (je ca. 5 m³). Herstellen Erdplanum Bk 0,3 auf ca. 1.330 m².

Wiedereinbau Boden (ca. 250 m³), Aushubboden abfahren und entsorgen (ca. 520 m³ BM-0) sowie Zulage BM-F3 für schadstoffbelasteten Boden (ca. 1.670 t).

Suchgraben bis 1,25 m (ca. 5 m³) und Einmessen/Dokumentation freigelegter Leitungen.

Einbau Geotextil (ca. 1.600 m²), Untergrundverbesserung 0/63 (ca. 400 m³).

Bodenverbesserung (ca. 1.550 m²) mit Bindemittel (ca. 40 t) nur nach Eignungsprüfung durch anerkannte Prüfstelle; Ausstreu‑/Einmischvorgänge im Abstand bis 50 m zur Wohnbebauung nur in geschlossenen Systemen, bei ungünstigen Windverhältnissen sofort einstellen.

Erdarbeiten nach ZTVE-StB 2009, DIN 19731, DIN 19700 Teil 12 und DIN 4124.

Pflasterarbeiten

Pflasterstreifen aufnehmen und entsorgen (ca. 10 m) sowie aufnehmen und wiederversetzen (ca. 5 m).

Bankett-Verbundplatten (ca. 40 m).

Vor Ausführung Prüfzeugnisse nach DIN EN 1338, 1339 und 1340 für Pflaster, Bordsteine sowie Fugen- und Bettungsmaterial vorlegen, nicht älter als ein Jahr.

Asphalt- und Oberbauarbeiten

Mineralgemisch 0/11 (ca. 30 m³), Hartgesteinmineralgemisch 0/32 (ca. 430 m³), Bankettmaterial 0/32 (ca. 70 m³).

Asphaltschnitt (ca. 30 m), Asphaltaufbruch (ca. 50 m³) sowie pechhaltiger Aufbruch als gefährlicher Abfall (ca. 200 m³); Abtransport pechhaltigen Asphalts beim AG oder der Bauleitung anmelden.

Abfräsen der Deckschicht (ca. 80 m²), Reinigung der Unterlage (ca. 1.350 m²), Anspritzen mit Bitumenemulsion (ca. 1.350 m²).

Asphaltdeckschicht AC 8 DN (ca. 1.350 m², 4 cm), Asphalttragschicht AC 22 TN (ca. 1.300 m², 10 cm) auf Frostschutzschicht 0/32 (26 cm); Gesamtaufbau 0,40 m nach RStO 24, Belastungsklasse 0,3. Abstreukörnung (ca. 1.350 m²).

Anschlussfuge (ca. 30 m), Randabdichtung (ca. 900 m).

Kontrollprüfungen: Lastplattendruckversuch (3 St) und dynamischer Plattendruckversuch (3 St); Protokolle zweifach an den AG, Bohrkerne lesbar beschriften.

Hersteller/Lieferwerk für Basaltmaterial 0/32, Bankettmaterial 0/32, AC 8 DN und AC 22 TN im Bieterangabenverzeichnis angeben.

Ausstattung und Markierung

Weißer Schmalstrich als Randmarkierung beidseitig (ca. 980 m), unterbrochener Schmalstrich (ca. 10 m), Blockmarkierung (ca. 5 m), Sperrflächenmarkierung (ca. 15 m).

Absperrpfosten (6 St), Bodenhülsen (6 St), Verkehrszeichen VZ 240 (2 St), Rohrpfosten (2 St); vorhandene Verkehrsschilder aufnehmen und wiederversetzen (2 St).

Aufnahme, Versetzen und Entfall von Beschilderung gemäß Lageplan Markierung/Beschilderung (Plan 2.6).

Entsorgung, Vermessung und Eigenüberwachung

Geordnete Entsorgung von Aushubböden, Asphaltaufbruch und Bauschutt nach den Vorgaben der Entsorgungsnachweise; für schadstoffbelasteten Asphalt (BM-F3/pechhaltig) gelten besondere Nachweispflichten. Lieferscheine, Wiegescheine und Originalwiegescheine der Deponie bzw. Verwertungsanlage vorlegen.

Vermessungsarbeiten durch den Auftragnehmer: Vermessungspunkte und Grenzsteine sichern bis zur Fertigstellung/Abnahme.

Eigenüberwachungsprüfungen: Plattendruckversuche und Sondierungen; Fotodokumentation mit mindestens 2 MP Auflösung, sortiert nach Bauteilen oder Datum; Bautagesberichte führen und zweifach übergeben.

Bauzeit-Positionen und Sicherungsmaßnahmen gelten über die gesamte Bauzeit; Vergütung nach Aufmaß, Abtrags- bzw. Auftragsprofilen oder Pauschalen nach Baufortschritt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit und rechtliche Lage

Keine schweren Verfehlungen und keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A; bei Selbsterklärung zur Selbstreinigung diese angeben.

Bei Auftragswert ab 30.000 € netto erfolgt eine Abfrage im Wettbewerbsregister.

Ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.

Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan).

Eintrag im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK – oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Keine Geldbuße von mindestens 2.500 € nach § 21 MiLoG; andernfalls Ausschluss nach § 19 Abs. 1 und 3 MiLoG.

Fachliche und technische Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit ausreichender Arbeitskräfte; Angabe der technischen Fachkräfte (Namen, Funktion, berufliche Qualifikation, inkl. technische Leitung).

Verfügbarkeit der erforderlichen technischen Ausrüstung und Geräte.

Eignungsprüfung der Bodenverbesserung durch eine anerkannte Prüfstelle; Prüfzeugnisse für Pflaster, Bordsteine und Fugen-/Bettungsmaterial nach DIN EN 1338, 1339, 1340 (nicht älter als 1 Jahr); Qualifikation des Personals gemäß ZTV (bei ausländischen Bietern gleichwertiger Nachweis).

Geeignete Referenzen: mindestens 3 vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren, in Art und Umfang wie ausgeschrieben (Straßen- und Tiefbauarbeiten, Ausbau Verbindungsradweg).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Mindestjahresumsatzes insgesamt und im Tätigkeitsbereich des Auftrags (konkrete Beträge im Ausschnitt nicht beziffert).

Auf Verlangen: Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse bzw. testierte GuV; Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG; Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse (falls beitragspflichtig), des Finanzamts bzw. in Steuersachen und der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.

Form der Nachweise und Bietergemeinschaften

Bei präqualifizierten Unternehmen reicht der Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die Eigenerklärung zur Eignung vor; in der engeren Wahl werden Bescheinigungen zuständiger Stellen auf Verlangen nachgereicht. Für Nachunternehmen gelten die Nachweise ebenfalls.

Bei Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (Arbeitsgemeinschaft, Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldnerhaftung); auf Verlangen unterzeichnet bzw. qualifiziert signiert.

Bei Nachunternehmen: Art und Umfang der im Angebot anzugebenden Leistungen; Verpflichtungserklärung Tariftreue/Mindestlohn für NU vor Ausführungsbeginn vorlegen; Präqualifikationsnummer Tarif angeben (im Übergang bis 24.12.2026).

Referenzprojekte
mindestens 3 (weitere auf gesonderter Anlage) ReferenzenZeitraum: aus den letzten 5 Kalenderjahren (ältere werden nicht akzeptiert)

Vergleichbare Bauleistungen in Art und Umfang wie ausgeschrieben (Straßen- und Tiefbauarbeiten, Ausbau Verbindungsradweg)

je Referenz: Art der Leistung, Umfang, Auftragswert eigener Anteil, Ausführungszeitraum, öffentlicher und/oder privater Empfänger mit Ansprechpartner/Telefon/E‑Mail; formlose Liste zulässig, sofern alle Angaben enthalten sind

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 79%4–10 · 20%11+ · 0%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 13 erledigt
Angebotskern
Eignung & Referenzen
Tariftreue & rechtliche Erklärungen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (vorbereiten)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Künzell, vertreten durch die Interkommunale Vergabestelle des Landkreises Fulda
Anschrift
36037 Fulda
Ort
36093 Künzell
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.kuenzell.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
36093 Künzell
Hessen

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